Oktober 19, 2020

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Oktober 19, 2020

Drei Thomas-Cook-A330 werden verschrottet

Drei Airbus A330, die bis bis zur Insolvenz der Thomas Cook Gruppe für Thomas Cook UK flogen, werden in Kürze verschrottet. Dabei handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen G-MLJL, G-MDBD und G-OMYT. Die Flugzeuge sind seit der Einstellung des Flugbetriebs, die am 23. September 2019 vollzogen wurde, abgestellt. Das Innenleben der Triebwerke wurde den drei Airbus A330 bereits genommen. Nun beginnt man damit die Langstreckenjets in ihre Einzelteile zu zerlegen. Was noch brauchbar ist, soll auf dem Ersatzteilmarkt verwertet werden. Oftmals erzielen Maschinen, die in Einzelteilen verkauft werden, unter dem Strich einen höheren Erlös als zusammengebaut und flugfähig. Ein Foto der drei ehemaligen Thomas-Cook-UK-A330 in voller Livery, jedoch bereits mit “ausgehöhlten” Triebwerken, findet sich unter diesem Link.

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So funktioniert die Einreise in die Ukraine

Seit Anfang Oktober 2020 gestattet die Ukraine wieder touristische Einreisen in das Land. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass bei der Rückkunft in die Europäische Union der Antritt einer Quarantäne blühen kann. In manchen Mitgliedsstaaten, darunter unter anderem Österreich und Deutschland, kann diese mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests, der in der Alpenrepublik nicht älter als 72 Stunden und in der Bundesrepublik maximal 48 Stunden alt sein darf, umgangen werden. Die Ukraine teilt die Herkunftsländer in zwei Gruppen ein: Personen, die aus grün markierten Staaten kommen, müssen keinen negativen PCR-Test vorlegen und auch keine Quarantäne antreten. Nebst dem Reisepass ist jedoch eine Versicherungspolizze, die im Falle einer Covid-19-Erkrankung die Kosten auf dem Gebiet der Ukraine abdeckt, notwendig. Reisende, die aus den “roten Ländern” kommen, müssen sich in Quarantäne begeben. Dies kann jedoch mit der Vorlage eines negativen PCR-Tests umgegangen werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Alternativ kann dieser auch unmittelbar nach der Einreise absolviert werden, wobei hierfür an den Flughäfen Kiew und Borispil eine Terminreservierung erforderlich ist. Auch ist die Vorlage einer Versicherungspolice erforderlich. Die Ukraine stuft jene Länder, die niedrigere Infektionszahlen aufweisen, grün ein. Jene, in denen es mehr Infektionen als in der Ukraine gibt, sind rot eingestuft. Die beiden Listen werden alle 24 Stunden aktualisiert und sind online in englischer Sprache verfügbar. Unter diesem Link sind alle Informationen und Voraussetzungen für die Einreise ausgelistet.  Die Versicherungspolice kann ebenfalls über Visit Ukraine erworben werden. Dabei besteht die Auswahl aus verschiedenen Gesellschaften. Die Kosten betragen für

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Skyexpress fliegt ab Dezember 2020 mit A320neo

Die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress wird im November 2020 den ersten Airbus A320neo übernehmen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Einheit aus der erst kürzlich getätigten Order, sondern um ein Flugzeug, das von einem Leasinggeber bezogen wird. Der Carrier beglückte erst vor wenigen Tagen den europäischen Flugzeugbauer Airbus mit einer Neubestellung. Bereits seit mehreren Wochen befindet sich Skyexpress intensiv auf der Suche nach A320-Piloten. Die erste Maschine soll zunächst im Inlandsverkehr auf der Strecke Thessaloniki-Athen eingesetzt werden. Derzeit plant Skyexpress den A320neo-Betrieb am 14. Dezember 2020 zu starten. Vier Tage später soll auch Athen-Heraklion mit diesem Muster bedient werden. Derzeit stellen Inlandsflüge, mit Schwerpunkt Athen-Inseln, das Kerngeschäft der Regionalfluggesellschaft dar. Doch dabei bleibt es nicht, denn mit den von einem Leasinggeber bezogenen sowie den bestellten A320neo will Skyexpress auch die Destinationen Brüssel und Larnaka anfliegen. Damit steigt man wieder ins internationale Geschäft ein. Weitere Routen, die mit dem Neuzugang bedient werden sollen, sind ab Athen: Rhodos und Chania.

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Stichprobe: So mies läuft es bei den Airlines in Wien

Im kommerziellen Linienverkehr läuft es derzeit nicht schlecht, sondern sprichwörtlich hundsmiserabel: Die stichprobenartig erhobene Auslastung der Flüge am Flughafen Wien vom Wochenende zeigt deutlich, dass selbst Kampfreisangebote im einstelligen Eurobereich die Nachfrage nicht ankurbeln können. Nicht nur Austrian Airlines, sondern auch Billig-Konkurrenten wie Wizzair, Ryanair/Lauda, Easyjet und bleiben sprichwörtlich auf ihren Flugscheinen sitzen. Eingehend stellt sich natürlich sofort die berechtigte Frage: Wie lange können und wollen sich die am Flughafen Wien tätigen Anbieter den miserablen Absatz und damit desaströse Einnahmen noch leisten? Ryanair und ihre Tochter Lauda hatten am Wochenende im durchschnittlich 30 bis 40 Passagiere pro Flug an Bord. Der von Lauda verwendete Maschinentyp Airbus A320 verfügt über 180 Sitze, so dass sich ein Ladefaktor 16,67-22,22 Prozent ergibt. Anders ausgedrückt: Gerundete 80 Prozent der Sitze in den Lauda-Maschinen waren leer. Bei jenen Flügen, die mit Boeing 737 von Ryanair, Buzz oder Malta Air bedient wurden, sieht der Ladefaktor noch schlechter aus, da das Muster mit 189 Plätzen bestuhlt ist. So ergibt sich auf der Boeing 738-800 eine durchschnittliche Auslastung von 15,87-21,16 Prozent. Am Sonntag stellte der Kurs FR7361 (Bergamo-Wien) mit etwa 60 Passagieren (zirka 31,75 Prozent Auslastung) eine positive Ausnahme dar. Der Wien-Flugplan wurde erst vor wenigen Tagen drastisch gekürzt. Bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Swiss waren sogar noch weniger Passagiere an Bord. Im Schnitt waren es pro Flug etwa 20 Passagiere. Exemplarisch wird die prozentuale Auslastung für einen mit 144 Sitzen bestuhlten A319 dargestellt: 13,89 Prozent. Anders Ausgedrückt: Über 86 Prozent der Sitzplätze waren leer. Eurowings hat derzeit

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Sundair: Kanaren ab vier deutschen Airports

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair wird im Winterflugplan 2020/21 ab verschiedenen deutschen Airports die kanarischen Inseln anfliegen. Derzeit ist aus Sicht des Robert-Koch-Instituts ganz Spanien ein Risikogebiet. Österreich hingegeben nimmt die kanarischen Inseln als einzige Region des südeuropäischen Landes von der Reisewarnung aus. Sundair wird ab dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg im Zeitraum von 7. November 2020 bis 24. April 2021 jeweils an Samstagen das Ziel Las Palmas ansteuern. Ab Bremen hat die Ferienfluggesellschaft zusätzlich auch Fuerteventura und und Teneriffa Süd aufgelegt. Fuerteventura wird in der Periode von 3. November 2020 bis 27. April 2021 jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag angeflogen. Nach Las Palmas geht es ab 1. November 2020 bis 29. April 2021 an Donnerstagen und Sonntagen. Teneriffa Süd wird ab Bremen Mittwochs angeflogen. Ab Dresden werden ebenfalls die drei kanarischen Inseln angeboten und zwar an den gleichen Flugtagen wie ab Bremen. Weniger Frequenzen bietet Sundair ab Kassel-Calden an: Fuerteventura (Samstags), Las Palmas (Samstags und Sonntag) und Teneriffa-Süd (Mittwochs). Nur in der Weihnachtszeit bietet Sundair die kanarischen Inseln auch ab Düsseldorf an. In der Zeit von 21. Dezember 2020 bis 4. Jänner 2021 wird der Carrier an Montagen nach Lanzarote fliegen. Von 20. Dezember 2020 bis 3. Jänner 2021 geht es an Sonntagen nach Fuerteventura. Las Palmas fliegt Sundair ab Düsseldorf von 19. Dezember 2020 bis 2. Jänner 2021 an Samstagen an. Teneriffa Süd steht von 23. Dezember 2020 bis 6. Jänner 2021 jeweils Mittwochs auf dem Flugplan.

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Lübeck Air kündigt Lübeck-Memmingen an

Mit Memmingen beabsichtigt Lübeck Air, die hauseigene Marke des Flughafens Lübeck-Blankensee, eine dritte innerdeutsche Destination zu bedienen. Derzeit werden mit Maschinen von Air Alsie die Städte München und Stuttgart angeflogen. Airportchef Jürgen Friedel bestätigte gegenüber den Lübecker Nachrichten entsprechende Planungen. Zielgruppe sind allerdings nicht nur Geschäftsreisende, sondern man hofft auch darauf, dass Schifahrer aus dem Norden Deutschlands das Angebot annehmen, um schneller in die Schigebiete in Vorarlberg und Bayern gelangen zu können. Die neue Strecke soll im Jänner und/oder Feber 2021 jeweils an Samstagen angeboten werden. Zuvor will man noch Gespräche mit Reiseveranstaltern führen. Bei Erfolg könnte Lübeck-Memmingen-Lübeck auch im Sommerflugplan 2021 angeboten werden, denn man sieht durchaus Potential im touristischen Bereich: So könnten Personen aus dem Einzugsgebiet des Lübecker Airports Urlaube im Allgäu und/oder am Bodensee buchen, umgekehrt jene aus der Area des Flughafens Memmingen das Angebot nutzen, um Strandurlaube in Deutschland verbringen zu können. Das Jahr Coronajahr 2020 verhalf den deutschen Nord- und Ostseestränden sowie den Inseln zu einer durchaus starken Nachfrage.

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