März 10, 2026

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März 10, 2026

Flughafen München schließt langfristigen Stromliefervertrag mit RWE ab

Die Flughafen München GmbH (FMG) und der Energiekonzern RWE haben im Februar 2026 einen weitreichenden Stromliefervertrag, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), unterzeichnet. Die Vereinbarung hat eine feste Laufzeit von zehn Jahren und sichert dem bayerischen Luftfahrtkreuz eine jährliche Liefermenge von 40 Gigawattstunden elektrischer Energie zu. Der Strom wird in einem neuen Offshore-Windpark in der Nordsee erzeugt, der sich etwa 50 Kilometer nördlich der Insel Juist befindet. Mit dieser Energiemenge könnte rechnerisch der Bedarf von rund 12.000 Durchschnittshaushalten gedeckt werden. Das Projekt ist Teil des großflächigen „Nordseeclusters“ von RWE, das insgesamt eine Leistung von mehreren Gigawatt an das deutsche Stromnetz anbinden soll. Der für den Flughafen vorgesehene Windpark soll nach derzeitigem Planungsstand Anfang 2027 den Betrieb aufnehmen. Die vertraglich gesicherte Energie wird direkt in die Infrastruktur des Flughafens eingespeist und dient der Versorgung von Terminalgebäuden, technischen Anlagen sowie der Beleuchtung der Vorfelder. Für die Flughafenleitung stellt dieser Vertrag ein Instrument zur langfristigen Kalkulation der Betriebskosten dar, da die Preise für die vereinbarte Menge über das nächste Jahrzehnt fixiert wurden. Jan-Henrik Andersson, Geschäftsführer für Commercial und Security bei der FMG, betont die Bedeutung dieser Kooperation für die Unabhängigkeit der schienengebundenen und gebäudetechnischen Energieversorgung des Standorts. RWE Supply & Trading nutzt solche direkten Abnahmeverträge mit industriellen Großkunden, um die Finanzierung und den zügigen Ausbau großangelegter Offshore-Projekte in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone voranzutreiben. Laut Ulf Kerstin, Chief Commercial Officer bei RWE, tragen diese Vereinbarungen maßgeblich zur Stabilität des deutschen Energiesystems bei, da sie eine verlässliche Einspeisung garantieren. Der Flughafen München diversifiziert mit diesem

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Lufthansa Group erweitert Flugangebot nach Asien und Afrika durch Sonderflüge

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group reagieren auf eine kurzfristig massiv angestiegene Nachfrage im Langstreckensegment und weiten ihr Flugangebot in den kommenden Wochen deutlich aus. Wie der Konzern mitteilte, werden zusätzliche Kapazitäten vor allem auf Routen nach Südostasien und Südafrika bereitgestellt. Konkret plant Lufthansa Airlines die Einrichtung von vier Extraflügen zwischen München und Singapur sowie zwei Sonderrotationen von Frankfurt nach Kapstadt. Darüber hinaus reagiert das Unternehmen auf die veränderte Marktlage im Nahen Osten mit zwei zusätzlichen Verbindungen von Frankfurt in die saudi-arabische Hauptstadt Riad. Alle genannten Zusatzflüge sind bereits in den Reservierungssystemen freigeschaltet und über die gängigen Vertriebskanäle buchbar. Auch die Tochtergesellschaft Austrian Airlines verstärkt ihr Engagement auf der Langstrecke erheblich. Für die Verbindung von Wien nach Bangkok wurden insgesamt zehn Sonderflüge eingerichtet, um den hohen Bedarf an Kapazitäten Richtung Thailand zu decken. Branchenbeobachter führen diesen Nachfrageschub unter anderem auf die anhaltenden operativen Einschränkungen im Luftraum über Westasien zurück, die zu einer Verlagerung von Passagierströmen auf etablierte europäische Drehkreuze führen. Während einige internationale Wettbewerber ihre Frequenzen aufgrund der geopolitischen Lage reduzieren mussten, nutzt die Lufthansa Group ihre operative Flexibilität, um vakante Marktanteile zu besetzen und die Konnektivität zu wichtigen Wirtschaftszentren sicherzustellen. Die Planung dieser Sonderflüge erfolgt in einer Phase, in der die globale Luftfahrtindustrie mit Engpässen bei Flugzeugkapazitäten und Personal kämpft. Dennoch ermöglicht die aktuelle Flottenstruktur der Gruppe – insbesondere der Einsatz von Langstreckengerät der Typen Airbus A350 und Boeing 787 – eine kurzfristige Skalierung des Angebots. Die Lufthansa Group betont, dass die Marktentwicklung kontinuierlich beobachtet wird, um bei Bedarf weitere

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Flughafen Zürich AG vermeldet Rekordergebnis und massiven Infrastrukturausbau

Die Flughafen Zürich AG blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Wie das Unternehmen im Rahmen der Bilanzvorlage für 2025 bekannt gab, stieg das Konzernergebnis auf einen neuen Höchstwert von 346 Millionen Schweizer Franken. Dieser Erfolg basiert maßgeblich auf einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen am Standort Zürich, die mit 32,6 Millionen Reisenden ein Plus von 4,5 % gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. An Spitzentagen in der Ferienzeit wurden erstmals über 120.000 Passagiere innerhalb von 24 Stunden abgefertigt. CEO Lukas Brosi betonte in diesem Zusammenhang die robuste Nachfrage nach internationalen Flugreisen, die sich positiv auf alle Geschäftsbereiche auswirkte. Trotz der Rekordgewinne stand das Jahr 2025 im Zeichen massiver Investitionen. Insgesamt flossen 716 Millionen Schweizer Franken in Sachanlagen und Projekte, wobei der Schwerpunkt mit 503 Millionen Franken auf dem Standort Zürich lag. Das größte Vorhaben stellt dabei der Ersatzneubau des Docks A inklusive Tower und Dockwurzel dar. Zudem übernahm die Flughafengesellschaft das Radisson Blu Hotel, womit sich nun alle Gebäude innerhalb des zentralen Flughafen-Perimeters im Besitz der Aktiengesellschaft befinden. Weitere Mittel flossen in die Modernisierung der Gepäcksortieranlage sowie in den Bau der neuen Frachthalle Rächtenwisen, um die Abwicklungskapazitäten am Boden zu optimieren. Das internationale Geschäft entwickelte sich ebenfalls dynamisch und trug mit einem bereinigten Ertragswachstum von 10 % zum Gesamtergebnis bei. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung in Brasilien, wo der Flughafen Florianópolis mit über einer Million internationaler Fluggäste ein Allzeithoch erreichte. In Indien steht die Eröffnung des neuen Großflughafens Noida nahe Delhi unmittelbar bevor, welcher das wichtigste Auslandsprojekt der Gruppe darstellt. Insgesamt

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Milliarden-Investition in die Triebwerksproduktion: GE Aerospace forciert Ausbau der Kapazitäten für Boeing und Airbus

Der US-amerikanische Luftfahrtkonzern GE Aerospace hat ein massives Investitionsprogramm in Höhe von einer Milliarde US-Dollar angekündigt, um die Produktion von Triebwerken für die wichtigsten zivilen und militärischen Flugzeugprogramme weltweit zu beschleunigen. Am 9. März 2026 gab das Unternehmen mit Sitz in Evendale bekannt, dass der Fokus insbesondere auf der Ausweitung der Kapazitäten für das CFM LEAP-Triebwerk liegt, welches sowohl die Boeing 737 Max als auch die Airbus A320neo-Familie antreibt. Angesichts einer anhaltend hohen Nachfrage nach Mittelstreckenflugzeugen und gestiegener Anforderungen im Verteidigungssektor zielt die Strategie darauf ab, Lieferketten zu stabilisieren und die Wartungsintervalle durch technologische Verbesserungen signifikant zu verlängern. Die Investitionssumme fließt in die Modernisierung von über 30 Standorten in 17 US-Bundesstaaten und soll allein in diesem Jahr zur Schaffung von 5.000 neuen Arbeitsplätzen führen. Damit setzt GE Aerospace zum zweiten Mal in Folge eine Milliarde US-Dollar für die Stärkung der industriellen Basis in den Vereinigten Staaten ein, um die Marktführerschaft im globalen Wettbewerb der Luft- und Raumfahrt zu festigen. Fokus auf zivile Triebwerkstechnologie und Langlebigkeit Ein zentraler Pfeiler des Investitionsplans ist die Verbesserung der Zuverlässigkeit und Haltbarkeit der Triebwerke unter extremen Bedingungen. Rund 200 Millionen US-Dollar sind spezifisch für die Erweiterung der Fertigungskapazitäten von Haltbarkeitskits für Hochdruckturbinen des LEAP-Triebwerks vorgesehen. Diese Komponenten sollen die Verweildauer der Triebwerke am Flügel – das sogenannte Time-on-Wing – in heißen und sandigen Umgebungen mehr als verdoppeln. Dies ist eine direkte Reaktion auf die betrieblichen Herausforderungen vieler Fluggesellschaften im Nahen Osten und anderen klimatisch anspruchsvollen Regionen, wo die Wartungszyklen bisher oft kürzer ausfielen als kalkuliert.

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Discover Airlines baut Flugangebot nach Marokko deutlich aus

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat eine signifikante Erweiterung ihres Streckennetzes für die Wintersaison 2026/27 angekündigt. Ab Ende Oktober 2026 nimmt der zur Lufthansa Group gehörende Ferienflieger zwei neue Destinationen in Marokko in den Flugplan auf. Von Frankfurt aus wird die Küstenstadt Agadir zweimal wöchentlich bedient, während von München eine neue Direktverbindung in die Königsstadt Fès im Nordosten des Landes startet. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach nordafrikanischen Zielen und etabliert in München die derzeit einzige Direktverbindung nach Fès. Die neuen Flugverbindungen sind Teil einer strategischen Kooperation mit dem marokkanischen Tourismusbüro (ONMT), die erst kürzlich auf der Tourismusmesse ITB in Berlin bekräftigt wurde. Ziel dieser Partnerschaft ist es, die touristische Kapazität zwischen Deutschland und Marokko massiv zu erhöhen. Insgesamt wird Discover Airlines im kommenden Winter bis zu 16 wöchentliche Verbindungen zu drei marokkanischen Zielen anbieten, wobei Marrakesch mit bis zu 13 Flügen pro Woche das Hauptdrehkreuz bleibt. Die Flugzeiten für die neuen Strecken nach Agadir und Fès betragen jeweils rund vier Stunden und werden vorrangig mit Flugzeugen der Airbus A320-Familie durchgeführt. Mit der Erschließung von Agadir setzt die Airline auf den klassischen Bade- und Aktivtourismus an der Atlantikküste, während die Verbindung nach Fès vor allem kulturinteressierte Reisende anspricht. Fès gilt mit seiner als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Altstadt als eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Landes. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer Konsolidierung im Segment der Mittelstrecken-Ferienflüge, da Marokko aufgrund seiner stabilen klimatischen Bedingungen im Winter eine attraktive Alternative zu den Kanarischen Inseln oder Ägypten darstellt. Die Expansion stärkt

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Krieg im Mittleren Osten und Ölpreisrallye versetzen die globale Luftfahrtindustrie in den Krisenmodus

Die internationale Luftfahrtbranche sieht sich mit der schwersten Erschütterung seit der Pandemie konfrontiert, da der militärische Konflikt im Iran weitreichende ökonomische Verwerfungen auslöst. Am 9. März 2026 übersprang der Ölpreis erstmals seit vier Jahren die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, was die Kalkulationsgrundlagen für Kerosin und damit auch die Ticketpreise für Passagiere weltweit in eine tiefe Ungewissheit stürzt. Die Reaktion der Finanzmärkte fiel drastisch aus: Führende Luftfahrtkonzerne wie Delta Air Lines, United Airlines und American Airlines verzeichneten Kursverluste von rund drei Prozent, während europäische Schwergewichte wie die Lufthansa Group und die IAG ähnliche Einbußen hinnehmen mussten. Die faktische Schließung der Straße von Hormuz, einer der weltweit wichtigsten Schlagadern für den Öltransport, sowie gezielte Angriffe auf die Infrastruktur in Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben das globale Angebot massiv verknappt. Experten warnen bereits vor einer drohenden Stilllegung tausender Flugzeuge, sollte die militärische Eskalation anhalten und die Treibstoffkosten dauerhaft auf diesem hohen Niveau verharren. Die Eskalation und ihre unmittelbaren Folgen für den Energiemarkt Der Ursprung der aktuellen Turbulenzen liegt in den massiven Kampfhandlungen, die Ende Februar 2026 begannen. Ein entscheidender Wendepunkt markierte der 7. März 2026, als israelische Streitkräfte insgesamt 30 iranische Öldepots angriffen. Berichten zufolge gingen diese Schläge in ihrem Ausmaß über das hinaus, was die US-Regierung unter Präsident Donald Trump erwartet hatte. Die Zerstörung dieser Kapazitäten hat nicht nur die iranische Exportfähigkeit gelähmt, sondern auch die gesamte Region in einen Zustand höchster militärischer Alarmbereitschaft versetzt. In der Folge wurden wichtige Ölproduzenten wie der Irak und die Vereinigten

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Lufthansa Cargo forciert Logistiklösungen für die globale Automobilindustrie

Lufthansa Cargo hat die Automobilindustrie seit dem Jahr 2024 zu einer strategischen Fokusbranche erklärt und baut das Angebot an maßgeschneiderten Transportlösungen kontinuierlich aus. Angesichts globaler Produktionsnetzwerke und immer kürzerer Entwicklungszyklen setzt die Frachtairline auf maximale Geschwindigkeit und Flexibilität, um die Lieferketten von Herstellern und Zulieferern abzusichern. Das Unternehmen bietet hierbei spezialisierte Dienstleistungen an, die von der kurzfristigen Produktionssicherung durch Ersatzteile bis hin zum Transport von hochwertigen Prototypen und exklusiven Einzelfahrzeugen reichen. Durch den Einsatz von Frachtmaschinen wie dem Airbus A321F können zeitkritische Bedarfe innerhalb von weniger als 24 Stunden realisiert werden. Aktuelle Operationen im Frühjahr 2026 unterstreichen die operative Leistungsfähigkeit des Netzwerks in Europa und Nordafrika. In einem konkreten Fall sicherte Lufthansa Cargo eine gefährdete Produktion in Belgrad, indem Komponenten innerhalb kürzester Zeit per Charterflug von Frankfurt über Wien transportiert wurden. Parallel dazu wurden im Februar elf Charterflüge innerhalb von nur elf Tagen ab Casablanca für Mercedes-Benz durchgeführt, um umfangreiche Serienanforderungen zu bedienen. Diese Einsätze erfordern eine enge Koordination zwischen den operativen Teams und den Kunden, um trotz hoher Auslastung an den jeweiligen Standorten reibungslose Abläufe und die Bereitstellung notwendiger Ladeeinheiten zu gewährleisten. Ein weiteres Segment der Automotive-Strategie umfasst den Transport von High-Value-Gütern und Spezialfahrzeugen. So wurde Anfang Februar 2026 ein speziell angefertigtes Fahrzeug auf Basis eines Lamborghini Aventador von Kairo nach Europa überführt. Solche Transporte erfordern eine präzise logistische Vorbereitung, insbesondere im Hinblick auf Zollformalitäten und komplexe Dokumentationsanforderungen. Die Leitung der strategischen Weiterentwicklung dieses Bereichs liegt bei Rachid Massaoudi, der als Senior Manager Industry Development die Schnittstelle zwischen Marktanforderungen

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Kurzzeitiger landesweiter Flugstopp bei JetBlue nach Systemausfall

Ein interner technischer Defekt hat am frühen Morgen des 10. März 2026 den Flugbetrieb der US-amerikanischen Fluggesellschaft JetBlue Airways vorübergehend vollständig zum Erliegen gebracht. Auf Ansuchen der Airline verhängte die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA einen sogenannten Ground Stop für sämtliche Abflüge des Unternehmens innerhalb der Vereinigten Staaten sowie für internationale Verbindungen. Obwohl die Maßnahme weniger als eine Stunde andauerte, sorgte die koordinierte Unterbrechung für erhebliche logistische Herausforderungen im gesamten Streckennetz des Carriers. JetBlue bestätigte kurz darauf die Behebung eines nicht näher spezifizierten Systemausfalls und nahm den operativen Betrieb wieder auf. Der Vorfall reiht sich in eine Serie technischer Störungen ein, die den US-Luftraum in den vergangenen Jahren wiederholt belastet haben, und verdeutlicht die hohe Abhängigkeit moderner Fluggesellschaften von einer störungsfreien IT-Infrastruktur. Während die unmittelbare Blockade aufgehoben wurde, rechnen Experten für den restlichen Flugtag mit Folgeverzögerungen, da die eng getakteten Rotationspläne der Flugzeuge durch die Standzeiten aus dem Rhythmus geraten sind. Dynamik des morgendlichen Flugstopps Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, einer kritischen Phase für den Aufbau des täglichen Flugplans, in der zahlreiche Maschinen für ihre ersten Rotationen des Tages vorbereitet werden. Die FAA reagierte unmittelbar auf einen Hilferuf der IT-Zentrale von JetBlue und untersagte sämtlichen Maschinen der Airline den Start. Betroffen waren alle Destinationen im In- und Ausland, was angesichts der Präsenz von JetBlue in über 100 Städten in den USA, der Karibik, Lateinamerika, Kanada und Europa eine massive koordinierte Anstrengung der Flugsicherung erforderte. Nach offiziellen Angaben der Behörden dauerte die Sperre etwa 40 bis 50 Minuten. In dieser Zeit

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Rom und Bologna führen europäisches Ranking der kulinarischen Städtereisen an

Italien festigt seine Position als primäres Ziel für Gastronomietourismus in Europa. Laut einer aktuellen Datenanalyse von TUI Musement, die das Google-Suchvolumen für das Jahr 2025 ausgewertet hat, belegen Rom und Bologna die Spitzenplätze der beliebtesten Städte für Food-Touren. Mit über 80.600 Suchanfragen führt die italienische Hauptstadt das Ranking an, gefolgt von der emilianischen Genussmetropole Bologna. Italien ist als einzige Nation mit drei Städten – Rom, Bologna und Neapel – in den Top 10 vertreten, was die hohe Relevanz der italienischen Küche für den internationalen Städtetourismus unterstreicht. Wien positioniert sich im europäischen Vergleich auf Rang 13 und verzeichnet über 17.400 spezifische Suchanfragen. Die österreichische Hauptstadt profitiert dabei von einer Mischung aus historischer Tradition und modernen Erlebnisangeboten. Besonders die Wiener Würstelstand-Kultur, die seit 2024 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt, sowie die klassische Kaffeehauskultur ziehen internationale Besucher an. Neben dem traditionellen Naschmarkt gewinnen spezialisierte Workshops, wie etwa Strudel-Backkurse oder geführte Touren durch Trendviertel wie die Leopoldstadt, zunehmend an Bedeutung für die lokale Tourismuswirtschaft. Der Trend zum Kulinarik-Urlaub hat sich mittlerweile zu einem Massenphänomen entwickelt. Eine begleitende Umfrage von YouGov verdeutlicht die ökonomische Relevanz: Für 78 Prozent der Reisenden sind gastronomische Erlebnisse ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl ihres Urlaubsziels. Rund 88 Prozent der Urlauber legen Wert darauf, landestypische Speisen zu konsumieren, wobei eine große Mehrheit bereit ist, für regionale Spezialitäten von gewohnten Ernährungsmustern abzuweichen. Kulinarische Touren werden somit immer mehr zum zentralen Bindeglied zwischen Touristen und der lokalen Kultur eines Reiseziels. Hinter den italienischen Spitzenreitern komplettieren Lissabon, London und Amsterdam die vorderen

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Wizz Air UK erhält Genehmigung für Transatlantik-Charterflüge in die USA

Die britische Tochtergesellschaft des ungarischen Billigfliegers Wizz Air hat von den zuständigen Luftfahrtbehörden die offiziellen Genehmigungen für den Flugbetrieb zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten erhalten. Damit ist der Weg frei für die Aufnahme von Charterverbindungen an die US-Ostküste, die pünktlich zur Sommersaison 2026 starten sollen. Das Unternehmen erweitert damit sein bisher auf Europa und den Nahen Osten konzentriertes Streckennetz um ein strategisch bedeutendes Segment im Langstreckenbereich. Die Erteilung der Genehmigung folgt auf monatliche regulatorische Abstimmungen und operative Vorbereitungen, um die strengen Anforderungen für den transatlantischen Luftverkehr zu erfüllen. Ein zentraler Treiber für dieses neue Angebot ist der sportliche Großevent des Sommers: die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Wizz Air UK positioniert sich mit den neuen Kapazitäten als spezialisierter Partner für europäische Fußballvereine, Fanverbände und Reiseveranstalter. Die angebotenen Charterpakete sind darauf ausgelegt, große Gruppen effizient und direkt zu den Spielorten an der amerikanischen Ostküste zu befördern. Über den Sportbereich hinaus plant die Fluggesellschaft, ihre Dienste auch für Unternehmensgruppen, Sportorganisationen und private Reiseveranstalter zu öffnen, die maßgeschneiderte Direktverbindungen über den Atlantik suchen. Technisch greift Wizz Air UK für diese Missionen voraussichtlich auf die moderne Airbus A321neo-Flotte zurück, insbesondere auf die XLR-Variante (Extra Long Range), die aufgrund ihrer Reichweite und Effizienz für derartige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen prädestiniert ist. Während etablierte Linienfluggesellschaften den Transatlantikmarkt dominieren, setzt Wizz Air auf die Nische des hochflexiblen Chartergeschäfts. Branchenexperten werten diesen Schritt als Testlauf für eine mögliche spätere Etablierung regulärer Linienverbindungen in die USA, sofern sich das Geschäftsmodell im Chartersegment als profitabel erweist. Die Geschäftsführung von

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