Zürich: Bombendrohung gegen Embraer 190-E2 von Helvetic Airways

Embraer 190-E2 (Foto: V1Images.com/Simon Clough).
Embraer 190-E2 (Foto: V1Images.com/Simon Clough).

Zürich: Bombendrohung gegen Embraer 190-E2 von Helvetic Airways

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Swiss-Flug LX1343, durchgeführt von Helvetic Airways mit dem Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZF erklärte am Montagvormittag gegen 11 Uhr 25 Luftnotlage. Die Maschine sandte den Transpondercode 7700 aus. Es gab eine Bombendrohung gegen die schweizerische Fluggesellschaft.

Der Embraer 190-E2 befand sich im Auftrag von Swiss auf dem Weg von Warschau-Chopin nach Zürich-Kloten. Einige Minuten vor der sicheren Landung erklärte die Cockpit-Crew aus unklarer Ursache Luftnotlage. Der von Helvetic Airways betriebene Regionaljet konnte sicher auf dem größten Airport der Schweiz landen. Dort wurden Flugzeug, Passagiere und Besatzung von einem Großaufgebot der Polizei empfangen.

Nach Angaben der Fluggesellschaft konnten alle Insassen die HB-AZF kurz vor 12 Uhr 00 sicher verlassen. Die Kantonspolizei nahm das Helvetic-Flugzeug anschließend genau unter die Lupe. Dazu war ein Großaufgebot rund um den Embraer 190-E2 im Einsatz. Der Carrier erklärte ohne Nennung weiterer Details zunächst: „Die Maschine des Typs Embraer E190-E2 landete ohne Zwischenfall auf der Piste 14 am Flughafen Zürich. Kurz vor 12 Uhr haben die Passagiere sowie die Crew das Flugzeug über Treppen verlassen“.

Um 11 Uhr 26 soll auch der Embraer 190-E2 mit der Registrierung HB-AZD den Transpondercode 7700 ausgesandt haben. Dies scheint jedoch eine Fehlinformation zu sein, denn das betroffene Flugzeug ist im Gegensatz zur HB-AZF normal im Einsatz und führte unmittelbar nach der Landung einen Flug nach Frankfurt am Main durch.

Die HB-AZF befindet sich weiterhin auf dem Flughafen Zürich. Der Airport deaktivierte unmittelbar nach Bekanntwerden, dass es möglicherweise ein Problem im Zusammenhang mit Flug LX1343 geben könnte, die Webcams. Die Kantonspolizei bestätigte zwischenzeitlich, dass eine Drohung kurz vor 11 Uhr 30 eingelangt ist. Die Maschine wurde nach der Landung evakuiert und von Experten der Exekutive umfangreich untersucht und durchsucht. Gefunden wurde nichts, so dass die Polizei Entwarnung geben konnte.

“Die Durchsuchung des Flugzeugs durch die Spezialisten der Kantonspolizei Zürich wurde abgeschlossen und es wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Die Crew ist wohlauf und auch das Flugzeug wurde für den Betrieb wieder freigegeben. Die Sicherheit der Passagiere und der Crew war jederzeit gewährleistet”, so ein Sprecher von Helvetic Airways.

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