
AUA: Corona drückte Adjusted-Ebit auf -341 Millionen Euro
Die Corona-Pandemie wirkt sich weiterhin negativ auf das Betriebsergebnis von Austrian Airlines aus. Im dritten Quartal des Jahres 2020 lag das Adjusted-Ebit bei -106 Millionen Euro. Der Carrier fährt die Produktion weiter zurück. Diese liegt nur mehr bei etwa 20 Prozent des Vorjahresangebots. Grund dafür ist insbesondere die enorm schwache Nachfrage. Mitte August erreichte das Flugprogramm von Austrian Airlines mit einer Produktion von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bereits den Jahres-Höhepunkt. Seit diesem Zeitpunkt geht es – bedingt durch die vielen Reisebeschränkungen – wieder bergab. Der Umsatz im Zeitraum Juli bis September ist im Vergleich zu 2019 um 85 Prozent auf 93 Mio. Euro gesunken. Im selben Zeitraum haben sich die Gesamterlöse ebenfalls um 85 Prozent auf 102 Mio. Euro reduziert (3. Quartal 2019: 667 Mio. Euro). 208 Mio. Euro haben Gesamtaufwendungen betragen, was einer Reduktion von 65 Prozent entspricht (3. Quartal 2019: 597 Mio. Euro). Das Adjusted EBIT im 3. Quartal hat -106 Mio. Euro betragen. In den ersten neun Monaten ist der Umsatz um 85 Prozent auf 414 Mio. Euro gefallen (Q1-3 2019: 1.612 Mio. Euro). Die Gesamterlöse sind um 72 Prozent auf 465 Mio. Euro gefallen (Q1-3 2019: 1.678 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind in diesem Zeitraum um 51 Prozent auf 806 Mio. Euro gesunken (Q1-3 2019: 1.661 Mio. Euro). Mit dem Ausbau der Kurzarbeit bei Austrian Airlines sowie umfassenden Sparmaßnahmen wurde hier entsprechend gegengesteuert. Das Adjusted EBIT, welches Bewertungsgewinne/-verluste aus Flugzeugverkäufen bzw. -Bewertungen exkludiert, hat in den ersten neun Monaten des Jahres -341 Mio.






