November 13, 2020

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 13, 2020

Starker Rückgang auch bei Mietwagenvermittler Sunny Cars

Weniger Urlaubsreisende bedeuten auch weniger Vermittlungspotential für Leihautos. Sunny Cars teilte mit, dass das am 31. Oktober 2020 abgelaufene Geschäftsjahr tiefrot abgeschlossen wurde. Der Umsatz reduzierte sich von 275 Millionen Euro in der vorigen Periode auf 71,5 Millionen Euro. Betrachtet man die Anzahl der Buchungen, so wird der Einbruch noch heutlicher: Im Geschäftsjahr 2019/2020 vermittelte Sunny Cars rund 900.000 Mietautos. In der kürzlich abgeschlossenen Periode waren es nur noch 232.000 Buchungen. „In diesem Ausnahmejahr für die Tourismusbranche haben wir von Anbeginn der Corona-Krise versucht, so gut wie möglich mit der Situation umzugehen“, bekräftigt Sunny Cars Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter Kai Sannwald. „Uns kommt zugute, dass wir die erwirtschafteten Gewinne der vergangenen Jahre überwiegend im Unternehmen belassen haben und somit auf hohe Rücklagen zurückgreifen können. Damit ist es uns möglich, auch weitere Verluste aus dem Eigenkapital zu stemmen. Wir sind sogar in der Lage, das neue Geschäftsjahr ohne eine einzige Buchung zu überstehen.“ Sunny Cars plant und kalkuliert für das aktuelle Geschäftsjahr mit Vorsicht und fährt intern einen rigiden Sparkurs: „Wir stellen uns darauf ein, dass so schnell nicht mit einer Rückkehr zur Normalität beim Reiseverhalten zu rechnen ist“, betont Co-Gesellschafter Thorsten Lehmann. „Der Kunde muss erst einmal wieder verreisen wollen und vor allem können, daher rechnen wir erst Mitte 2021 mit einer langsamen Besserung der Gesamtsituation“.

weiterlesen »

Eurojet stellt 56 neue EJ200-Triebwerke für die deutsche Luftwaffe bereit

Eurojet, das Konsortium, das für das im Eurofighter Typhoon eingebaute EJ200-Triebwerk verantwortlich ist, hat mit der NATO Eurofighter & Tornado Management Agency (NETMA) einen Vertrag über die Lieferung von 56 neuen EJ200 Triebwerken für die deutsche Luftwaffe unterzeichnet. Der in München unterzeichnete Vertrag zwischen General Miguel Ángel Martín Pérez, General Manager von NETMA, und Gerhard Bähr, Geschäftsführer von Eurojet, umfasst EJ200-Triebwerke für eine neue Bestellung von Tranche 4 Typhoon-Kampfflugzeugen. Die Produktion der Triebwerkmodule wird vor Ort von den vier Partnerunternehmen des Konsortiums durchgeführt: Rolls-Royce, MTU Aero Engines, ITP Aero und Avio Aero. Als Partner der deutschen Luftwaffe erfolgt die Endmontage der Triebwerke bei MTU Aero Engines. Die Auslieferung an den deutschen Kunden beginnt im Jahr 2023. „Diese Vertragsunterzeichnung ist ein klarer Vertrauensbeweis für die Plattform sowie für die Leistung und Nachhaltigkeit der EJ200-Triebwerke, die sie antreiben. Darüber hinaus zeigt sie ein hohes Maß an Vertrauen in das Konsortium und seine europäische industrielle Basis und wird in den kommenden Jahren hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Luftfahrtindustrie sichern“, so Eurojet-Chef Gerhard Bähr.

weiterlesen »

Eurowings: Beirut ab Berlin, Düsseldorf und Stuttgart

Die Billigfluggesellschaft Eurowings nimmt ab 19. Dezember 2020 Nonstop-Flüge ab Berlin-Brandenburg, Düsseldorf und Stuttgart nach Beirut auf. Ab der NRW-Landeshauptstadt wird zusätzlich auch Erbil angeboten. Während die Flüge ab Berlin und Düsseldorf bereits kurz vor Weihnachten starten, geht es in Baden-Württemberg erst am 2. Feber 2021 los. „Familien und Freunde zu besuchen ist gerade in Krisenzeiten besonders wertvoll. Menschen egal welcher Nationalität suchen regelmäßig die Nähe und den persönlichen Austausch mit ihren Angehörigen. Dies ermöglichen wir mit attraktiven Nonstop-Verbindungen in die jeweiligen Heimatländer. Dabei beobachten wir eine anhaltend stabile Nachfrage in diesem Segment, auch in den letzten Wochen und Monaten der Corona-Krise“, so Jens Bischof, CEO von Eurowings. Ab dem 19. Dezember 2020 bringt Eurowings ihre Passagiere von Berlin nach Beirut, die Hauptstadt des Libanon. Flüge starten jeweils dienstags und samstags in Berlin mit anschließendem Rückflug nach ihrer Landung in Beirut. Der Flugplan ab Berlin auf einen Blick: Dienstag: BER – BEY 08.25 Uhr – 13.25 Uhr; BEY – BER, 14.30 Uhr – 17.45 Uhr Samstag: BER – BEY, 12.05 Uhr – 17.05 Uhr; BEY – BER, 18.15 Uhr – 21.30 Uhr Ab dem 19. Dezember fliegen Eurowings Passagiere von Düsseldorf per Direktverbindung nach Erbil im Irak und ab dem 22. Dezember nach Beirut im Libanon. Die Flüge werden jeweils dienstags und samstags angeboten. Der Flugplan ab Düsseldorf auf einen Blick:  Düsseldorf – Erbil: Dienstag und Samstag: DUS – EBL, 07.30 Uhr – 14.15 Uhr; EBL – DUS, 15.15 – 18.25 Uhr Düsseldorf – Beirut: Dienstag: DUS – BEY, 11.30

weiterlesen »

Entgegen dem Branchentrend: Aufwärtstrend in MGL

Während andere Flughäfen sich kaum noch über Wasser halten können, erlebt der Airport Mönchengladbach trotz kurzzeitiger Einbrüche seinen zweiten Frühling.  Ende 2018 verzeichnete der Flugplatz Mönchengladbach erstmals seit fünf Jahren wieder mehr als 40.000 Flugbewegungen pro Jahr. Ende dieses Jahres wird jetzt wohl sogar die 45.000er-Marke geknackt werden können. „Das macht Mut, denn es ist ein deutliches Zeichen für einen anhaltenden Aufwärtstrend auch in schwierigen Zeiten“, so Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft.  Im September wurde im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Verkehrssteigerung von 29 Prozent gezählt. Bis Ende Oktober konnte insgesamt eine Verkehrssteigerung bei den Flugbewegungen von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht werden. Das hat vor allem zwei Gründe: Sowohl der Schulflugbetrieb als auch das Wartungsgeschäft tragen zu diesen positiven Ergebnissen bei. Alleine der Schulflugbetrieb würde rund 60 Prozent des gesamten Flugaufkommens ausmachen, wie man mitteilt. Daneben haben auch die Business-Flüge zugenommen. Wer es sich in Corona-Zeiten leisten kann, steigt in einen Privat-Flieger statt in ein größeres Linienflugzeug – sofern diese überhaupt starten. Daraus resultiert auch eine verstärkte Wartungsnachfrage. „Das Wartungsgeschäft war bereits vor der Corona-Pandemie ein wachsender Geschäftszweig am Flugplatz MGL, Tendenz weiterwachsend“, erläutert Geschäftsführer Franz-Josef Kames. 

weiterlesen »

Mit e-Learning gegen den Trend

Während pandemie-bedingt weltweit immer mehr Flugzeuge abgestellt werden, nutzen derzeit viele Airlines die Möglichkeiten zur Weiterbildung für ihre Belegschaft. Insbesondere im Bereich des e-Learnings ist eine starke Entwicklung gegen den eigentlichen Trend feststellbar, bislang zurückhaltende Kunden entscheiden sich zur Zeit für entsprechende Softwarelösungen. Expertenschmiede für derartige e-Learning-Technologie ist dabei die Infowerk Medien & Technik GmbH aus Innsbruck, welche nun den diesjährigen regionalen Sieg des von Der Presse, KSV1870 und PwC Österreich ausgelobten Awards of Austria´s Leading Companies für Unternehmen bis 10. Mio. Euro Umsatz erzielen konnte. Der Gewinn eines der bedeutendsten Wirtschaftspreise Österreichs ist dies ein weiterer Meilenstein in der nun mehr über 25-jährigen Firmengeschichte, welche 1994 mit der Entwicklung von e-Learning Lernsoftware vor allem für die Luftfahrtindustrie startete. Mit entsprechen Know-How erweiterte Infowerk stetig ihr Portfolio, spezialisiert auf online-basierten Aus- und Weiterbildungstools für Berufspiloten und Flugzeugtechniker. Im Bereich der Luftfahrt zählen mittlerweile namhafte Unternehmen zum Kundenkreis der Tiroler, etwa Aeronautx, Air Greenland, Austrian Airlines, Avantiair, Cargolux, Condor, Eurowings, Globe Air, LOT, Lufthansa, Peoples, South African, SunExpress, Swiss, Wideroe oder Zimex. Selbst Boeing, Embraer und RUAG vertrauen bereits auf Produkte aus Innsbruck. War zu Beginn der Corona-Pandemie ein Einbruch erwartet worden, kam es ganz anders. „Es gibt hier weltweit nur zwei Handvoll Spezialisten wie uns, und durch den Boom bei den kleinen Geschäftsreiseflugzeugen können wir gerade viele Neukunden gewinnen. Vor allem Asien zieht wieder an“, so Infowerk-Geschäftsführer Roland Gatt gegenüber Der Presse. Neben den Softwarelösungen für die Luftfahrt setzt Infowerk auf weitere Standbeine im Bereich der Medientechnik. So entwickelt man

weiterlesen »

Auch in Frankfurt sehen die Fluggastzahlen düster aus

Im Oktober zählte der Flughafen Frankfurt rund 1,1 Millionen Passagiere – ein Rückgang um 83,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Kumuliert über die ersten zehn Monate des Jahres sank das Fluggastaufkommen um 71,6 Prozent.  Des einen Leid ist des anderen Freud: Denn während sich die Passagierzahlen aufgrund von Corona immer noch im Sinkflug befinden, liegt das Cargo-Aufkommen erstmals seit fünfzehn Monaten wieder über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Das Aufkommen an Luftfracht und Luftpost wuchs um 1,6 Prozent auf 182.061 Tonnen. Die weiterhin fehlenden Kapazitäten aus der Beiladefracht von Passagiermaschinen konnten durch reine Frachtflüge mehr als wettgemacht werden. „Ausschlaggebend für die hohe Nachfrage waren der Aufschwung im weltweiten Handel und die solide Entwicklung im Industriesektor der Eurozone“, heißt es in einer Aussendung.

weiterlesen »

Abzocke: 79 Euro für Corona-Schnelltest in Hamburg und München

Während es in der Pilotphase für Lufthansa- und Austrian-Airlines-Passagiere noch kostenlos ist, wird für die private Inanspruchnahme und möglicherweise auch nach dem Ende der Testphase der beiden Airlines, kräftig zur Kasse gebeten. Der Corona-Schnelltest soll in Hamburg und München nämlich stolze 79 Euro kosten. Da die tatsächlichen Kosten für die Durchführung eines Antigen-Tests laut diversen Labors bei zehn bis 15 Euro liegen, ist es ein äußert happiger Preis. Zum Vergleich: Gegenüber Airliners.de sagte Centogene, dass an den beiden Airports PCR-Tests 59 Euro kosten. Das Ergebnis soll innerhalb von 12-24 Stunden mitgeteilt werden. Wer das PCR-Ergebnis innerhalb von sechs Stunden haben möchte, muss 139 Euro auf den Tisch legen. Am Flughafen Wien verlangt das Labor 120 Euro. Dieser Preis wird immer wieder kritisiert, da es an anderen Airports erheblich günstiger ist. Zum Beispiel werden in Kiew-Schuljany etwa 50 Euro fällig und in Tel Aviv-Ben Gurion gar nur etwa 30 Euro. Der Umstand, dass in München und Hamburg für die von der Airlinebranche als “schnell, billig und zuverlässig” beworbenen Antigen-Schnelltests mit 79 Euro tief in die Tasche gegriffen werden soll, sorgt durchaus für Unverständnis. Derzeit können Passagiere von Austrian Airlines auf der Strecke Wien-Hamburg-Wien und von Lufthansa auf München-Hamburg-München diese noch kostenfrei in Anspruch nehmen. Die Teilnahme ist aber seit 12. November 2020 nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend. Rechtlich ist das nach Einschätzung eines konsultierten Rechtsanwalts bedenklich, da die eingesetzten Antigen-Tests noch keine Zulassung haben. Es bleibt daher abzuwarten, ob Lufthansa und Austrian Airlines die horrenden Kosten von 79 Euro pro Antigen-Test

weiterlesen »

Air Baltic: Die Passagierzahlen brechen ein

Die Corona-Krise lässt nicht los: Im Oktober 2020 beförderte die lettische Fluggesellschaft Air Baltic nur rund 64.600 Passagiere. Und damit um 86 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Waren es im Oktober 2019 noch 5.700, führte das Unternehmen in diesem Monat lediglich 1.500 Flüge durch. „Der dramatische Rückgang der Passagierzahlen als Folge der Pandemie ist in der gesamten Luftfahrtindustrie zu beobachten. Das uneinheitliche Vorgehen im europäischen Raum und die sich ändernden Reisebeschränkungen haben die Nachfrage nach Reisen im Oktober noch weiter gesenkt. Wir werden dennoch alles Mögliche tun, um unsere Kunden weiterhin mit der Welt zu verbinden“, so Airline-Chef Martin Gauss.

weiterlesen »

Wien entwickelt sich wieder zum Flugzeug-Parkplatz

Aufgrund der geringen Nachfrage verwandelt sich das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat nach und nach wieder in einen großen Parkplatz für Verkehrsflugzeuge. Wizzair und Austrian Airlines haben derzeit insgesamt 40 Flugzeuge im so genannten Long Time Storage auf diesem Airport abgestellt. Während der ersten Lockdown-Phase hätte man fast glauben können, dass mehr Maschinen auf dem Vorfeld abgestellt waren als Autos auf den Parkflächen für Passagiere. Nebst Level Europe, Wizzair, Lauda und Austrian Airlines nutzen auch weitere Carrier diesen Airport für das Parken ihrer Flugzeuge. Soweit das Auge reichte: Überall Jets und Turbopropflugzeuge, die nicht wussten wann sie wieder abheben werden. Da die Angebote aufgrund der Pandemie und der in vielen Ländern neuerlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie “zweiter Lockdowns” sukzessive zurückgefahren wurden und werden, erhöht sich nun wieder die Anzahl der Verkehrsflugzeuge im Storage. Mit Stand Donnerstag waren in Wien 31 Maschinen der Austrian Airlines und neun der Wizzair eingemottet abgestellt. Teilweise sind wichtige Teile der Maschinen in Folien eingepackt oder gar die Triebwerke demontiert. Je nach Flugzeug wird nach den Empfehlungen der Hersteller vorgegangen und zusätzlich nach dem aktuellen Bedarf des jeweiligen Betreibers. Seitens Ryanair sind in Wien derzeit drei Boeing 737-800 im Short-Time-Storage abgestellt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern hat man sich noch nicht dazu entschlossen diese auf eine längere Parkdauer vorzubereiten. Die von der Tochtergesellschaft Lauda Europe betrieben A320 hingegen sind nicht abgestellt, sondern derzeit noch im Einsatz. Einzelne Maschinen stehen jedoch in Luqa und Stansted herum und warten dort auf bessere Zeiten. Aufgrund des Umstands, dass die

weiterlesen »

Zürich: Passagierzahlen auf tiefem Niveau

Im Oktober 2020 sind 468.616 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspricht einem Minus von 83,7 Prozent gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Trotz schwieriger Einschätzung wagt der Airport, eine Prognose abzugeben. Die Flughafen Zürich AG geht davon aus, dass der internationale Reiseverkehr über die Wintermonate auf tiefem Niveau verharren wird und rechnet für das Jahr 2020 mit 8 bis 9 Millionen Fluggästen. Im optimistischen Fall werde man „innerhalb der kommenden Jahre“ auf das Vor-Krisen-Niveau zurückkehren können, wie man mitteilt. Die Anzahl der Flugbewegungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um 64,9 Prozent auf 8.440 Starts oder Landungen. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat um 34 Prozentpunkte auf 46,3 Prozent gesunken. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Oktober 25.871 Tonnen Fracht abgewickelt. Dies entspricht einem Rückgang von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

weiterlesen »