August 18, 2020

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August 18, 2020

Österreich: Reisewarnung nun auch für die Balearen

Nach Deutschland erklärt nun auch Österreich die spanischen Balearen zum Corona-Risikogebiet. Eine entsprechende Reisewarnung gilt ab Montag, 24. August 2020. Dies hat zur Folge, dass Rückkehrer bei der Wiedereinreise in die Alpenrepublik einen negativen Coronatest vorlegen müssen oder aber sich zehn Tage in Quarantäne begeben müssen. Für das gesamte spanische Festland besteht bereits eine Reisewarnung. Nun wurde diese auch auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera ausgedehnt. Lediglich bei der Rückkehr von den kanarischen Inseln sind derzeit weder Corona-Test noch Quarantäne notwendig, da für dieses Gebiet keine Reisewarnung besteht. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte an, dass es kommende Woche für Heimkehrer von den Balearen kostenfreie Corona-Tests geben soll. Jene, die man derzeit noch unentgeltlich für Urlauber, die aus Kroatien nach Österreich zurückgekehrt sind, werden laut ihm sehr gut angenommen. So habe man in den letzten Tagen rund 7.000 Personen, die zuvor in Kroatien waren, kostenlos getestet. Dabei habe man zahlreiche asymptomatische Fälle gefunden. Bezüglich der Reisewarnung für die Balearen sagte Anschober auch: „Der Ballermann ist einfach der beste Freund des Coronavirus.“ Mit dieser Aussage spielte der Minister darauf an, dass das Durchschnittsalter der infizierten Reiserückkehrer bei 23,5 Jahren liegt. Innerhalb der letzten neun Tage sind laut Anschober 262 positiv getestete Personen auf Ansteckungen im Ausland, beispielsweise in Kroatien und Spanien, zurückzuführen.

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Eurowings monetarisiert freie Mittelsitze

Die Lufthansa-Tochter Eurowings beabsichtigt nun im großen Stil aus freien Mittelsitzen Geld zu machen. Nach Condor führt nun auch dieser Carrier die Möglichkeit ein, dass der Mittelsitz – bei 3-3-Bestuhlung – frei bleiben kann. Dafür ist ein Entgelt zu entrichten, das mindestens 18 Euro kostet. Die EASA empfiehlt sämtlichen europäischen Fluggesellschaften, dass zur Erhöhung der Abstände die Mittelsitze freibleiben sollen, so es die Auslastung des jeweiligen Fluges zulässt. Bei der konkreten Umsetzung happert es allerdings bei den meisten Airlines heftig. Zunehmen erkennen diese den Wunsch nach mehr Abstand zum Sitznachbarn auch als neue Einnahmequelle und führen ein solches Extra, das selbstverständlich kostenpflichtig ist, ein. Eurowings nennt die Monetarisierung leerer Sitze “innovativ”. Über die Homepage kann das “Extra” allerdings erst ab September 2020 gebucht werden. Bis dahin kann dies nur über die kostenpflichtige Hotline das Carriers erfolgen. Eigenen Angaben nach habe man in einem Testlauf über das Servicecenter rund 5.000 freie Mittelsitze verkauft. Zum Durchschnittspreis macht man keine Angaben und verweist darauf, dass die Option “ab” 18 Euro erhältlich ist. „Das positive Feedback während der Testphase hat uns sehr deutlich gezeigt, dass sich unsere Gäste häufig mehr Komfort und Abstand an Bord wünschen. ‚Ultra-Lowcost‘ funktioniert seit Corona nicht mehr, zumindest nicht in unserem Heimatmarkt Deutschland. Wir gehen deshalb davon aus, dass der freie Mittelsitz ein sehr wichtiges Produkt beim Reisen der Zukunft wird“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. Das neue Angebot ist in allen Sitzreihen und auf allen Eurowings Strecken innerhalb Europas buchbar – eine Verfügbarkeit vorausgesetzt. Der freie Mittelsitz ist

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Malta verlangt PCR-Test von Rumänen, Spaniern und Bulgaren

Der stellvertretende Premierminister der Republik Malta, Christopher Fearne, veröffentlichte am Dienstag die so genannte “Amber List”. Auf dieser enthalten sind Bulgarien, Rumänien und Teile Spaniens. Passagiere die Rumänien, Bulgarien oder aber Barcelona, Girona oder Madrid nach Malta einreisen wollen müssen ab Freitag einen negativen Coronatest vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Liegt dieser nicht vor, so kann eine Quarantäne in Malta angeordnet werden. Alternativ kann auch ein PCR-Test auf dem Flughafen Luqa veranlasst werden, wobei die maltesischen Behörden keine Auskunft zu eventuellen Kosten veröffentlicht haben. Staaten wie Österreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Schweiz, Slowakei und so weiter befinden sich weiterhin auf der grünen Liste. Hat man sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in die Republik Malta in den “green States” aufgehalten, so müssen lediglich zwei Formulare ausgefüllt werden, jedoch Beschränkungen gibt es nicht. Alle Länder, die nicht explizit auf der grünen Liste oder der “Amber List” genannt werden, sind weiterhin mit einem Einreiseverbot belegt. Fearne kündigte an, dass die Einstufung der Staaten wöchentlich überarbeitet werden soll. Jene Länder und/oder Regionen, die in die “Amber List” aufgenommen werden, veröffentlicht man im Amtsblatt und auf den Homepages der Regierung. Einfach zusammengefasst bedeutet das nun: Ist das Land, aus dem man einreisen möchte, grün gelistet, so gibt es keine Beschränkungen. Lediglich zwei Formulare müssen ausgefüllt werden. Scheint es auf der “Amber list” auf, so muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Findet sich der Staat auf der “Roten Liste” besteht ein generelles Einreiseverbot.

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DAT stockt Berlin-Saarbrücken auf

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport wird ab 31. August 2020 häufiger zwischen Saarbrücken und Berlin-Tegel fliegen. Der Carrier wird laut Mitteilung unter der Woche wieder den doppelten Tagesrand bedienen. An Sonntagen wird weiterhin ein Umlauf angeboten. DAT setzt zwischen Berlin-Tegel und Saarbrücken ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72-600 ein. Der Erstflug wurde im Jänner 2020 durchgeführt. Die dänische Fluggesellschaft übernahm die Route, da sich Luxair als bisheriger Betreiber zurückzog. Eurowings plante kurz nach der Air-Berlin-Pleite diese Strecke zu bedienen, jedoch wurden entsprechende Pläne wieder verworfen

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Gatwick: Wizzair UK kündigt dritte UK-Basis an

Ende Oktober 2020 wird Wizzair UK am Flughafen London-Gatwick eine neue Basis eröffnet. Vorerst wird ein Airbus A321 auf dem zweitgrößten Flughafen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs stationiert. Gatwick ist nebst Luton und Doncaster/Sheffield die dritte Base des “Brexit-Ablegers” der ungarischen Billigfluggesellschaft. „Die neue Base in Gatwick stärkt auch die Position von Wizz Air UK als britische Airline, die für Wachstum, neue Jobs und mehr Verbindung für UK steht und der Wirtschaft helfen soll, wieder auf die Beine zu kommen“, betont Owain Jones, Managing Director von Wizz Air UK. Den Gatwick Airport steuert Wizzair seit dem Jahr 2016 an und zählt dort eigenen Angaben nach rund eine Million Passagiere pro Jahr. Mit dem stationierten Airbus A321 sollen Ziele wie Athen, Neapel, Lanzarote und Malta angeflogen werden. Der Carrier kritisierte in den letzten Wochen wiederholt, dass derzeit nicht genutzte Slots bis auf weiteres geschützt sind. Das Unternehmen fordert in einer Aussendung erneut, dass die betroffenen Fluggesellschaften “ihre Blockade” aufgeben sollen.

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Emirates mit 25 Europa-Destinationen

Golfcarrier Emirates Airline wird im September 2020 das Netzwerk auf 75 Destinationen erweitern. Davon befinden sich 25 Ziele auf dem europäischen Kontinent. Am 4. September 2020 wird die polnische Hauptstadt Warschau wieder angeflogen. Bereits am 7. Oktober 2020 soll die Frequenz aufgestockt werden. Gegenüber der Zeit “vor Corona” ist das momentane Angebot von Emirates eher klein, jedoch ist man bestrebt dieses nach und nach zu erweitern. Verschiedene Einreisebeschränkungen machen dieses Vorhaben derzeit für alle Fluggesellschaften schwierig. Auch ist die Nachfrage dem Vernehmen nach gering und stark schwankend.

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Corona stürzt Wien in die Verlustzone

Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren in den Finanzzahlen des Flughafen-Wien-Konzerns hinterlassen. Der Umsatz ging um 51,2 Prozent zurück und das EBITDA reduzierte sich gar um 73,3 Prozent auf 48,9 Millionen Euro. Unter dem Strich steht ein Verlust von 18,2 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020.Die Anzahl der Passagiere an den Airports Wien, Malta und Kosice ging aufgrund der Krise stark zurück. Gruppenweit verzeichnete man im Juli 2020 ein Minus von 81,9 Prozent. Am Standort Wien waren es um 81,8 Prozent weniger Reisende. Ein Sparprogramm soll die Kosten um etwa 220 Millionen Euro reduzieren. Auch wurden Investitionen um etwa 100 Millionen Euro abgespeckt. In Wien erweist sich die Kurzarbeit für die rund 6.000 Mitarbeiter als wichtige Unterstützung. „Ohne funktionierenden internationalen Flugbetrieb droht sich die Krise zu verlängern, das gilt nicht nur für Tourismus und Konferenzen, sondern für große Teile von Wirtschaft und Industrie. Wer in einer so vom Export abhängigen Wirtschaft wie der österreichischen, heute nicht auf den Märkten präsent ist, wird morgen keine Aufträge und damit keine Arbeit haben. Deshalb sind dringend europaweit und global einheitliche Reisebestimmungen sowie eine umfassende Teststrategie notwendig, damit internationaler Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehr wieder flächendeckend möglich ist. Der Flughafen Wien hat zur Unterstützung des guten österreichischen Einreiseregimes  bereits erfolgreich PCR-Tests für Reisende etabliert, zuletzt wurden pro Tag mehr als 800 Tests durchgeführt“, stellt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Und weiter: “Das Leben und auch die Entwicklung der Airport City gehen aber trotz Pandemie weiter, in diesen Tagen besiedeln die ersten Mieter den neuen

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Deutschland: Grünes Licht für Staatshilfen für LH-Töchter

Am Montag erteilte der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) grünes Licht für die Staatshilfen für die Lufthansa-Töchter Brussels Airlines, Swiss und Austrian Airlines. Nun wird die AUA einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro von der Republik Österreich erhalten. Weitere 300 Millionen Euro sollen in Form von staatlich garantierten Krediten in drei Tranchen zu je 100 Millionen Euro ausbezahlt werden. Im Juli 2020 überwies die Deutsche Lufthansa AG einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro an die marode Tochter in Österreich. Dem Vernehmen nach soll es jedoch bereits Gespräche über eine mögliche Aufstockung des Kreditvolumens geben.

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FPÖ: „AUA ist neuer Selbstbedienungsladen“

Der Umstand, dass Austrian Airlines Ende Juli 2020 Prämien und Boni für das Geschäftsjahr 2019 an das Top-Management und etwa 200 weitere Führungskräfte überwiesen hat, jedoch gleichzeitig Staatshilfe in Anspruch nimmt, stößt der im Nationalrat vertretenen Opposition nun sauer auf. FPÖ-Verkehrssprecher Christian Hafenecker bezeichnet die AUA gar als “Selbstbedienungsladen der Republik”. Bereits vergangene Woche erklärte Austrian Airlines, dass es sich bei den Überweisungen um variable Gehaltsbestandteile aus dem Jahr 2019 gehandelt habe und man quasi Schulden gegenüber dem Management beglichen habe. Für das laufende Jahr ist nicht mit Prämien zu rechnen, da die AUA mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Corona-Pandemie einen Verlust einfliegen wird. Ganz anders sieht das Nationalratsabgeordneter Hafenecker in einer Aussendung: „Der AUA-Vorstand und etwa 200 Führungskräfte der Lufthansatochter können sich auch in größten Krisenzeiten über eine Prämienausschüttung erfreuen. Während jeder Maler- oder Schlossereibetrieb auf seine sorgsamen Ersparnisse zurückgreifen muss, um über die Runden zu kommen, lässt man es sich bei der Fluglinie gut gehen. Die im Jahr 2019 gebildeten Rücklagen werden nicht etwa dazu verwendet, um Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu retten, oder die staatliche Hilfe in der Höhe von 450 Millionen Euro zu minimieren – nein es werden an das Management Prämien ausgeschüttet. Das ist etwa so, als ob ich einem vermeintlichen Obdachlosen zehn Euro schenke und er sich sein damit gekauftes Brathendl im Porsche vom Imbiss abholt. Es ist auch nicht verwunderlich, dass seitens unserer Bundesregierung keinerlei Reaktion auf diese Ungeheuerlichkeit erfolgt. Der ohnehin schlechte Deal mit der Lufthansatochter, der nicht einmal den heimischen Standort garantiert,

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Swiss verlagert Genf-Zürich auf die Schiene

Die Lufthansa-Tochter Swiss bietet in Zusammenarbeit mit den SBB ein Schienenverbindung zwischen Genf und Flughafen Zürich an. Diese wird als “Flugzug” bezeichnet und soll die Anbindung der Westschweiz an das Drehkreuz in Kloten verbessern. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Flugangebot zwischen den beiden Airports stark reduziert. Nun erhalten einige SBB-Züge zwischen Genf Cornavin und dem Flughafen Zürich-Kloten Flugnummern der Swiss. Die Reise mit diesen Zügen an das Drehkreuz ist nach Angaben des Carriers im Flugpreis inkludiert. Dieses soll auch ab dem Bahnhof Flughafen Genf gelten. Nach Lugano und Basel handelt es sich um die dritte Kooperationsstrecke innerhalb der Schweiz. “Die enge Anbindung der Westschweiz an unser weltweites Streckennetz am Flughafen Zürich liegt uns am Herzen”, erklärt Swiss-Chef Thomas Klühr. “Diese Ausweitung des Flugzugangebotes auf Genf bietet unseren Fluggästen noch mehr Auswahl bei ihrer Reiseplanung mit Swiss. Mit dem Angebot kommen wir zudem dem steigenden Bedürfnis unserer Gäste nach flexibler Kombinierbarkeit der beiden Verkehrsträger nach”.

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