Januar 14, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 14, 2021

„Golden Tiger“ wird in Salzburg ausgestellt

Nach über 156.500 Flugstunden und fast 254.000 Einsätzen zur Sicherheit der Bevölkerung, beendete die Flotte der Saab 105 OE nach 50 Jahren mit 31. Dezember 2020 ihren operationellen Dienst. Der letzte Flug der Jubiläumsmaschine Saab 105 BJ-40 „Golden Tiger“ führte sie am 13. Jänner 2021 auf Einladung der Flying Bulls nach Salzburg zum Hangar-7.  „Die Verbundenheit und Partnerschaft zwischen den Luftstreitkräften und Red Bull, sei es im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungen oder bei den Airpower-Events hat lange Tradition. Somit war es uns eine große Freude, die Einladung von Red Bull anzunehmen und unsere Jubiläums-Saab noch einmal einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Seit dem Jahre 2006 werden aus Salzburg die gesamten Luftstreitkräfte des Bundesheeres geführt, mehrere Jahre gab es in Salzburg auch ein eigenständiges Kommando der Luftstreitkräfte. Salzburg ist somit seit vielen Jahren das militärische Herz der Fliegertruppe. Die Luftstreitkräfte nutzten diesen Überstellungsflug für eine Abfangübung mit dem Verfahren „Landezwang“ am Flughafen Salzburg und setzten somit ein sichtbares Zeichen einer funktionierenden aktiven Luftraumüberwachung nach dem operativen Ende der Saab 105. Die Saab 105 OE „Golden Tiger“ der österreichischen Luftstreitkräfte wird im Hangar-7 bis voraussichtlich Jahresmitte ausgestellt bleiben. Somit besteht für die breite Öffentlichkeit die Möglichkeit, nach Beendigung der derzeit gültigen Covid-Maßnahmen, die Jubiläumsmaschine im Rahmen der Ausstellung zu besichtigen.

weiterlesen »

EU-Logistikzentrum für humanitäre Hilfe am Leipzig/Halle Airport

Am Flughafen Leipzig/Halle entsteht im Rahmen eines EU-Programms ein neues Logistikzentrum für Katastrophenschutz. Aufgebaut und betreut wird der Standort im Umfeld des Airports durch das Deutsche Rote Kreuz. Die EU und die Mitgliedstaaten richten Logistikzentren ein, um auch in Krisensituationen den wachsenden Bedarf des Gesundheitswesens decken zu können. Über die Logistikzentren wird neben der Beschaffung, Einlagerung und Pflege von Schutzausrüstung im Bedarfsfall auch die logistische Verteilung organisiert. „Die Entscheidung, das EU-Logistikzentrum an unserem Airport einzurichten, ist folgerichtig. Sie belohnt unseren Einsatz für optimale Bedingungen am Luftfrachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Wir sind stolz, unseren Beitrag zur humanitären Hilfe zu leisten und fühlen uns angespornt, weiter alles dafür zu tun, dass wir flexibel alle Arten von Fracht in die Luft bringen“, so Götz Ahmelmann, CEO Mitteldeutsche Flughafen AG.

weiterlesen »

Alltours: Gratis-Umbuchungen für Sommer-Urlauber

Bei dem Reiseveranstalter Alltours können Urlauber jetzt Pauschalreisen im Sommer noch bis 14 Tage vor Abreise ohne Gebühren umbuchen – wenn sie früh genug gebucht haben.  Das Angebot gelte für Buchungen von „Alltours-Klassik“-Reisen seit dem 17. September 2020 und bis zum 15. März 2021, teilt der Reiseveranstalter mit. Weiterhin können Buchungen für den Sommer, die bis zum 15. März getätigt wurden, noch bis zu diesem Stichtag kostenlos storniert werden – so war es auch bisher. Bislang galt bei Alltours aber, dass klassische Pauschalreisen für die Sommersaison von Anfang April bis Ende Oktober lediglich bis Mitte März gebührenfrei umbuchbar waren – und nicht bis zwei Wochen vor Reiseantritt. Mit kulanten Umbuchungs- und Stornierungsbedingungen wollen die Reiseveranstalter derzeit Kunden zum Buchen bewegen und ihnen mehr Sicherheit und Flexibilität bieten. Reisende sollten im Hinterkopf behalten, dass sie ohnehin kostenlos von einer Pauschalreise zurücktreten dürfen, wenn diese zum Zeitpunkt der Stornierung absehbar erheblich beeinträchtigt sein wird – zum Beispiel durch starke Corona-Einschränkungen am Urlaubsziel.

weiterlesen »

ÖAMTC: 2020 nahezu 200.000 Anfragen

2020 erhielten die ÖAMTC-Rechtsberatungen nahezu 200.000 Anfragen –miteingerechnet sind hier auch Info- und Beratungsanrufe, die von den vier Nothilfezentralen und der Touristik des Mobilitätsclubs abgewickelt wurden.  Corona-bedingt ist die Zahl der Anfragen rund ums Reisen etwa auf das Dreifache gestiegen. Die Themenpalette reichte von Umbuchungen, Reiserücktritten und Stornos über Fristen bei Pickerl und Führerschein bis hin zu Mobilitätsbeschränkungen und Grenzschließungen. Geändert hat sich durch die Pandemie auch auf die Art des Kundenkontakts: Die Zahl der persönlichen Beratungen ging um fast 50 Prozent zurück, in etwa unverändert blieb die Zahl der telefonischen Beratungen. Stark gestiegen ist die Zahl der schriftlichen Beratungen, vor allem in digitaler Form, also per E-Mail. Bei den reiserechtlichen Anfragen ging es sehr oft um den kostenlosen Rücktritt von Pauschalreisen sowie um Rückzahlungen nach Hotel- und Flugstornierungen. So wie bei Herrn und Frau L, die in einem Reisebüro eine Flugreise bezahlten, welche Pandemie-bedingt aber nie stattfand. Das um Unterstützung gebetene Reisebüro zeichnete düstere Aussichten für eine Rückzahlung, weswegen das Paar die Rechtsberatung des ÖAMTC aufsuchte. Die dort tätige Juristin sah die Verantwortung zur Rückzahlung des Reisepreises bei der Airline. Nach mehrmaliger Intervention seitens des Mobilitätsclubs erhielt das Paar seinen Reisepreis zurück. 

weiterlesen »

Zürich: Nur 8,3 Millionen Passagiere nutzten den Airport

Der Flughafen Zürich erlebte – wie auch die gesamte Branche – ein rabenschwarzes Jahr mit einem „historischen Verkehrseinbruch“. Nur noch etwa 8,3 Millionen Fluggäste flogen 2020 über Zürich. Im Vorjahr waren es noch 31,5 Millionen. Das würde einer Abnahme von satten 73,5 Prozent entsprechen, teilt der Airport mit. Die Zahl der Lokalpassagiere sank ebenfalls. Und zwar um 71,7 Prozent auf 6,3 Millionen. Ebenfalls gesunken ist die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug: von 129,6 auf 103,0. Im Jahr 2020 gab es gut 111.000 Flugbewegungen – ein Minus von 59,6 Prozent gegenüber 2019. Den größten Anteil haben die Swiss (49,5 Prozent) vor der Edelweiss Air (8 Prozent) und der Lufthansa (4,4 Prozent). Zudem sank das Frachtvolumen mit 291.163 Tonnen um 35,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir blicken auf ein sehr herausforderndes und turbulentes Jahr zurück. Der internationale Reiseverkehr kam zeitweise fast vollständig zum Erliegen. Trotzdem blieb der Flughafen Zürich immer offen, um die Anbindung der Schweiz an die Welt sicherzustellen. Ständig ändernde Reisebestimmungen und Quarantäneregeln führen bei Reisenden wie Unternehmen zu großer Unsicherheit. Für den Schweizer Tourismus wie auch die vom Außenhandel abhängige Schweizer Wirtschaft ist es wichtig, dass wieder ein planbarer internationaler Reiseverkehr stattfinden kann. Wir rechnen mit einer langsamen und schrittweisen Erholung des internationalen Reiseverkehrs ab Mitte 2021“, so Stephan Widrig, Geschäftsführer der Flughafen Zürich AG.

weiterlesen »

Qatar Airways: Hälfte der A380-Flotte wird nie wieder abheben

Qatar Airways ist schon länger unzufrieden. Doch Akbar Al Baker sorgt jetzt mit seiner Aussage für Aufsehen. Denn für den Geschäftsführer des Golf-Carriers ist der Superjumbo „eines der schlechtesten Flugzeuge“. Der Doppeldecker würde schlechte Werte in puncto Emissionen und Gesamteffizienz liefern. Und genau aus diesem Grund werde auch die Hälfte der A380-Flotte nicht mehr in den Dienst zurückkehren, so der CEO während einer Pressekonferenz. Seit den Anfängen der Pandemie im März setzt man ohnehin nicht mehr auf das Flugzeugmodell des europäischen Flugzeugbauers. Das sah vor sieben Jahren noch ganz anders aus. Damals nahm die Fluggesellschaft ihre erste A380 feierlich in Empfang und betonte die enorme Bedeutung des Fliegers für Qatar Airways und den Flughafen Doha. Heute möchten die Kataris davon nichts mehr wissen und den Superjumbo am besten gleich loswerden. Zwischen 2014 und 2018 wurden zehn Maschinen an das Unternehmen ausgeliefert. Noch im Dezember hielt sich das Unternehmen alle Optionen offen, berichtet simpleflying.com. Doch spätestens Al Baker schiebt den Hoffnungen der Superjumbo-Liebhaber einen Riegel vor. Ob und unter welchen Umständen die A380 wieder eingesetzt wird, steht noch in den Sternen. Nur eines ist sicher: Bis dahin wird sich die Flotte verjüngen und drastisch reduzieren.

weiterlesen »

Bremen: Flugschüler reichen Klagen gegen Lufthansa ein

Nicht nur die Fluggesellschaften leiden aufgrund der Pandemie. Auch angehende Piloten der deutschen Lufthansa müssen sich fürchten. Denn ihrer Flugschule droht die Schließung. Nun ziehen die Flugschüler dagegen vor Gericht. Ein großer Teil der einst 700 Flugschüler werde seit Monaten im Unklaren gelassen, wie es mit der Ausbildung weitergehen soll, berichten mehrere Betroffene gegenüber buten un binnen. Seit einigen Monaten habe es keinen Unterricht mehr gegeben. Auf Anfragen reagiere weder die Airline selbst noch die Flugschulleitung. Deswegen unterschrieben schon dutzende Schüler Aufhebungsverträge und brachen ihre Ausbildung ab. Die letzten verbliebenen Flugschüler der Bremer Akademie wollen ihren Traum vom Fliegen nicht einfach so wegwerfen und lassen nichts unversucht. Währenddessen würde das Unternehmen versuchen, sie loszuwerden und auf andere Flugschulen, die nicht der Lufthansa-Gruppe angehören, umzuschichten. „Das ist nicht die Ausbildung, die in Aussicht gestellt war, es ist in jedem Fall eine geringwertigere Ausbildung“, so die Frankfurter Arbeitsrechtlerin Martina Stickler-Posner, die zusammen mit Partnerkanzleien über hundert Betroffene vertritt. Die Rechtsanwältin wirft der AUA-Mutter Vertragsbruch vor. „Wir haben in den meisten Fällen schon Klage eingereicht – jetzt müssen die Arbeitsrichter entscheiden“, so Stickler-Posner weiter. Ziel sei es, dass die Flugschüler ihre Ausbildung an der Lufthansa-Flugschule in Bremen beenden können. Die Lufthansa wehrt sich und begründet ihr Vorgehen mit den Folgen der Corona-Pandemie. Diese habe die Berufsaussichten für angehende Piloten grundlegend verändert. ortgeschrittenen Flugschülern biete das Unternehmen an, ihre Ausbildung an Lufthansa-Flugschulen beenden zu können. Das Training werde voraussichtlich noch im Januar wieder aufgenommen. Flugschüler, die noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen, würden dagegen nicht

weiterlesen »