Juli 3, 2020

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Juli 3, 2020

Eurowings fährt in Stuttgart weiter hoch

Die Lufthansa-Tochter verspürt eigenen Angaben nach eine starke Nachfrage in Baden-Württemberg und baut daher das Angebot wieder aus. Die Fluggesellschaft Eurowings wird im Juli 2020 rund 30 Destinationen ab Stuttgart-Echterdingen anbieten. Der Carrier erklärt, dass die Nachfrage sprunghaft ansteigen soll. Insbesondere Spanien, Italien, Griechenland und Kroatien sollen derzeit besonders gefragt sein. Daher verdreifacht Eurowings das Angebot im direkten Vergleich mit Juni 2020 und wird nun etwa 600 Abflüge ab Stuttgart anbieten. „Wir freuen uns, dass die Menschen wieder fliegen wollen – und wir sind bereit“, sagt Jens Bischof, CEO Eurowings. „Denn wir wissen, dass das Reisen in Zeiten von Corona mit Unsicherheit behaftet ist. Deshalb haben wir umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen entlang der gesamten Reisekette umgesetzt, um unsere Gäste von der Reiseplanung bis zur Ankunft am Reiseziel bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“ Arina Freitag, Geschäftsführerin Flughafen Stuttgart GmbH, begrüßt das Engagement der Eurowings: „Wir spüren, dass die Nachfrage ab Stuttgart deutlich wieder Fahrt aufnimmt. Eurowings als größte Airline hier am Landesflughafen nimmt jetzt wieder viele Destinationen ins Programm, die im starken Markt hier in Stuttgart traditionell gut gefragt sind. Auch wir als Flughafen tun alles, was uns möglich ist, um den Weg vom Check-in ins Flugzeug für die Reisenden so sicher wie möglich zu machen.“ Nachstehende Destinationen bietet Eurowings im Juli 2020 ab Stuttgart an: Barcelona, Burgas, Bremen, Budapest, Korfu, Catania, Faro, Sylt, Hannover, Hamburg, Heraklion, Ibiza, Santorin, Kavala, London, Lissabon, Neapel, Olbia, Mallorca, Pristina, Rhodos, Sarajevo, Thessaloniki, Split, Tirana, Berlin, Warna, Wien, Zadar,

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Neuer Nonstop-Rekord für Embraer E190-E2

Der Auslieferungsflug der HB-AZE, jüngster Embraer 190-E2 von Helvetic Airways, stellte einen Nonstop-Rekord für diesen Maschinentyp auf. Der Regionaljet flog vom brasilianischen Natal ins schweizerische Zürich in neun Stunden und zehn Minuten. Die Distanz war 7.150 Kilometer. Der Flug fand unter optimalen Bedingungen statt, die nicht mit einem Passagierflug zu vergleichen sind. Dank idealen Wetterverhältnissen hat die Besatzung, bestehend aus José Alfredo Thomé Penna Jr. (Pilot Embraer), Almir Suman de Azevedo (Pilot Embraer), Giovanni Zanivan (Pilot Helvetic Airways), Sebastian Fischer (Mechaniker Helvetic Airways) und Bruno Jans (Special Projects Helvetic Airways), ihre Mission perfekt erfüllt. Der Embraer E190-E2 hat im Passagierbetrieb eine maximale Startmasse von 54 Tonnen und kann bis zu 110 Passagiere über 5200 km befördern. Dank ihrer beeindruckenden Pratt & Whitney-Triebwerke der neuesten Generation (PW1900G) kann sie mit einem deutlich niedrigeren Kerosinverbrauch aufwarten und erreicht gegenüber dem Vorgängermodell eine Treibstoffreduktion von mehr als 20 Prozent pro Sitz.

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Wirecard Bank AG begräbt Niki-Kreditkarte

Fast drei Jahre nach den Pleiten von Air Berlin und Niki sowie Topbonus verschwindet mit der „Air Berlin & Niki Mastercard“ das letzte Relikt endgültig. Die Wirecard Bank AG kündigte allen Kunden. Am 3. September 2020 wird eines der letzten Relikte von Air Berlin, Niki und Topbonus endgültig verschwinden. Die der insolventen Wirecard AG angehörige Wirecard Bank AG teilte am Freitag mit, dass die „Air Berlin & Niki Mastercard“ per 3. September 2020 endgültig eingestellt wird. Im Gegensatz zu anderen Issuern führte die Wirecard Bank AG auch nach den Pleiten von Topbonus, Air Berlin und Niki das Kreditkartenprodukt fort und gab sogar weiterhin Karten im Design der ehemaligen Fluggesellschaften aus. Damit ist nun bald Schluss, denn allen Karteninhabern wurde am Freitag die förmliche Kündigung ausgesprochen. Wie viele Kreditkarteninhaber von dieser Maßnahme betroffen sind, teilte die Wirecard Bank AG nicht mit. Die Mastercard wurde nach dem Ausstieg der Raiffeisenbank International AG ins Leben gerufen, um ein Nachfolgekreditkartenprodukt in Österreich ins Leben rufen zu können. Bestellt werden konnte diese aber auch von deutschen Kunden.

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ÖBB bauen AUA-Angebot weiter aus

Ab dem 20. Juli wird somit zwischen 5:00 und 20:30 Uhr jede Stunde ein Railjet mit Austrian Airlines Flugnummer zwischen Salzburg und Flughafen Wien fahren. Austrian Airlines sieht sich gezwungen, den Wegfall der Flugverbindung Salzburg-Wien zu kompensieren. Und das tut der Carrier auch: In Zusammenarbeit mit den ÖBB werden ab dem 20. Juli bis zu 31 AIRail-Züge täglich zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und dem Flughafen Wien fahren. Das ist mehr als eine Verzehnfachung zu den bisherigen 3 Verbindungen pro Tag. „Mit dem Zug ist der Flughafen Wien von Salzburg aus in deutlich unter drei Stunden und ohne Umsteigen erreichbar. Daher stellt unser AIRail-Angebot eine gute und umweltfreundlichere Alternative zum Flug dar. Wir sind zuversichtlich, dass wir künftig viele Austrian Airlines Gäste auf dem AIRail aus Salzburg begrüßen können, die dann in Wien auf Fern- und Osteuropaflüge umsteigen werden“, so Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech.

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Kolba warnt vor deutscher Gutscheinlösung

Österreicher sollen Zwangsgutscheine, die nun von der Regierung der Bundesrepublik gedeckt werden, nicht annehmen, sondern auf Auszahlung ihrer Ansprüche pochen. Gutschein statt Rückerstattung: Seit kurzem dürfen das Veranstalter abgesagter Pauschalreisen in Deutschland. Unter anderem, um eine drohende Insolvenz der Reiseunternehmen zu verhindern. Doch nun warnt der österreichische Verbraucherschützer Peter Kolba: Betroffene sollten lieber auf die Auszahlung bestehen.  Es würde zwar stimmen, dass die neu erlassene Vorschrift transparenter ist, als so manch andere Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Auch würde es sämtliche Aufklärungspflichten ordnungsmäßig erfüllen, wie orf.at berichtet. Allerdings sei die Insolvenzabsicherung nur eine Art Ausfallhaftung der deutschen Bundesregierung, falls der Versicherer des Veranstalters die Zahlung verweigert – und damit könne man durchaus rechnen. Denn die Absicherung betreffe ausschließlich Pauschalreisen, nicht Gutscheine. Das könnte zu Auseinandersetzungen und somit zu längeren Wartezeiten führen.

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Deutschland: Airbus baut rund 3.000 Stellen ab

Vor kurzem hat Airbus angekündigt, nahezu 5.100 Arbeitsstellen schrittweise abbauen zu wollen. Nun soll es auch nähere Details zu einzelnen Niederlassungen geben: Demnach ist von insgesamt 3.175 Kündigungen die Rede – allein an deutschen Standorten. Dabei sollen alleine in Hamburg inklusive Buxtehude und Fuhlsbüttel 2.325 Arbeitsplätze wegfallen. Auch Stade und Bremen seien von dieser Sparmaßnahme stark betroffen und müssten dreistellige Verluste des Personalstandes hinnehmen, wie ndr.de berichtet. Doch nicht nur der Produktionsbereich bekomme diese Krise zu spüren. Kein Bereich werde davon verschont, so Arbeitsdirektor Marco Wagner. Allem Anschein nach werde der europäische Flugzeugbauer als kleineres Unternehmen aus der Corona-Krise hervor gehen, so Wagner weiter.

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TAP kommt unter staatliche Kontrolle

Portugal übernimmt wieder die Mehrheit an TAP Air Portugal. Doch keine Zwangsverstaatlichung: Die portugiesische Regierung konnte sich mit den privaten Aktionären der TAP einigen und fungiert nun – ähnlich wie der deutsche Staat bei der Lufthansa – als Retter der angeschlagenen Traditions-Airline. Dazu sei ein Abkommen zur Erhöhung des Staatsanteils von bisher 50 auf 72,5 Prozent vereinbart worden.  Außerdem sei Berichten zufolge auch beschlossen worden, dass die Beteiligung des Konzerns Atlantic Gateway von bisher 45 auf 22,5 Prozent schrumpfen würde. Dafür zahle der Staat 55 Millionen Euro, wie aero.de berichtet. Unverändert bleibe indes der Anteil der Mitarbeiter. Diese würden weiterhin fünf Prozent des Aktienkapitals halten.

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Helvetic Airways kündigt Neustart an

Am Sonntag, den 5. Juli 2020, wird die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways den Flugbetrieb schrittweise wiederaufnehmen. Diese soll abhängig von der Nachfrage und der weltweiten Corona-Situation erfolgen. „Auch nach der teilweisen Wiedereröffnung der innereuropäischen Grenzen bleibt die Lage sehr unsicher. Die Aktivitäten werden langsam wieder hochgefahren, und es bleibt ein hohes Mass an Unsicherheit bezüglich der tatsächlichen Nachfrage bestehen. Die aktuelle Situation erfordert Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit, um einen stabilen und rentablen Betrieb zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund gehen wir dank eines an die derzeitigen Bedingungen angepassten Destinationsangebots davon aus, in den nächsten Monaten die Kapazitäten schrittweise erhöhen zu können. Im Juli werden 20-30 Prozent unserer Kapazität regelmäßig genutzt und wir werden diese im Spätsommer kontinuierlich erhöhen. Dabei können auch Destinationen kurzfristig ins Programm aufgenommen werden», erklärt Tobias Pogorevc, der CEO des Schweizer Unternehmens. Helvetic Airways wird den Premierenflug am Sonntag ab Bern-Belp nach Palma de Mallorca durchführen. Im Auftrag von FlyBair fliegt man bis Ende der Sommerflugplanperiode mit einem Embraer 190-E1 ab Bern und Sion. Ab der Basis Zürich werden Pristina und Ohrid angesteuert. Die Flugpläne wird man aufgrund dynamischer Reiserestriktionen regelmäßig anpassen. Im August soll das FlyBair-Angebot um Kreta und Rhodos erweitert werden. Im September folgen dann Jerez de la Frontera, Kos, Menorca und Preveza. Mit der Aufnahme der Abflüge ab Bern wird dort temporär ein Crew- und Wartungs-Hub eingerichtet.

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Wien: Eurowings Europe sucht nach Lösungen

Palma de Mallorca, Pristina und Salzburg werden fix fortgeführt. In Wien sucht man den Dialog mit den Sozialpartnern. Während die Eurowings-Europe-Base Palma de Mallorca wieder in der Luft ist und auch Salzburg reaktiviert wurde, ist die Zukunft in Wien noch nicht so ganz klar. Hintergrund ist, dass das Streckennetz ab Wien aufgegeben wurde und die verbliebenen Strecken von Eurowings Deutschland ab der Bundesrepublik bedient werden. Eigentlich sollte Eurowings Europe mit bis zu sechs Airbus-Jets im Auftrag der Konzernschwester Austrian Airlines fliegen, doch die Corona-Pandemie dürfte da wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Die AUA hat derzeit definitiv keinen Bedarf für Wetlease-Flugzeuge, denn aufgrund der momentanen Situation kann die Lufthansa-Tochter nicht alle Maschinen der eigenen Flotte einsetzen. Das Personal der Eurowings-Europe-Basis Wien befindet sich in Kurzarbeit. Wie es langfristig weitergeht wird nach Angaben eines Sprechers derzeit mit den Sozialpartnern evaluiert. Die Basis Pristina soll jedenfalls im Laufe des Sommers reaktiviert werden. Eurowings Europe soll künftig exklusiv unter dem Eurowings-Brand fliegen, was in gewisser Weise eine Andeutung ist, dass der AUA-Wetlease nicht reaktiviert werden kann. Ein Medienreferent von Eurowings erklärte: „Die Eurowings Europe hat inzwischen auch wieder abgehoben – so haben wir beispielsweise unsere Crews in Mallorca vor dem Hintergrund des steigenden Interesses an Sonnenzielen reaktiviert. Darüber hinaus stehen jetzt zahlreiche Verbindungen auch von Wien nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Hamburg, sowie Stuttgart im Flugprogramm. Ebenfalls im Juli folgen dann auch die Standorte Salzburg und Pristina. Geflogen wird unter der Marke Eurowings. Zur grundsätzlichen Aufstellung und Zukunftssicherung der Eurowings Europe sind wir

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Peter Thier verlässt die AUA

Nach vielen Jahren in der Luftfahrt wird der Konzernsprecher zur Erste Bank Group zurückkehren. Tanja Gruber tritt die Nachfolge bei der AUA an. In der Unternehmenskommunikation von Austrian Airlines kommt es zu einem Führungswechsel, denn der langjährige Kommunikationschef, Peter Thier, wird den Konzern mit Ende September 2020 in Richtung Erste Bank Group verlassen. Die Nachfolge bei der AUA tritt Tanja Gruber, die derzeit Leiterin der Abteilung Communications Distribution & Media Relations ist, an. Thier wird bei der Erste Bank Group wird Thier die Leitung der Konzernkommunikation übernehmen und weiters als stellvertretender Leiter des Bereichs Brand Strategy & Communications fungieren. Bei Austrian Airlines übernimmt Gruber die Rolle als Unternehmenssprecherin wird den Bereich Corporate Communications ad-interim leiten. Barbara Greul wird ebenfalls einen Teil der bisherigen Agenden von Peter Thier übernehmen. Sie leitet die Abteilung Communications Strategy & Content Production. Das Medienteam besteht weiterhin als Marleen Pirchner, Leonhard Steinmann und Vanessa Schmidt. „Der Weggang von Peter schmerzt uns sehr. Gerade in der jüngsten Krise dieser beispiellosen Pandemie hat er mit seiner besonnenen und professionellen Kommunikation wesentlich zur Stabilisierung der Austrian Airlines beigetragen. Für seine künftige Aufgabe bei der Erste Group wünsche ich Peter allen erdenklichen Erfolg“, so AUA-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech.

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