August 27, 2026

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August 27, 2026

Niedrigwasser auf europäischen Flüssen: Flusskreuzfahrt-Veranstalter passen Fahrpläne und Umbuchungsregeln an

Die anhaltend niedrigen Wasserstände auf dem Rhein und der Donau stellen die Anbieter von Flusskreuzfahrten im Sommer 2026 weiterhin vor operative Herausforderungen. Obwohl leichte Niederschläge in einigen Streckenabschnitten zu einer vorübergehenden Pegelstabilisierung führten, zwingt die nautische Lage die Unternehmen zu flexiblen Anpassungen. Zahlreiche Reedereien müssen Routenverläufe verlegen, Ausflugsprogramme abändern oder alternative Einschiffungshäfen nutzen. Um den Buchungskunden entgegenzukommen, hat der Reiseveranstalter Phoenix Reisen die Option zur kostenfreien Umbuchung für von Passagen auf Rhein und Donau bis zum 6. September verlängert. Ausgenommen von dieser Sonderregelung bleiben Kurzreisen sowie Fahrten in Holland, Belgien und auf der Mosel. Während Nicko Cruises seit Mitte Juli verkehrsbedingt etwas mehr als 30 Reisen absagen musste, sieht der Anbieter durch die jüngsten Regenfälle erste Anzeichen für eine schrittweise Normalisierung. Auch Thurgau Travel vermeldete Anpassungen bei 16 Reiserouten sowie die Streichung von zwei Kurzreisen ab Basel, bietet jedoch individuelle Ausgleichsleistungen wie Bordgutscheine an. Die Auswirkung der Flusspegel unterscheidet sich stark nach der Bauweise der eingesetzten Passagierschiffe. Der Anbieter Croisi Europe profitierte nach eigenen Angaben von Einheiten mit geringem Tiefgang von etwa 0,90 bis 1,30 Metern, wodurch Absagen auf den deutschsprachigen Routen vermieden werden konnten. Bei der Rostocker Reederei A-Rosa entspannt sich die Lage an der Donau ebenfalls schrittweise: Nachdem mehrere Schiffe zeitweise in Linz verblieben waren, nehmen die Einheiten den regulären Fahrbetrieb ab Passau wieder auf. Schifffahrtsexperten weisen darauf hin, dass Phasen extremer Niedrigwasserstände für die Binnenschifffahrt und den Wassertourismus ein wiederkehrendes betriebswirtschaftliches Risiko darstellen. Die notwendigen Verlegungen von Start- und Zielhäfen per Bus sowie die kurzfristige Anpassung von

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ÖAMTC erwartet erhebliche Stauverzögerungen auf Österreichs Transitrouten

Am bevorstehenden letzten August-Wochenende trifft das Ferienende in mehreren europäischen Nachbarstaaten auf das hochrangige österreichische Straßennetz. Nach aktuellen Prognosen des Automobilclubs ÖAMTC führt insbesondere das Urlaubsende im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sowie in Tschechien, Ungarn und der Slowakei zu starkem Rückreiseverkehr auf den Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen. Zusätzliche Kapazitätsengpässe entstehen durch regionale Großveranstaltungen und langwierige Baustellenbereiche auf den Haupttransitstrecken des Bundesgebietes. Zu den Hauptstaupunkten bei der Einreise nach Österreich zählen die Grenzstellen vor dem Karawankentunnel an der Karawanken Autobahn (A11) sowie der Übergang Spielfeld an der Pyhrn Autobahn (A9). Bei der Ausreise nach Deutschland verlagern sich die Verzögerungen vor allem auf die Inntal Autobahn (A12) im Bereich Kufstein/Kiefersfelden sowie auf die Nordost-Verbindung bei Drasenhofen an der Brünner Straße (B7). Auf der Fernpass-Strecke (B179) ist über den gesamten Streckenverlauf mit Stop-and-Go-Verkehr zu rechnen. Baustellen wie jene auf der Brenner Autobahn (A13) im Bereich der Luegbrücke sowie im Abschnitt Modriach–Packsattel auf der Süd Autobahn (A2) schränken den Verkehrsfluss zusätzlich ein. Parallel zum Durchzugsverkehr sorgen mehrere Sportgroßveranstaltungen für lokale Straßensperrungen. Am Sonntag, dem 30. August, führt der Ötztaler Radmarathon zu zeitweisen Schließungen der Ötztal Straße (B186), der Brenner Straße (B182) sowie der Timmelsjoch Hochalpenstraße; zudem wird die Anschlussstelle Innsbruck-Süd auf der A13 am Vormittag gesperrt. Im Salzburger Land bedingt der Triathlon Ironman 70.3 Zell am See–Kaprun Nachmittagsperrungen auf Abschnitten der Pinzgauer Straße (B311) und der Hochkönig Straße (B164). In Kärnten führt die Laufveranstaltung „Kärnten Läuft“ zu Einschränkungen rund um den Wörthersee und zur Sperrung der A2-Anschlussstelle Velden-Ost. Verkehrs- und Infrastrukturexperten weisen darauf hin, dass die

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Qatar Airways stattet Flugzeugflotte mit Starlink-Satelliten-WLAN aus

Die katarische Staatsfluggesellschaft Qatar Airways setzt die Ausrüstung ihrer Großraumflugzeuge mit dem Satelliten-Internetsystem Starlink des Anbieters SpaceX fort. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde erstmals eine Boeing 787-9 mit der Empfangstechnik ausgestattet. Zudem schloss die Fluggesellschaft die Umrüstung ihrer kleineren Boeing 787-8 inner halb von sieben Monaten ab. Damit steigt die Zahl der mit Starlink ausgerüsteten Flugzeuge auf insgesamt 150 Maschinen der Typen Boeing 777, Airbus A350 und Boeing 787. Das Ausrüstungsprogramm für die gesamte Boeing-787-Flotte soll nach Konzernangaben bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Seit dem Start des Angebots im Oktober 2024 nutzten nach Unternehmensangaben mehr als 23 Millionen Passagiere auf über 86.000 Flügen den Dienst. Der Netzwerkträger bietet die Internetverbindung seinen Fluggästen derzeit kostenfrei an und gibt Bandbreiten von bis zu 500 Megabit pro Sekunde an. Mit der Einbindung der Satellitenverbindung versucht die Fluggesellschaft, sich im internationalen Wettbewerb der Netzwerkträger auf den Lang- und Ultralangstrecken nach Nord- und Südamerika, Asien, Afrika, Europa und Australasien abzuheben und zusätzliche Buchungsanreize zu schaffen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Bereitstellung von kostenlosem Hochgeschwindigkeits-WLAN auf Langstreckenflügen mit erheblichen Investitionen und logistischem Aufwand verbunden ist. Die Umrüstung erfordert den Einbau spezieller Antennen auf dem Flugzeugrumpf, was während der Werftaufenthalte zusätzliche Ausfallzeiten und Anpassungen der Flugpläne nach sich zieht. Zudem verursacht der zusätzliche Luftwiderstand der Antennenverkleidungen einen leicht erhöhten Treibstoffverbrauch im laufenden Betrieb, was die Betriebskosten der Flotte beeinflusst. Analysten betrachten das Angebot auch im Kontext des schärfer werdenden Konkurrenzdrucks im Golfraum. Um im Wettbewerb mit Rivalen wie Emirates oder Etihad Airways sowie europäischen und asiatischen Linienfluggesellschaften

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Austrian Airlines schließt dreijährigen Prüfzyklus des EMAS-Audits ab

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa-Gruppe, hat das Rezertifizierungsverfahren im Rahmen des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) der Europäischen Union abgeschlossen. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Audits setzt die Fluggesellschaft ihren im Jahr 2023 begonnenen dreijährigen Überprüfungszyklus fort. Das Audit bewertet die internen Kontrollsysteme und betrieblichen Abläufe des Netzwerkträgers am Heimatdrehkreuz Wien-Schwechat sowie an den operativen Außenstellen. Zur Steuerung der betrieblichen Prozesse nutzt das Unternehmen ein internes Netz aus über 40 Koordinatoren in den einzelnen Fachabteilungen. Parallel zur Bestätigung der EMAS-Registrierung hat das Unternehmen seinen betrieblichen Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Darin dokumentiert die Fluggesellschaft operative Modifikationen an ihrer Flugzeugflotte und Anpassungen im Bordservice. Unter anderem wurden vier Langstreckenflugzeuge vom Typ Boeing 777-200ER mit einer speziellen Oberflächenstruktur der Außenhaut ausgerüstet, um den Strömungswiderstand während des Flugbetriebs zu verringern. Die Fluggesellschaft berichtet für das erste vollständige Betriebsjahr dieser Anpassung von einer Reduktion des Strömungswiderstands um durchschnittlich 0,7 Prozent, was zu veränderten Treibstoffverbrauchswerten auf den geflogenen Langstreckenprofilen führte. Darüber hinaus beinhaltet der Bericht Daten zur Materialverwendung in der Kabine. Demnach wurde der Anteil wiederverwertbarer Kunststoffe und Aluminiumverpackungen im Cateringbereich von 76 Prozent im Vorjahr auf etwa 80 Prozent zum Jahresende 2025 gesteigert. Bis zum Jahr 2027 strebt die Fluggesellschaft eine vollständige Umstellung bei Einwegverpackungen im Passagierbereich an. Neben Anpassungen in der Kabinenlogistik setzt das Management auf die schrittweise Einflottung neuerer Flugzeugmuster wie des Airbus A320neo und der Boeing 787-9 zur Modernisierung der bestehenden Konzernflotte. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass Zertifizierungen nach dem EMAS-Standard im europäischen Luftverkehr zwar Transparenz

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Südliches Flair auf der Donau: Die Italienische Nacht der DDSG Blue Danube zwischen Kulinarik und Entertainment

Die DDSG Blue Danube bietet mit der Italienischen Nacht ein mehrstündiges Eventformat auf der Donau an. Bei dieser Abendschifffahrt verbinden sich ein themenbezogenes Buffetangebot, Live-Musik sowie DJ-Unterhaltung mit einer dreieinhalbstündigen Schiffsreise entlang der Wiener Flusslandschaft. Die Veranstaltung richtet sich an ein Publikum, das gastronomische Angebote mit musikalischem Rahmenprogramm auf dem Wasser kombiniert erleben möchte. Das Schiff dient dabei gleichzeitig als schwimmendes Restaurant und als Eventbühne. Als schwimmende Location für die Italienische Nacht dient in der Regel die MS Admiral Tegetthoff, eines der größeren Einheiten im Flottenverband der DDSG Blue Danube. Das Schiff verfügt über großzügige klimatisierte Innenbereiche mit festen Tischreservierungen sowie über ein weitläufiges Freideck. Der Ausbau ermöglicht eine Trennung zwischen dem Speisebereich im Schiffsinneren und der Aussichtszone im Freien. Die Barrierefreiheit ist sowohl an der Anlegestelle als auch auf dem Schiff weitgehend gegeben. Die Einweisung der Gäste erfolgt durch die Bordcrew. Die Gastronomie richtet die Sitzordnung vor Fahrtantritt nach der jeweiligen Gruppengröße aus, um zusammengehörige Personen an gemeinsamen Tischen zu platzieren. Kulinarische Ausrichtung: Das italienische Spezialitätenbuffet Das gastronomische Konzept beruht auf einem umfangreichen Buffet, das im Fahrpreis enthalten ist. Die Zubereitung und Speisenfolge sind thematisch an die italienische Küche angelehnt. Der Vorspeisenbereich beinhaltet eine Auswahl klassischer Antipasti. Serviert werden unter anderem eine italienische Antipastiplatte, bunte Peperonata, gebackene Teigwaren sowie Salatvariationen wie Insalata Capricciosa mit Schinken, Mozzarella, Eiern, Artischocken und Oliven. Ergänzt wird das Angebot durch Tomaten-Mozzarella-Salat mit Pestodressing sowie passendes italienisches Gebäck. Bei den Hauptspeisen stehen den Gästen Fleisch- und Teiggerichte sowie vegetarische und vegane Alternativen zur Auswahl. Angeboten

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Sunexpress verbindet den Flughafen Weeze im Sommer 2027 mit Antalya

Die türkische Fluggesellschaft Sunexpress nimmt den Flughafen Weeze für die Sommerflugplanperiode 2027 wieder in ihr deutsches Streckennetz auf. Ab dem 23. April 2027 plant das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines tägliche Direktflüge zwischen dem Airport Niederrhein und dem Flughafen Antalya. Die Routenverbindung richtet sich an Fluggäste aus dem westlichen Nordrhein-Westfalen sowie aus den angrenzenden östlichen Regionen der Niederlande, um das Angebot an Urlaubsflügen in Richtung der türkischen Mittelmeerküste auszuweiten. Die Entscheidung des Ferienfliegers, den Betrieb am Flughafen Weeze zu reaktivieren, bedeutet für den Regionalflughafen eine Ergänzung des touristischen Flugprogramms. Nach Angaben der Flughafenleitung soll das tägliche Flugangebot pünktlich zum Beginn der Frühjahrs- beziehungsweise Maiferien in der Grenzregion starten. Die Flüge sind ab sofort im System des Carriers sowie über verknüpfte Reiseveranstalter und Agenturen buchbar. Auf der Route kommen standardisierte Schmalrumpfflugzeuge der Typenreihe Boeing 737 zum Einsatz, die den Kernbestand der Sunexpress-Flotte bilden. Aus der Perspektive von Marktbeobachtern unterliegt das Geschäft an Regionalflughäfen wie Weeze jedoch kontinuierlichen Schwankungen. Der Standort konkurriert im Einzugsgebiet direkt mit den nahegelegenen Drehkreuzen Düsseldorf und Köln/Bonn sowie mit den niederländischen Flughäfen Eindhoven und Amsterdam Schiphol. Ferienfluggesellschaften testen auf solchen Ausweichstandorten regelmäßig die Nachfrage ab, verlagern ihre Fluggerätkapazitäten bei unzureichenden Renditen oder veränderten Entgeltstrukturen der Betreibergesellschaften jedoch oft kurzfristig wieder an größere Großflughäfen. Für die Betreibergesellschaft des Flughafens Weeze stellt die Rückkehr der Fluggesellschaft einen Schritt zur Auslastung der bestehenden Terminal- und Landebahnkapazitäten dar. Die Etablierung täglicher Verbindungen nach Antalya verdeutlicht die hohe Abhängigkeit regionaler Infrastrukturstandorte vom reinen Urlaubs- und Touristikverkehr. Ob sich die Verbindung langfristig

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Mit A321XLR: American Airlines kündigt Philadelphia-Wien an

Die Fluggesellschaft American Airlines nimmt im kommenden Jahr den Betrieb auf einer neuen Transatlantikstrecke nach Österreich auf. Ab dem 6. Mai 2027 bietet der U.S.-Carrier eine tägliche, vorerst saisonale Linienverbindung zwischen dem Drehkreuz Philadelphia und dem Flughafen Wien an. Nach Angaben der Beteiligten handelt es sich um die erste Nonstop-Flugverbindung zwischen den beiden Städten. Der Einsatz eines Langstreckenflugzeugs vom Typ Airbus A321XLR soll die Anbindung des Wiener Standorts an den nordamerikanischen Markt verstärken und zusätzlichen Passagierverkehr für den Geschäfts- und Freizeittourismus generieren. Das Streckenangebot wird während der Sommersaison aufrechterhalten und im Dezember für den Reiseverkehr rund um die Weihnachtsfeiertage vorübergehend wieder aufgenommen. Verkehrsbedeutung des US-Marktes für das Drehkreuz Wien Für den Betreiber des Wiener Flughafens stellt die Flugaufnahme ein Element beim Ausbau des Langstreckennetzes in Richtung Nordamerika dar. Wie Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, darlegt, zählt Nordamerika zu den zentralen Wachstumssegmenten für den Standort. Die Aufnahme von Linienflügen durch American Airlines bringt die Oneworld-Allianz verstärkt an den Flughafen Wien, an dem bislang die Star Alliance rund um den Heimathafen-Träger Austrian Airlines dominiert. Durch das Drehkreuz in Philadelphia erhalten Passagiere aus Österreich Anschlussmöglichkeiten an mehr als 100 Ziele innerhalb der USA sowie in Kanada, Mexiko und der Karibik. Gleichzeitig erhofft sich die Wiener Tourismusbranche positive wirtschaftliche Impulse. Nach Angaben von Norbert Kettner, CEO von WienTourismus, stellten die Vereinigten Staaten im Jahr 2025 mit 1,3 Millionen Nächtigungen den wichtigsten Überseemarkt für die Wiener Hotellerie und Gastronomie dar. Insbesondere im Segment der Fünf-Sterne-Hotellerie nehmen Gäste aus den USA beim Umatz eine

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ARA Flugrettung feiert 25-jähriges Bestehen am Flughafen Klagenfurt

Die gemeinnützige ARA Flugrettung hat das 25-jährige Bestehen ihres Firmenbestehens am Standort Klagenfurt begangen. Der Betreiber von Notarzthubschraubern hat seinen administrativen Unternehmenssitz am Flughafen Klagenfurt angesiedelt, wo eine enge operative Abstimmung bei Sicherheits- und Logistikabläufen gepflegt wird. Anlässlich des Jubiläums hob die Geschäftsführung des Kärntner Flughafens die Rolle des Partners bei der regionalen Notfallversorgung hervor. Die Organisation gehört zur deutschen DRF-Gruppe und arbeitet im österreichischen Einsatznetz eng mit dem Kärntner Roten Kreuz zusammen. Der Rettungsdienst betreibt in Österreich derzeit drei Stationen: Neben den Standorten Fresach und Nassfeld im Bundesland Kärnten betreibt die Organisation eine weitere Station in Reutte im Bundesland Tirol. Die Notarzthubschrauber werden bei Unfällen oder medizinischen Notfällen direkt von den zuständigen Landesleitzentralen alarmiert. Die Stationierung an strategisch ausgewählten Punkten in der Alpenregion soll kurze Anflugzeiten bei Einsätzen im Gebirge sowie auf Autobahnen gewährleisten. Die Infrastruktur am Flughafen Klagenfurt dient dabei als zentrale Verwaltungs- und Koordinationsbasis. Branchenexperten weisen darauf hin, dass private und gemeinnützige Flugrettungsbetreiber vor komplexen operativen Bedingungen stehen. Die Bereithaltung von Hubschraubern der Typen H145 oder EC135 für Windenrettungen in alpinen Steillagen erfordert hohe Investitionen in Fluggerät, Nachtsichttechnik und Spezialausrüstung für die medizinischen Besatzungen. Zudem sorgt die Vergabe von Rettungsflug-Kontrakten in den österreichischen Bundesländern regelmäßig für einen intensivierten Aufwands- und Kostendruck zwischen den etablierten Anbietern. Kritische Anmerkungen von Branchenbeobachtern beziehen sich zudem auf die Auslastung und Finanzierung der alpinen Luftrettungsinfrastruktur. Während in den verkehrs- und tourismusintensiven Wintermonaten ein hohes Einsatzaufkommen durch Freizeitsportunfälle verzeichnet wird, führen Schwankungen im Einsatzvolumen in den Zwischensaisons zu festen Vorhaltezeiten bei schwankender Gebühreneinnahme.

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Tarifkonflikt führt zu unbefristetem Streik der spanischen Airbus-Beschäftigten

Tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns Airbus in Spanien haben einen unbefristeten Streik begonnen, nachdem ein von der Unternehmensleitung vorgelegter Vorschlag zu Gehältern und Arbeitsbedingungen in einer Abstimmung abgelehnt worden war. Der Ausstand begann am 25. August 2026 im Anschluss an dreistündige Arbeitsunterbrechungen und Personalversammlungen am Vortag. Das Streikkomitee der Arbeitnehmervertreter erklärte, dass die Arbeitsniederlegungen jeweils volle 24-Stunden-Zeiträume umfassen und vorerst ohne festes Enddatum geführt werden. Bereits vom 1. Juli 2026 bis zum 23. Juli 2026 hatte eine Serie von Warnstreiks stattgefunden, die zu verhandelten Kompromissvorschlägen führte, welche von den Belegschaften jedoch in einem Referendum verworfen wurden. Ein neuerlicher Schlichtungsversuch zwischen der Unternehmensführung und den Gewerkschaften ist für den 27. August 2026 anberaumt. Forderungen der Belegschaft und Stand der Schlichtungsverhandlungen Die Ursachen der Arbeitseinstellung liegen in mehreren ungelösten Tarif- und Arbeitsplatzfragen. Die Belegschaft fordert Anpassungen bei den Reallöhnen, klarere Regelungen für das Arbeiten im Homeoffice, verbindliche Vereinbarungen zu Urlaubsplanungen sowie zur betrieblichen Mitarbeiterbeförderung. Zudem steht die Anwendung des sogenannten Bradford-Faktors in der Kritik – einer Formel, mit der das Management die Häufigkeit und Dauer von Krankheitsausfällen misst und bewertet. Die Arbeitnehmerseite verlangt ferner schriftliche Garantien dafür, dass organisatorische Umstrukturierungen nicht zu Stellenabbau oder einer Verschlechterung von Arbeitsbedingungen führen. Dies betrifft insbesondere Umbauprojekte in den spanischen Raumfahrtaktivitäten des Konzerns. Ein weiterer Streitpunkt sind Lohnunterschiede zwischen jüngeren Beschäftigten und langjährigen Mitarbeitern, die vergleichbare Tätigkeiten ausüben. Im Rahmen der Vermittlungsgespräche hatte die Führung von Airbus am 21. August 2026 ein Angebot vorgelegt, das Gehaltserhöhungen mit Koppelung an die Inflationsrate sowie

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Gastgewerbe: Tourismusbenchmark zeigt wachsende Polarisierung der österreichischen Hotellerie

Das auf die Touristikbranche spezialisierte Beratungshaus Kohl > Partner hat die Ergebnisse seiner Betriebsanalyse für das Bilanzjahr 2025 vorgelegt. Die Auswertung basiert auf den Kennzahlen von mehr als 300 Beherbergungsbetrieben aus 14 unterschiedlichen Betriebstypen in der Alpenregion. Der Bericht verdeutlicht, dass die Erhöhung der Verkaufspreise um durchschnittlich 4,2 Prozent den zentralen Faktor für das Erreichen positiver Betriebsergebnisse bildete. Bei den Auslastungsquoten zeigten sich hingegen deutliche Unterschiede je nach Ausrichtung und Lage der Hotels, während die Nebenerlöse in den Bereichen Gastronomie und Wellness stagnierten. Auf der Aufwandsseite verzeichneten die analysierten Hotels eine leichte Entlastung bei der Personalkostenquote sowie bei den Ausgaben für Energie. Im Gegenzug stiegen die Instandhaltungsquoten spürbar an, was auf einen Nachholbedarf bei den Reinvestitionen in die Gebäudeinfrastruktur hinweist. In der Gesamtschau führte die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben zu einer leichten Zunahme des Bruttobetriebsgewinns (GOP) pro verfügbarem Zimmer. Dennoch belegt die Studie eine zunehmende Spreizung zwischen wirtschaftlich stabilen und ertragsschwachen Häusern. Während das oberste Viertel der Betriebe bei wichtigen Indikatoren wieder Werte aus der Zeit vor 2019 erreicht, verschlechtert sich die Ertragslage am unteren Ende der Skala weiter. Branchenkenner führen die Schere in der Branchenentwicklung auf veränderte Konsumgewohnheiten der Urlauber und den anhaltenden Kostendruck zurück. Gäste verzichten zunehmend auf kostenpflichtige Zusatzangebote vor Ort, was den Spielraum für klassische Hotelkonzepte verengt. Zugleich erfordert der Wettbewerb fortlaufende Modernisierungen der Anlage sowie eine differenzierte Preissteuerung. Häuser mit geringer Eigenkapitalquote oder unzureichendem Controlling geraten dadurch gegenüber kapitalstarken Mitbewerbern ins Hintertreffen, was das Ausfallrisiko in nachfrageschwächeren Monaten erhöht. Experten sehen in den Ergebnissen

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