August 27, 2026

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August 27, 2026

Frankfurt: Zwei Todesfälle durch seltene Form der Flughafen-Malaria bestätigt

Am Flughafen Frankfurt am Main sind zwei Beschäftigte an den Folgen einer Malaria-Tropica-Infektion gestorben. Wie das Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt sowie der Flughafenbetreiber Fraport am 27. August 2026 bestätigten, infizierten sich im Sommer 2026 insgesamt sechs Personen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit auf dem Flughafengelände. Als Ursache vermuten Fachleute den Import von infizierten Anopheles-Mücken, die mit interkontinentalen Passagier- oder Frachtflugzeugen aus Endemiegebieten nach Deutschland gelangt sein dürften. Der erste Todesfall ereignete sich bereits Anfang Juli 2026, wobei die Diagnose erst posthum gesichert werden konnte. Der zweite Todesfall wurde im August 2026 gemeldet. Vier weitere betroffene Mitarbeiter haben die medizinische Behandlung erfolgreich abgeschlossen und gelten als genesen. Behörden und Forschungseinrichtungen untersuchen den Vorfall, während das allgemeine Ansteckungsrisiko für die Anwohner und Passagiere als vernachlässigbar eingestuft wird. Verlauf der Infektionswelle und zeitliche Erfassung der Fälle Die ersten Erkrankungsfälle unter dem Personal des Frankfurter Flughafens wurden Anfang Juli 2026 registriert. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts erkrankten die ersten vier betroffenen Personen zwischen dem 4. Juli 2026 und dem 6. Juli 2026 an unklarem Fieber. Das Institut veröffentlichte die Bestätigung des Ausbruchs Mitte Juli 2026 in seinem Epidemiologischen Bulletin. Im weiteren Verlauf des Sommers stieg die Gesamtzahl der diagnostizierten Fälle auf sechs Beschäftigte an. Die medizinische Aufarbeitung zeigte, dass der Erreger Plasmodium falciparum für die Erkrankungen verantwortlich war. Dieser Parasit löst die Form der Malaria tropica aus, die im Vergleich zu anderen Malariaformen den schwersten Verlauf nehmen kann. Bei dem ersten Verstorbenen führte die verzögerte Zuordnung des Krankheitsbildes dazu, dass die gezielte Therapie erst

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Erlöse aus der Flughafen-Gastronomie: Verkaufsaktion am Flughafen Zürich bringt 164.024 Franken für die Schweizer Tafel

Am Flughafen Zürich ist durch den Verkauf von Mineralwasser in den zollfreien Ladenflächen im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 ein Spendenbetrag von 164.024 Schweizer Franken zusammengekommen. Die Erlöse der gemeinsamen Initiative des Flughafenbetreibers Flughafen Zürich AG und des Schweizer Detailhandels- und Gastronomiekonzerns Avolta gingen an die gemeinnützige Stiftung Schweizer Tafel. Die Organisation nutzt die Mittel zur Finanzierung ihrer Logistik, um überschüssige Nahrungsmittel bei Erzeugern sowie Händlern abzuholen und an soziale Einrichtungen wie Gassenküchen, Frauenhäuser und Notunterkünfte zu verteilen. Das Kooperationsprojekt besteht seit dem Jahr 2014 im Abflugbereich des Schweizer Drehkreuzes. Bei der Verkaufsaktion wird ein Mineralwasser zum Festpreis von 2,50 Franken angeboten, wovon 50 Rappen pro verkaufter Einheit an wechselnde soziale Initiativen abgeführt werden. Die Schweizer Tafel war die zwölfte Organisation, die im Rahmen der Reihe berücksichtigt wurde. Zu den bisherigen Empfängern der Gelder gehören unter anderem die Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, die Stiftung Wisli sowie das Kinderspital Zürich. Seit Juni 2026 fließen die Einnahmen an den Verein Werkstätte Drahtzug, der Arbeits- und Integrationsplätze für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bereitstellt. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass Modelle dieser Art für Flughafenbetreiber und Retail-Partner eine Möglichkeit darstellen, gesellschaftliches Engagement direkt in die Abläufe des Passagiergeschäfts einzubinden. Durch die hohen Passagierzahlen in den Transitzonen von Großflughäfen lassen sich über Kleinspenden beim Kauf von täglichen Bedarfsartikeln substanzielle Beträge für wohltätige Zwecke generieren. Der Weiterverkauf von Konsumgütern mit integriertem Spendenanteil verlagert dabei einen Teil der finanziellen Unterstützung auf die Kunden des Retail-Sektors. Kritische Stimmen betonen jedoch, dass solche Initiativen im Umfeld der Flughafengastronomie und des

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Rückgang des Passagieraufkommens am Flughafen Dubai durch militärische Spannungen im Nahen Osten

Der Flughafen Dubai International hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 ein Drittel seines gewohnten Passagieraufkommens verloren. Auslöser dieser Entwicklung waren die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die den Luftverkehr in der gesamten Golfregion massiv beeinträchtigten. Der Flughafenbetreiber Dubai Airports teilte am 26. August 2026 mit, dass die ersten sechs Monate des Jahres von erheblichen betrieblichen Herausforderungen geprägt waren. In diesem Zeitraum wurden 31,5 Millionen Passagiere gezählt, was einem Rückgang von 31,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2025 entspricht. Das Frachtaufkommen sank um 28,7 Prozent auf 751.340 Tonnen. Trotz des deutlichen Einbruchs im ersten Quartal zeichnet sich im Verlauf des zweiten Quartals eine schrittweise Erholung der Flugbewegungen und der Auslastung ab. Auswirkungen der regionalen Konflikte auf den internationalen Flugbetrieb Der militärische Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran, der am 28. Februar 2026 eskalierte, führte zu umfassenden Anpassungen der Flugrouten über dem Nahen Osten. Raketen- und Drohneneinsätze in der Region veranlassten zahlreiche internationale Fluggesellschaften dazu, den Luftraum über dem Arabischen Golf und angrenzenden Gebieten zu meiden oder Flüge vorübergehend einzustellen. Dies betraf auch den Flughafen Dubai, der als zentrales Drehkreuz für den internationalen Umsteigeverkehr dient. Insgesamt verzeichnete Dubai International im ersten Halbjahr 2026 nur noch 150.600 Flugbewegungen, was einem Minus von 32,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Ausfall wichtiger Transitrouten und die Verhängung von Reisehinweisen in vielen Herkunftsländern bremsten den Flugbetrieb über mehrere Wochen hinweg stark ab. Insbesondere der langstreckige Umsteigeverkehr zwischen Europa, Asien und Australien, der einen wesentlichen Teil des Gesamtverkehrs in

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Ehemalige Thomas-Cook-Beschäftigte warten weiterhin auf Auszahlungen

Sieben Jahre nach der Großinsolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook im September 2019 zieht sich die Abwicklung der deutschen Konzerngesellschaften weiter hin. Trotz des zügigen Verkaufs wesentlicher Betriebsteile und Markenrechte kurz nach Verfahrenseröffnung warten zahlreiche frühere Angestellte noch immer auf die Erfüllung offener Finanzforderungen. Während gesetzlich abgesicherte Insolvenzgeldansprüche für die letzten drei Monate vor der Eröffnung über die Bundesagentur für Arbeit beglichen wurden und auch die sogenannten Masseverbindlichkeiten der Fortführungsphase abgearbeitet sind, bleiben weitergehende Ansprüche offen. Im Mittelpunkt der verbliebenen Mitarbeiterforderungen stehen Ansprüche aus vereinbarten Sozialplänen sowie nicht gedeckte Gehaltsbestandteile und Bonuszahlungen. Das zuständige Insolvenzverwalterteam verweist darauf, dass diese Sozialplanforderungen erst nach dem vollständigen Abschluss aller Verwertungsmaßnahmen berechnet und quotal verteilt werden können. Ein konkreter Zeitrahmen für den finalen Verfahrensabschluss fehlt weiterhin, da komplexe Rechtsstreitigkeiten im In- und Ausland die Verwertung des verbliebenen Konzernvermögens verzögern. Die Lage betrifft Arbeitnehmer der Thomas Cook GmbH, der Thomas Cook Touristik GmbH sowie weiterer Tochtergesellschaften. Der Rückblick auf die Verwertung zeigt ein gespaltenes Bild zwischen Unternehmensverkäufen und den Interessen der Gläubiger. Den Insolvenzverwaltern gelang ab Ende 2019 der Verkauf verschiedener Konzernsparten, darunter die Veräußerung der Kette Alpha Reisebüropartner an RTK, die Abgabe von 106 Reisebüros an Galeria Karstadt Kaufhof sowie der Verkauf von Bucher Reisen, Öger Tours und der Marke Neckermann Reisen an die Anex-Gruppe. Zudem übernahm die heutige Dertour Group die Markenrechte an Sentido Hotels & Resorts, wo durch internationalen Forderungseinzug eine Vollbefriedigung der dortigen Gläubiger erreicht wurde. Dennoch reichten diese Erlöse im Hauptverfahren bisher nicht aus, um die ausstehenden Ansprüche der ehemaligen Belegschaften

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Konzeptionelle Divergenz im europäischen Ultra-Premium-Segment

Die Gestaltung von Kabinen der höchsten Buchungsklasse erfährt in der Zivilluftfahrt eine grundlegende Neuausrichtung. Über viele Jahrzehnte hinweg dominierten offene Sitzanordnungen im Format 2-2 oder 2-2-2 das Bild der First Class, wie sie etwa bei der historischen Fluggesellschaft Pan American World Airways üblich waren. Liegesitze existierten in dieser Epoche noch nicht; die Sitze boten lediglich verstellbare Rückenlehnen. Im Jahr 2026 sind solche Anordnungen auf den Haupt-Langstreckenverbindungen nahezu vollständig verschwunden. An ihre Stelle sind hochkomplexe, räumlich getrennte Suiten getreten, bei denen die Privatsphäre des Passagiers im Zentrum des Designkonzepts steht. Innerhalb des europäischen Luftverkehrsmarktes zeichnet sich dabei eine strukturelle Spaltung zwischen den führenden Netzwerkgesellschaften ab. Während die Deutsche Lufthansa mit dem Allegris-Programm auf fest installierte, verschließbare Schiebetüren setzt, verfolgt Air France bei der Erneuerung ihres Produkts La Première einen eigenständigen Ansatz. Die französische Fluggesellschaft verzichtet auf starre Türkonstruktionen und setzt stattdessen auf raumhohe Stoffvorhänge. Diese Entscheidung berührt nicht nur ästhetische Fragen, sondern hat direkte Auswirkungen auf Flugzeuggewicht, Zulassungsverfahren und die räumliche Wahrnehmung der Passagiere an Bord von Langstreckenflugzeugen. Die Architektur des Produkts La Première bei Air France Air France hat das Suiten-Konzept La Première auf den Flugzeugen des Typs Boeing 777-300ER mit einem Fokus auf das verfügbare Raumangebot konstruiert. Jede Suite erstreckt sich über eine Fläche von rund 3,5 Quadratmetern (37,7 Quadratfuß), was einer Vergrößerung der Grundfläche um 25 Prozent gegenüber der bisherigen Konfiguration entspricht. Die Grundfläche erstreckt sich entlang von fünf Fenstern der Flugzeugkabine. Anstelle eines einzelnen Sitzes kombiniert das Modell einen Hauptsitz mit einer separaten Chaise Longue, die sich

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Discover Airlines nimmt erstmals Ziele in Großbritannien in den Flugplan auf

Der deutsche Ferienflieger Discover Airlines erweitert für die Sommerflugperiode 2027 sein regionales Netzangebot und bedient erstmals Destinationen in Großbritannien. Wie die zur Lufthansa Group gehörende Fluggesellschaft bekannt gab, werden von den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München aus die Städte Bristol in Südwestengland sowie Glasgow und Inverness in Schottland neu angeflogen. Bisher bediente die Muttergesellschaft Lufthansa einzelne dieser Verbindungen selbst oder hatte sie gar nicht im Nonstop-Angebot ab Frankfurt vertreten. Im kommenden Sommerflugplan steigt das wöchentliche Flugaufkommen der Fluggesellschaft nach Großbritannien und Irland auf bis zu elf Verbindungen. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Details zum Flugplan und Streckennetz ab Frankfurt und München Die Netzplaner von Discover Airlines sehen gestaffelte Aufnahmen der neuen Strecken ab Frühjahr 2027 vor. Die Verbindung von Frankfurt am Main nach Glasgow startet am 29. März 2027 und bildet mit bis zu sechs wöchentlichen Umläufen das frequenzstärkste Angebot im neuen Großbritannien-Portfolio. Zusätzlich bedient die Fluggesellschaft die Strecke von München nach Glasgow ab dem 16. Mai 2027 mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen. Diese Verbindung lag zuvor im operativen Bereich der Muttermarke Lufthansa und wird im Zuge der Aufgabenverteilung innerhalb der Lufthansa Group auf die Tochtergesellschaft übertragen. Das Streckennetz in Richtung England wird ab dem 17. Mai 2027 um die Verbindung von Frankfurt nach Bristol erweitert, die zweimal wöchentlich bedient wird. Als drittes neues Ziel in Schottland ergänzt Inverness das Angebot: Die Stadt im schottischen Hochland wird ab dem 19. Juni 2027 einmal pro Woche direkt von Frankfurt aus angeflogen. Zusammen mit der bereits im April 2026

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Zürich: Swiss plant Eröffnung neuer Lounges im Dock B ab 2027

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines baut ihre Passagierinfrastruktur am Flughafen Zürich um und verlegt die bestehenden Business und Senator Lounges im ersten Quartal 2027 vom bisherigen Standort im Dock A in ein neu errichtetes Gebäude auf der Südseite des Dock B. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit den anstehenden Bauarbeiten für den Ersatzneubau des Terminalbereichs Dock A. Die neuen Aufenthaltsbereiche erstrecken sich über zwei Geschosse und umfassen eine Gesamtfläche von rund 2600 Quadratmetern. Dies entspricht einer Erweiterung der Kapazität um etwa 20 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Räumlichkeiten. Mit dem Bezug des neuen Komplexes im ersten Quartal 2027 stellt die Fluggesellschaft den Betrieb der bisherigen Business und Senator Lounges sowie der Alpine Lounge im Dock A ein. Die Vorbereitungen betreffen auch den Bereich der First Class, deren Umzug für den weiteren Verlauf der Terminalerneuerung geplant ist. Ursachen und städtebaulicher Rahmen der Verlegung im Flughafenbereich Der Wechsel der Räumlichkeiten ist eine direkte Folge des Großprojekts zum Ersatzneubau des Dock A, das der Betreiber Flughafen Zürich AG zur Modernisierung der Abfluginfrastruktur durchführt. Da das bestehende Gebäude im Dock A nach jahrzehntelangem Betrieb durch einen Neubau ersetzt wird, müssen sämtliche dort integrierten Betriebseinrichtungen schrittweise geräumt und an andere Standorte auf dem Flughafengelände verlagert werden. Das neu errichtete Gebäude auf der Südseite des Dock B übernimmt künftig die Betreuung von Passagieren mit entsprechenden Zugangsberechtigungen. Die räumliche Konzeption sieht vor, dass die Business Lounge und die Senator Lounge jeweils ein vollständiges Stockwerk einnehmen. Durch den Einbau durchgehender Glasfronten wird eine stärkere Nutzung des

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Circus Roncalli plant Jubiläumstournee zum 50-jährigen Bestehen

Der Circus Roncalli bereitet sich auf seine Jubiläumstournee anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Unternehmensgründung vor. Wie das Leitungsteam um Gründer und Zirkusdirektor Bernhard Paul mitteilte, soll die kommende Inszenierung kein reiner Rückblick auf vergangene Jahrzehnte werden. Ziel des Programms sei es vielmehr, traditionsreiche Showelemente mit neuen Darstellungsformen zu verknüpfen und Weichen für die künftige Ausrichtung des Zirkusbetriebs zu stellen. Das 1976 gegründete Unternehmen setzt dabei auf die Fortführung seines etablierten Erscheinungsbildes bei gleichzeitiger Anpassung der artistischen und technischen Vorführungen. Die Ankündigung der Jubiläumstournee fällt in eine Phase, in der die europäische Zirkus- und Ausstellungsbranche vor spürbaren ökonomischen Herausforderungen steht. Steigende Transport- und Logistikkosten, höhere Energiepreise für die Platzmieten und den Zeltbetrieb sowie veränderte Sehgewohnheiten des Publikums zwingen traditionsreiche Wanderzirkusse zu einer stetigen Überarbeitung ihrer Konzepte. Roncalli setzte in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Verzicht wilder Tiere sowie den Einsatz visueller Effekte wie Hologrammtechnologie, um den gestiegenen Erwartungen an moderne Unterhaltungsshows gerecht zu werden. Die Umsetzung einer flächendeckenden Jubiläumstournee erfordert eine aufwendige Logistik für den Transport der historischen Zirkuswagen, des Festzelts und der technischen Infrastruktur von Stadt zu Stadt. Neben den artistischen Glanzpunkten stehen für die Betriebsführung die Auslastung der Vorstellungen und die Sicherung der Rentabilität im Vordergrund. Der Konkurrenzdruck durch ortsfeste Varietés, digitale Unterhaltungsmedien und andere Wanderausstellungen hat sich in den letzten Jahren intensiviert, was präzise Terminplanungen in den Großstädten zwingend erforderlich macht. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Übergang von einem traditionsfixierten Familienunternehmen zu einem zukunftsfähigen Kulturbetrieb maßgeblich vom Gelingen des Generationenwechsels und der dauerhaften Akzeptanz neuer Showformate abhängt.

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Qantas flottet A380 früher aus

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat erhebliche Anpassungen in ihrer Langfristplanung und Flottenstruktur angekündigt. Höhere Kerosinpreise belasteten das Unternehmen im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von 610 Millionen Australischen Dollar. Trotz tariflicher Preisanpassungen bei Flugtickets und gezielten Streckenanpassungen schlug die veränderte Marktlage, verstärkt durch geopolitische Einflüsse im Nahen Osten, mit einer Nettoeinbuße von 420 Millionen Australischen Dollar zu Buche. Als direkte Konsequenz beschloss die Unternehmensführung, die Ausmusterung der verbliebenen zehn Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A380 vorzuziehen. Der schrittweise Ausstieg aus dem Betrieb des vierstrahligen Doppeldeckflugzeugs soll nun bereits ab dem Jahr 2028 beginnen – vier Jahre früher als ursprünglich vorgesehen. Die freiwerdenden Kapazitäten auf den Langstrecken sollen durch die Beschaffung und den Abruf von Optionierungsrechten für moderne Flugzeugmuster der Typen Airbus A350 und Boeing 787 kompensiert werden. Wirtschaftlicher Druck und operative Gegenmaßnahmen der Unternehmensführung Der deutliche Anstieg der Treibstoffausgaben trifft die Fluggesellschaft in einer Phase, in der auch die Kosten für Wartung, Personal und Flugsicherungsgebühren steigen. Der Kerosinpreis stellt einen der größten variablen Posten in der Bilanz internationaler Fluggesellschaften dar. Durch Tarifanpassungen auf vielbeflogenen Strecken konnte die Fluggesellschaft einen Teil der Aufwendungen an die Passagiere weitergeben. Dennoch führten Umleitungen und veränderte Nachfragestrukturen auf Routen über den Nahen Osten zu signifikanten Umsatzeinbußen. Um die operative Marge zu sichern, beschleunigt die Fluggesellschaft den Übergang zu Flugzeugtypen mit geringerem Treibstoffverbrauch pro Sitzkilometer. Flugzeuge mit zwei Triebwerken bieten im Vergleich zu vierstrahligen Mustern wie dem Airbus A380 spürbare Kostenvorteile im laufenden Betrieb und bei der Instandhaltung. Das Management begegnet den finanziellen

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Wien: AAS meldet gesamte Belegschaft beim Frühwarnsystem an

Beim Bodendienstleister Airline Assistance Switzerland (AAS) am Flughafen Wien-Schwechat steht die Belegschaft vor ungewissen Zukunftsaussichten. Das Unternehmen hat die gesamte Belegschaft von mehreren hundert Mitarbeitern beim Frühwarnsystem des österreichischen Arbeitsmarktservice (AMS) zur Kündigung angemeldet. Anlass für diesen Schritt ist der bevorstehende Verlust der Betriebskonzession für Bodenabfertigungsdienste am Standort Wien mit Ablauf des Oktoberflugplans. Künftig übernimmt der Dienstleister Joint Sky Services mit Sitz in Eisenstadt die Abfertigungsaufgaben an Österreichs größtem Flughafen, berichtete zunächst Austrian Wings. Trotz des anstehenden Betreiberwechsels liegt von Seiten des Nachfolgeunternehmens Joint Sky Services bislang keine rechtsverbindliche Zusage für eine geschlossene Übernahme der bisherigen AAS-Belegschaft vor. Vertreter von Joint Sky Services hatten im Juli erklärt, eine Beschäftigung bestehender Mitarbeiter hänge vom tatsächlichen Übernahmevolumen der Kundenverträge ab. Parallel dazu schaltete der neue Anbieter bereits eigenständige Stellenausschreibungen am Arbeitsmarkt geschaltet, was bei den betroffenen Beschäftigten und Arbeitnehmervertretern Befürchtungen hinsichtlich Verschlechterungen bei den Beschäftigungsbedingungen auslöste. Der Vorfall hebt die anhaltende Dynamik und den harten Preiswettbewerb im Markt für Bodenabfertigungsdienste an europäischen Großflughäfen hervor. Die Vergabe von Abfertigungslizenzen und Abfertigungsverträgen durch Fluggesellschaften erfolgt in regelmäßigen Zyklen nach strengen Kostenkriterien. Ein Wechsel des Dienstleisters führt für die betroffenen Angestellten häufig zu Unsicherheiten bezüglich der Lohnfortzahlung, der Anrechnung von Dienstjahren und der Geltung bestehender Kollektivverträge, da ein automatischer Betriebsübergang rechtlich nicht in jedem Fall durchzusetzen ist. Gewerkschaftliche Vertretungen beobachten die Situation am Flughafen Wien mit Sorge und fordern klare Garantien für die Weiterbeschäftigung des geschulten Fachpersonals. Ein überstürzter Austausch der Abfertigungsteams birgt zudem operative Risiken für den Flughafenbetrieb. Sollte der Übergang der Arbeitskräfte auf

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