September 25, 2020

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September 25, 2020

Varna: Ruhiger Urlaub vs. Strandparties

Bulgarien liegt in den letzten Jahren als Sommerurlaubsziel voll im Trend. Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat leider mittlerweile den zweifelhaften Ruf als “neuer Ballermann”. Ganz unberechtigt ist dieser nicht, denn besonders aus Deutschland zieht es viele Party-Urlauber und Interpreten, die bezeichnenderweise zuvor eher auf Mallorca aufgetreten sind, ans Schwarze Meer. Doch die Region Varna hat viel mehr zu bieten als besoffene, grölende Urlauber aus dem deutschsprachigen Raum. Der kleine Badeort Slatni pjasazi (Goldstrand) ist in allen Belangen auf den Massentourismus ausgerichtet. Im Kern der kleinen Gemeinde sind große Hotels dicht an dicht gebaut, dazwischen finden sich enorm viele Bars und Diskotheken. Die Uferpromenade ist von vielen Verkaufsständen, die eigenen Angaben nach nur Originalware verkaufen, geprägt. Von auffällig billiger “Markenware” über Alkohol über Fußbehandlungen mit Fischen und Tätowierungen ist alles für wenig Geld zu haben. Dementsprechend ist während der Hauptsaison auch das Flair vor Ort, denn viele Reisende aus der D-A-CH-Region kommen hier her, um Party zu machen. Das Klientel, das mittlerweile Mallorca ein Dorn im Auge ist, trifft man vermehrt in Bulgarien hat. Es ist erheblich günstiger und selbst Alkohol in Eimern am Strand ist hier nicht verboten. Wenn man also auf Party feiern und Saufen bis der Arzt kommt steht, ist man während der Hauptsaison hier genau richtig. Doch gilt es zu bedenken, dass der Strand enorm groß ist und ähnlich wie in Mallorca nur ein ganz kleiner Abschnitt Partyzone ist. Außerhalb dieser ist es äußerst ruhig und entspannte und preiswerte Strandurlaube mit der ganzen

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Delta will 40 Airbus-Jets später übernehmen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus soll sich in Verhandlungen mit Großkunde Airbus über eine mögliche Verschiebung der Auslieferungen von etwa 40 Jets befinden. Bloomberg berichtet, dass die Maschinen noch heuer ausgeliefert werden hätten sollen, der U.S.-Carrier jedoch versucht diese zumindest erst im kommenden Jahr übernehmen zu können. Airbus erklärte dazu lediglich, dass man mit allen Kunden intensiv in Kontakt steht und das ausdrücklich auch Delta betrifft. Allerdings macht man zu Vereinbarungen und Verhandlungen grundsätzlich keine Angaben. Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta wollte die Berichterstattung ebenfalls nicht kommentieren. Bloomberg berichtet allerdings auch, dass der Carrier versucht über Sale-and-Leasebacks von neun Airbus-Maschinen rund 750 Millionen U.S.-Dollar in die Kassen zu bekommen. Auch zu diesem Thema gab Delta keinen Kommentar ab.

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BER: Baubeginn für zweites Hotel

Investor Dietz baut 3-Sterne-Intercity-Hotel am Willy-Brandt-Platz direkt vor dem Terminal 1. Direkt vor dem Terminal 1 des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg baut die Dietz AG ein 3-Sterne-IntercityHotel. Die sechsgeschossige Unterkunft wird über 357 Zimmer, einen großen SPA-Bereich, 450 Quadratmeter Konferenzfläche sowie ein Restaurant mit Bistro-Lounge verfügen – und bis zum Frühjahr 2022 fertig gestellt werden. „Wenn das neue Hotel ab dem Frühjahr 2022 eröffnet, wird es für eine weitere Belebung des Willy-Brandt-Platzes sorgen. Damit entsteht hier ein erster Eindruck der Urbanität, die wir uns auch für die anderen landseitigen Entwicklungsprojekte wünschen. Deshalb ist das Hotel auch ein wichtiger Meilenstein der Entwicklung des Immobilienstandortes BER. Wir freuen uns mit der Firma Dietz einen starken Partner für dieses wichtige Bauvorhaben an Bord zu haben und wünschen gutes Gelingen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Lufthansa-Airlines ermöglichen Buchung freier Nebensitze

Wer künftig bei den Lufthansa-Airlines künftig auf Nummer sicher gehen möchte, muss sich nicht mehr mit den geltenden Sitzplatzordnungen zufriedengeben. Denn: Fluggäste können ab sofort ihren Nebensitz dazu buchen – vorerst nur über GDS.  Damit kann man sich den freien Mittelsitz und damit einen größeren Abstand zu den restlichen Passagieren während des Fluges erkaufen. Der Extrasitz (EXST) kostet dem Nachrichtenportal AboutTravel zufolge so viel wie ein herkömmliches Passagierticket – exklusive Steuerabgaben und Gebühren.

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Erste MS-21 geht Ende 2021 an Aeroflot

Ende 2012 will das UAC-Konzernmitglied Irkut die ersten Maschinen des Typs MS-21 ausliefern. Dies kündigte Denis Manturow, Wirtschaftsminister der Russischen Förderation, an. Die Premiereneinheit soll an Aeroflot übergeben werden. Die Irkut MS-21 ist als Mittelstreckenjet neu entwickelt worden. Je nach Ausführung sollen zwischen 150 und 230 Passagiere befördert werden können. Das Projekt ist damit auch die russische Antwort auf die A320-Reihe bzw die B737-Familie. Hinsichtlich der Festbestellungen kann die UAC jedoch nicht mit den westlichen Mitbewerbern mithalten, denn bislang liegen nur 162 fixe Orders vor. Mit Ausnahme von Bestellungen aus Ägypten und Aserbaidschan stammen alle Kunden aus der Russischen Föderation.

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Lufthansa vor Schließung der Bremer Flugschule

Offenbar erwägt die AUA-Muttergesellschaft angesichts der prekären Corona-Situation die Schließung der Flugschule in Bremen – das würde den Traum von rund 700 angehenden Jung-Piloten platzen lassen. Der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr berät derzeit über weitere drastische Sparmaßnahmen. Allem voran steht das Ende der traditionsreichen Bremer Flugschule im Raum. Die Kranich-Airline macht sich aktuell wenige Hoffnungen auf eine baldige Erholung des Flugverkehrs und verkleinert stetig die Flottenkapazität. Somit wird in Zukunft auch weniger Personal benötigt – und schon gar nicht neue Piloten.  Für die aktuelle Schülerschaft in Bremen gilt zurzeit ein Ausbildungsstopp. Dieser kam direkt nach der Ausuferung der Corona-Situation zum Tragen. Dabei lässt selbst die Geschäftsleitung der Bildungsstätte jeglichen Optimismus vermissen. Ganz im Gegenteil: „Sehr viele von Ihnen stehen noch am Anfang Ihres Berufsweges. Wir möchten Sie daher ermutigen, sich beruflich neu zu orientieren“, heißt es in einem internen Rundschrieben, welches dem Nachrichtenmagazin buten un binnen vorliegt.  Soll es das nun gewesen sein? Zumindest die aktuellen Flugschüler wollen noch nicht aufgeben und veröffentlichen ein emotionales Video, indem sie die Lufthansa-Chefetage noch einmal um Nachsicht bitten. Zu groß sei der Traum vom Fliegen. Doch wie es aussieht, ändert dieser mit einem Absturz.

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Norbert Hofer erfindet und kritisiert First Class bei Austrian Airlines

Der FPÖ-Parteichef Norbert Hofer erfindet in seiner jüngsten Medienaussendung eine bei Austrian Airlines nichtexistierende First-Class und behauptet prompt, dass das Unternehmen planen würde, dass in dieser Beförderungsklasse künftig PCR-Schnelltests vom Staat übernommen werden sollen. Selbstredend kritisiert der freiheitliche Politiker den angeblichen „Plan“ heftig. Im Wortlaut ist in der Aussendung zu lesen: „Die AUA wolle zudem in einem ersten Schritt die Passagiere von First und Business Class testen. Hofer: ‚Gerade die Fluggäste dieser Klassen – oder Firmen, die für ihre Mitarbeiter die Business Class buchen – haben in der Regel die ausreichenden finanziellen Mittel, um die Kosten für einen Coronatest zu übernehmen.‘ (…) Als Folge der überzogenen und falschen Maßnahmen der schwarz-grünen Bundesregierung könnten sich viele Österreicher durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit derzeit überhaupt keine Flugreise leisten – nun auch noch den Staat für Coronatests von Passagieren teurer Flugklassen zur Kasse bitten zu wollen, sei das falsche Signal, so Hofer.“ Norbert Hofer übt auch neuerlich Kritik an der Staatshilfe, die seitens der Republik Österreich gegenüber Austrian Airlines gewährt wurde: „Als begeisterter Flieger und Unterstützer der Luftfahrtbranche habe ich großes Interesse, dass diese Branche nach der Coronakrise wieder auf die Beine kommt. Nach den hunderten Millionen Euro an Staatshilfe, die für die AUA geleistet wurde, kann die Republik nicht auch noch die Kosten für die Coronatests der AUA-Passagiere übernehmen.“

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Air France-KLM erhöht die GDS-Gebühr, Aegean führt sie ein

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Lufthansa Group die umstrittene GDS-Gebühr erhöhen wird. Der Mitbewerber Air France-KLM vollzog diesen Schritt bereits am 10. September 2020 weitgehend unbemerkt der Öffentlichkeit. Seither werden bei Reservierungen, die über GDS-Systeme wie Amadeus, Galileo oder Sabre getätigt werden, ein Zuschlag von 13 Euro fällig. Damit wurde die Gebühr um einen Euro erhöht. Das Fachmagazin FVW berichtet weiters, dass das griechische Luftfahrtunternehmen Aegean nun ebenfalls auf diesem Vertriebsweg zusätzlich zur Kasse bittet. Dies soll mit 1. Jänner 2021 wirksam werden. Nähere Angaben zur Höhe des Zuschlags wurden nicht gemacht.

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Airbus: Verhandlungen mit IG Metall ergebnislos vertagt

Die erste Verhandlungsrunde zwischen Airbus und IG Metall wurde am Donnerstag ergebnislos beendet. Am 2. Oktober 2020 treffen Arbeitgeber und Gewerkschaft wieder zu Gesprächen zusammen. Airbus beabsichtigt in Deutschland etwa 3.000 Jobs abzubauen. Die IG Metall ist allerdings der Ansicht, dass dies mittels Kurzarbeit vermieden werden kann. In den Tarifverhandlungen vertritt die Gewerkschaft die Ansicht, dass möglichst alle Arbeitsplätze gerettet werden müssen. Der Flugzeugbauer geht von einem längeren Einbruch in Sachen Aufträgen aus und will weltweit etwa 15.000 Jobs streichen. Beide Seiten bezeichneten die erste Gesprächsrunde als „konstruktiv“.

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AUA: Schengen-Lounge öffnet wieder

Gute Nachrichten für alle Lounge-Liebhaber: Ab dem 29. September ist eine Austrian Airlines-Lounge (Terminal 3, Ebene 2 oder F-Gates) wieder für Business-Class-Reisende und Statuskunden zugänglich. Aufgrund der Ausbreitung der Corona Pandemie und der temporären Einstellung des Flugbetriebes musste die Lufthansa-Tochter sämtliche Lounges am 16. März vorübergehend schließen. Mit der Wiedereröffnung gibt es auch eine Neuerung: Ab sofort ist Caterer DoN für das kulinarische Angebot in der Austrian Airlines Lounge verantwortlich. Das größte privat geführte Cateringunternehmen Österreichs hat sich in der Ausschreibung durchgesetzt und wird Lounge Gäste von nun an verköstigen. Partner für das Onboard Catering auf Austrian Airlines Flügen bleibt weiterhin DO & CO.  Die wiedereröffnete AUA-Lounge befindet sich bei den F-Gates im Terminal 3 und ist täglich von 05 Uhr 30 bis 20 Uhr geöffnet. Zunächst wird nur die Business Lounge Schengen wiedereröffnet, sie steht allen zutrittsberechtigten Passagieren zur Verfügung. HON-Circle Gäste erwartet ein eigener Bereich.

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