März 10, 2026

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März 10, 2026

Linz: Gerichtsvollzieher pfändet Boeing 737 von Ryanair

Ein außergewöhnlicher juristischer Vorgang hat am Flughafen Linz-Hörsching für Aufsehen gesorgt und die operative Routine der irischen Fluggesellschaft Ryanair unterbrochen. Aufgrund einer seit fast zwei Jahren ausstehenden Entschädigungszahlung sah sich ein staatlicher Exekutor dazu veranlasst, eine Pfändungsmarke, im Volksmund auch Kuckuck-Pickerl genannt, direkt an einem Flugzeug des Unternehmens anzubringen. Der Fall wurzelt in einer massiven Flugverspätung aus dem Jahr 2024, die für eine Passagierin und ihre Begleitung zu erheblichen Mehrkosten führte. Da die Fluggesellschaft trotz rechtskräftiger Urteile und mehrfacher Zahlungsaufforderungen die Forderung nicht beglich, griff die Justiz zu diesem drastischen Mittel der Zwangsvollstreckung. Während die Airline eine physische Beschlagnahmung der Maschine bestreitet, verdeutlicht der Vorfall die zunehmende Härte, mit der Fluggastrechte gegen Billigfluganbieter durchgesetzt werden. Hintergründe einer langjährigen Forderung Die juristische Auseinandersetzung begann im Sommer 2024. Eine Reisende und zwei Begleitpersonen wollten von Linz aus in den Urlaub nach Mallorca starten, als ihr Flug eine Verspätung von über 13 Stunden verzeichnete. Nach den Bestimmungen der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 steht Passagieren bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden eine pauschale Entschädigung zu, sofern keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Im vorliegenden Fall mussten die Betroffenen zudem auf einen Alternativflug umsteigen, was zusätzliche Kosten für neue Tickets sowie Verpflegung und Kommunikation verursachte. Inklusive der über die Monate aufgelaufenen Zinsen und der Kosten für die Rechtsverfolgung summierte sich die Forderung schließlich auf exakt 890 Euro. Dass ein international agierender Konzern wegen eines im Vergleich zu den Betriebskosten marginalen Betrages eine Pfändung riskiert, wird von Rechtsexperten oft als taktische Verzögerungsstrategie gewertet. Viele Fluggesellschaften spekulieren darauf, dass

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Zuverlässigkeit im Winterflugverkehr: Flughafen Salzburg als europäischer Spitzenreiter

In einer umfassenden Analyse der aktuellen Wintersaison hat das unabhängige Expertenportal AirAdvisor den Flughafen Salzburg zum zuverlässigsten Ski-Flughafen Europas gekürt. Während für Millionen von Wintersportlern oft der Schneemangel als größte Sorge gilt, weisen Luftfahrtexperten darauf hin, dass die tatsächliche Gefahr für einen gelungenen Urlaub meist in unzuverlässigen Flugverbindungen liegt. Die aktuelle Untersuchung stellt dem größten österreichischen Bundesländerflughafen ein herausragendes Zeugnis aus und positioniert ihn vor namhaften Konkurrenten wie München oder Wien. Mit einer Punktzahl von 9,25 im sogenannten Ski Travel Reliability Score führt Salzburg das Ranking von insgesamt 23 untersuchten europäischen Standorten an. Besonders beeindruckend ist die geringe Quote an signifikanten Verzögerungen sowie das minimale Risiko für Flugstreichungen, selbst unter den erschwerten operativen Bedingungen der Wintermonate. Diese Ergebnisse unterstreichen die funktionale Effizienz der alpinen Infrastruktur und die strategische Bedeutung des Standorts für den internationalen Tourismusverkehr. Methodik und Datengrundlage der Flughafenbewertung Die Experten von AirAdvisor stützten ihre Analyse auf einen umfangreichen Datensatz, der den Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 umfasst. Ziel der Untersuchung war es, die operative Stabilität von Flughäfen zu messen, die als primäre Zugangstore zu den europäischen Skigebieten dienen. In die Bewertung flossen mehrere gewichtete Faktoren ein, darunter der Anteil der Flüge mit einer Verspätung von mehr als 60 Minuten, die durchschnittliche Dauer dieser Verspätungen sowie die allgemeine Annullierungsrate. Aus diesen Werten wurde ein spezifischer Zuverlässigkeitsindex gebildet, der Reisenden als Indikator für das Risiko möglicher Reiseunterbrechungen dient. Hohe Punktzahlen korrelieren dabei direkt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, planmäßig und ohne gravierende zeitliche Verluste am Zielort anzukommen. Die Kombination

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Vereinigung Cockpit kündigt nächsten Lufthansa-Streik an

Die tarifpolitische Auseinandersetzung innerhalb der Lufthansa Group steuert auf einen neuen Höhepunkt zu. Die Berufsvereinigung Cockpit hat umfassende Streikmaßnahmen angekündigt, die sowohl die Kernmarke Lufthansa Passage und die Frachttochter Lufthansa Cargo als auch die Tochtergesellschaft Lufthansa CityLine betreffen. Ab dem 12. März 2026 müssen Reisende und Logistikunternehmen mit massiven Flugausfällen rechnen. Während bei der Kernmarke und der Cargo-Sparte der Streit um die betriebliche Altersversorgung eskaliert, stehen bei CityLine die Vergütungsstrukturen im Fokus. Eine Besonderheit dieses Arbeitskampfes stellt die explizite Verschonung von Flugverbindungen in den Nahen Osten dar. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Instabilität hat die Gewerkschaft entschieden, Destinationen in Ländern wie Israel, dem Irak oder Saudi-Arabien nicht zu bestreiken, um die notwendige Infrastruktur für Rückführungen und die Grundversorgung in Krisengebieten aufrechtzuerhalten. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die Komplexität der Verhandlungen, in denen es neben finanziellen Forderungen auch um die langfristige soziale Absicherung von Piloten und die Sicherung der Handlungsfähigkeit der Arbeitnehmervertretung geht. Struktur des Arbeitskampfes bei Lufthansa Passage und Cargo Der Aufruf zum Streik bei Lufthansa Passage und Lufthansa Cargo umfasst den Zeitraum vom 12. März 2026, 00:01 Uhr, bis zum 13. März 2026, 23:59 Uhr. Im Zentrum des Konflikts steht der Tarifvertrag zur betrieblichen Altersversorgung. Historisch basierte die Altersvorsorge der Piloten auf einem System garantierter Auszahlungen. Im Jahr 2017 wurde dieses Modell jedoch auf Drängen des Konzerns durch eine kapitalmarktfinanzierte Variante ersetzt. Die Gewerkschaft kritisiert seither, dass dieses neue System das ursprünglich zugesagte Versorgungsniveau deutlich verfehlt und die finanziellen Risiken des Kapitalmarktes einseitig auf die Angestellten abwälzt. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro

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Strategische Partnerschaft zwischen Airhub Aviation und AerCap am Standort Siauliai

Das Luftfahrtunternehmen Airhub Aviation hat eine weitreichende Wartungsvereinbarung mit AerCap, dem weltweit größten Leasinggeber für Flugzeuge, unterzeichnet. Im Rahmen dieser Kooperation wird Airhub Aviation an seinem Standort am internationalen Flughafen Siauliai (SQQ) in Litauen umfassende Instandhaltungsarbeiten sowie Dienstleistungen für die Rückgabe und Neuauslieferung von Flugzeugen erbringen. Die Vereinbarung konzentriert sich primär auf Schmalrumpfflugzeuge und unterstützt AerCap bei Flottenübergängen in Europa und im Nahen Osten. Airhub Aviation festigt damit seine Rolle als strategischer Partner im Bereich Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) für globale Akteure der Leasingbranche. Der Standort in Siauliai ist speziell auf schnelle Durchlaufzeiten bei der Basiswartung, Triebwerkswechsel sowie Modifikationen nach EASA-Standards ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Avionik-Anpassungen, Kabinenumkonfigurationen und der Austausch von Fahrwerken. Ein dedizierter Wartungshangar ermöglicht die kurzfristige Aufnahme von Maschinen, um die Standzeiten für Leasinggeber und Betreiber zu minimieren. Ergänzend dazu nutzt Airhub Aviation seine Expertise im Komponentenmanagement und in der Ersatzteilversorgung, um optimierte Inventarlösungen für Flugzeuge in der Mitte oder am Ende ihres Lebenszyklus anzubieten. Ein wesentlicher Vorteil des Standorts in Litauen ist die umfangreiche Kapazität für die Langzeitlagerung von bis zu 25 Schmalrumpfflugzeugen gleichzeitig. Der Flughafen Siauliai dient zudem als NATO-Stützpunkt, was eine hochsichere Infrastruktur und operative Flexibilität rund um die Uhr garantiert. Diese Kombination aus kosteneffizienten Lagerlösungen und hochspezialisierten technischen Dienstleistungen macht den Standort zu einem der bedeutendsten Zentren für Flottenübergänge in der Region. Airhub Aviation verwaltet bereits Luftfahrtwerte im Wert von über 200 Millionen US-Dollar und bedient namhafte Kunden wie Flynas, Chair Airlines und World Star Aviation. Airhub Aviation wurde 2019 gegründet und

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Scandlines nimmt neue Frachtfähre auf der Route Rødby–Puttgarden in Betrieb

Die Reederei Scandlines hat am heutigen Vormittag den regulären Linienbetrieb ihrer neuesten Einheit, der Frachtfähre „The Baltic Whale“, auf der strategisch bedeutenden Verbindung zwischen Rødby in Dänemark und Puttgarden auf Fehmarn aufgenommen. Um 08:05 Uhr legte das Schiff zu seiner Jungfernfahrt in Richtung Deutschland ab. Die Investitionssumme für das Neubauprojekt beläuft sich auf rund 84 Millionen Euro. Mit einer Länge von 147,4 Metern und einer Kapazität für 66 Lastkraftwagen erhöht das Schiff die Frachtkapazitäten auf dem Fehmarnbelt um 27 Prozent. Dies soll insbesondere in der Hochsaison zu einer Entlastung der kombinierten Passagier- und Autofähren führen. Technisch setzt die „The Baltic Whale“ auf ein leistungsstarkes Batteriesystem mit einer Kapazität von 10 Megawattstunden, das laut Reedereiangaben zu den größten weltweit im maritimen Sektor zählt. Die 18,5 Kilometer lange Überfahrt wird in einer Zeit von etwa 45 Minuten bewältigt. In den Häfen wurde zudem eine spezialisierte Ladeinfrastruktur installiert, die es ermöglicht, die Batterien innerhalb von 12 bis 18 Minuten für die nächste Passage aufzuladen. Für Situationen mit erhöhtem Leistungsbedarf oder bei technischen Einschränkungen der Ladeinfrastruktur ist das Schiff zusätzlich mit Dieselgeneratoren für einen Hybridbetrieb ausgestattet. Die Konzeption als reine Frachtfähre zielt primär auf den Transport von Industriegütern und Gefahrgut ab. Hierzu gehören unter anderem Batterien, Kosmetika und Automobilteile, für die nun eine deutlich höhere Abfahrtsfrequenz angeboten werden kann. Durch die Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf das neue Schiff gewinnt Scandlines Flexibilität bei der Abwicklung des touristischen Verkehrs. Das Schiff erreicht im Dienst eine Geschwindigkeit von bis zu 16 Knoten und ist für insgesamt 140

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Airbus veröffentlicht Auslieferungs- und Orderzahlen für Februar 2026

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat seine offiziellen Kennzahlen für den Monat Februar 2026 vorgelegt. Im Berichtszeitraum lieferte das Unternehmen insgesamt 35 Verkehrsflugzeuge an 21 verschiedene Kunden weltweit aus. Ein deutlicher Schwerpunkt lag dabei erneut auf der A320-Familie, wobei allein 21 Maschinen des Typs A321neo und vier A320neo an die Besteller übergeben wurden. Ebenfalls zum Auslieferungsvolumen gehörten acht Flugzeuge der kleineren A220-300-Baureihe sowie zwei Großraumflugzeuge der Typen A350-900 und A350-1000. Damit summiert sich die Gesamtzahl der Auslieferungen im laufenden Kalenderjahr 2026 auf bisher 54 Maschinen an 27 Abnehmer. Im Bereich der Auftragseingänge konnte Airbus im Februar 28 Bruttobestellungen verbuchen. Maßgeblichen Anteil daran hatte die kasachische Fluggesellschaft Air Astana, die einen Großauftrag über 25 Flugzeuge der A320neo-Familie unterzeichnete, aufgeteilt in fünf A320neo und 20 A321neo. Weitere Aufträge kamen von Tigerair Taiwan, die zwei zusätzliche A321neo orderte, sowie von einem namentlich nicht genannten Kunden für eine A320neo. Analysten bewerten die Zahlen als stabilen Jahresauftakt, weisen jedoch darauf hin, dass die Produktionsraten aufgrund weltweiter Engpässe in den Lieferketten, insbesondere bei Triebwerksteilen und Kabinenausstattungen, weiterhin unter dem theoretisch möglichen Maximum liegen. Trotz dieser operativen Herausforderungen zeigt die Dominanz der A321neo im Auftragsbuch die anhaltende Marktnachfrage nach effizienten Schmalrumpfflugzeugen für die Mittelstrecke. Airbus arbeitet derzeit intensiv an der Hochlaufphase für die A321XLR, um die wachsende Lücke zwischen klassischen Kurzstreckenjets und Langstreckenmaschinen zu schließen. Parallel dazu werden die Endmontagelinien in Toulouse, Hamburg und Mobile (USA) kontinuierlich angepasst, um das ehrgeizige Ziel von monatlich 75 Auslieferungen der A320-Familie bis zum Ende des Jahrzehnts zu erreichen. Die im Februar

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El Al implementiert Festpreisstruktur für Rückholflüge nach Israel

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat eine umfassende Tarifreform für Rückflüge nach Tel Aviv angekündigt, um die Heimreise von tausenden im Ausland festsitzenden Bürgern zu koordinieren. Nachdem das Unternehmen die Umbuchung von rund 38.000 Passagieren abgeschlossen hat, deren ursprüngliche Flüge aufgrund der aktuellen Sicherheitslage gestrichen wurden, wird nun eine spezielle Preisliste für über 20 internationale Flughäfen eingeführt. Das Modell sieht einheitliche Pauschalpreise für alle verfügbaren Plätze in der Kabine vor, wobei die Tarife deutlich unter dem üblichen Marktniveau für kurzfristige Buchungen liegen. Die Preisgestaltung umfasst verschiedene geografische Zonen: Während Kurzstreckenflüge ab Larnaca für 99 US-Dollar und ab Athen für 149 US-Dollar angeboten werden, liegen die Preise für europäische Metropolen wie München, Zürich und Rom bei etwa 199 US-Dollar. Langstreckenverbindungen, beispielsweise aus New York oder Bangkok, wurden auf Festpreise zwischen 599 und 699 US-Dollar festgesetzt. Die Airline reagiert damit auf den massiven Rückzug internationaler Fluggesellschaften vom Flughafen Ben Gurion und positioniert sich als verlässlicher Versorger in Krisenzeiten. Zusätzlich zur bestehenden Flugplanung hat die Airline das Angebot um Sonderverbindungen erweitert, unter anderem ab Tokio, womit sich die Zahl der aktiv bedienten Rückhol-Knotenpunkte auf insgesamt 23 erhöht. Shlomi Zafrany, Chief Commercial Officer von El Al, betonte, dass die Veröffentlichung der Tarife bewusst erst nach der Priorisierung der bereits betroffenen Kunden erfolgte. Der Verkauf der Tickets wird schrittweise über die digitale Plattform der Fluggesellschaft sowie über akkreditierte Reisebüros abgewickelt, um eine Überlastung der Buchungssysteme zu vermeiden. Hintergrund dieser Maßnahmen ist die anhaltende Instabilität im Nahen Osten, die zu weitreichenden Sperrungen und Flugstreichungen durch europäische

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Air France forciert Premium-Positionierung mit neuer globaler Werbekampagne

Die französische Fluggesellschaft Air France hat am 8. März 2026 eine umfassende Werbeoffensive gestartet, um ihre strategische Neuausrichtung im Premium-Segment zu untermauern. Im Zentrum der Kampagne steht die Rückkehr der Marke in das französische Fernsehen nach einer siebenjährigen Abwesenheit. Neben der Ausstrahlung des bekannten Markenvideos aus dem Jahr 2022 wird eine Serie von elf neuen visuellen Motiven und Videoclips eingeführt. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Agentur Aura by Omnicom sowie renommierten Fotografen wie Sofia Sanchez, Mauro Mongiello und Clark Franklin entwickelt. Die Kampagne wird nicht nur in französischen Metropolen wie Paris, Nizza und Lyon ausgespielt, sondern zielt auch auf strategische internationale Märkte ab, darunter die USA, Brasilien, Kanada und Italien. Ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation ist die Bewerbung neuer Bordprodukte und Dienstleistungen, die das Reiseerlebnis komfortabler gestalten sollen. Hierzu zählt die schrittweise Einführung von kostenlosem Highspeed-WLAN in der gesamten Flotte sowie die Kooperation mit der Hotelmarke Sofitel für neue Matratzenauflagen in der Business Class. Air France setzt zudem auf die Alleinstellungsmerkmale der französischen Gastronomie und kündigt an, weiterhin Champagner in allen Kabinenklassen ohne Aufpreis zu servieren. Die visuelle Gestaltung der Kampagne nutzt verstärkt 3D-Elemente und monumentale Außenwerbung, wie etwa ein über 1.000 Quadratmeter großes Banner am Hauptsitz am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle, um die Markenpräsenz an ihrem zentralen Drehkreuz zu maximieren. Die künstlerische Umsetzung der neuen Motive greift ikonische Symbole wie den Eiffelturm und das charakteristische rote Kleid auf, ergänzt durch abstrakte Designobjekte. So wurden spezielle Requisiten entworfen, darunter ein Sitz in Form eines WLAN-Symbols oder ein Kleid aus Bettdeckenmaterial, um

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Rekordstart am Liege Airport: Massives Frachtwachstum zu Beginn des Jahres 2026

Der Liege Airport (LGG), Belgiens größter Frachtflughafen und die Nummer fünf in Europa, verzeichnete in den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 einen außergewöhnlichen Anstieg des Frachtaufkommens. Die kumulierten Volumina stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,6 % auf insgesamt 219.807 Tonnen. Besonders der Februar stach mit einem Zuwachs von 19 % hervor, was angesichts der kürzeren Dauer des Monats die operative Leistungsfähigkeit des Standorts unterstreicht. Parallel zum Gütervolumen stieg auch die Anzahl der Flugbewegungen im Kernbereich der reinen Frachtschifffahrt auf 4.653 Starts und Landungen, was einem Plus von 6 % entspricht. Dieser Aufwärtstrend wird maßgeblich durch die starke Positionierung des Flughafens im E-Commerce sowie durch ein florierendes Geschäft mit verderblichen Waren, insbesondere während der Valentinstagsperiode, getragen. Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum ist die strukturelle Erweiterung des Partnernetzwerks. Emirates SkyCargo hat seine Präsenz am Liege Airport von Ad-hoc-Verbindungen auf einen festen Flugplan umgestellt. Mit sechs wöchentlichen Flügen durch Boeing 777F-Frachter verbindet die Fluggesellschaft Lüttich nun regelmäßig mit Dubai, Chicago und Hongkong. Diese neue Kapazität von zusätzlich 600 Tonnen pro Woche stärkt vor allem den Transport von pharmazeutischen Produkten und E-Commerce-Paketen. Auch der Exportsektor verzeichnete einen bemerkenswerten Sprung von 25 %, wobei insbesondere die Lieferungen auf den nordamerikanischen Kontinent mit einem Plus von 86 % massiv zunahmen. Neben dem allgemeinen Güterumschlag festigt der Flughafen seine Rolle als spezialisiertes Zentrum für den Transport lebender Tiere. Anfang Februar 2026 wurde das modernisierte „LGG Vet Center“ offiziell eingeweiht, das als Grenzkontrollstelle für die Gesundheitsprüfung und Quarantäne dient. Zusammen mit der bestehenden „Horse Inn“-Infrastruktur

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Neuer Geschäftsführer für den Flughafen Linz: Jörg Ebbighausen folgt auf Norbert Draskovits

Der Flughafen Linz stellt die Weichen für eine umfassende personelle und strategische Transformation. Nach einem intensiven Auswahlprozess, an dem sich insgesamt 111 Bewerber beteiligten, wurde Jörg Ebbighausen als künftiger Geschäftsführer des oberösterreichischen Airports bestätigt. Die Entscheidung, die Ende Februar 2026 offiziell geregelt wurde, sieht eine geordnete Übergabe vor: Der amtierende Geschäftsführer Norbert Draskovits wird seine Funktion noch bis zum 31. Dezember 2026 ausüben, um einen nahtlosen Übergang der Verantwortlichkeiten zu gewährleisten. Mit Ebbighausen gewinnt der Standort einen international erfahrenen Luftfahrtmanager, der zuvor maßgebliche strategische Projekte am Flughafen München verantwortete. Die Neubesetzung geht einher mit der Sicherung der kritischen Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt, die als Lebensader für die exportorientierte oberösterreichische Wirtschaft gilt. Vertreter von Land und Stadt sehen in dieser Personalentscheidung ein klares Bekenntnis zur Stärkung der Infrastruktur- und Logistikfunktion des Flughafens, um dessen Position im Wettbewerb der Regionalflughäfen dauerhaft zu festigen. Ein Auswahlverfahren unter internationaler Beachtung Die Ausschreibung für die Geschäftsführung des Blue Danube Airport Linz stieß auf ein bemerkenswert hohes Echo in der Branche. Dass 111 Bewerbungen eingingen, unterstreicht die Attraktivität der Position trotz der Herausforderungen, vor denen Regionalflughäfen aktuell stehen. Der Aufsichtsrat, unter dem Vorsitz von Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, reduzierte das Feld in einem mehrstufigen Verfahren auf fünf Kandidaten, die zu persönlichen Hearings geladen wurden. Die Wahl fiel schließlich einstimmig auf Jörg Ebbighausen, dessen Profil als besonders passgenau für die anstehenden Transformationsaufgaben bewertet wurde. Ebbighausen bringt eine tiefgreifende Expertise aus einem der größten Luftfahrtkonzerne Europas mit. Am Flughafen München war er zuletzt für die Konzernentwicklung zuständig und

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