SAS-Flugzeug vor dem Hangar in Kopenhagen (Foto: Jan Gruber).
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Weniger Flugsitze ab Skandinavien wegen Luftraumsperrungen

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SAS Scandinavian Airlines hat bekanntgegeben, dass das Angebot an verfügbaren Sitzplätzen ab Skandinavien weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Corona-Pandemie liegt. Laut einem aktuellen Bericht der Fluggesellschaft beträgt die Differenz 1,2 Millionen Sitzplätze. Als Hauptgrund für diesen Rückgang nennt SAS die anhaltenden Schließungen der Lufträume über Russland, Belarus und der Ukraine.

Diese Einschränkungen im europäischen Luftraum zwingen SAS zu Umwegen auf ihren Routen nach Asien, was zu längeren Flugzeiten und einer geringeren Kapazitätsausnutzung führt. Die Sperrung dieser wichtigen Transitrouten hat somit direkte Auswirkungen auf die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze ab den skandinavischen Ländern. Betroffen sind insbesondere Langstreckenverbindungen, die üblicherweise über diese Gebiete geführt hätten.

Die geopolitische Instabilität in Asien und dem Mittleren Osten trägt laut SAS ebenfalls zu dieser Entwicklung bei, auch wenn der Haupteinfluss von den europäischen Luftraumsperrungen ausgeht. Trotz dieser Herausforderungen hatte SAS in ihrem jüngsten Quartalsbericht vom 29. April eine positive Entwicklung des Passagieraufkommens vermeldet. Die anhaltenden Einschränkungen im Luftraum scheinen jedoch weiterhin einen dämpfenden Effekt auf das Gesamtsitzplatzangebot der Fluggesellschaft zu haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im weiteren Jahresverlauf entwickeln wird und inwieweit SAS ihr Angebot anpassen kann.

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