Oktober 9, 2020

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Oktober 9, 2020

Air Malta kehrt nach Hamburg zurück

Die Fluggesellschaft Air Malta wird ab 28. Oktober 2020 wieder auf dem Hamburger Flughafen präsent sein. Der Carrier zog sich im Vorjahr zurück, wird jedoch nun wieder zwei wöchentliche Rotationen nach Luqa anbieten. Air Malta befindet sich im Eigentum des maltesischen Staats. Die Flotte besteht derzeit aus drei Airbus A320neo und für A320ceo. Ein weiterer staatlicher Luftfahrtbetrieb ist Malta MedAir, die ursprünglich ausschließlich im Auftrag von Air Malta flog. Seit einigen Monaten ist der Betrieb auf eigene Rechnung in der Luft. Das einzige Flugzeug der Malta MedAir, ein Airbus A320, trägt die Registrierung 9H-AEO.

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Flughafen Stuttgart tritt Klimabündnis bei

Der Airport bekräftigt seine Klimaziele. Die Flughafen Stuttgart GmbH hat im neuen Klimabündnis Baden-Württemberg mit dem Land eine Partnerschaft für engagierten Klimaschutz geschlossen. Der Landesairport gehört zu den ersten Unternehmen, die der Allianz beigetreten sind. In einer gemeinsamen Klimaschutzvereinbarung erklären Land und Flughafen, sich gegenseitig beim Erreichen ihrer CO2-Minderungsziele zu unterstützen. Die FSG verpflichtet sich darin, die durch den Flughafenbetrieb verursachten Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, bis dieser spätestens 2050 CO2-neutral ist. „Mit unserem Beitritt zum Klimabündnis Baden-Württemberg bekräftigen wir unsere Klimaziele für den Flughafen Stuttgart. Unsere Emissionen auf null zu bringen, ist eine gewaltige Aufgabe – insbesondere angesichts der Folgen der Corona-Krise. Der Rückhalt der Politik ist dabei ebenso erforderlich wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, so Walter Schoefer, Sprecher der FSG-Geschäftsführung. Der Flughafengesellschaft ist es bis dato gelungen, die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um über ein Drittel zu senken. Indem der Airport seinen Masterplan Energie und Klima 2050 verfolgt, kann er die Emissionen bis 2030 um 50 Prozent und bis spätestens Mitte des Jahrhunderts nahezu komplett abbauen. Dafür soll unter anderem der Ertrag aus Fotovoltaik am STR um das Zehnfache steigen und die Vorfeldflotte für die Flugzeugabfertigung bis 2030 ohne Emissionen unterwegs sein. Der Flughafen Stuttgart hat sich mit seiner fairport-Strategie zum Auftrag gemacht, dauerhaft einer der leistungsstärksten und nachhaltigsten Flughäfen in Europa zu werden.

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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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Spice Jet fliegt nach London

Der indische Billig-Flieger Spice Jet steigt ins internationale Geschäft ein: Der Low Cost Carrier führt ab dem 4. Dezember 2020 Linienflüge von den Flughäfen Mumbai und Delhi nach London-Heathrow aus. Insgesamt dreimal wöchentlich soll eine Maschine Richtung England starten – zweimal von Delhi und einmal von Mumbai. Wie das Nachrichtenblatt CH-Aviation berichtet, werde die Fluggesellschaft die Strecke mit einem Airbus A330-900 betreiben. Das Großraumflugzeug bietet Platz für 353 Economy-Class und 18 Business Class-Sitze. Damit ist Spice Jet neben Air India und Vistara die dritte indische Fluggesellschaft, die London bedient. 

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Innsbruck-Chef Pernetta: „Wir freuen uns über jeden Flug, der stattfindet!“

Der Flughafen Innsbruck meldete mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2020 für den Großteil der Belegschaft Kurzarbeit an. Traditionell ist die Wintersaison für den Tiroler Airport besonders wichtig, denn viele Schifahrer und Snowboarder reisen mit Charterflügen an und nutzen dabei diesen Airport. Im Corona-Jahr ist allerdings alles ein bisschen anders, denn zahlreiche Staaten erklärten Innsbruck und/oder Tirol zum Risikogebiet. Dies hat zur Folge, dass Urlauber bei ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen. Das wirkt sich natürlich nachteilig auf die Nachfrage aus. Doch was muss eigentlich geschehen, um Innsbruck und die ganze Branche wieder richtig zum Laufen zu bringen? Darüber sprach Aviation Direct mit Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta, der auch ausführlich darüber berichtet wie hart die letzten Monate für ihn und seine Belegschaft waren. Tiroler lassen sich nicht unterkriegen, dieses Motto lässt sich durchaus auch am Flughafen Innsbruck feststellen, denn man blickt mit Hochspannung in die Zukunft. Derzeit warten wir gespannt, wie sich die Situation bis zum für uns so wichtigen Winter entwickelt. Eines kann man aber schon jetzt feststellen: Wir freuen uns tatsächlich über jeden Flug, der stattfindet! Dieses Gefühl war uns sicherlich im Winter vor Corona abhandengekommen. Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können?Marco Pernetta: Die wichtigsten Schritte wären jetzt natürlich einmal in jedem Land selbst zu treffen, um die gestiegenen Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Andererseits sollte dringend überdacht werden, ob die bisherigen Grenzwerte nicht angepasst werden sollten, da derzeit

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Peoples: Fünf wöchentliche Rotationen im Winterflugplan

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples passt aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend steigenden Fallzahlen in Österreich und der Schweiz den Linienflugplan an. Der Carrier wird bis einschließlich 27. März 2021 unter der Woche je eine tägliche Rotation anbieten. An den Verkehrstagen Samstag und Sonntag werden vorläufig keine Flüge angeboten. Die Änderungen treten laut Mitteilung des Regio-Carriers mit 2. November 2020 in Kraft. Peoples verweist auch auf folgenden Umstand: “Bekanntlich wurden die Bundes- länder Wien, Oberösterreich und Niederösterreich vom Schweizer Bundesamt für Gesundheit auf die Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko gesetzt, welche mit Quarantänepflicht verbunden ist.” Der neue Flugplan auf einen Blick:

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Ukraine International setzt Eriwan bis Ende Oktober aus

Aufgrund der weiterhin enorm angespannten Lage in Armenien und Aserbaidschan bezüglich Berg-Karabach streicht Ukraine International Airlines nun sämtliche Flüge nach Eriwan. Diese Maßnahme gilt vorläufig bis zum 31. Oktober 2020. Der Carrier teilte mit, dass die Entscheidung in Absprache mit den ukrainischen Behörden getroffen wurde. Momentan ist Ukraine International der Ansicht, dass aufgrund des bewaffneten Konflikts die Destination nicht sicher bedient werden kann. Die Lage wird weiterhin beobachtet. Gegebenenfalls könnte es auch zu einer Verlängerung der temporären Einstellung kommen. Aserbaidschan untersagt derzeit übrigens sämtliche zivilen Flüge.

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Lauda: Einschnitte angekündigt, doch Leiharbeitsfirma startet Flugbegleiterkurs

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen: Lauda-Chef David O’Brien stimmte am Mittwoch die Wiener Belegschaft auf bevorstehende Einschnitte ein und warb für unbezahlte Urlaube und just einen Tag später schreibt die Leiharbeitsfirma Crewlink Bewerber ein und kündigt einen Ausbildungskurs für neue Flugbegleiter an.  Über das irische Personalleasingunternehmen ist ein ganz erheblicher Teil des Kabinenpersonals von Lauda Europe und Laudamotion, die Ende des Monats den Flugbetrieb einstellen wird, beschäftigt. Aviation Direct liegt das Anschreiben, das die Teilnehmer der im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Kurse sowie Bewerber, denen man ursprünglich abgesagt hatte, vor. In diesem wird die Wiederaufnahme von Flugbegleiterkursen für Lauda angekündigt. Ist man an dem Job interessiert, so ist das Zeitfenster zur Zustimmung in typischer Ryanair-Manier enorm kurz: Bis Freitag, 9. Oktober 2020 muss die Zusage per Mail übermittelt werden. Andernfalls ist sprichwörtlich der Zug abgefahren. Die Ankündigung, dass ab November wieder neues Kabinenpersonal für Lauda durch die Leiharbeitsfirma Crewlink ausgebildet werden soll, steht in krassem Widerspruch zur Erklärung von Firmenchef David O’Brien, dass in Wien harte Einschnitte bevorstehen. Das Personalleasingunternehmen nennt übrigens keine Basis, an der die Nachwuchsflugbegleiter künftig arbeiten sollen. Lauda schloss die Station Stuttgart mit Ende September 2020, Düsseldorf erleidet mit Monatsende selbiges Schicksal. Damit bleiben Palma de Mallorca und Wien übrig. Im Sommerflugplan 2021 will Lauda Europe einige Airbus-Maschinen woanders hin “verpflanzen” und eine oder mehrere neue Bases eröffnen. Ob und gar wo ist allerdings noch nicht entschieden. Wozu also neue Flugbegleiter ausgebildet werden, wenn gleichzeitig die Basis Wien auf Einschnitte vorbereitet wird,

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