Wiener Riesenrad (Foto: Jan Gruber).
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Wien Tourismus und Nagarro erweitern App „Ivie“ für Großevents

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Der Wiener Tourismusverband hat anlässlich des Eurovision Song Contests (ESC) 2026 seine offizielle City-Guide-App „Ivie“ um spezifische Informationsangebote und interaktive Funktionen erweitert.

In enger Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Nagarro wurden spezielle digitale Fanzonen-Guides, historische Hintergrundberichte zur Musikveranstaltung sowie eine spielerische Rätsel-Challenge integriert. Reisende konnten dadurch markante Orte der Bundeshauptstadt mit direktem Bezug zum internationalen Musikwettbewerb – von der Wiener Stadthalle als historischem Austragungsort bis zur Ruhestätte des Sängers Udo Jürgens auf dem Zentralfriedhof – eigenständig erkunden.

Die Anwendung, die seit ihrem Marktstart im Jahr 2020 kontinuierlich ausgebaut wird, verzeichnet im regulären Betrieb zwischen 65.000 und 75.000 aktive Nutzer pro Monat. Besonders in den Wintermonaten rund um das saisonale Tourismusgeschäft erfährt die App regelmäßig einen starken Zulauf mit durchschnittlich 50.000 Neuinstallationen im Dezember, wobei die stärksten Nutzergruppen aus europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Großbritannien sowie den USA stammen. Nach Angaben von WienTourismus-Chef Norbert Kettner gehört das System mittlerweile zu den erfolgreichsten Destinations-Apps auf dem europäischen Kontinent. Im Jahr 2025 erreichte die Software zudem eine Platzierung unter den weltweit fünf besten Anwendungen im Segment Reiseverkehr bei den internationalen Webby Awards.

Der technologische Fokus der Kooperationspartner liegt zunehmend auf sogenannten Gamification-Elementen und erweiterten Realitäten (Augmented Reality). Neben themenspezifischen Stadtspaziergängen zu Kulturdenkmälern oder der Wiener Wirtshauskultur bietet die Plattform beispielsweise eine virtuelle Walzer-Tanzfunktion vor dem Johann-Strauß-Denkmal im Wiener Stadtpark. Um die funktionale Reichweite der zweisprachigen App zu erhöhen, arbeiten die Entwickler parallel an der Optimierung der digitalen Barrierefreiheit für sehbehinderte Personen. Künftige Systemerweiterungen sollen zudem offene Schnittstellen für die Integration von ÖPNV-Mobilitätsdaten, Direkt-Ticketing und zusätzlichen digitalen Services bieten.

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