Swiss First Lounge (Foto: Swiss International Air Lines Ltd.).
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Zürich: Swiss plant Eröffnung neuer Lounges im Dock B ab 2027

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Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines baut ihre Passagierinfrastruktur am Flughafen Zürich um und verlegt die bestehenden Business und Senator Lounges im ersten Quartal 2027 vom bisherigen Standort im Dock A in ein neu errichtetes Gebäude auf der Südseite des Dock B.

Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit den anstehenden Bauarbeiten für den Ersatzneubau des Terminalbereichs Dock A. Die neuen Aufenthaltsbereiche erstrecken sich über zwei Geschosse und umfassen eine Gesamtfläche von rund 2600 Quadratmetern. Dies entspricht einer Erweiterung der Kapazität um etwa 20 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Räumlichkeiten. Mit dem Bezug des neuen Komplexes im ersten Quartal 2027 stellt die Fluggesellschaft den Betrieb der bisherigen Business und Senator Lounges sowie der Alpine Lounge im Dock A ein. Die Vorbereitungen betreffen auch den Bereich der First Class, deren Umzug für den weiteren Verlauf der Terminalerneuerung geplant ist.

Ursachen und städtebaulicher Rahmen der Verlegung im Flughafenbereich

Der Wechsel der Räumlichkeiten ist eine direkte Folge des Großprojekts zum Ersatzneubau des Dock A, das der Betreiber Flughafen Zürich AG zur Modernisierung der Abfluginfrastruktur durchführt. Da das bestehende Gebäude im Dock A nach jahrzehntelangem Betrieb durch einen Neubau ersetzt wird, müssen sämtliche dort integrierten Betriebseinrichtungen schrittweise geräumt und an andere Standorte auf dem Flughafengelände verlagert werden.

Das neu errichtete Gebäude auf der Südseite des Dock B übernimmt künftig die Betreuung von Passagieren mit entsprechenden Zugangsberechtigungen. Die räumliche Konzeption sieht vor, dass die Business Lounge und die Senator Lounge jeweils ein vollständiges Stockwerk einnehmen. Durch den Einbau durchgehender Glasfronten wird eine stärkere Nutzung des natürlichen Tageslichts angestrebt. Zudem eröffnet die Lage den Gästen eine freie Sicht auf das Vorfeld, die Piste 34 sowie die Alpenkette im Hintergrund.

Ausstattung der Räumlichkeiten und betriebliche Abläufe

Im Innenbereich der neuen Anlagen setzt die Fluggesellschaft auf eine veränderte Raumaufteilung, um veränderten Anforderungen von Vielfliegern und Geschäftsreisenden gerecht zu werden. Neben zusätzlichen Sitzplatzkapazitäten entstehen in beiden Lounge-Bereichen insgesamt etwa 20 schallisolierte Arbeitskabinen, die eine ungestörte Kommunikation und Arbeit während der Wartezeiten ermöglichen sollen.

In der Senator Lounge ist der Einbau einer Bar-Anlage unmittelbar an der Fensterfront vorgesehen, die eine Übersicht über das Vorfeldgeschehen bietet. Das gastronomische Angebot wird durch spezifische Kühl- und Präsentationsanlagen ergänzt, darunter ein Weinhumidor sowie ein separater Reiferaum für regionale Käse- und Fleischwaren.

Auch die logistischen Abläufe für abfliegende Passagiere verändern sich durch die Standortwahl. Unterhalb des neuen Lounge-Gebäudes werden die Bus-Gates für Vorfeldtransporte eingerichtet. Dies führt für Passagiere, deren Flüge auf Außenpositionen abgefertigt werden, zu einer Verkürzung der Fußwege zwischen den Aufenthaltsräumen und den Transportfahrzeugen.

Etappen des Umbaus und künftige Planungen für den First-Class-Bereich

Die Verlegung im ersten Quartal 2027 bildet die erste Phase der infrastrukturellen Neuausrichtung von Swiss am Drehkreuz Zürich. Die von den Schließungen betroffene SWISS Alpine Lounge sowie die bisherigen Räume im Dock A verbleiben bis zur Fertigstellung des Neubaus im regulären Betrieb, um Übergangsengpässe zu vermeiden.

In einem weiteren Schritt ist auch der Umzug der SWISS First Lounge sowie des Bereiches für HON-Circle-Mitglieder vorgesehen. Diese Einrichtungen verbleiben zunächst an ihren angestammten Plätzen und sollen im Jahr 2028 ebenfalls in den Gebäudekomplex beim Dock B transferiert werden. Detaillierte Pläne und genaue Termine für diesen zweiten Bauabschnitt stehen derzeit noch unter dem Vorbehalt der Baufortschritte beim Gesamtprojekt Dock A.

Bedeutung für die Positionierung des Drehkreuzes Zürich

Die Modernisierung der Aufenthaltsbereiche fällt in eine Phase, in der der Konkurrenzdruck unter den europäischen Luftfahrt-Hubs anhaltend hoch ist. Für die Betreibergesellschaft und die dort ansässige Hauptfluggesellschaft ist die Qualität der Bodeninfrastruktur ein wesentlicher Faktor bei der Abwicklung des Umsteigeverkehrs.

Durch die Erweiterung der Flächen soll die Verdichtung in den Spitzenzeiten des Flugbetriebs gemildert werden. Die Verlegung ermöglicht es dem Flughafenbetreiber gleichzeitig, die Baufeldfreimachung im Bereich des alten Dock A voranzutreiben, um die nachfolgenden Abreiß- und Neubauarbeiten im Zeitplan umzusetzen.

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