Oktober 18, 2020

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Oktober 18, 2020

Eilat: Delfine hautnah und natürlich erleben

Vielen ist nicht sofort bewusst, dass der kleine Staat Israel Zugang zu zwei Meeren hat und zwar zum Mittelmeer, an dem sich beispielsweise die Metropole Tel Aviv befindet und zum Roten Meer, an dem sich Eilat befindet. Der südlichste Zipfel Israels ist ein äußerst interessanter Ort, der im direkten Vergleich mit der hochpreisigen Stadt Tel Aviv für israelische Verhältnisse sogar günstig ist. Dahinter steckt, dass das Gebiet rund um die Stadt Eilat eine Sondersteuerzone ist. Es gibt keine Mehrwertsteuer, um den Tourismus zu fördern. Das hat zur Folge, dass die die Region auch innerhalb des Landes ein beliebtes Urlaubs- und Einkaufsziel ist. Die Ersparnisse gegenüber einer Shoppingtour in Tel Aviv sind zum Teil exorbitant hoch. Israel ist kein Land, in dem alles superbillig ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn das Preisniveau in diesem kleinen Staat ist hoch. In Eilat ist es wohl landesweit am günstigsten. Die Stadt am Roten Meer ist keineswegs traditionell, sondern äußerst stark vom Tourismus geprägt. In der Altstadt gibt es zwar einige ältere Gebäude, doch dominieren eher Hotels, Restaurants und an Touristen gerichtete Geschäfte das Stadtbild. Das gilt ganz besonders für die Uferpromenade, wo Hotels, Shops, Restaurants und Einkaufszentren dicht an dicht gebaut sind. Wesentlich gemütlicher geht es außerhalb der Stadt Eilat zu, wo beispielsweise mit dem Dolphin Reef ein einzigartiger Ort auf Besucher wartet. Mit dem Bus kommt man überall günstig hin Das öffentliche Busnetz ist nicht nur äußerst gut ausgebaut, sondern verkehrt im Gegensatz zu Tel Aviv auch am Sabbat. Reisende müssen sich

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FlyBosnia plant Neustart mit vier Airbus A320

Das noch äußerst junge Luftfahrtunternehmen FlyBosnia fliegt derzeit nicht mehr. Im Juli 2020 gab man den einzigen Airbus A320 an den Leasinggeber zurück und baute im großen Stil Personal ab. Danach setzte man auf einen von Getjet angemieteten Airbus A320, der nun ebenfalls an den ACMI-Partner retourniert wurde. Haris Čoloman betont allerdings im Gespräch mit CH-Aviation.com, dass FlyBosnia am 1. November 2020 wieder starten wird. Man habe Verträge für zwei Airbus A320 unterzeichnet, die im vierten Quartal 2020 und ersten Quartal 2021 übergeben werden sollen. Auch befinde mit sich in Verhandlungen über zwei weitere Einheiten. Die geplanten Flugziele befinden sich in den Ländern des Golf-Kooperationsrat, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com.

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Reiseveranstalter offenbar an Marke „Adria Airways“ interessiert

Für die Marke “Adria Airways” gibt es nun offenbar zumindest einen Interessenten. Lokale Medien nennen den Reiseveranstalter Oki Air als möglichen Käufer für die Rechte am Brand der ehemaligen Fluggesellschaft. Die ersten Anläufe zur Veräußerung der Markenrechte brachten keinen Erfolg. Der Tour Operator mit Sitz in Montenegro soll in einem Schreiben an den Insolvenzverwalter Interesse am Kauf der Rechte am Brand “Adria Airways” bekundet haben. Ganz branchenfremd ist das Unternehmen nicht, denn man ist bereits an den Flughäfen Podgorica und Belgrad im Bereich Ground Handling tätig. Weiters ist man General Sales Agent für verschiedene Airlines und vertritt diese in der Balkan-Region. Das Kerngeschäft ist allerdings das klassische Veranstalter-Business. Ob es zum Kauf der Markenrechte kommen wird, bleibt abzuwarten.

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Avianca baut 6.000 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Avianca wird aufgrund der Corona-Pandemie rund 6.000 Stellen abbauen. Derzeit beschäftigt man in etwa 20.000 Mitarbeiter. Finanzchef Adrian Neuhauser erklärte gegenüber der Tageszeitung La Tercera, dass der Personalstand auf etwa 14.000 Mitarbeiter reduziert wird. “Vor Covid-19 waren wir etwas mehr als 20.000 Mitarbeiter und kein effizientes Unternehmen. Wir glauben, dass wir post-covid operativ 30 Prozent kleiner sein werden, was langfristig rund 14.000 bedeuten würde”, so der Manager. “Heute hat etwa die Hälfte der Avianca-Belegschaft ihre Verträge aufgrund der Krise ausgesetzt und das Unternehmen hofft, dass es mit der Genehmigung des Umstrukturierungsplans nach Chapter 11 eine Umstrukturierung einleiten kann, die auf eine Reduzierung des Unternehmens abzielt.” Die kolumbianische Regierung greift Avianca mit einem Kredit in der Höhe von 370 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel. Das reicht allerdings nicht aus. Neuhauser betont aber, dass auf dem Kapitalmarkt weitere Finanzmittel zur Stabilisierung gesichert wurden. “Die Rentabilität bleibt ein kritischer Fokus. Wenn wir das Geschäft neu aufsetzen und das Produkt anpassen, glauben wir, dass die Rentabilität um 70 Prozent höher sein wird als zuvor. Dieses Unternehmen wuchs sehr schnell und stellte auf vielen Strecken, die nicht der Nachfrage entsprachen, viel Kapazität zur Verfügung. Es ist wichtig, kein Überangebot zu generieren. Das schließt ein, dass das Netzwerk verkleinert wird und die Kosten gesenkt werden”, so der Avianca-Finanzchef.

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Indien: Schmuggler hatte zwei Pfund Gold im Darm

Dem indischen Zoll ging ein Schmuggler in die Fänge, der Goldbarren mit einem Gesamtgewicht von etwa zwei Pfund in seinem Mastdarm versteckt hatte. Lokale Medien berichten, dass Flughafenbediensteten der komische Gang des Mannes verdächtig vorkam. Der Passagier reiste mit der Billigfluggesellschaft GoAir von Dubai nach Kannur. Die Tageszeitung “The National” schreibt, dass der Mann in seiner Vernehmung angegeben haben soll, dass er die 18-prozentige Steuer sparen wollte. Wie er auf das durchaus ungewöhnliche und vermutlich auch schmerzhafte “Versteck” gekommen ist, sagte er nicht. Die Zollbehörde teilte mit, dass der Wert des geschmuggelten Goldes in etwa 60.000 U.S.-Dollar beträgt. Weiters hat man auf dem gleichen Flug noch einen weiteren Schmuggler mit drei Pfund Gold erwischt. Ob dieser die gleiche Methode versucht hatte, ist allerdings nicht bekannt. Die indischen Behörden machten hierzu keine Angaben. Auf einem Air-Arabia-Flug von Sharjah nach Kozhikode ging übrigens der nächste Goldschmuggler in die Fänge des indischen Zolls. Dieser Mann soll ein Pfund des Edelmetalls in seiner Unterwäsche, nicht jedoch im Darm, versteckt gehabt haben. Ob ein Zusammenhang zwischen den drei Männern besteht, ist unklar und werden die Ermittlungen zeigen.

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Flugstreichungen: Ryanair schränkt kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten stark ein

Die Ryanair Group, der auch der in Wien tätige Ableger Lauda angehört, veränderte ihre Umbuchungsmöglichkeiten, die im Falle einer Flugstreichung angeboten werden, stark zu Ungunsten der Kunden. Bislang gewährte der Konzern im Falle von Annullierungen kostenfreie Umbuchungen und zwar im gesamten Streckennetz und der neue Abflug musste innerhalb einer 90-tägigen Frist ab ursprünglichen Termin stattfinden.  Das ist nun anders und angesichts der Corona-Pandemie und dem Umstand, dass Ryanair erst diese Woche im großen Stil Flüge gestrichen hat und das Winter-Angebot enorm ausgedünnt hat, auch nicht kundenfreundlich. Ryanair gestattet nun nur mehr die Umbuchung innerhalb von 14 Tagen rund um den ursprünglichen Abflugtermin. Gerade für Passagiere, die aufgrund von Reisewarnungen ihre Flüge nicht absagen, sondern nur verschieben wollen, keine praktikable Lösung. Alternativ wird Passagieren eine Erstattung angeboten, jedoch hält man dem Vernehmen nach die gesetzliche Frist von sieben Tagen noch nicht ausnahmslos ein. Fluggäste haben dann, wenn die Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor Abflug erfolgt, den Anspruch auf eine Entschädigung nach der Fluggastrechteverordnung. Erfolgt diese außerhalb dieser Frist, so besteht der Beförderungsanspruch weiterhin. Wer mit den Umbuchungsmöglichkeiten, die Ryanair anbietet, nichts anfangen kann, kann auch auf eine alternative Beförderung – auch mit einer anderen Fluggesellschaft – pochen. Der Kundenservice zeigt sich hier allerdings alles andere als kooperativ und versucht derartige Anfragen mit durchaus haarsträubenden Begründungen abzuwimmeln. Betroffene sollten hartnäckig bleiben und gegebenenfalls auch die Unterstützung eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen, denn der Konzern kommt in vielen Fällen nur unter großem Druck seinen Verpflichtungen aus der EU-VO 261/2004, insbesondere dann wenn

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