Alkohol (Foto: Unsplash/Yasin Arıbuğa).
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Wiener Schweizerhaus startet mit Preisstabilität und Jubiläum in die Saison 2026

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Das Wiener Schweizerhaus öffnet am 15. März 2026 pünktlich um 11:00 Uhr seine Pforten für die neue Gastgartensaison. Im Mittelpunkt des diesjährigen Auftakts steht ein besonderes Jubiläum: Seit genau 100 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen dem Familienbetrieb der Familie Kolarik und der tschechischen Brauerei Budweiser Budvar.

Trotz der allgemeinen Inflation und steigender Betriebskosten im Gastgewerbe hat die Unternehmensführung angekündigt, den Bierpreis für das klassische Krügerl (0,5 Liter) bei 5,90 Euro zu belassen. Damit bleibt der Preis für das tschechische Lagerbier das dritte Jahr in Folge unverändert, was durch langfristige Lieferverträge und Effizienzsteigerungen im Hintergrund ermöglicht wurde.

Während der Winterpause wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in der Infrastruktur des Traditionsbetriebs durchgeführt. Die Küche wurde mit neuen Hochleistungsgeräten ausgestattet und die Ausgabestationen komplett erneuert, um die Arbeitsabläufe für das Personal zu optimieren und die Wartezeiten für die Gäste bei hoher Auslastung zu verkürzen. Im Außenbereich wurden zudem die Markisenanlagen erneuert, die zusammen mit dem alten Baumbestand für die Beschattung des weitläufigen Gartens sorgen. Diese Investitionen dienen der Sicherung der Betriebsabläufe, ohne den historischen Charakter des Hauses im Wiener Prater zu verändern, der maßgeblich durch den typischen Efeu und die traditionelle Möblierung geprägt ist.

Kulinarisch setzt der Betrieb weiterhin auf die bekannte altböhmische Küche mit Fokus auf regionale Rohstoffe. Neben der klassischen Grillstelze, die als Markenzeichen des Hauses gilt, wird die Tageskarte regelmäßig um vegetarische Gerichte und saisonale Speisen ergänzt. Beim Fleischeinkauf greift das Unternehmen laut eigenen Angaben ausschließlich auf österreichische Qualitätsware zurück. Ein besonderes Highlight der Saison wird die Jubiläumsabfüllung von Budweiser Budvar sein, die ab Mitte April 2026 ausgeschenkt wird. Dieses spezielle Bier reift über 90 Tage und wird im Schweizerhaus in einem spezifischen, dreistufigen Zapfverfahren serviert, um die typische Schaumkrone zu garantieren.

Die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der Brauerei aus Budweis und dem Schweizerhaus geht auf das Jahr 1926 zurück, als Karl Kolarik senior das Bier in Südböhmen entdeckte und nach Wien brachte. Heute lagern im Keller des Hauses stetig frische Vorräte, um den enormen Bedarf während der Sommermonate zu decken. Das für das Haus charakteristische „Bunkerl“-Glas mit seinen markanten Vertiefungen bleibt auch im Jubiläumsjahr das Standardgefäß für den Ausschank. Branchenkenner werten die Entscheidung zur Preisstabilität als strategisches Signal in einem schwierigen Marktumfeld, um die Stammkundschaft zu binden und die Position als einer der umsatzstärksten Gastronomiebetriebe Österreichs zu festigen.

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