Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

Flughafen Zürich-Kloten (Foto: Pixabay).
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Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

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Der Flughafen Zürich erlebte – wie auch die gesamte Branche – ein rabenschwarzes Jahr mit einem „historischen Verkehrseinbruch“. Nur noch etwa 8,3 Millionen Fluggäste flogen 2020 über Zürich.

Im Vorjahr waren es noch 31,5 Millionen. Das würde einer Abnahme von satten 73,5 Prozent entsprechen, teilt der Airport mit. Die Zahl der Lokalpassagiere sank ebenfalls. Und zwar um 71,7 Prozent auf 6,3 Millionen. Ebenfalls gesunken ist die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug: von 129,6 auf 103,0. Im Jahr 2020 gab es gut 111.000 Flugbewegungen – ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber 2019. Den größten Anteil haben die Swiss (49,5 Prozent) vor der Edelweiss Air (8 Prozent) und der Lufthansa (4,4 Prozent). Zudem sank das Frachtvolumen mit 291.163 Tonnen um 35,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Wir blicken auf ein sehr herausforderndes und turbulentes Jahr zurück. Der internationale Reiseverkehr kam zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Trotzdem blieb der Flughafen Zürich immer offen, um die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherzustellen. Ständig ändernde Reisebestimmungen und Quarantäneregeln führen bei Reisenden wie Unternehmen zu großer Unsicherheit. Für den Schweizer Tourismus wie auch die vom Außenhandel abhängige Schweizer Wirtschaft ist es wichtig, dass wieder ein planbarer internationaler Reiseverkehr stattfinden kann. Wir rechnen mit einer langsamen und schrittweisen Erholung des internationalen Reiseverkehrs ab Mitte 2021“, so Stephan Widrig, Geschäftsführer der Flughafen Zürich AG.

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Redakteur dieses Artikels:

Granit Pireci ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert. Zuvor war er für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

granit.pireci@aviation.direct

Über den Redakteur

Granit Pireci ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert. Zuvor war er für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

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