Wegen toter Bulldogge: Paar will Hawaiian Airlines verklagen

Airbus A321neo (Foto: V1Images.com/Tyler Su).
Airbus A321neo (Foto: V1Images.com/Tyler Su).

Wegen toter Bulldogge: Paar will Hawaiian Airlines verklagen

Airbus A321neo (Foto: V1Images.com/Tyler Su).
Werbung

In den Vereinigten Staaten von Amerika wollen Passagiere, deren Bulldogge auf einem Flug von Las Vegas nach Honolulu verstorben ist, vor Gericht ziehen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag bei Hawaiian Airlines.

Das Tier war laut den Besitzern zum Zeitpunkt der Reise rund ein Jahr alt und soll zwei Tage vor dem Abflug durch einen Tierarzt untersucht worden sein und für gesund befunden worden sein. Den Flug nach Hawaii hat die junge Bulldogge aber nicht überlebt. Das Paar, dem der Hund gehörte, will nun vor Gericht ziehen. Man argumentiert damit, dass man für die Bulldogge etwa 10.000 U.S.-Dollar bezahlt habe. Doch es geht nicht nur ums Geld, denn man leide auch psychisch unter dem Verlust des Vierbeiners.

Gegenüber Hawaii News erklärte die Besitzerin unter anderem, dass sie von der Fluggesellschaft mit einem Anruf emotionslos darüber informiert wurde, dass das Tier verstorben ist und sich jemand melden wird. Allerdings soll es diesen Angaben nach seitens der Airline keine weitere Kontaktaufnahme mehr gegeben haben und auch Anrufe der Eigentümer des verstorbenen Tiers hätten zu keinen weiteren Informationen geführt.

Hawaiian Airlines sieht die Situation gänzlich anders und erklärte auf Anfrage, dass man lebende Tiere mit größer Sorgfalt befördern würde. Weiters wäre man mit den Besitzern seit dem vergangenen Freitag in Kontakt getreten und bedauert, dass die Bulldogge verstorben ist. Man will vor weiteren Schritten die Ergebnisse einer Autopsie abwarten. Auf den Hinweis der Androhung einer Klage ging die Medienstelle des Carriers nicht ein.

Im Gespräch hob die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft hervor, dass man angeblich die einzige Airline ist, die innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika so genannte stupsnasige Hunde befördern würde. Man handhabe die Beförderung von Tieren generell strenger als andere Airlines und weist beiläufig darauf hin, dass Bulldoggen anfällig für Atemprobleme wären. Warum der im Frachtraum beförderte Hund verstorben ist, soll eine Autopsie ans Licht bringen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Redakteur dieses Artikels:

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Über den Redakteur

Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

Paywalls mag niemand
– auch Aviation.Direct nicht!

Informationen sollten frei für alle sein, doch guter Journalismus kostet viel Geld.

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie Aviation.Direct freiwillig auf eine Tasse Kaffee Kaffee einladen.

Damit unterstützen Sie die journalistische Arbeit unseres unabhängigen Fachportals für Luftfahrt, Reisen und Touristik mit Schwerpunkt D-A-CH-Region und zwar freiwillig ohne Paywall-Zwang.

Wenn Ihnen der Artikel nicht gefallen hat, so freuen wir uns auf Ihre konstruktive Kritik und/oder Ihre Verbesserungsvorschläge wahlweise direkt an den Redakteur oder an das Team unter unter diesem Link oder alternativ über die Kommentare.

Ihr
Aviation.Direct-Team
Paywalls
mag niemand!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Werbung