Dezember 17, 2020

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Dezember 17, 2020

Air Baltic sagt auf Wiedersehen: Letzte Boeing 737 ausgeflottet

Air Baltic sagt Adieu: Die lettische Fluggesellschaft übergibt am heutigen Tag ihre letzte Boeing 737 an den neuen Eigentümer Magnetic MRO, der vor einigen Monaten drei 737 bestellt hatte.  Die letzte nun ausgeflottete Maschine trug das Kennzeichen YL-BBX und wurde ins tschechische Ostrava geflogen. Air Baltic führte die erste Boeing 737 im Jahr 2003 ein. Im Laufe der Jahre haben insgesamt 20 verschiedene 737 mehr als 22 Millionen Passagiere befördert und mehr als 280.000 Flüge in ganz Europa und darüber hinaus durchgeführt. „Seit Mai 2020 betreibt Air Baltic alle Flüge mit einem einzigen Flugzeugtyp – dem Airbus A220-300. Dadurch wird die Komplexität minimiert und die zusätzliche Effizienz des Flugzeugs genutzt. Dennoch waren Boeing 737-Flugzeuge 17 Jahre lang ein wichtiger Bestandteil unserer Flotte. Sie waren unser Durchbruch und haben dazu beigetragen, uns als starke regionale Fluggesellschaft zu etablieren,“ so Air Baltic-Chef Martin Gauss.

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November: Nächtigungen in Wien gehen um 93,3 Prozent zurück

Wiens Nächtigungen im November lagen nicht zuletzt durch den Lockdown mit 92.000 um 93,3 Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. Von Jänner bis November wurden 4,5 Millionen Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 71,6 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner bis Oktober fest: 223,4 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 73 Prozent. Die meisten Nächtigungen wurden neuerlich aus dem Inland verzeichnet (47.000, -84 Prozent). Die November-Ergebnisse aus den weiteren Herkunftsmärkten sind für Deutschland 12.000 Nächtigungen (-95 Prozent), gefolgt von Italien (2.000, -97 Prozent) und Großbritannien (2.000, -97 Prozent).

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Bodensee-Airport Friedrichshafen investiert in LED-Landebahn

Eine Energieeinsparung von rund 65 Prozent im Betriebszustand, auf die gesamte Befeuerung gerechnet, ist das Ergebnis der kompletten Umrüstung von Halogenleuchten auf energiesparende LED-Leuchten am Bodensee-Airport Friedrichshafen. Die in der Vergangenheit verbauten Halogenfeuer verbrauchten beispielsweise auf der Pisten-Mittellinie etwa 100 Watt pro Feuer, während LED-Feuer mit gleicher Funktion und Intensität rund 25 Watt verbrauchen. Das würde daran liegen, dass LED-Lampen einen höheren Wirkungsgrad aufweisen, wie man mitteilt. Sie werden, anders als Halogenlampen, nicht warm und nutzen somit die Energie verlustfreier. Zum offiziellen Baubeginn im Mai dieses Jahres wurden in Nachtschichten die ersten von insgesamt 857 im Boden eingelassenen Unterflurfeuer durch LEDs ersetzt. Hiervon wurden 366 auf den Rollwegen und 491 auf der Piste erneuert. Die Pistenbefeuerung wurde ausschließlich in Nachtarbeit ersetzt, die Rollwege größtenteils Tagsüber in abgesperrten Baubereichen.  „Nach der Umrüstung der Vorfeldbeleuchtung auf LED, der Beschaffung von elektrisch angetriebenen Gepäckschleppern und dem Wechsel von Hallenbeleuchtungen auf LED freue ich mich, dass wir ein weiteres dem Klimaschutz dienendes Projekt abschließen konnten. Der Einbau der insgesamt 857 Unterflurfeuer ging Dank einer guten Koordination mit den Dienstleistern und Bauunternehmen planmäßig über die Bühne. Der Corona-bedingt geringere Verkehr hat die Umsetzung erleichtert. Es war eine Mammutaufgabe, denn ausgebaut wurden insgesamt 1.229 Feuer. Durch die höhere Lichtstärke der neuen Feuer konnte in bestimmten Bereichen, ohne Verluste der Intensität, auf gedoppelte Feuer verzichtet werden. Dies und vor allem der geringere Stromverbrauch der LED-Feuer führen zu deutlichen Energieeinsparungen am Flughafen“, so Flughafen-Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr. 

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Ab Freitag: Teneriffa schließt für Urlauber

So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen müssen Reiseveranstalter eine Hiobsbotschaft hinnehmen: Teneriffa macht dicht. Der Reiseverkehr in und aus der Kanarischen Insel soll ab Freitag weitestgehend eingeschränkt werden. Das Urlaubsziel würde demnach mindestens 15 Tages geschlossen, die Ein- und Ausreise in Teneriffa sei nur noch aus wichtigen Gründen erlaubt. Das bedeutet: Touristen dürfen ausreisen, aber keine neuen einreisen. Auch Reisen zwischen Teneriffa und den anderen Kanarischen Inseln seien nur noch in Ausnahmefällen möglich, berichtet das Reiseportal Reisevor9. Offenbar opfern die Behörden Teneriffa, um einer Reisewarnung für alle Inseln zu entgehen. Denn während die Sieben-Tage-Inzidenz für Teneriffa bei über 110 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, sind es auf den restlichen Inseln nur um die 20.

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Lufthansa Gruppe einigt sich mit Sabre

Die Lufthansa Gruppe und Technologiedienstleister Sabre haben eine neue Vertriebsvereinbarung getroffen.  Der Kontrakt erlaube „beidseitige Flexibilität sowie technologische Innovation durch die Einführung von NDC“, heißt es in einer Lufthansa-Mitteilung. Im Rahmen des Vertrags werde Sabre weiterhin die Angebote der Lufthansa Group Airlines über sein globales Distributionssystem vertreiben. Darüber hinaus regele der Vertrag den Vertrieb der Angebote der Lufthansa Group Airlines neu über den Branchenstandard NDC, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Nach dem geplanten Start im kommenden Jahr werde das diversifizierte NDC-Programm den an Sabre angeschlossenen Reisebüros weltweit die Möglichkeit geben, auf die Angebote der Lufthansa Group Airlines zuzugreifen, kündigt Lufthansa an. Der Zugang werde über den Sabre-Reisemarktplatz und durch die Anmeldung bei einem der beiden verfügbaren kommerziellen Modelle für NDC erfolgen. Das Tech-Unternehmen Sabre hatte die Zusammenarbeit mit den Airlines der Lufthansa-Gruppe auf Ende Juni 2020 gekündigt. Hintergrund waren nach Einschätzung von Branchen-Kennern Differenzen über die Verfügbarkeit von NDC und „full content“ in den GDS und die dabei anfallenden Gebühren. Mit dem Einbau der NDC-Angebote in bestehende Buchungssysteme hat sich Sabre offenbar durchsetzen können. Die Lufthansa-Airlines haben eingelenkt.

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Die EU stellt die Weichen für die Wiederbelebung der Slots

Ein Entwurf der EU-Kommission würde eine erneute Verlängerung der Slot-Ausnahmeregel über den März 2021 hinaus ausschließen. Stattdessen arbeite man daran, den Wettbewerb langsam wieder anzukurbeln. Im Zuge dessen soll eine neue Regel in Kraft treten, welche zumindest eine 40-prozentige-Auslastung der Slots vorsieht. „Die vorgeschlagenen Regeln bieten eine gewisse Sicherheit für die Sommersaison 2021 und stellen sicher, dass die Kommission nach klaren Regeln weitere Sloterleichterungen beschließen kann“, so die EU-Transportkommissarin Adina Valean. Der Vorschlag muss noch vom EU-Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten er EU angenommen werden. Damit läge die EU gar unter der Empfehlung der IATA. Der Dachverband habe eine Festlegung auf 50 Prozent empfohlen, um eine Strafe und den Verlust der Slots zu meiden, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Erst ab dem Sommerflugplan 2022 sollen die Fluggesellschaften zur normalen Slot-Regelung zurückkehren. Ein zugewiesener Slot an einem Flughafen muss effektiv mindestens zu 80 Prozent für Flüge aufgewendet werden, ansonsten wird der Slot entzogen. Derzeit müssen sich die Airline-Manager keine Sorgen machen, ihre Flughafen-Slot zu verlieren, falls sie diese wegen der mangelnden Nachfrage nicht voll nutzen. Denn es gilt noch die Ausnahmeregelung.

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Aktionäre von Transat AT winken Übernahme durch Air Canada durch

Die Aktionäre der kanadischen Gruppe haben entschieden: Sie erteilen ihre Zustimmung zur Übernahme durch Air Canada.  Zu diesem Anlass wurde eine außerordentliche Hauptversammlung abgehalten. Letztendlich einigte man sich auf fünf Dollar pro Aktie. Ursprünglich hatte die Fluggesellschaft 18 Dollar geboten, die Corona-Krise drückte aber neben dem Umsatz auch den Marktwert nach unten. Über ein höheres Angebot eines privaten Investors, dass laut eigenen Angaben Ende November eintrudelte, habe man stattdessen hinweggesehen. Schließlich sei der Preis nur ein maßgeblicher Faktor von vielen, die bei der Bewertung berücksichtigt werden, so ein Unternehmenssprecher. Transat AT ist die Muttergesellschaft des Ferienfliegers Air Transat. Die Übernahme werde aller Voraussicht nach Anfang 2021 über die Bühne gehen, wie das Nachrichtenportal CBC berichtet.

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No-Show-Klausel: AUA lenkte erst nach Ladung zur Gerichtsverhandlung ein

Austrian Airlines machte unter Hinweis auf eine umstrittene Klausel in dem Beförderungsbedingungen zwei Konsumenten eine Reise regelrecht zu einer Odysee, die letztlich sogar zu einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums führte. Es ging wieder mal um eine „No-Show-Klausel“, die in einigen europäischen Ländern gerichtlich untersagt ist. Austrian Airlines war der Meinung, dass ein Rückflug ersatzlos storniert werden kann, wenn die Passagiere den Hinflug nicht genutzt werden. Selbstredend wurden dann eine Ersatzbeförderung und die Entschädigung gemäß EU-VO 261/2004 verweigert. Dieses kundenfeindliche Verhalten entzürnte nicht nur die beiden Fluggäste, sondern auch das Sozialministerium und den VKI. Da die AUA nicht einlenkte wurde eine Klage eingereicht. Kaum hat die Lufthansa-Tochter die Ladung zum Prozesstermin in den Händen, wurde die Forderung vollständig erfüllt. Sprich: Die AUA hat bezahlt und damit den finanziellen Anspruch anerkannt, um eine Gerichtsverhandlung vermeiden zu können. Laut VKI war die Vorgeschichte wie folgt: Zwei Konsumenten hatten bei der AUA Flüge von Wien nach Split und retour gebucht. Den Hinflug hatten die Fluggäste infolge eines Staus verpasst. Daraufhin sind sie auf andere Weise nach Split gereist. Als sie am Tag der geplanten Rückreise zum Flughafen nach Split kamen, erfuhren sie, dass die AUA den Rückflug storniert hatte. Die Reisenden mussten bei einer anderen Fluglinie einen Flug buchen. Die Konsumenten wandten sich in der Folge hilfesuchend an den VKI. Zunächst versuchte der VKI außergerichtlich eine Lösung herbeizuführen. Die AUA aber lehnte jegliche Zahlung ab. Begründet wurde das damit, dass der Rückflug wegen Nichterscheinens der Verbraucher von der AUA

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Ilyushin Il-114-300 absolvierte Erstflug

Das Turbopropflugzeug Ilyushin Il-114-300 ist nun der Luft. Der erste Testflug war eigentlich für den 18. Dezember 2020 angekündigt, doch die UAC brachte den Prototyp schon am Mittwoch in die Luft. Am Dienstag hob die Irkut MS-21 erstmal mit Triebwerken aus russischer Produktion ab, so dass das Land gleich zwei Premieren in einer Woche feiern konnte. Die Il-114-300 ist eine modernisierte Variante der Il-114-100, die alles andere als ein Verkaufsschlager war. Das Modell wurde seit Mitte der 1980er Jahre bis 2012 angeboten, jedoch wurden nur 20 Einheiten produziert. Für den Nachfolger liegen einige Großbestellungen, die ausschließlich von staatlichen Leassinggesellschaften stammen, vor. Der Erstflug wurde ab dem Flughafen Schukowsi durchgeführt. An Bord befanden sich die beiden Piloten und ein leitender Ingenieur des Herstellers. Angetrieben wird die Il-114-300 von zwei Klimow TW7-117SM Turboprop-Triebwerken. Die Premiere verlief unspektakulär, denn nach Durchführung der Tests landete der Prototyp wieder sicher auf dem Airport. Für die Russische Föderation haben die Il-114-300 und die MS-21 nebst dem SSJ-100 eine besonders hohe Bedeutung. Man will im Regionalverkehr Maschinen aus heimischer Produktion als Ersatz für zum Teil veraltete Maschinen aus Sowjetzeiten schmackhaft machen. Auch will die Regierung die Abhängigkeit von westlichen Herstellern reduzieren. Es schwebt auch vor, dass die russische UAC so einem großen Player auf dem Weltmarkt wird. Bis es soweit ist, ist es aber noch ein langer, steiniger Weg. Derzeit ist geplant, dass die Serienproduktion der Il-114-300 im Jahr 2022 aufgenommen wird. Das erste Flugzeug soll spätestens 2023 an einen Kunden übergeben werden. Bis 2030 sollen zumindest

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Flixbus sagt Comeback kurzfristig ab

Der Fernbuslinienbetreiber wollte eigentlich in der Weihnachtszeit einen eingeschränkten Fahrbetrieb anbieten. Daraus wird nichts, denn das Unternehmen sagte aufgrund des deutschen Lockdowns das Comeback kurzfristig ab. Passagiere, die für den Zeitraum von 17. Dezember 2020 bis 11. Jänner 2021 eine Fahrkarte gekauft haben, sollen laut Flixbus kontaktiert werden und eine Erstattung erhalten. In einer Erklärung schreibt der Buslinienbetreiber, dass man die Entscheidung die Wiederaufnahme einiger Linien abzusagen „schweren Herzens“ getroffen habe. Man hofft nun auf ein Comeback im Jahr 2021.

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