Wetterkapriolen: Air Greenland muss Ticketverkauf teilweise einstellen

DHC Dash 8-200 (Foto: V1Images.com/Alexander Zur).
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Wetterkapriolen: Air Greenland muss Ticketverkauf teilweise einstellen

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Die Fluggesellschaft Air Greenland verkauft bis vorerst Ende Juli 2022 keine Tickets von/nach Destinationen an der grönländischen Westküste. Hintergrund ist, dass man den Flugbetrieb aufgrund von Wetterextremen nicht zuverlässig durchführen kann.

In den letzten Tagen ist es wiederholt so schweren Beeinträchtigungen durch die Witterung gekommen. Besonders niedrigstehende Wolken und dichter Nebel machen Air Greenland zu schaffen. Da die Prognose für die nächsten Tage keine Besserung zu bringen scheint, hat sich das Luftfahrtunternehmen entschlossen den Verkauf von Flugtickets zur Westküste bis Ende Juli 2022 einzustellen. Davon nicht betroffen sind die Ziele an der Ostküste.

Eigenen Angaben nach sollen rund 1.000 Passagiere kreuz und quer durch Grönland gestrandet. Diese hätten über das Wochenende auf Inlandsflügen reisen sollen. Man will so rasch wie möglich die betroffenen Reisenden an ihre Ziele befördern und auch den Rückstau an Frachtgütern, der sich zwischenzeitlich aufgebaut hat, abarbeiten.

„Air Greenland ist in dieser Zeit verwundbar. Wir bieten nicht den Service, den wir uns vorgenommen haben, und müssen daher den Verkauf einstellen. Auf diese Weise können wir die verbleibende Kapazität nutzen, wenn es zu Verspätungen kommt. Der Nebel und die tief hängenden Wolken ärgern uns so sehr, dass die heute geplanten Programme verschoben werden, und wenn das mehrere Tage hintereinander passiert, haben wir einen großen Passagieransturm“, so Firmenchef Jacob Nitter Sørensen. „Die Flugzeuge müssen in der Lage sein, nach Hause zur Basis zu kommen, um ihre Wartung zu gewährleisten, und wenn die Wettervorhersagen dies nicht zulassen, wirkt sich dies auf den Ablauf des Verkehrsprogramms aus. Die verkehrstechnischen Herausforderungen in Europa bedeuten auch, dass es sehr schwierig ist, freie Kapazitäten für die Vermietung auf der Atlantikroute zu finden“.

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