Dezember 17, 2020

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Dezember 17, 2020

Helsinki bereitet 400-Millionen-Euro-Kredit für Finnair vor

Die finnische Regierung bereitet derzeit ein 400 Millionen Euro schweres Darlehen für das Oneworld-Mitglied Finnair vor. Dieses soll dem aufgrund der Coronakrise angeschlagenen Carrier unter die Flügel greifen. Die Cash-Reserven von Finnair sind bis zum dritten Quartal 2020 auf 725 Millionen Euro geschrumpft. „Finnair bereitet sich mit einer Reihe von Szenarien für den Wiederaufbau unseres Netzwerks auf das Jahr 2021 vor. Diese Einrichtung wird dazu beitragen, dass wir die Pandemieperiode überstehen können, unabhängig davon, welches Szenario realisiert wird. Wir sind mit einer starken Bilanz und Cash-Position in die Covid-19-Pandemie eingetreten. Jetzt wollen wir sicherstellen, dass wir diese außergewöhnliche Zeit überstehen und unsere Strategie, Asien und Europa zu verbinden und Finnair als moderne Premium-Fluggesellschaft weiterzuentwickeln, weiter umsetzen. Das Hybriddarlehen wäre eine wichtige Facette für die Gewährleistung unserer finanziellen Stabilität, wenn die Erholung des Flugverkehrs langsamer als erwartet verläuft. Wir haben im Jahr 2020 mehrere Finanzierungsvereinbarungen getroffen, um unsere Finanzen zu stärken und eine kosteneffiziente Kostenstruktur zu ermöglichen, und wir planen, diese Maßnahmen fortzusetzen“, erklärt Firmenchef Topi Manner.

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IATA will „digitalen Reisepass“ vorantreiben

Der Weltluftfahrtverband IATA treibt angesichts der Coronakrise eine Art „Reisepass“ in elektronischer Form voran. In einer App sollen die Passdaten sowie Corona-Impf- und Testnachweise gespeichert werden. Mittels eines QR-Codes sollen Kontrollen einfach gestaltet werden. Ziel des Vorstoßes ist es, dass die Quarantänebestimmungen zahlreicher Staaten zu Fall gebracht werden. Auch wird damit argumentiert, dass mittels dieser elektronischen Lösung die Kontakte an den Flughäfen weiter reduziert werden. Dies soll zur Verhinderung von Ansteckungen beitragen. Die IATA will dies der Politik „schlüsselfertig“ liefern und hat bereits eine App entwickelt, die in Kürze in Kooperation mit British Airways auf Praxistauglichkeit getestet wird. Geplant ist, dass diese dann im ersten Quartal 2021 allgemein zur Verfügung steht. Der Weltluftfahrtverband will die App auch Fluggesellschaften, die nicht der IATA angehören, zur Verfügung stellen. Man gibt sich zuversichtlich, dass die Regierungen vieler Staaten diese digitale Lösung akzeptieren werden.

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Air Cairo kehrt nach Frankfurt zurück

Der Ferienflieger Air Cairo wird ab 19. Dezember 2020 wieder die Flughäfen Frankfurt am Main und Düsseldorf mit Hurghada verbinden. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe geplant, die bis vorerst bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21 angeboten werden sollen. Laut Mitteilung wird der Carrier Maschinen des Typs Airbus A320 einsetzen. Air Cairo war in den letzten Jahren wiederholt im Verkehr zwischen Deutschland und Ägypten tätig. Weiters setzen diverse Reiseveranstalter im Charter auf die Dienstleistungen dieser Airline.

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Helvetic testet UV-Desinfektion

Die Fluggesellschaft Helvetic testet derzeit den Einsatz spezieller Roboter, die Coronaviren in den Flugzeugkabinen abtöten sollen. Dabei kommt ultraviolettes Licht zum Einsatz. Unklar ist derzeit, ob dieses die Lebensdauer von Materialien in der Kabine reduziert. Der Feldversuch wird in Kooperation mit Dnata und dem Technologieunternehmen Uveya durchgeführt. Nachdem aussagekräftige Ergebnisse vorliegen, soll entschieden werden, ob diese Technik dauerhaft eingesetzt wird. Die Desinfektion soll übrigens mittels spezieller Roboter durchgeführt werden, berichtet die Solothurner Zeitung.

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Heathrow: Höchstgericht gibt grünes Licht für dritte Piste

Dies Höchstgericht des Vereinigten Königreichs erteilte grünes Licht für die Errichtung der geplanten dritten Start- und Landebahn am Flughafen London-Heathrow. Eine Anfang des Jahres durch den Court of Appeal ergangene Untersagung wurde gekippt. Das Urteil der Vorinstanz sorgte international für Aufsehen, denn es wurde damit begründet, dass der Bau einer dritten Piste nicht mit den Klimazielen des Pariser Abkommens in Einklang zu bringen sind. Das Höchstgericht sah die Angelegenheit anders und hob die Entscheidung auf. Damit ist der Weg nun endgültig frei. Das Gericht begründete die nunmehrige Entscheidung damit, dass die Pläne zum Zeitpunkt der Einreichung mit den Klimaschutzauflagen übereingestimmt haben. Heathrow kann nun das Projekt fortsetzen. Die Erweiterung ist umstritten und zahlreiche Betroffene, Klimaschützer, aber auch Londons Bürgermeister Sadiq Kahn zogen vor Gericht. Komplett in trockenen Tüchern ist die Errichtung der dritten Piste allerdings noch nicht, denn es muss noch die formelle Baugenehmigung erteilt werden. Das Höchstgericht stellte übrigens auch mit, dass das Pariser Klimaabkommen nicht zwingend berücksichtigt werden muss.

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Malta schreibt Vorfelderweiterung aus

Der Malta Airport, eine Tochter der Flughafen Wien AG, schreibt die Errichtung von sieben zusätzlichen Abstellflächen für Verkehrsflugzeugen aus. Das als „Apron X“ bezeichnete Projekt ist das größte Investment seit 1998. Der zusätzliche Vorfeldbereich entsteht zwischen Apron 8 und Apron 9 und soll die Abfertigungskapazität deutlich erhöhen. Laut Ausschreibung wird Apron X in der Lage sein sieben Narrow-Bodies oder drei Widebodies gleichzeitig abzufertigen. Auch werden neue Taxiways und Gebäude für Ground Handling Gerätschaften errichtet. Die Stromversorgung der Flugzeuge soll durch im Boden installierte Anschlüsse erfolgen und die Beleuchtung mittels LED-Technik umgesetzt werden. Derzeit läuft die Ausschreibungsphase. Bis 12. Feber 2021 können Baufirmen ihre Angebote einreichen. Im Anschluss soll der Zuschlag erteilt werden.

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