September 16, 2020

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September 16, 2020

British Airways leitet eine halbe Million Daten an Betrüger weiter

Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wurde 2018 ins Leben gerufen und soll freien Datenverkehr und den Schutz personenbezogener Daten in der Europäischen Union gewährleisten. Unternehmen, die gegen die Regeln verstoßen werden mit Bußgeldern abgestraft. Wie eine Grafik von Statista, einem deutschen Online-Portal für Statistik-Interessierte, zeigt, ist British Airways der größte „Datensünder“ der Europäischen Union. Denn das britische Luftfahrt-Unternehmen musste im letzten Jahr sehr tief in die Tasche greifen – umgerechnet 205 Millionen Euro kostete der Fluglinie ein Regelverstoß. Noch nie wurde ein höheres Bußgeld in diesem Zusammenhang fällig. Der Website zufolge wurden seit Juni 2018 über die Internetseite des Unternehmens etwa 500.000 Personendaten an Betrüger weitergeleitet.

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Linz: Oktober ohne Abflüge droht

Planungssicherheit sieht anders aus: Der Linzer Flughafen steht immer noch in Verhandlungen, um in Zeiten von Corona zumindest ein Mini-Programm an Flügen zusammenzukratzen.  Blickt man auf die Vorschau-Tafel, so zeigt diese im Oktober lediglich Flüge zu den ägyptischen Badeorten Hurghada und Marsa Alam sowie Linienflüge nach Düsseldorf an. Angesichts der aktuellen Reise-Situation kann man aber davon ausgehen, dass Ägypten-Flüge nicht angeboten werden können. Auch die Destination Düsseldorf bleibe fraglich, wie volksblatt.at berichtet. Es droht ein Oktober ohne regulären Passagier-Verkehr für den Airport Linz. Das hat sich der Caterer DoN bestimmt ganz anders vorgestellt. Die Corona-Zwangspause nutze der Gastronomiepartner des Flughafens, um die Räumlichkeiten des Cafés in der Abflughalle neu zu gestalten. Eine Serviceoffensive, die nun – so wie es aussieht – nach hinten losgeht.

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Easyjet reduziert die Flugkapazität wieder

Easyjet macht es wieder: Aufgrund der sich häufenden Reisewarnungen und Quarantäneregeln fährt der Billigflieger sein Streckenangebot bis Ende des Monats zurück. Damit sind die angekündigten 40 Prozent des Vor-Corona-Niveaus nur Schnee von gestern. In Zeiten von Corona müssen die angeschlagenen Fluggesellschaften intelligent wirtschaften, um diese Krise glimpflich zu überstehen. Der Low Cost Carrier fokussiert sich daher auf jene Strecken, die einen positiven Deckungsbeitrag leisten. Da aufgrund der staatlichen Einschränkungen, die europaweit kontinuierlich ausgeweitet werden, das Vertrauen der Kunden und somit die Nachfrage sinkt, sehe man sich gezwungen, die betroffenen Routen aus dem Programm zu nehmen, wie travelnews.ch berichtet. Waren die Sommermonate noch – den Umständen entsprechend – harmlos, werden derzeit immer mehr Länder auf die sogenannte „rote Liste“ gesetzt und zu Risikogebieten erklärt. Grund dafür sind die stark ansteigenden Infektionszahlen. So warnen die britischen und deutschen Behörden wegen gestiegener Infektionszahlen vor Reisen nach Spanien einschliesslich der Balearen und der Kanarischen Inseln. Zu den ständigen ändernden Quarantäneregeln meint Johan Lundgren, CEO von Easyjett: „Wir wissen, dass unsere Kunden über die unvorhersehbaren Reise- und Quarantäne Beschränkungen ebenso frustriert sind wie wir.“

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Lufthansa könnte noch mehr Flugzeuge ausmustern

AUA-Mutter Lufthansa möchte ihre Flotte wohl noch weiter verkleinern. Abermals. War bis vor kurzem noch die Ausmusterung von 100 Maschinen bereits beschlossene Sache, sollen nun doch noch 30 oder mehr dazu kommen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur „Reuters“ gestern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr informierte dem zufolge die Belegschaft Anfang der Woche darüber, dass in der kommenden Woche der Vorstand über die abermalige Flottenverkleinerung entscheiden wolle. Damit scheinen die Auswirkungen der Corona-Krise schwerwiegender als bisher gedacht. 

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Turkish Airlines: Piloten verdienen künftig 50 Prozent weniger

Ein Deal, der nicht allen Beteiligten schmecken dürfte: Turkish Airlines einigt sich mit der Gewerkschaft auf ein Sparpaket, dass massive Lohn-Einsparungen mit sich bringt. Die Piloten der türkischen Fluggesellschaft trifft es dabei am härtesten. So müssen sie bis Ende 2021 auf die Hälfte ihres Gehalts verzichten. Flugbegleiter bekommen auch ihr Fett weg: Ihr Lohnanspruch sinkt um 30 Prozent, während das übrige Personal künftig 35 Prozent weniger Gehalt ausbezahlt bekommt. Im Gegenzug verzichtet der Flag-Carrier auf betriebsbedingte Kündigungen.  Die Maßnahmen sollen zunächst bis Ende 2021 gelten. Aufgrund der Corona-Pandemie seien diese auch überlebenswichtig für das Unternehmen, wie ch-aviation.com berichtet. Die Gewerkschaft hat allerdings erwirkt, dass die Notwendigkeit der Maßnahmen alle sechs Monate überprüft wird – Für den Fall, dass sich die wirtschaftliche Lage der Fluglinie früher als geplant verbessert.

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EU verlängert Slot-Ausnahmeregelung

Schlechte Nachrichten sind für die Luftfahrtbranche in Zeiten von Corona zur Gewohnheit geworden. Zwischendurch gibt es aber auch Positives zu berichten: Die Europäische Kommission beabsichtigt, den Verzicht auf die sogenannten Slots für Flugzeuge um weitere sechs Monate zu verlängern. „Das Luftverkehrsaufkommen ist nach wie vor gering“ und werde sich vorrausichtlich auch nicht allzu bald erholen, wird die Verkehrskommissarin Adina Valean vom Nachrichtenportal „CH-Aviation“ zitiert. Um den Fluggesellschaften in diesen dunklen Zeiten eine gewisse Planungssicherheit zu gewähren, wolle sie die Ausnahmeregelung bis einschließlich März 2021 verlängern. Da dürfte den Fluglinien ein großer Stein vom Herzen fallen. Denn die zugewiesenen Start- und Landerechte müssen in der Regel zu 80 Prozent auch tatsächlich genutzt werden. Andernfalls verliert man diese im nächsten Jahr. Aufgrund der Corona-bedingten Reisebeschränkungen mussten Airlines etliche Routen aus dem Programm nehmen. Nahezu kein Carrier hätte die Mindestvoraussetzungen erfüllen können – Geisterflüge, nur um die Start- und Landerechte wahren zu können, drohten. Dazu wird es allem Anschein nach nicht mehr kommen müssen.

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