Copa Beach (Foto: Christian Fürthner).
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Wiens Naturbadeplätze: Ein Paradies für Badefreunde und Naturliebhaber

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Wien, die lebendige Hauptstadt Österreichs, bietet weit mehr als nur historische Sehenswürdigkeiten und kulturelle Erlebnisse. Mit 63 Kilometern frei zugänglichen Uferlinien und einer Vielzahl an Naturbadeplätzen entlang der Donau und der Alten Donau lädt die Stadt ihre Bewohner und Besucher zu einem einzigartigen Badevergnügen inmitten urbaner Umgebung ein. Die Stadtverwaltung unter der Führung von Stadträtin Ulli Sima verfolgt eine klare Linie: Statt der zunehmenden Privatisierung von Uferzugängen, wie in vielen anderen Regionen, setzt Wien auf öffentliche Zugänglichkeit und die Schaffung attraktiver Freizeitangebote am Wasser.

Ein herausragendes Beispiel für Wiens Engagement in der Schaffung öffentlicher Badeplätze ist die Donauinsel. Ursprünglich als Hochwasserschutzmaßnahme zwischen 1972 und 1988 errichtet, hat sich die Insel zu einem der beliebtesten Freizeitareale der Stadt entwickelt. Mit dem längsten Badestrand Europas und 60 Schwimm-Pontons bietet die Insel ideale Bedingungen für Badefreunde und Sonnenanbeter. Insbesondere der „Pier 22“, ein neu gestalteter Abschnitt der sogenannten „Sunken City“, erfreut sich großer Beliebtheit. Hier finden Besucher eine Uferpromenade mit schattigen Plätzchen, Schwimmplattformen und konsumfreien Picknick-Bereichen.

Direkt gegenüber liegt der CopaBeach, der auf vier Hektar Fläche ein einzigartiges Urlaubsfeeling vermittelt. Zwei Sandstrände, eine begrünte Sitzarena und tropische Pflanzen schaffen eine entspannte Atmosphäre. Der jüngst eröffnete Arena Beach bietet mit seinem familienfreundlichen Sandstrand und einer Flachwasserzone ebenfalls ein attraktives Ziel für Erholungssuchende. Die nahe gelegene Pirat Bucht erweitert das Angebot um einen großzügigen Sandstrand mit flachen Wassereinstiegen und schattigen Plätzen.

Vielfältige Badeangebote an der Alten Donau

Nicht nur die Neue Donau, sondern auch die Alte Donau bietet eine Vielzahl an attraktiven Badeplätzen. Mit einer Wasserfläche von 1,6 Quadratkilometern ist sie ein beliebtes Ziel für Wassersportler und Badegäste. Die Stadt Wien hat in den letzten Jahren zahlreiche Uferzugänge geöffnet und neue Badeplätze geschaffen. Besonders hervorzuheben ist der Arbeiterstrand, eine 23.000 Quadratmeter große Liegewiese mit schattenspendenden Bäumen. Auch die Strombucht und der Mühlschüttel bieten idyllische Badeplätze abseits des Trubels, ideal für Ruhesuchende.

An der Oberen Alten Donau wurden seit Sommer 2023 mehrere neue Steganlagen und Schwimmplattformen errichtet, die den Wassereinstieg erleichtern und zusätzlichen Liegeplatz bieten. Diese neuen Anlagen, wie die 30 Meter langen Stege, bieten nicht nur einen direkten Zugang zum Wasser, sondern auch einen wunderschönen Panoramablick auf die Alte Donau. Entlang der Uferböschung wurden zudem hitzetolerante Baumarten gepflanzt, die an heißen Sommertagen wohltuenden Schatten spenden.

Die Stadt Wien legt großen Wert auf die Sauberkeit und Pflege ihrer Naturbadeplätze. Durch regelmäßige Kontrollen und die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung wird sichergestellt, dass die Badeplätze in einem guten Zustand bleiben. Ulli Sima, die zuständige Stadträtin, appelliert an alle Besucher, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und zur Erhaltung dieser Erholungsgebiete beizutragen. Die städtische MA 45, zuständig für Wiener Gewässer, überwacht mit einem Team von rund 20 Mitarbeitern die Einhaltung der Regeln auf der Donauinsel und sorgt dafür, dass die Naturbadeplätze sauber und sicher bleiben.

Wien bietet mit seinen vielfältigen Naturbadeplätzen ein einzigartiges Erholungserlebnis direkt in der Stadt. Die kontinuierlichen Investitionen in die Zugänglichkeit und Attraktivität der Uferzonen machen die Stadt zu einem Vorreiter in Sachen öffentlicher Freizeiträume. Ob am CopaBeach, der Alten Donau oder an einem der vielen kleineren Badeplätze – Wien lädt dazu ein, die sommerlichen Tage im und am Wasser zu genießen. Dabei bleibt die Stadt ihrem Credo treu: Badespaß für alle, ohne Eintrittsgebühren und mit einer klaren Verpflichtung zur Nachhaltigkeit.

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