November 23, 2022

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November 23, 2022

Wien: Mehr Hotelzimmer und -betten als 2019

Wer in Wien in einem Beherbergungsbetrieb nächtigen möchte, kann zwischen 71.000 Betten wählen. Das sind mehr als vor der CoV-Pandemie. Trotzdem gibt es zwei Dutzend Beherbergungsbetriebe weniger als 2019, die Hotels werden tendenziell größer. Laut Wien Tourismus liegt auch die Zahl der Zimmer über dem Vorkrisenniveau – und das, obwohl die Zahl der Hotels dieses Niveau derzeit noch nicht wieder erreicht hat. Das bedeutet: Die Betriebe werden tendenziell größer. In der aktuellen Bestandsstatistik finden sich knapp 400 Herbergen mit rund 37.000 Zimmern und eben mehr als 70.000 Betten. Damit verfügt die Bundeshauptstadt über rund 2.500 Zimmer bzw. 3.000 Betten mehr als vor der Pandemie. In dieser hatte es deutliche Rückgänge gegeben. Nun wurde das Niveau von 2019 wieder übertroffen. Auch die Zahl der Betriebe steigt kontinuierlich an. Jedoch: Das Vorkrisenniveau wurde hier noch nicht erreicht. 2019 waren 422 Unterkünfte registriert, aktuell sind es 398. Der Trend dürfte sich jedoch fortsetzen. Voraussichtlich bis 2025 wird man laut Tourismusverband durch bereits in Planung befindliche Projekte an den früheren Wert anschließen. Hotels werden größer Die Betriebsgröße der Wiener Beherbergungsbetriebe ist jedenfalls gestiegen: Wies der durchschnittliche Hotelbetrieb im Jahr 2015 noch 149 Betten auf, so betrug der entsprechende Wert für 2019 bereits 162. 2022 war man bei 179 angelangt. 2023 wird man sich im Durchschnitt auf 182 Betten pro Haus ausruhen können. „Größere Betriebe sind wirtschaftlich tragfähiger und damit langfristig auch widerstandsfähiger“, begründete Tourismusdirektor Norbert Kettner die Entwicklung. Ein billiges Vergnügen ist der Aufenthalt aber meist nicht. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) des

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Norwegian verbindet Kopenhagen mit Pula

Norwegian nimmt eine neue Flugverbindung von Kopenhagen nach Pula auf und ergänzt damit seine Sommerflüge von Oslo, Stockholm und Helsinki in die kroatische Küstenstadt. ie Flüge aus der dänischen Hauptstadt werden ab dem 3. Juni 2023 zunächst einmal wöchentlich angeboten und ab dem 28. Juni 2023 bis zum Ende der Sommersaison Ende Oktober auf zwei wöchentliche Flüge erhöht. Zum Einsatz komme eine Boeing 737-800, wie das Online-Portal Ex-Yu-Aviation berichtet. Der Billigflieger konkurriert auf dieser Strecke direkt mit SAS Scandinavian Airlines. Die norwegische Airline hat vor wenigen Tagen ebenfalls angekündigt, erstmals die nordmazedonische Hauptstadt Skopje anzufliegen.

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Leipzig/Halle Airport: PortGround nach IATA CEIV-Pharma rezertifiziert

Der Airline-Dachverband IATA hat die PortGround GmbH am Flughafen Leipzig/Halle nach seinem CEIV Pharma Qualitätssiegel rezertifiziert. PortGround gehört zur Mitteldeutschen Flughafen AG und ist ein auf Flugzeug- und Frachtabfertigung spezialisiertes Unternehmen. Der Flughafen Leipzig/Halle, Europas drittgrößtes Luftfrachtdrehkreuz, ist auf Grund der CEIV-Pharma-Zertifizierung in der Lage, rund um die Uhr zeitkritische und temperaturempfindliche Pharmasendungen nach IATA-Standards abzufertigen. „Die CEIV Pharma-Zertifizierung erweitert seit 2020 erfolgreich unser Geschäftsfeld, das wir in diesem Bereich konsequent ausbauen. Der Flughafen Leipzig/Halle hat sich zu einem bedeutenden Umschlagplatz für temperaturempfindliche, pharmazeutische und medizinische Güter entwickelt und bietet dank einer 24/7-Betriebserlaubnis für Frachtflüge sowie einer direkten Anbindung an das transeuropäische Autobahn- und Schienennetz ideale Bedingungen für Versender, Spediteure und Airlines“ betont Alexander König, Geschäftsführer der PortGround GmbH. Die internationale Klassifizierung CEIV steht für Center of Excellence for Independent Validators in Pharmaceutical Logistics. Sie bestätigt den zuverlässigen Umgang mit sensiblen Pharmagütern nach internationalen Standards. 

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2022: Flughafen Skopje auf dem Weg zu zwei Millionen Passagieren

Am Flughafen Skopje wurden im vergangenen Oktober insgesamt 198.850 Passagiere gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahr vor der Pandemie 2019. Der Flughafen Skopje ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr über zwei Millionen Passagiere abzufertigen: Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um 2,4 Prozent auf 1.454 zurück. In den ersten zehn Monaten des Jahres wurden am Flughafen Skopje exakt 1.824.309 Reisende abgefertigt, was einem Rückgang in Höhe von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (-187.060 Passagiere in absoluten Zahlen gesprochen). Dabei durften nordmazedonische Staatsbürger aufgrund von Covid-Restriktionen im ersten Quartal des Jahres nicht einmal in die meisten europäischen Länder einreisen, wie Ex-Yu-Aviation anmerkt. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um 2,4 Prozent auf 1.454 zurück.

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STR: Carsten Poralla wird neuer Geschäftsführer Non-Aviation

Der Aufsichtsrat der Flughafen Stuttgart GmbH hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, Carsten Poralla zum Geschäftsführer der Flughafengesellschaft zu berufen. Poralla wird Nachfolger von Walter Schoefer, der nach mehr als 20 Jahren an der Spitze der Flughafen-Gesellschaft in den Ruhestand geht. Der 54-jährige Manager wird seine Tätigkeit am Flughafen Stuttgart zum 01. Februar 2023 aufnehmen und für den Bereich Non-Aviation und damit insbesondere für den Bau- und Immobilienbereich, den Infrastruktur- und IT-Bereich, sowie die Masterplanung des Landesflughafens zuständig sein. Ein Schwerpunkt wird dabei das Großprojekt STRzero sein. Poralla bildet von Februar an zusammen mit Ulrich Heppe (Geschäftsführer Aviation) die Doppelspitze der Flughafengesellschaft „Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer fairport-Strategie ist ein starkes Team. Wir sind davon überzeugt, dass Carsten Poralla mit seiner umfangreichen Führungserfahrung dazu einen wertvollen Beitrag leisten wird. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, so Martin Stadelmaier, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender und Vorsitzender der Personalkommission. Carsten Poralla folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Walter Schoefer, der Ende Januar 2023 nach über 20 Jahren in den Ruhestand geht. Mit dem Ausscheiden von Walter Schoefer wird Ulrich Heppe, Geschäftsführer Aviation am STR, zum Sprecher der Geschäftsführung.

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Heathrow: Virgin Atlantic unterstützt dritte Piste nicht mehr

Seit einigen Jahren wird um die Erweiterung des Flughafens London-Heathrow heftig gestritten. Sowohl der Betreiber als auch vor Ort tätige Airlines wollen, dass eine dritte Start- und Landebahn gebaut wird. Nun wendet sich Virgin Atlantic, bislang ein glühender Unterstützer des Projekts, überraschend ab. Vor der Corona-Pandemie galt der größte Airport des Vereinigten Königreichs als chronisch überlastet. Unter Fluggesellschaften wurden Start- und Landerechte teuer gehandelt. Mittlerweile liegt das Kapazitätsproblem aber nicht mehr auf der Piste, sondern am simplen Umstand, dass sowohl der Flughafen als auch die vor Ort tätigen Dienstleister unter akutem Personalmangel leiden. Vom Tisch ist das Projekt „dritte Runway“ aber nicht. Der Widerstand seitens der Anwohner, aber auch seitens Umweltschützer, ist ungebrochen. Nun erklärte Virgin-Atlantic-Chef Shai Weiss während einer Konferenz überraschend, dass man das Projekt nicht mehr unterstützt. Bislang war die Airline, die zum Imperium von Richard Branson gehört, ein besonders aktiver Befürworter des Heathrow-Ausbaus. Hinter dem Sinneswandel steckt aber nicht, dass sich Virgin Atlantic plötzlich auf die Seite der Umweltschützer geschlagen hat, sondern man ist auf das Heathrow-Management stinksauer. Dieses hat die Gebühren wiederholt kräftig angehoben und die Errichtung der dritten Runway soll über abermals höhere Nutzungskosten finanziert werden. Das passt Virgin so ganz und gar nicht in den Kram, denn man fühlt sich regelrecht ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Man hofft, dass die Nicht-Errichtung der geplanten dritten Runway zwangsläufig zu mehr Wettbewerb unter den Airports der britischen Hauptstadt und damit zu niedrigeren Preisen führen wird. Interessanterweise hat Virgin Atlantic erst vor wenigen Wochen das Comeback der Langstreckenflüge ab

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Ryanair reaktiviert Bases auf Lanzarote und Teneriffa

Der Billigflieger Ryanair wird im Sommerflugplan 2023 die Bases in Teneriffa-Süd und auf Lanzarote reaktivieren. Beide wurden Anfang 2020 geschlossen. Nun will man je zwei Boeing 737-800 stationieren. Perspektivisch prüft der Billigflieger auch, ob die einstigen Bases in Teneriffa-Nord, Gran Canaria und La Palma ebenfalls reaktiviert werden. Als frühestmöglicher Zeitpunkt für die Umsetzung gilt die Winterflugplanperiode 2023/24. Die notwendigen Entscheidungen sind noch nicht gefallen. Bis zum Geschäftsjahr 2026 will Ryanair etwa 225 Millionen Fluggäste ab Spanien befördern. „Wir freuen uns, mehr als 400 Millionen Euro in die Kanaren zu investieren und bis zum Sommer 2023 nicht nur eine, sondern zwei neue Basen zu eröffnen – auf Lanzarote und Teneriffa. Das sind fantastische Neuigkeiten für diese beiden Urlaubsregionen, die Millionen von Touristen anziehen, die auf der Suche nach günstigen Tarifen und einer unglaublichen Auswahl sind“, so Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson.

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Chair Airlines führt Fixed-Rostering ein

Die Ferienfluggesellschaft Chair ändert das so genannte Rostering und will künftig die Dienstpläne der Piloten und Flugbegleiter auf ein Jahr im Voraus festlegen. Dabei schaut man sich bei den Konkurrenten Easyjet und Ryanair deren Praxis ab, denn die beiden Unternehmen praktizieren das so genannte Fixed-Rostering schon länger. Per 1. Jänner 2023 werden die Besatzungen von Chair nach dem Muster fünf Tage Arbeit, vier Tage frei, danach fünf Tage Arbeit und drei Tage frei eingeteilt werden. Abgesehen von Urlauben und Krankenständen soll dieses über das ganze Jahr hinweg gleichbleiben. Die Beschäftigten wissen dann schon lange im Voraus wann sie arbeiten müssen und wann dienstfrei ist. In der Hochsaison kann es zu Abweichungen kommen, da Chair davon ausgeht, dass man dann deutlich mehr Personalbedarf haben wird.

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Belgien: Gewerkschaften drohen Ryanair mit neuerlichem Streik

Der Billigfluggesellschaft Ryanair steht in Belgien ein weiterer Streik bevor. Die Gewerkschaften drohen dem Carrier, dass gegen Jahresende 2022 neuerlich zur Arbeitsniederlegung aufgerufen wird, sofern man nicht auf die Forderungen eingeht. Es geht auch um die Schließung der Ryanair-Basis Brüssel, die defacto einen Personalabbau zur Folge hat. Laut Gewerkschaften hatte man zunächst alternative Arbeitsplätze in Charleroi angeboten, jedoch soll der Billigflieger seine Meinung geändert haben und lediglich Jobs im Ausland anbieten. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die Vorgehensweise gegen belgisches Recht verstoßen soll und droht mit neuerlichen Streiks.

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Maastricht will laute Frachtflugzeuge bannen

Im Passagierverkehr spielt der niederländische Flughafen Maastricht-Aachen keine große Rolle, jedoch wird dieser von vielen Cargoairlines angesteuert. Nun will der Betreiber auf Fluglärmbeschwerden reagieren und ältere Muster bannen. Auch könnte es für viele Operators schon bald teurer werden. Zum Vorbild hat man sich dabei Israel genommen, denn der Staat will vierstrahliges Fluggerät verbannen. Nur noch mit Sondergenehmigung sollen Boeing 747 und Co den kleinen Staat ansteuern dürfen. In Maastricht soll es nicht ganz so extrem werden, jedoch will man ältere Baureihen der Boeing 747 künftig nicht mehr am Platz haben. Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre auch die von vielen Cargoanbietern verwendete McDonnell Douglas MD-11 betroffen. Da es ab dem niederländischen Airport ohnehin keine Passagierflüge auf der Langstrecke gibt, treffen die geplanten Änderungen der Lärmbestimmungen fast ausschließlich die Cargoanbieter. Die Fracht gilt gleichzeitig als wichtigstes Standbein des Regionalflughafens. Weiters spielen auch Wartung und Lackierarbeiten eine beachtliche Rolle. Derzeit ist ausgeschlossen, dass sämtliche Vierstrahler gebannt werden. Der Airport will erreichen, dass die Frachtfluggesellschaften moderne Baureihen, die als weniger lärmintensiv gelten, einsetzen. Allerdings sollen Operators für die Boeing 747-400 einen Zuschlag in der Höhe von 100 Prozent entrichten müssen. Die 200er-Reihe wäre gebannt. Selbiges würde auch für die McDonnell Douglas DC-10 und MD-11 gelten. Das Vorhaben will man schrittweise bis zum Jahr 2030 in die Tat umsetzen. Da sich Maastricht gleichzeitig auch mit der Haupteinnahmequelle „spielt“, ist damit zu rechnen, dass man äußerst behutsam vorgehen wird. Weiters muss eine offizielle Bewilligung seitens der Zivilluftfahrtbehörde der Niederlande eingeholt werden. Diese hat man bislang

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