Januar 14, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 14, 2022

Milos: ATR42 von Olympic macht Ausflug in die Botanik

Einen unfreiwilligen Ausflug in die Botanik unternahm die von Olympic Air betriebe ATR42-600 mit der Registrierung SX-OAY am Freitag gegen 15 Uhr 30. Das Turbopropflugzeug geriet auf der griechischen Insel Milos von der Piste ab und kam auf dem Gras daneben zum Stillstand. Lokalen Berichten nach, die von Olympic Air bestätigt wurden, wurde die ATR42-600 in der letzten Phase des Ausrollens auf der Runway 08 von einer starken Windböe erfasst und ins Gras, das sich direkt neben der Start- und Landebahn befindet, befördert. Optisch sind keine Schäden erkennbar, jedoch werden Techniker der Aegean-Tochter die Maschine vor dem Wiedereinsatz genau überprüfen und gegebenenfalls Reparaturarbeiten vornehmen. Laut Olympic Air befanden sich 20 Passagiere an Bord des Turbopropflugzeugs, das als OA24 auf dem Weg von Athen nach Milos war. Keiner der Fluggäste oder der Crew wurde verletzt. Alle konnten die Maschine sicher verlassen, jedoch in der Botanik neben der Runway statt auf der Parkposition. Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls war die SX-OAY 8,9 Jahre alt. Diese Maschine ist erst im August 2021 zur Flotte der Aegean-Regionaltochter gestoßen.

weiterlesen »

Lübeck Air und Swiss Flight Services mit Ferienflügen ab Bern

Seit der Pleite der Regionalfluggesellschaft SkyWork Airlines ist das Angebot ab dem Flughafen Bern-Belp stark zusammengeschrumpft. Im Sommerflugplan 2022 werden von Veranstaltern wieder einige Ferienstrecken angeboten. Beispielsweise bietet Belpmoos Reisen ab 14. Mai 2022 Nonstop-Flüge nach Olbia an. Diese werden mit Embraer 195 von German Airways bedient. Dabei ist man aber nur Subunternehmer, denn formell kooperiert man mit Lübeck AIr und diese mit Air Alsie. Die Strecke soll jedenfalls bis zum 15. Oktober 2022 an Samstagen geflogen werden werden. MIt ATR72-500 von Air Alsie soll es an Samstagen nach Heringsdorf gehen. Lübeck steht an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag im Flugplan. Jerez de la Frontera wird an Sonntagen im Auftrag von Belpmoos Reisen bedient, jedoch nur zwischen 18. September und 23. Oktober 2022 angeboten. Diese Routen werden unter der Marke Lübeck Air angeboten. Nach Elba geht es wieder mit King-Air-Turboprops. Diese Route soll ab Anfang Juni 2022 zweimal wöchentlich angeboten werden. Portoroz in Slowenien ist ein gänzlich neues Ziel, das ab August ab Bern-Belp angeboten werden soll. Operating Carrier dieser beiden Strecken ist SFS Swiss Flight Services.

weiterlesen »

Leipzig und Dresden profitierten von Cargo-Nachfrage

Die deutschen Flughäfen Dresden und Leipzig konnten im Vorjahr in erster Linie von der gesteigerten Frachtnachfrage profitieren, denn im Bereich der Passagiere lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Das Passagieraufkommen an den Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle lag 2021 mit insgesamt 1.001.270 Fluggästen 9,0 Prozent über dem Vorjahreswert. An den beiden Standorten zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Der vom Linien- und Geschäftsreiseverkehr dominierte Flughafen Dresden zählte 331.384 Fluggäste, 14,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Am vom Urlaubsreiseverkehr geprägten Flughafen Leipzig/Halle stieg die Zahl der Fluggäste um 25,8 Prozent auf 669.886. Der Frachtumschlag am Flughafen Leipzig/Halle stieg 2021 um 15 Prozent von rund 1,3 auf fast 1,6 Millionen Tonnen. Damit wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Besonders deutlich nahm das Wachstum im vierten Quartal zu. In den Monaten Oktober, November und Dezember erzielte das Aufkommen jeweils neue Rekordwerte. Im Dezember lag dieser bei 149.123 Tonnen, das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. „Das stetig wachsende Luftfrachtkommen trägt nicht nur zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Unternehmensgruppe bei. Steigende Frachtmengen, Beschäftigungswachstum und neue Ansiedlungen setzten zugleich nachhaltige Impulse. Davon profitiert ganz Mitteldeutschland. Auch für 2022 rechnen wir mit einem Frachtwachstum“, sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG, und ergänzt: „Für den Passagierverkehr hoffen wir – in Abhängigkeit von der Pandemie – auf eine weitere Erholung, die auch den Geschäftsreiseverkehr einschließt. Im Gegensatz zu touristischen Flügen zu Warmwasserzielen bleibt die Nachfrage hier bislang hinter den Erwartungen zurück.“

weiterlesen »

Budapest: Wizz Air kündigt Strecke Nummer 50 an

Der ungarische Billigflieger Wizz Air beabsichtigt per 28. März 2022 das Angebot ab dem Flughafen Budapest auf 50 Strecken hochzufahren. Neu ist eine Nonstop-Verbindung nach Chişinău. Laut Airport gibt es erstmals seit zehn Jahren wieder eine umstiegsfreie Verbindung zwischen den beiden Städten. Geflogen werden soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Man zieht offensichtlich auf Wochenpendler ab. „Die Ankündigung von Wizz Air, eine nicht bediente Route von Budapest aufzunehmen, ist ein weiterer großer Schritt für unseren positiven Start in das Jahr 2022 für den Flughafen. Einen weißen Fleck auf unserer Zielkarte zu füllen, insbesondere während wir noch von den Auswirkungen der Pandemie entfernt sind, ist ein Beweis für die anhaltenden soliden Beziehungen, die wir zu unserer Heimatfluggesellschaft unterhalten, und für die kontinuierliche harte Arbeit aller in Budapest”, erklärt Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport.

weiterlesen »

Schauinsland-Reisen gewährt Reisebüros in Sachsen höhere Werbekostenzuschüsse

Seit heute gilt die neue Corona-Notfallverordnung in Sachsen. Die sieht vor, dass Reisebüros dort wieder öffnen dürfen. Die Vertriebspartner von Schauinsland-Reisen erhalten zum Neustart höhere Werbekostenzuschüsse. Seit Ende November durften die Reisebüros in Sachsen in ihren Geschäftsräumen keine Kunden mehr empfangen. Der Reiseanbieter unterstützt seine Vertriebspartner dort jetzt mit einer besonderen Aktion: Die Reisebüros erhalten anlässlich der heutigen Wiedereröffnung bis Ende Januar höhere Werbekostenzuschüsse. „Normalerweise übernehmen wir 50 Prozent der Werbekosten. Diesen Zuschuss erhöhen wir jetzt auf 75 Prozent, um unsere Vertriebspartner bei der Wiedereröffnung zu unterstützen“, sagt Vertriebsleiter Detlef Schroer. Der Reiseanbieter will damit zeigen, dass die Branche trotz der anhaltenden Pandemie weiter optimistisch in die Zukunft blickt. „Es ist uns daher eine Herzensangelegenheit, den betroffenen Kollegen in unseren Vertriebsbüros unsere Hilfe anzubieten“, so der Schauinsland-Reisen-Regionalleiter für den Bereich Mitte-Ost, Sidney Anthony Kendricks. 

weiterlesen »

Luxair lässt sich London-City nicht abluchsen

Die Fluggesellschaft Luxair will sich ihre Brot-und-Butter-Strecke zwischen Luxemburg und London-City nicht nehmen lassen. Der Carrier reagiert auf die Ankündigung des Mitbewerbers British Airways, der die Tochter BA Cityflyer auf diese Route schicken wird, und stockt die Frequenzen auf. Bislang bedient Luxair den “Shuttle Service” zwischen den beiden Finanzplätzen im Monopol. BA Cityflyer wird diese Strecke in Kürze mit Embraer 170/190 aufnehmen und damit dem bisherigen Platzhirsch ordentlich Konkurrenz machen. Das lässt Luxair aber nicht auf sich sitzen und stockt die London-City-Route per 1. März 2022 auf bis zu fünf tägliche Umläufe auf. Während BA Cityflyer mit Embraer-Jets fliegen wird, setzt Luxair weiterhin auf Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Der luxemburgische Carrier leistet sich gar den kostspieligen Luxus von Nightstopps am innerstädtischen Airport der britischen Hauptstadt. Das Abstellen von Flugzeugen ist hier besonders teuer.

weiterlesen »

Deutschland macht Österreich und 35 weitere Staaten zum Hochrisikogebiet

Mal wieder stuft Deutschland die Republik Österreich als so genanntes Corona-Hochrisikogebiet ein. Erst zu den Weihnachtsfeiertagen wurde diese Einstufung zuletzt aufgehoben. Nebst Österreich haben weitere 35 Staaten diese Negativ-Auszeichnung erhalten. Das deutsche Robert-Koch-Institut betrachtet ab 16. Jänner 2022 die untenstehend aufgeführten Staaten neu als so genannte Hochrisikogebiete. Verbunden ist damit eine automatische Reisewarnung, jedoch anerkennen diese immer mehr deutsche Tour Operator nicht mehr für kostenlose Stornierungen. Für Geimpfte und Genesene hat die Umstufung keine nennenswerten Auswirkungen, jedoch müssen Ungeimpfte Personen zehn Tage in Quarantäne, können sich jedoch nach fünf Tagen auf eigene Kosten freitesten. Deutschlands zusätzliche Hochrisikogebiete: Albanien Antigua und Barbuda Äquatorialguinea Benin Bosnien und Herzegowina Bulgarien Burkina Faso Costa Rica Die Dominikanische Republik Dschibuti Eritrea Frankreich – das französische Überseegebiet St. Pierre und Miquelon Gambia Guinea-Bissau Guyana Kolumbien Lettland Liberia Madagaskar Die Niederlande – der überseeische Teil des Königreichs der Niederlande St. Martin Niger Nordmazedonien Österreich – mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee Peru Die Philippinen St. Kitts und Nevis St. Lucia St. Vincent und die Grenadinen São Tomé und Príncipe Senegal Serbien Somalia Suriname Tschad Die Zentralafrikanische Republik

weiterlesen »

DTM: Trotz Pandemie rund 40 Prozent mehr Fluggäste als 2020

 Im vergangenen Jahr haben insgesamt 1.692.960 Passagiere den Dortmund Airport genutzt. Das waren 39 Prozent mehr als im Jahr 2020. Pandemiebedingt konnte der Flughafen noch nicht wieder an die Passagierzahlen des Rekordjahres 2019 anknüpfen. Damals starteten oder beendeten rund 2,7 Millionen Fluggäste ihre Reise in Dortmund. „Wir freuen uns, dass der Airport in den Sommermonaten wieder Werte wie im Vorkrisenjahr 2019 erzielen konnte. Damit erholte sich der Flughafen im bundesweiten Vergleich besonders schnell von den coronabedingten Einbrüchen im Frühjahr. Dennoch konnten die niedrigen Fluggastzahlen im Frühjahr auf das ganze Jahr gesehen nicht mehr ausgeglichen werden“, resümiert Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber. In den Wintermonaten waren die Passagierzahlen durch das Auftreten der Omikron-Virusvariante wieder zurückgegangen. Die Fluggastzahlen stiegen während der nordrhein-westfälischen Weihnachtsferien wieder bedeutend im Vergleich zum Vorjahr. 108.696 Passagiere nutzten den Dortmund Airport, um rund um die Feiertage zu verreisen. Insgesamt näherte sich die Fluggästeanzahl dem Wert von 2019 wieder an. Damals verzeichnete der Flughafen 115.122 Fluggäste. 2020 war die Passagierzahl pandemiebedingt auf 29.076 eingebrochen. „Die Ferienwerte sind erfreulich. Auch die Entwicklung im Sommer zeigt, dass die Menschen wieder mehr reisen möchten. Wir hoffen, dass sich die pandemische Lage schnellstmöglich entspannt, sodass wir bald wieder mehr Alltag – auch in Form von Reisen – leben können. Wir freuen uns, dass wir bereits in diesem Jahr die Passagierzahlen wieder deutlich steigern konnten“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber zuversichtlich in die Zukunft blickend. Für den kommenden Sommer 2022 stehen bereits jetzt 53 angeflogene Ziele in 25 Ländern fest. Damit bietet der Dortmund Airport

weiterlesen »

Delta erwartet gewinnbringendes Jahr

Im Schlussquartal 2021 setzte die US-Airline gut 8,45 Milliarden US-Dollar (umgerechnet knapp 7,4 Milliarden Euro) um. Trotzdem muss der Rotstift angesetzt werden. Denn unterm Strich stand ein Verlust von 408 Millionen Dollar. Trotz vorhersehbarer Verluste wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante möchte Delta Air Lines ab März wieder profitabel arbeiten. Nach einem schwachen Jahresauftakt mit den voraussichtlich verlustreichen Monaten Jänner und Februar erwarte das Unternehmen für alle darauffolgenden Quartale ein gutes Ergebnis und einen „bedeutenden Gewinn“ im Gesamtjahr, so Finanzchef Dan Janki in einer Aussendung. Rund um die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hatte Delta wie auch andere Fluggesellschaften in den USA mehrere hundert Flüge annulliert. Grund war die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus sowie schlechtes Wetter. Ersteres habe sich auch drastisch auf den Personalstand der Firma ausgewirkt, sagte Konzernchef Ed Bastian. „Omikron wird voraussichtlich die Erholung der Nachfrage um 60 Tage verzögern“, sagte er. Mittlerweile habe sich der Flugbetrieb bei Delta wieder auf den Stand vor Weihnachten normalisiert. Vor allem für den Frühling und Sommer rechnet Bastian mit einer stärkeren Nachfrage nach Reisen.

weiterlesen »

Air Astana nimmt Flüge ab Almaty wieder auf

Der Ausnahmezustand in Kasachstan hat den Betrieb der Air Astana Group beeinträchtigt. Zwischen dem 5. und dem 12. Januar 2022 mussten insgesamt 178 internationale sowie 621 innerkasachische Flüge von Air Astana und FlyArystan gestrichen werden. Nachdem der Flugverkehr in Nur-Sultan und an anderen kasachischen Flughäfen bereits am 7. Jänner 2022 wieder aufgenommen werden konnte, finden seit gestern auch Flüge ab und nach Almaty statt. Seit der Wiederaufnahme des internationalen Flugbetriebs konnten schon mehr als 7.500 Passagiere in ihre Heimatländer zurückkehren: auf Linienflügen nach Istanbul, Antalya, Dubai, Schardscha, Kiew, Moskau, Omsk, Nowosibirsk, Sankt Petersburg, Frankfurt, Taschkent und Kutaissi sowie mit Sonderflügen von den Malediven, Phuket, Colombo, Antalya, Tiflis, Baku und Goa, so der Carrier. Neue Regeln zur Einreise nach Kasachstan Ab morgen gelten neue Regeln zur Einreise in die Republik Kasachstan. Demnach müssen sowohl ungeimpfte als auch geimpfte Fluggäste einen negativen PCR-Test vorweisen, der zum Zeitpunkt der Einreise nach Kasachstan nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss das PCR-Testergebnis in englischer, russischer oder kasachischer Sprache vorliegen. Für Kinder, die jünger als fünf Jahre sind, gelten diese Regeln nicht. Wie auch bisher werden diese neu erlassenen Bestimmungen von den jeweiligen Airlines vorab überprüft. Air Astana betont in diesem Zusammenhang: „Fluggästen, die keinen negativen PCR-Test vorweisen können, wird der Zutritt ins Flugzeug verweigert.“

weiterlesen »