Januar 14, 2021

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Januar 14, 2021

Ab 1. Feber 2021: Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Wien v.v. per 1. Feber 2021 auf fünf Flugpaare pro Woche auf. Die zusätzliche Rotation wird laut Mitteilung des Carriers jeweils an Montagen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Frequenzen auf dieser Route momentan stark eingeschränkt. Derzeit fliegt Emirates an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Per 1. Feber 2021 kommt ein Umlauf an Montagen dazu. Buchungen können bereits online und über Reisebüros getätigt werden.

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Wizz Air kündigt Abu Dhabi-Tel Aviv an

Am Freitag wird der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi erstmals abheben. Der Premierenflug führt von Abu Dhabi nach Athen. Auch will der Lowcoster von den normalisierten Beziehungen zwischen den Vereinigten Emiraten und Israel profitieren. Künftig fliegt der Carrier auch zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv. „Der Start von Wizz Air Abu Dhabi zeigt, dass Abu Dhabi eine mutige neue Grenze für Ultra-Low-Fare-Reisen in der Region darstellt. Wir begrüßen sehr die Gelegenheit, zu Abu Dhabis Bemühungen beizutragen, ein neues Segment des Reisens in den VAE im Einklang mit seiner sozioökonomischen Vision anzubieten. Wir freuen uns darauf, in strategischer Partnerschaft mit unseren Stakeholdern in Abu Dhabi zum Nutzen des Landes zu arbeiten, indem wir neue Reiseoptionen für Einwohner und Touristen eröffnen“, erklärt József Váradi, Konzernchef der Wizz Air Group. Der Abu-Dhabi-Ableger wird am Freitag, den 15. Jänner 2021 erstmals zwischen den Hauptstädten von Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Am 4. Feber 2021 wird eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Thessaloniki folgen. Weitere angekündigte Routen sind Alexandria, Kutaissi, Larnaca, Odessa und Eriwan. Diese sollen laut Carrier „in den nächsten Monaten“ aufgenommen werden. Die Flotte von Wizz Air Abu Dhabi besteht derzeit aus zwei Airbus A320neo. Die neu angekündigte Strecke zwischen der VAE-Hauptstadt und Tel Aviv soll am 12. Feber 2021 erstmals beflogen werden. Abu Dhabi-Tel Aviv auf einen Blick: Destination Frequenz Startdatum Tarife ab* Abu Dhabi – Tel Aviv 4x wöchentlich;täglich ab 1. März 2021  12. Februar 2021 AED 99

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Friedrichshafen: 75,7 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Flughafen Friedrichshafen fertigte im Vorjahr 119.040 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 verzeichnete der Bodensee-Airport einen Rückgang um 75,7 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 42 Prozent auf 18.814 Starts oder Landungen zurück. In einer Aussendung erklärt der Flughafen Friedrichshafen, dass die General Aviation und die Verkehre des Zeppelin NT dazu beigetragen haben, dass die Zahlen nicht noch stärker eingebrochen sind. Der Airport wurde an allen Tagen betriebsbereit gehalten. Die „verkehrsarme“ Zeit wurde im vergangenen Jahr dazu genutzt, die Landebahn- und Rollwegbeleuchtung auf LED umzurüsten. Außerdem wurden weitere elektrisch angetriebene Gepäckschlepper beschafft. „Mein großer Dank gilt besonders unseren Gesellschaftern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur mit deren Engagement und mit deren Unterstützung haben wir dieses herausfordernde Jahr 2020 trotz der Rückgänge in den Verkehrszahlen meistern können. Die Herausforderungen werden im neuen Jahr 2021 nicht abnehmen und werden uns noch einmal alles abverlangen. Ich bin allerdings sicher, dass wir spätestens ab dem Sommer wieder ein interessantes Flugprogramm für unsere Fluggäste und für die Nachfrage in der Region anbieten können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport Friedrichshafen.

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ÖAMTC gibt Tipps für die Planung des Sommerurlaubs

Einige werden bereits Urlaubspläne für den heurigen Sommer schmieden. Welche Reisen wohin dann möglich sein werden, ist aus aktueller Sicht noch nicht absehbar. „Wer bereits jetzt für den Sommer bucht, läuft aufgrund der coronabedingten ungewissen Lage Gefahr, dass die Reise letztendlich doch nicht stattfinden kann“, sagt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. „Grundsätzlich am sichersten ist das Buchen einer Pauschalreise – so ist man rechtlich am besten abgesichert, falls die Reise nicht angetreten werden kann oder auch im Fall einer Insolvenz des Veranstalters.“ Es kann zwar auch dann passieren, dass die Reise vom Veranstalter abgesagt werden muss – dann erhält man allerdings die bereits geleisteten Zahlungen zurück. Ein Restrisiko bleibt jedoch auch beim Buchen einer Pauschalreise bestehen: „Entscheidet man sich selbst letztlich gegen die Reise, weil z. B. im Reiseland coronabedingte Einschränkungen gelten oder man gesundheitliche Bedenken hat, dann ist eine kostenlose Stornierung eventuell nicht möglich“, erklärt die Juristin des Mobilitätsclubs. „Eine kostenfreie Stornierung der Reise könnte vom Veranstalter abgelehnt werden, wenn zum Zeitpunkt der Reisebuchung ein bestimmter Umstand schon bekannt war.“ Das Argument könnte also lauten: Man musste bereits zum Zeitpunkt der Buchung damit rechnen, dass die Corona-Pandemie weiter grassieren könnte. Ein kostenfreies Storno könnte dann nur wegen neuer außergewöhnlicher Umstände zugestanden werden, z. B. nach einer Naturkatastrophe am Urlaubsort. „Wer trotz der für Sommer noch ungewissen Lage bereits buchen möchte, sollte sich unbedingt vom Veranstalter schriftlich zusichern lassen, dass ein kostenloses Storno aufgrund der Pandemie möglich ist“, empfiehlt ÖAMTC-Expertin Pronebner. Die Anzahlung bei Pauschalreisen darf bei Buchung über österreichische Reiseveranstalter nicht mehr als 20 Prozent des Reisepreises ausmachen (bei deutschen Veranstaltern auch oft 25 Prozent). Darüberhinausgehende Zahlungen dürfen

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Air Europa übernimmt 14 Boeing 737 Max 8 und zwei Dreamliner später

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird insgesamt 16 Boeing-Jets später übernehmen. Die Auslieferungen sollten eigentlich heuer starten, werden jedoch frühestens am kommendem Jahr vorgenommen. Betroffen sind 14 B737 Max 8 und zwei B787-9, geht aus dem Geschäftsbericht der Globalia-Tochter hervor. Die Mittelstreckenjets sollen nun im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 eingeflottet werden. Die beiden Dreamliner hingegen sollen erst im Jahr 2025 übernommen werden. Einige Bestellungen werden auch nicht mehr direkt getätigt, sondern Leasingunternehmen sind nun dazwischen gespannt. Ob es sich dabei um Sale-and-Leaseback-Transaktionen handelt, geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor.

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Norwegian zieht sich von der Langstrecke zurück

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle verkündete am Donnerstag, dass man das Langstreckengeschäft endgültig aufgeben wird. Dieses war nie gewinnbringend und trug maßgeblich zum Aufbau des enormen Schuldenbergs bei. Künftig will sich der Konzern primär auf Flüge innerhalb Norwegens und Europas konzentrieren. In Europa konnte bislang noch kein Carrier dauerhaft erfolgreich auf der Langstrecke operieren, obwohl es schon zahlreiche Versuche gegeben hat. Norwegian wollte es auch wissen und scheiterte daran nicht nur wegen der Coronakrise. Der Konzern baute ein fast undurchblickbares Konstrukt auf, das zeitweise sogar eine Tochtergesellschaft in Argentinien beinhaltete. Finanziell erfolgreich war man weder in Südamerika noch auf der Langstrecke. Firmenchef Jacob Schram kündigt an, dass Norwegian mit etwa 50 Flugzeugen im Laufe des Jahres das Europanetz reaktivieren will. Der Manager erklärt, dass die Kurzstrecken das Rückgrat des Carriers sind und die Grundlage eines „widerstandsfähigen Geschäftsmodells“ bilden sollen. Derzeit befindet man sich in Irland und Norwegen auch mit mehreren Töchtern unter Gläubigerschutz. Die Regierung des skandinavischen Landes verweigerte zusätzliche Hilfen bzw. Kredite unter Hinweis auf den enormen Schuldenberg. „Ich freue mich, heute einen soliden Businessplan präsentieren zu können, der einen Neustart ermöglicht. Mit der Konzentration auf die Kurzstrecke wollen wir bestehende und neue Investoren gewinnen, unsere Kunden zufriedenstellen und die Infrastruktur und Reisebranche in Norwegen, den nordischen Ländern und Europa unterstützen“, so Schram in einer Aussendung. Nun muss Norwegian noch eine ganz andere Baustelle lösen: Die Langstreckenflotte muss weg. Dazu führt man bereits intensive Verhandlungen mit den Leasinggebern. Offene Bestellungen für das Muster Boeing 787 will man nicht mehr

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Level Frankreich: OpenSkies kündigt das fliegende Personal

Die französischen Level-Crews teilen nun das Schicksal ihrer Kollegen der österreichischen Level Europe: OpenSkies sprach allen Besatzungen die Kündigung aus. Zuvor war die Suche nach einem Investor, die die ab Paris-Orly tätige IAG-Tochter übernimmt, gescheitert. Laut lokalen Medienberichten wurde Anfang des Monats ein Sozialplan mit den Gewerkschaften vereinbart. Betroffen sind insgesamt 180 OpenSkies-Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sämtlichen Beschäftigten, die dem fliegenden Personal angehören, die Kündigung ausgesprochen wurde. Level war für die IAG ein teures Vergnügen, denn weder in Wien, noch in Amsterdam oder Paris-Orly war man erfolgreich. Die Auslastung der Flüge blieb stark hinter den Erwartungen zurück und folglich verbrannte die International Airlines Group mit OpenSkies (Paris) und Level Europe (Wien) viel Geld. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man beide Töchter fallen gelassen. Der österreichische Ableger musste gar Konkurs anmelden. In Barcelona werden die Level-Aktivitäten, durchgeführt von Iberia, fortgesetzt.

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Basel: Air France reaktiviert Paris-CDG-Anbindung

Der Flughafen Basel-Mulhouse ist ab 18. Jänner 2021 wieder an das Air-France-Drehkreuz Paris-Charle de Gaulle angeschlossen. Das SkyTeam-Mitglied wird jedoch vorerst nur dreimal wöchentlich fliegen. Zum Einsatz kommen Regionaljets des Typs Embraer 170. Diese werden an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag zwischen den beiden Städten pendeln. Air France beabsichtigt die Route baldigst möglich aufzustocken. Derzeit dämpfen die Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten die Nachfrage.

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Icelandair könnte auf Airbus umsteigen

Die 757-Flotte von Icelandair ist schon in die Jahre gekommen. Höchste Zeit also für neue Maschinen. Das denkt sich auch Geschäftsführer Bogi Nils Bogason und verrät auch schon, auf welches Flugzeugmodell das Unternehmen umsteigen könnte.  Die nationale Airline Islands betreibt derzeit fünfzehn Boeing 757-200 mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren und zwei Boeing 757-300 mit einem Durchschnittsalter von 19,9 Jahren, wie auf der Website von CH-Aviation ersichtlich. Zusätzlich dazu stehen noch zwei Frachter des Boeing-Modells im Fuhrpark – mit jeweils 30,8 und 31,5 Jahren auf dem Buckel. Da sich diese Exemplare bald verabschieden werden, ist der Carrier auf der Suche nach Ersatz.  „Wir sehen uns gerade am Markt um. Es ist klar, dass wir innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre neue Flugzeuge brauchen, da die jetzige 757-Flotte nicht mehr die Jüngste ist“, so CEO Bogi Nils Bogason. Einige Modelle habe man schon im Blickfeld. Die A321-200neo-Variante mit erweiterter Reichweite sei „ein sehr guter Ersatzkandidat“, so Bogason weiter. Diese Option werde daher auch gründlich überprüft. Der europäische Flugzeugbauer startete erst vor wenigen Jahren die Produktion – Anfang 2015 liefen die ersten Flugzeuge vom Band.

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BRU: Passagierzahlen gehen den Bach runter

Nach dem Rekordjahr 2019 folgt der totale Absturz: Nur rund 6,7 Millionen Fluggäste flogen im letzten Jahr über den Flughafen Brüssel – 74 Prozent weniger als im Vergleichsjahr. Die Corona-Krise traf die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. Überall auf der Welt sieht das Passagieraufkommen düster aus. So auch in Brüssel. Die Zahl der Flugbewegungen sank gegenüber dem Vorjahr um 59 Prozent auf 95.813. Allein im Dezember, wo aufgrund der Feiertage die Nachfrage spürbar anstieg, zählte der Airport nur 338.110 Fluggäste. Ein Rückgang um 82 Prozent, verglichen mit dem letzten Jahr, so der Flughafen. Einzig und allein im Cargo-Bereich konnte das Niveau gehalten, sogar gesteigert werden. 511.613 Tonnen an Luftfracht wurden über den Flughafen der belgischen Hauptstadt transportiert, ein Anstieg um 2,2 Prozent gegenüber dem Rekordjahr.

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