September 24, 2020

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 24, 2020

Ab 15. Oktober: Deutschland schickt mit negativem Test in Quarantäne

Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss in Deutschland ab 15. Oktober 2020 fünf Tage in Quarantäne und das unabhängig davon, ob man einen negativen PCR-Test vorweisen kann oder nicht. Die Luftverkehrsbranche läuft gegen die geplante Regelung Sturm, denn ein nochmals signifikanter Nachfrageeinbruch wird befürchtet. Dazu passt auch, dass das deutsche Robert-Koch-Institut Städte, Bundesländer, Regionen und ganze Staaten nach nicht nachvollziehbaren Kriterien zum Risikogebiet erklärt und das sehr gerne auch über Nacht, so dass Passagiere kalt erwischt werden und keinerlei Möglichkeit zur Vorbereitung haben. Ungeachtet dessen, dass viele Städte in Deutschland die RKI-Risikomarke von 50 positiv getesteten auf 100.000 Einwohner massiv überschreiten, gilt für das Ausland diese starre Marke. Dabei werden andere Kriterien überhaupt nicht berücksichtigt. Beispielsweise hinterfragt man nicht wie viele Testungen eigentlich durchgeführt wurden. Zwar behauptet das deutsche Außenministerium, dass die Reisewarnungen behutsam ausgesprochen werden, jedoch zeigt die Praxis, dass man die Diktate des Robert-Koch-Instituts eins zu eins übernimmt. Das hat zur Folge, dass Airlines, die Deutschland anfliegen oder dort ihre Homebase haben, befürchten, dass es sehr bald überhaupt keine Strecken gibt, die Reisende ohne Schikanen bei der Rückkehr nutzen können. Der momentane Plan sieht vor, dass Passagiere, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen fünf Tage in Quarantäne müssen und das auch dann, wenn ein negativer PCR-Befund vorliegt. Innerhalb dieser fünf Tage besteht obendrein noch eine Testpflicht, wobei die Kosten dem Vernehmen nach künftig selbst getragen werden müssen. Es sei denn man hat Symptome und bekommt eine behördliche Testung angeordnet. Ebenfalls ab 15. Oktober 2020 – sofern

weiterlesen »

Deutschland hebt Iran-Bann auf

Die Bundesrepublik Deutschland gestattet es Fluggesellschaften wieder in den Iran zu fliegen. Der aufgrund der Corona-Pandemie ausgesprochene Bann wurde seitens des Bundesgesundheitsministeriums aufgehoben. Mit einem großen „Andrang“ seitens der Airlines ist allerdings nicht zu rechnen. Da der Iran ein so genannter Drittstaat ist, gelten besonders strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen. Diese können von vielen Reisenden nur schwer bis gar nicht erfüllt werden. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass die pausierenden Flugverbindungen zwischen dem Iran und der Bundesrepublik in großem Stil wieder aufgenommen werden. Allenfalls eine einstellige Anzahl von Umläufen pro Woche erscheint realistisch.

weiterlesen »

Österreich spricht neue Reisewarnungen aus

Österreich hebt die seit längerer Zeit geltenden Reisewarnungen für Schweden und große Teile Portugals auf. Das hat zur Folge, dass Rückkehrer ab Montag keinen negativen PCR-Test mehr vorlegen müssen und der Antritt einer Quarantäne ebenfalls entfällt. Während die Aufhebung in Schweden für das gesamte Staatsgebiet gilt, sind in Portugal die Regionen Norte und Lissabon ausgenommen. Für die zuletzt genannten bleiben die Reisewarnung und somit auch die Einreisebestimmungen aufrecht. Neu auf der Liste der Risikoregionen, die mit der Reisewarnstufe der höchsten Stufe versehen wurden, finden sich die tschechische Hauptstadt Prag sowie die französischen Regionen Île de France und Provence-Alpes-Côte d’Azur. Für diese gilt ab Montag eine Reisewarnung inklusive Quarantäne bzw. Vorlagepflicht eines negativen PCR-Tests. Eher symbolischen Charakter haben aufgrund der ohnehin bereits zuvor beiderseits harten Einreisebestimmungen die nun für Israel, Argentinien, Bahrain, Kuwait, Costa Rica und Malediven ausgesprochenen Reisewarnungen der höchsten Stufe. Laut Außenministerium gilt diese derzeit für 37 Staaten.

weiterlesen »

AUA kürzt Deutschland- und Schweiz-Flugplan

Mangels Nachfrage, die durchaus auch den zahlreichen Reisewarnungen geschuldet ist, kürzt Austrian Airlines das Flugangebot nach Deutschland und in die Schweiz. Teilweise nimmt man Frequenzen zurück, setzt auf kleineres Fluggerät oder aber führt Verbindungen mit Zwischenstopp durch. Nach Angaben des Unternehmens soll vorerst das Angebot in die Schweiz und nach Deutschland gekürzt werden. Derzeit ist nicht vorgesehen, dass Strecken gänzlich eingestellt werden, jedoch werden die Verkehrsflugzeuge der Austrian Airlines diese weniger häufig bedienen. Insbesondere in die Schweiz plant der Carrier mit kleineren Maschinen. Die Ziele Leipzig und Nürnberg werden künftig in der Form Wien-Leipzig-Nürnberg-Wien angeflogen. Die Maßnahmen sollen vorerst bis Ende Oktober 2020 gelten. Ob es auch zu Kürzungen in Richtung der Niederlande und Belgien kommen wird, ist noch offen. Eine Entscheidung ist laut Austrian Airlines noch nicht gefallen, man beobachtet derzeit die Lage.

weiterlesen »

Ab Oktober: Austrian Airlines fliegt wieder nach Shanghai

Nachdem die AUA den Relaunch mehrmals verschoben hat, ist die Rückkehr nach China nun fixiert: Austrian Airlines fliegt ab dem 2. Oktober wieder nach Shanghai. Das Langstreckenportfolio der Lufthansa-Tochter erweitert sich um eine weitere Destination. Eine Boeing 767 wird jeden Freitag die Flugverbindung Wien-Shanghai bedienen. Der Rückflug findet am darauffolgenden Sonntag statt. Das soll aber erst der Startschuss sein. Denn wie der Flag Carrier in einer heutigen Presseaussendung mitteilt, seien weitere Verbindungen ins Reich der Mitte eine durchaus denkbare Option.  „Wir freuen uns sehr, dass wir mit regulären Passagierflügen nach China zurückkehren können. Ein zweiter wöchentlicher Flug nach Shanghai ist auf unserer Wunschliste“, so Austrian Airlines-Vorstandsmitglied Andreas Otto.

weiterlesen »

Wien: Ryanair streicht noch im September 12 Strecken

Mit Monatsende stellt die Ryanair Group, der auch Lauda angehört, zahlreiche Strecken ab Wien-Schwechat ein. Hintergrund dürfte die aufgrund der Corona-Pandemie äußerst verhaltene Nachfrage sein. Diverse Reisebeschränkungen, die dazu führen können, dass Personen mit Aufenthaltsort Wien bzw. Österreich überhaupt nicht einreisen können, wirken sich offensichtlich zusätzlich negativ auf den Absatz aus. Nun gibt Ziele wie Paris-BVA, Bordeaux und Danzig auf. Insgesamt streicht Ryanair mit Ende September 12 Destinationen ab Wien-Schwechat. Dabei handelt es sich nicht nur um Sommerziele, die vorzeitig eingestellt werden, sondern auch City-Shuttle-Ziele sind betroffen. Ende Oktober 2020 fallen nach aktuellem Informationsstand neun weitere Strecken weg. Gleichzeitig nimmt man jedoch die Kanaren wieder ins Programm. Generell ist der Winterflugplan ab Wien stark abgespeckt und Klassiker wie Marrakesch und Agadir fehlen gänzlich. Bei anderen Destinationen erscheint die Aufnahme aufgrund harter Einreise- und Quarantänebestimmungen und damit verbundener quasi-null Nachfrage äußerst fraglich. Ryanair selbst äußerst sich nicht zu den Veränderungen im Wiener Flugplan, jedoch sind diese nicht nur auf der Homepage des Konzerns ersichtlich, sondern betroffene Passagiere wurden bereits im großen Stil per E-Mail über die Annullierung ihrer Buchungen informiert. Die Lauda-Konzernmutter ist allerdings kein Einzelfall, denn auch die Mitbewerber Wizzair und Austrian Airlines adaptierten in den letzten Tagen und Wochen wiederholt ihre Flugpläne und passten diese auf die aktuelle Nachfrage an. Während die AUA keinen Hehl daraus macht, dass die Lage momentan herausfordernd ist, scheinen Fragen zu Streckeneinstellungen bei Wizzair nicht erwünscht zu sein. Mögliche Auswirkungen der Streichungen auf das Personal der Tochtergesellschaft Laudamotion bzw. des maltesischen Nachfolgers Lauda Europe

weiterlesen »

Russland: Wizz Air verschiebt Eröffnung der Basis

Wizz Air muss die Eröffnung seiner ersten Russland-Basis aufgrund der neuerlich erlassenen Reisebeschränkungen verschieben. Neuer Termin ist der 3. Dezember. Die Billigfluggesellschaft hatte ursprünglich geplant, ab dem 18. September eine einzelne Airbus-Maschine des Typs A320 am Sankt Petersburger Flughafen zu stationieren, wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet. Dass dieser Plan nicht halten würde, wurde dem Low Cost Carrier spätestens nach den adaptierten Einreise-Regeln Russlands klar. Demzufolge erteilt die Russische Föderation ausländischen Staatsangehörigen grundsätzlich keine Einreiseerlaubnis. Einige Staaten, wie beispielsweise das Vereinigte Königreich, sind jedoch davon ausgenommen, wenn sie ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen können. Diese Maßnahme betrifft verschiedene Flugrouten der Fluggesellschaft von und nach Russland, die vorerst ausgesetzt bleiben. 

weiterlesen »

Ryanair mit 1+1-Gratis-Aktion

Die Ryanair Group verscherbelt nun zwei Flugscheine zum Preis von einem. Das Angebot ist auf den Reisezeitraum 25. September bis 14. Dezember 2020 beschränkt und kann am Donnerstag, den 24. September 2020 bis 23 Uhr 59 gebucht werden. Der Carrier schreibt, dass es im Value-Tarif anwendbar ist. „Zum ersten Mal in der Geschichte von Ryanair starten wir ein „Buy One Get One Free“-Angebot. Man wäre verrückt, wenn man sich das entgehen lässt! Buchen Sie noch heute für Reisen vom 25. September bis 14. Dezember 2020 auf 1.600 Strecken und erhalten Sie ein zweites Ticket für denselben Flug kostenlos“, so Dara Brady, Director of Marketing & Digital bei Ryanair.

weiterlesen »

Easyjet: Verdi ruft zum Protest auf

Easyjet hat angekündigt, aufgrund der Corona-Schwierigkeiten ihre Berlin-Basis zu halbieren. Das würde für fast 50 Prozent der Belegschaft das Aus bedeuten. Nun ruft die Gewerkschaft Verdi zum Protest auf. Dieser öffentlichen Protestzug soll sich gegen den geplanten Personalabbau richten und am heutigen Tag zwischen 9 und 11 Uhr über die Bühne gehen. Laut dem zuständigen Gewerkschafts-Sekretär Holger Rößler rechnet man mit 300 Anwesenden vor dem Intercity-Hotel am Flughafen Berlin-Schönefeld. Während sich die Easyjet-Beschäftigten für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes einsetzen, soll gleichzeitig auch verhandelt werden. Dazu würden sich Vertreter des britischen Billig-Fliegers und der Personalvertretung zusammensetzen, wie airliners.de berichtet.  „Mit der Protestaktion soll der Personalvertretung und den gewerkschaftlichen Tarifkommissionen der Rücken gestärkt werden“, so Rößler weiter. Zwar habe es in der Vergangenheit bereits Gespräche gegeben, diese seien aber bisher ergebnislos zu Ende gegangen, so der Gewerkschaftssekretär. Stattdessen wolle der Low Cost Carrier mit Anfang November die ersten Kündigungen aussprechen. Kündigungen sollten laut Verdi in Zeiten von Corona nur in unvermeidbaren Fällen in Frage kommen – bei Easyjet gebe es einen Ausweg. Sogar gleich mehrere. So könnte die Kurzarbeitsregelung bis zum 31. Dezember des nächsten Jahres verlängert werden. Ferner könne man erweiterte Teilzeitangebote sowie den Wechsel in das europäische Netzwerk der Airline in Erwägung ziehen. Auch Abfindungen oder Vorruhestandsregelungen sind aus Sicht von Verdi möglich. Easyjet verwies auf Anfrage auf die noch andauernden Verhandlungen. Gleichzeitig bedauere man, „dass Vorschläge zur Reduzierung von Flugzeugen und Besatzung für unseren Berliner Flugbetrieb notwendig sind“.

weiterlesen »

25. September: Ganztägiger Streik an Italiens Flughäfen

Die Italiener streiken: Am 25. September kommt es laut Krisenwarndienst A3M an den italienischen Flughäfen sowie bei den Fluggesellschaften Alitalia und Alitalia Cityliner zu einem landesweiten und ganztägigen Streik. Dazu hätten verschiedene Arbeitnehmervertretungen aufgerufen. Ob Bodenmitarbeiter oder Kabinencrews ihre Arbeit niederlegen, ist nach aktuellem Wissensstand nicht bekannt. Dennoch: Wer ausgerechnet an diesem Tag einen Flugaufenthalt geplant hat, muss gegebenenfalls Komplikationen in Kauf nehmen. 

weiterlesen »