Im Juni 2024 haben österreichische Zöllner am Flughafen Wien 4.500 gefälschte Plüschtiere sichergestellt. Die Sendung aus Südkorea wurde nach Benachrichtigung der Rechteinhaber vernichtet.
Dieser Vorfall ist Teil der internationalen Operation Ludus IV, an der Österreich von September 2023 bis Januar 2024 teilnahm. Während dieser Zeit wurden 4.490 risikoorientierte Kontrollen durchgeführt, überwiegend bei Waren aus China, sowie Einzelstücke aus Hongkong und Singapur.
Finanzminister Magnus Brunner betonte die Gefahren gefälschten Spielzeugs, das oft minderwertige Materialien enthält und Sicherheitsstandards missachtet. Gefälschte Spielzeuge können zu ernsthaften Gesundheitsrisiken wie Verbrennungen, Schnittverletzungen oder Vergiftungen führen. Laut Brunner sind die Kontrollen ein wesentlicher Beitrag zum Schutz der Kinder.
Zusätzlich wurden in Österreich fünf Sendungen aufgrund von Produktpiraterie nicht freigegeben. Die Waren wurden entweder vernichtet oder an die Versender zurückgesandt, wenn sie Sicherheitsmängel aufwiesen. Die Operation Ludus IV, koordiniert von Europol, OLAF und der Weltzollorganisation, unterstreicht die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Produktpiraterie.