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Wien: Mehr Hotelzimmer und -betten als 2019

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Wer in Wien in einem Beherbergungsbetrieb nächtigen möchte, kann zwischen 71.000 Betten wählen. Das sind mehr als vor der CoV-Pandemie. Trotzdem gibt es zwei Dutzend Beherbergungsbetriebe weniger als 2019, die Hotels werden tendenziell größer.

Laut Wien Tourismus liegt auch die Zahl der Zimmer über dem Vorkrisenniveau – und das, obwohl die Zahl der Hotels dieses Niveau derzeit noch nicht wieder erreicht hat. Das bedeutet: Die Betriebe werden tendenziell größer. In der aktuellen Bestandsstatistik finden sich knapp 400 Herbergen mit rund 37.000 Zimmern und eben mehr als 70.000 Betten. Damit verfügt die Bundeshauptstadt über rund 2.500 Zimmer bzw. 3.000 Betten mehr als vor der Pandemie. In dieser hatte es deutliche Rückgänge gegeben. Nun wurde das Niveau von 2019 wieder übertroffen.

Auch die Zahl der Betriebe steigt kontinuierlich an. Jedoch: Das Vorkrisenniveau wurde hier noch nicht erreicht. 2019 waren 422 Unterkünfte registriert, aktuell sind es 398. Der Trend dürfte sich jedoch fortsetzen. Voraussichtlich bis 2025 wird man laut Tourismusverband durch bereits in Planung befindliche Projekte an den früheren Wert anschließen.

Hotels werden größer

Die Betriebsgröße der Wiener Beherbergungsbetriebe ist jedenfalls gestiegen: Wies der durchschnittliche Hotelbetrieb im Jahr 2015 noch 149 Betten auf, so betrug der entsprechende Wert für 2019 bereits 162. 2022 war man bei 179 angelangt. 2023 wird man sich im Durchschnitt auf 182 Betten pro Haus ausruhen können. „Größere Betriebe sind wirtschaftlich tragfähiger und damit langfristig auch widerstandsfähiger“, begründete Tourismusdirektor Norbert Kettner die Entwicklung. Ein billiges Vergnügen ist der Aufenthalt aber meist nicht. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) des aktuellen Wiener Hotelbetten-Angebots sind dem Vier- bzw. Fünfstern-Bereich zuzuordnen.

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