Januar 14, 2022

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Januar 14, 2022

Tui Deutschland setzt verstärkt auf externe Charter-Airlines

Der Reiseveranstalter Tui Deutschland wird im Sommer 2022 verstärkt auf Charterdienstleistungen von Fluggesellschaften, die nicht der Firmengruppe angehören, setzten. Die konzerneigene Tuifly verkleinerte ihre Flotte planmäßig auf 22 Flugzeuge. Derzeit steht bereits fest, dass European Air Charter, Smartlynx, Freebird Europe und Eurowings im Auftrag von Tui Deutschland fliegen sollen. Laut einem Bericht von Airliners.de will der Reiseveranstalter die extern zugekauften Kapazitäten ab Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Paderborn, Nürnberg, Saarbrücken, Hamburg und Berlin zum Einsatz bringen. Die Durchführung erfolgt unter den Flugnummern der jeweiligen Airline und nicht unter dem X3-Code von Tuifly, bestätigte ein Firmensprecher. Ab Nürnberg und Saarbrücken sollen Maschinen von Smartlynx zum Einsatz kommen. Ab Friedrichshafen kommt European Air Charter zum Einsatz und ab Paderborn chartert man Freebird Europe. Eurowings soll ab Hamburg und Berlin für Tui Deutschland fliegen. In Karlsruhe/Baden-Baden steht laut Airliners.de noch nicht fest welche Fluggesellschaft die Charterflüge durchführen wird. Derzeit wird die polnische Enterair kolportiert.

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Wegen toter Bulldogge: Paar will Hawaiian Airlines verklagen

In den Vereinigten Staaten von Amerika wollen Passagiere, deren Bulldogge auf einem Flug von Las Vegas nach Honolulu verstorben ist, vor Gericht ziehen. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag bei Hawaiian Airlines. Das Tier war laut den Besitzern zum Zeitpunkt der Reise rund ein Jahr alt und soll zwei Tage vor dem Abflug durch einen Tierarzt untersucht worden sein und für gesund befunden worden sein. Den Flug nach Hawaii hat die junge Bulldogge aber nicht überlebt. Das Paar, dem der Hund gehörte, will nun vor Gericht ziehen. Man argumentiert damit, dass man für die Bulldogge etwa 10.000 U.S.-Dollar bezahlt habe. Doch es geht nicht nur ums Geld, denn man leide auch psychisch unter dem Verlust des Vierbeiners. Gegenüber Hawaii News erklärte die Besitzerin unter anderem, dass sie von der Fluggesellschaft mit einem Anruf emotionslos darüber informiert wurde, dass das Tier verstorben ist und sich jemand melden wird. Allerdings soll es diesen Angaben nach seitens der Airline keine weitere Kontaktaufnahme mehr gegeben haben und auch Anrufe der Eigentümer des verstorbenen Tiers hätten zu keinen weiteren Informationen geführt. Hawaiian Airlines sieht die Situation gänzlich anders und erklärte auf Anfrage, dass man lebende Tiere mit größer Sorgfalt befördern würde. Weiters wäre man mit den Besitzern seit dem vergangenen Freitag in Kontakt getreten und bedauert, dass die Bulldogge verstorben ist. Man will vor weiteren Schritten die Ergebnisse einer Autopsie abwarten. Auf den Hinweis der Androhung einer Klage ging die Medienstelle des Carriers nicht ein. Im Gespräch hob die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft hervor, dass man

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Deutsche Hotels deutlich unter Vorkrisenniveau

Die deutschen Beherbergungsbetriebe haben im Vorjahr deutlich weniger Übernachtungen als in der Zeit vor der Corona-Pandemie verzeichnet. Man lag in den ersten elf Monaten auch um 0,9 Prozent unter dem Wert des Jahres 2020. Am besten abgeschnitten haben Campingplätze. Es zeigen sich starke regionale Unterschiede, die in erster Linie den temporären Beherbergungsverboten geschuldet sind. In einzelnen Bundesländern waren diese bis Juni 2021 aufrecht. Nur Geschäftsreisende durften übernachten. Die Folge daraus ist, dass die Zahlen in diesen Zeiten bei quasi Null waren. Bereits im Jahr 2020 erlebten Campingplätze in Deutschland einen regelrechten Boom. Dieser Trend setze sich fort. Bis inklusive November konnten die Betriebe gegenüber dem Wert des Jahres 2019 abermals um 25 Prozent zulegen. Ferienwohnungen mussten ein Minus von sechs Prozent verzeichnen, bei Pensionen und Gasthöfen lag das Minus bei 30 Prozent. Bemerkenswert ist auch, dass im November 2021 Städtereisen wieder in Schwung gekommen sind. So verzeichneten die Hotels 24,6 Millionen Übernachtungen. Der Vergleich mit November 2020 hinkt allerdings, denn damals herrschte in Deutschland ein Lockdown. Gegenüber November 2019 war man jedoch um 24 Prozent schwächer.

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Expeditionsschiff Fridtjof Nansen auf Grund gelaufen

Am Mittwochvormittag ist das Expeditionsschiff Fridtjof Nansen nahe dem norwegischen Hafen Måløy auf Grund gelaufen. Offiziellen Angaben nach konnte das Schiff noch in den Hafen einlaufen, jedoch wurden alle Passagiere ausgeschifft. Zunächst wurden die Fahrgäste in Hotels in Ålesund untergebracht und anschließend ins deutsche Hamburg ausgeflogen. Zum Zeitpunkt des Bodenkontakts herrschten laut Reederei ungünstige Seebedingungen. So soll es Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern gegebenen haben. Durch den Kontakt mit dem Meeresgrund erlitt das Schiff ersten Informationen nach Schäden am Antriebssystem und am Rumpf. Genauere Untersuchungen laufen noch. Die Kreuzfahrt begann am 2. Jänner 2022 in Hamburg und fuhr entlang der Küste von Norwegen. Geplant war, dass die Rückkehr in Deutschland am 16. Jänner 2022 erfolgen soll. Aufgrund des Vorfalls wurde die Ausfahrt vorzeitig abgebrochen. Die Reederei Hurtigruten sichte den Passagieren zu, dass alle Kosten für die Nächtigung und Verpflegung an Land sowie der außerplanmäßige Heimflug übernommen werden. Weiters will man individuelle Entschädigungsangebote machen.

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