Oktober 8, 2020

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Oktober 8, 2020

Sun Air kündigt Comeback in Friedrichshafen und Düsseldorf an

Der Flughafen Friedrichshafen befindet sich momentan in einer Art unfreiwilligem Dornröschen-Schlaf, zumindest was den innerdeutschen Flugverkehr anbelangt. Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia plant ab 18. Jänner 2021 die Düsseldorf-Strecke wiederaufzunehmen. Der Carrier teilte weiters mit, dass am 11. Jänner 2021 die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf ebenfalls wiedereröffnet wird. Ab 2. November 2020 will Sun Air ab dem dänischen Airport die Strecken nach Oslo, Manchester, Brüssel und London-City bedienen. Die Wiederaufnahmen wurden teilweise bereits mehrfach verschoben. Die Flotte des Carriers besteht aus Dornier-328-Jets.

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Alltours bietet wieder Kuba-Reisen an

Karabik-Fans aufgepasst: Nach Aufhebung der Reisewarnung nimmt auch Reiseveranstalter Alltours Kubareisen wieder ins Programm. Ab dem 31. Oktober 2020 fliegt Condor drei Mal wöchentlich von den Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt non-stop nach Varadero – Aviation.Direct berichtete. Innerdeutsche Zubringerflüge nach Düsseldorf und Frankfurt gibt es von Hamburg, Berlin, Hannover, Stuttgart und München aus. Varadero ist ein beliebtes Strandurlaubsziel auf der schmalen Halbinsel Hicacos.

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Meerexpress plant Flüge vom Ruhrpott nach Nordeney und Juist

Der Tuifly-Pilot Simon Huthwelker beabsichtigt unter dem Markennamen Meerexpress innerdeutsche Flüge ab Dinslaken/Schwarze Heide aufzunehmen. Die ersten angekündigten Destinationen sind Norderney und Juist. Bedient werden sollen die Routen mit einem neunsitzigen Propellerflugzeug. Meerexpress peilt die Aufnahme der saisonalen Routen mit Ende März 2021 an. Laut Firmenhomepage sollen die Strecken mehrmals wöchentlich bedient werden. Gegenüber dem Westdeutschen Rundfunk sagte Huthwelker, dass er weiterhin Pilot bei Tuifly bleibt und plant nebenberuflich an zwei bis drei Tagen auch selbst für sein Start-Up zu fliegen. An Bord sollen den Passagieren Snacks und Getränke serviert werden. Gegen einen Aufpreis von 35 Euro kann auch der Co-Piloten-Sitz gebucht werden, denn die kleinen Propellerflugzeuge werden in so genannter Single-Pilot-Operation betrieben. Das günstigste Ticket wird 99 Euro oneway und inkludiert unter anderem 20 Kilogramm Freigepäck und einen Gehörschutz. Die Meerexpress GmbH tritt als Vermarkter der Flüge auf. Operativ wird die Itzehoer Airservice GmbH tätig sein. Daher ergibt sich auch, dass die Flüge mit Cessna Caravan durchgeführt werden. Derzeit verfügt der Operator laut Firmenhomepage über zwei Einheiten, die als D-FUNC und D-FUNK registriert sind. Über ein gültiges AOC verfügt die Bedarfsfluggesellschaft selbstverständlich. Flugscheine können bereits über die Homepage www.meerexpress.de gekauft werden.

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RKI: Einreisende aus dem Ausland spielen kaum eine Rolle

Reiserückkehrer spielen in Deutschland in Sachen Corona-Pandemie eine nur untergeordnete Rolle. Dies geht aus den Anfang dieser Woche vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sank der Anteil der Reisenden, die Infektionen in die Bundesrepublik importierten sogar ab. Gerechnet auf den Gesamtanteil der Neuansteckungen, die das Robert-Koch-Institut ausgewertet hat, sind sieben Prozent der Fälle auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen. Damit spielen diese für die epidemiologische Situation in der Bundesrepublik keine nennenswerte Rolle. Unter jenen Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt dennoch positiv getestet wurden, rangieren Türkei-Rückkehrer ganz oben. Weitere Länder, die das RKI als wahrscheinliche Infektionsländern der Reiserückkehrer führt, sind die Tschechische Republik, Rumänien, Länder des Westbalkans, Österreich und Frankreich. Die überwiegende Mehrheit der Ansteckungen erfolgt allerdings innerhalb der Bundesrepublik und ist nicht auf Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, zurückzuführen. Angesichts dieser Feststellung, die das staatliche Robert-Koch-Institut im jüngsten Bericht tätigt, erscheint die seitens Deutschlands geplante Zwangsquarantäne für alle Personen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben, äußerst fraglich. Die Bundesrepublik plant, dass bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet ab 15. Oktober 2020 eine Quarantäne angetreten werden muss. Liegt ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vor, so dauert die Absonderung fünf Tage. Wenn nicht, darf man zehn Tage lang die eigene Wohnung nicht verlassen, kann sich aber frühestens am fünften Tag von der Quarantäne „freitesten“. Gegen diese geplante Regelung laufen Fluggesellschaften, Airports, die IATA und weitere Interessensverbände Sturm. RKI: Positiver PCR-Test sagt nichts über die Ansteckungsfähigkeit aus Im epidemiologischen Bulletin 39/2020

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FKB-Chef Jung: „Reisen in Europa muss wieder ohne ‚Grenzen‘ möglich sein“

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) befindet sich nur einen gefühlten Steinwurf von der französischen Grenze entfernt und ist der zweitgrößte Airport Baden-Württembergs. Die 3.000 Meter lange Piste erbte man von der Royal Canadian Air Force, die hier bis 1993 einen Stützpunkt unterhielt. Nach durchaus turbulenten ersten Jahren als Zivilflughafen, die insbesondere dem ungünstigen Umstand geschuldet waren, dass die damalige Baden-Airpark AG einen windigen privaten Eigentümer hatte, der mit der Flowtex AG für einen schweren Wirtschaftsskandal sorgte, entwickelte sich der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (FKB) seit dem Jahr 2001 unter neuen Eigentümern solide weiter. Der Stuttgart Airport hält zwei Drittel und die übrigen Anteile befinden sich in den Händen der Region. Der Baden-Airpark war – wie viele andere Regionalflughäfen auch – von vielen Veränderungen im Flugverkehr betroffen. Fluggesellschaften kamen und gingen, wichtige Strecken gingen verloren, weil der Operator Pleite ging oder aber aus verschiedenen Gründen die Route aufgab. Tägliches Airport-Business eben. Doch die Corona-Krise war und ist auch in Karlsruhe/Baden-Baden eine noch nie dagewesene Situation. Geleitet wird die Baden-Airpark GmbH seit 19 Jahren von Manfred Jung, der mit Jahresende einen neuen „Job“ antreten wird: Der Manager wird in den wohlverdienten Ruhestand treten. Sein Nachfolger wird Uwe Kotzan, der zuletzt Geschäftsführer am Flughafen Erfurt war, sein. Im Gespräch mit Aviation.Direct erklärt Jung warum Reisen ohne Grenzen in Europa wieder möglich sein muss, welche Fragen sich hinsichtlich Schnelltests stellen und wie am Baden-Airpark der Lockdown und die Krise empfunden wurden. Durch die Vielzahl an Risikogebieten fährt der Luftverkehr seit Mitte August aber wieder herunter. Die

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AUA-Winterflugplan: Nur ein Kurzauftritt in Zagreb

Austrian Airlines muss sich im bevorstehenden Winter noch wärmer anziehen. Aufgrund der schwachen Nachfrage musste die Lufthansa-Tochter den Winterflugplan zurechtstutzen. Direkt davon betroffen ist unter anderem der Flughafen Zagreb. Denn am 16. Oktober wird die Fluggesellschaft vorerst den letzten Flug zwischen den beiden Hauptstädten durchführen.  Nur um wenige Tage später den Staffelstab an den Star Alliance-Kollegen Croatia Airlines zu übergeben. Zwischenzeitlich musste der Flag-Carrier Kroatiens den Flugbetrieb einstellen, am 22. Oktober heben die Maschinen wieder in Richtung Alpenrepublik ab. Die AUA schaut trotz Corona dennoch kurz vorbei: Vom 18. Dezember bis zum 6. Jänner bedient man die Strecke kurzzeitig – dem Weihnachts-Geschäft zuliebe. Danach soll wirklich Schluss sein, mindestens bis März nächsten Jahres. Anders als Zagreb haben es aber andere Balkan-Staaten in den stark reduzierten Winterflugplan geschafft. Darunter Belgrad, Podgorica, Pristina und Skopje.

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