Zentrale der WKO (Foto: Wirtschaftskammer Österreich).
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Wirtschaft fordert rasche Umsetzung von Maßnahmen für die Tourismusbranche

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Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt das kürzlich vorgestellte Programm der künftigen Bundesregierung, in dem wesentliche Forderungen der Wirtschaft berücksichtigt werden sollen. Robert Seeber, Obmann der Bundessparte, zeigt sich zufrieden mit den Plänen, die wichtige Verbesserungen für die Tourismusbranche versprechen. Ein zentraler Punkt des Programms ist die Förderung des Wettbewerbs und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit, wobei besonders das neue Tourismuskapitel heraussticht.

Zu den vorgesehenen Maßnahmen gehört die Vereinfachung der Anerkennung ausländischer Abschlüsse, insbesondere die Nostrifizierung, die künftig schneller und kostengünstiger gestaltet werden soll. Darüber hinaus sind steuerliche Erleichterungen wie verkürzte Abschreibungsdauern sowie Sonderabschreibungen vorgesehen. Ebenso wird an einer Verbesserung der Berufsanerkennung für Fachkräfte aus Drittstaaten gearbeitet.

Das Programm sieht auch konkrete Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen vor, etwa die Erhöhung des Veräußerungsfreibetrags bei Betriebsübergaben von 7.300 auf 45.000 Euro. Weitere geplante Änderungen betreffen die Regelungen zur Privatzimmervermietung und ein Onlineregister für touristische Unterkünfte. Auch bei der Mautpflicht für Wohnmobile sowie den Fahrverboten für Schausteller sollen Anpassungen erfolgen.

Robert Seeber betont die Notwendigkeit, dass diese Maßnahmen schnell und unbürokratisch umgesetzt werden, um Österreichs Position im internationalen Wettbewerb zu stärken und als führendes Land im Bereich des Qualitätstourismus weiter auszubauen. Der Tourismus- und Freizeitsektor, der rund 94.000 Unternehmen umfasst, ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, der in schwierigen konjunkturellen Zeiten eine stabile Stütze für das Land darstellt.

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