Oktober 25, 2020

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Oktober 25, 2020

Lufthansa Group: Flugbetrieb wird nochmals reduziert, Verwaltung wird temporär geschlossen

Lufthansa wird den Geschäftsbetrieb während dem Winter 2020/21 „noch weiter herunterfahren und möglichst viele Bereiche ab Mitte Dezember 2020 in einen Wintermodus“ versetzten, teilte die Konzernführung in einem vorliegenden Rundschreiben intern mit. Die momentane Situation, in der sich der Kranich befindet, komme „in ihren Auswirkungen einem Lockdown“ gleich. Weiters ist zu lesen, dass Lufthansa die Kosten weiter absenken will. Das will man dadurch bewerkstelligen, in dem der Flugbetrieb noch weiter als bisher angekündigt, zurückgefahren wird und Teile der der Verwaltung temporär stillgelegt werden. Zuletzt kommunizierte der Konzern, dass man mit einer Kapazität von maximal 25 Prozent des Vorjahresniveaus rechnet. Diese Zahl soll nun nochmals nach unten korrigiert werden und zwar gruppenweit. Die Nachfrage soll laut dem vorliegenden Rundschrieben stark eingebrochen sein und neuerliche Reisebeschränkungen und Quarantänepflichten wirken sich entsprechend negativ aus. Zwar hätten die bisherigen Sparprogramme erste Früchte getragen, so dass man „nur“ noch eine halbe Million Euro Verlust pro Stunde schreibt, jedoch hätte sich „an der Dramatik der Situation gleichwohl nichts geändert.“ Carsten Spohr und sein Führungsteam gehen davon aus, dass die Anzahl der beförderten Passagiere im Winter auf maximal 20 Prozent des Vorjahreswerts einbrechen werden. Die Folge daraus ist, dass bei Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings neuerlich rund 125 Maschinen stillgelegt werden. Diese hätten eigentlich im Winterflugplan 2020/21 eingesetzt werden, da man ursprünglich von einer Erholung ausging und damit gerechnet hat, dass man in etwa die Hälfte des regulären Angebots durchführen kann. Allerdings liegen die Buchungszahlen dramatisch unter der Planung, weshalb vor wenigen Tagen die

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Schönefeld-Code SXF ist Geschichte

Seit 25. Oktober 2020 ist der Flughafencode SXF (Berlin-Schönefeld) Geschichte, denn über Nacht wurde in den Flugbuchungssystemen auf BER umgestellt. Die Abfertigungsgebäude tragen bereits den Schriftzug „BER Terminal 5“ und werden damit weiterbetrieben. Insgesamt 17 Airlines, darunter unter anderem Wizzair und Ryanair, werden ab dem ehemaligen Schönefeld-Terminal fliegen. Easyjet hingegen zieht ins Terminal 1 um und wird die offizielle Erstlandung am 31. Oktober 2020 vollziehen. Der erste Abflug wird am 1. November 2020 vollzogen. Schrittweise ziehen dann alle Tegel-Fluggesellschaften innerhalb einer Woche zum BER um. „Ab heute steht der offizielle IATA-Code BER für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt. Diese drei Buchstaben stehen aber auch für die deutsche Hauptstadt, für die Region und für den gesamten ostdeutschen Raum. Der „Three-Letter-Code“ BER wird ab jetzt als Botschafter in die Welt fliegen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung steht BER auch für das Ende des aufgesplitterten Luftverkehrs auf mehrere Standorte und für eine gewandelte Metropolregion“, so Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Aus SXF wird BER. Die modernisierten SXF-Terminals bekommen eine neue Zukunftsperspektive. Als Terminal 5 des BER wird der runderneuerte Flughafen Schönefeld auch für die nächsten Jahre die notwendigen zusätzlichen Kapazitäten sicherstellen, um den Flugbetrieb am BER insgesamt verlässlich abzuwickeln. Somit bleibt Schönefeld weiterhin ein zentraler Bestandteil des Flughafenstandorts. Wir freuen uns auf die Fortführung der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönefeld mit dem Ziel der Weiterentwicklung des Flughafenumfelds.“ Mit der Eröffnung des BER werden die Passagiere je nach Airline entweder im T5 im Norden oder im T1/T2 im Midfield einchecken und boarden. Zur

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Ausgangssperre: Dana Air musste Flugbetrieb einstellen

Die nigerianische Fluggesellschaft Dana Air musste den Flugbetrieb von 22. bis 24. Oktober 2020 aufgrund einer behördlichen verfügten Ausgangssperre einstellen. Hintergrund der Anordnung war allerdings nicht das Coronavirus, sondern Proteste eskalierten und es kam zu vielen Toten. Dana Air betreibt eine aus sieben Flugzeugen bestehende Flotte. Das Durchschnittsalter beträgt knapp über 28 Jahre. Der Carrier verfügt über zwei Boeing 737-300, eine McDonnell Douglas MD-82 und vier MD-83. In der Vergangenheit wurde dem Betrieb weiderholt seitens der lokalen Luftfahrtbehörde aufgrund von Sicherheitsmängeln Flugverbot erteilt – zuletzt im Jahr 2014.

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Salzburg: Eurowings streicht das Deutschland-Angebot zusammen

Eigentlich wollte Eurowings im Winterflugplan 2020/21 wieder alle Deutschland-Strecken ab Salzburg bedienen. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen in Sachen der Corona-Pandemie kommt es jedoch ganz anders: Vorläufig wird das Angebot äußerst stark reduziert, was insbesondere auch der bevorstehenden Zwangsquarantäne, die Deutschland ab 8. November 2020 einführen will, geschuldet sein dürfte. Düsseldorf wird in den ersten beiden November-Wochen nur an den Verkehrstagen Montag und Freitag angeflogen. Die Verbindung nach Köln/Bonn wird nicht – wie ursprünglich angekündigt – am 1. November 2020 reaktiviert, sondern wurde vorläufig auf den 16. November 2020 verschoben. Derzeit sind vier Umläufe pro Woche buchbar. Die Destination Hamburg wird vorläufig ausgesetzt und soll ab 13. November 2020 – in reduziertem Umfang – wieder angeboten werden. Die Berlin-Strecke wird am 2. November 2020 letztmalig nach Tegel bedient. Zum BER wird Eurowings ab Salzburg nach aktuellem Stand jedoch erst ab 16. November 2020 fliegen. Das „Streichkonzert“ in Salzburg kommt wenig überraschend, denn die Lufthansa-Tochter kürzte bereits vor einigen Wochen das Deutschland-Angebot ab Wien drastisch. Der Passagierrückgang, der aufgrund der deutschen Reisewarnung entstanden ist, ist enorm. Mit der Einführung der deutschen „Zwangsquarantäne“ ist mit weiteren Kürzungen seitens der Airlines zu rechnen.

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Graz: KLM und AUA fahren die Frequenzen zurück

Aufgrund der seitens Deutschlands auch auf die Steiermark ausgedehnten Reisewarnung wird Austrian Airlines ab Graz die erst im Oktober reaktivierten Verbindungen nach Düsseldorf und Stuttgart kürzen. Deutschland verlangt noch bis zum 7. November 2020 von Personen, die aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten einreisen, dass als Alternative zur 14-tägigen Quarantäne ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorliegen muss. In der Praxis wird dies jedoch nur sehr selten kontrolliert, da auf der so genannten Aussteigekarte die entsprechende Frage lediglich mit ja oder nein zu beantworten ist. Mit 8. November 2020 sollen sowohl ein elektronisches Einreisesystem als auch eine Zwangsquarantäne eingeführt werden. Ein vorhandener negativer PCR-Test verkürzt dann lediglich die Quarantäne auf fünf Tage – statt zehn Tage. Austrian Airlines wird die Ziele Stuttgart und Düsseldorf ab Graz per 9. November 2020 nur noch dreimal wöchentlich ansteuern. In die Landeshauptstadt Baden-Württembergs geht es an den Verkehrstagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag. In jene von Nordrhein-Westfalen jeweils am Montag, Donnerstag und Freitag. Der geänderte AUA-Flugplan auf den beiden Routen ist bereits im Reservierungssystem ersichtlich. Nicht nur ab der Steiermark setzt die Lufthansa-Tochter im Österreich-Deutschland-Verkehr den Rotstift an, sondern auch ab der Homebase Wien. Per Anfang November 2020 werden auf fast allen Routen die Frequenzen reduziert als auch kleineres Fluggerät eingesetzt. Beispielsweise wird man Berlin verstärkt mit DHC Dash 8-400 statt Embraer 195 bedienen. Der Mitbewerber KLM kürzt ebenfalls das Angebot ab Österreich. Die Graz-Amsterdam-Strecke, die erst am 25. Oktober 2020 reaktiviert wurde, wird bereits Anfang November 2020 auf vier wöchentliche

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Slowenien und Ukraine setzen Österreich auf die „rote Liste“

In den letzten Tagen haben mit der Ukraine und Slowenien zwei weitere Staaten die Republik Österreich auf die „rote Liste“ gesetzt. Das hat zur Folge, dass die Einreise ohne Quarantäne nur noch unter Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, erfolgen kann. Beide Länder haben jedoch auch eine ganze Reihe von Ausnahmen. Während die Ukraine ganz Österreich zum Risikogebiet erklärte, nimmt Slowenien das Bundesland Kärnten aus. Das österreichische Außenministerium erklärt bezüglich dem südlichen Nachbarland, dass für den Beginn der 48-stündigen Frist das Datum des Befunds und nicht der Zeitpunkt des Abstrichs relevant ist. Nähere Einzelheiten zu den momentanen Einreise- und Quarantänebestimmungen hat das österreichische Außenministerium unter diesem Link zusammengestellt. Weiters ist es ratsam vor einer geplanten Einreise nach Slowenien auch über die Homepages der dortigen Behörden oder aber per E-Mail oder telefonisch bei der Botschaft Informationen einzuholen. Die Ukraine verlangt – unabhängig davon, ob das Abflugland rot oder grün eingestuft ist – eine Versicherungspolizze, die Covid-19-Erkrankungen auf dem Staatsgebiet abdeckt. Grundsätzlich ist die Einreise aus „roten Ländern“ möglich, wenn eine Quarantäne angetreten wird oder aber eine PCR-Testung durchgeführt. Die Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 48 Stunden ist, entbindet von der Quarantäne und der Verpflichtung die lokale Anti-Corona-App zu installieren. Das österreichische Außenministerium hat unter diesem Link Informationen bereitgestellt. Im Detail informiert die Ukraine unter diesem Link in verschiedenen Sprachen über die Einreisbestimmungen, Ausnahmen und bietet auch die Möglichkeit an die Versicherung bei verschiedenen Gesellschaften abzuschließen. Aviation Direct berichtete vor einigen Tagen über

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