Januar 8, 2021

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Januar 8, 2021

Wisag: Ex-Angestellte wehren sich

Dienstleister Wisag hat etwa 225 ihrer 850 Beschäftigten am Flughafen Frankurt gekündigt – zu schlecht seien die Geschäftsaussichten wegen Corona. Gegen diese Maßnahme möchte die Gewerkschaft Verdi nun gerichtlich vorgehen. Eine ganze Klagewelle soll nun auf den Arbeitgeber zurollen. Er rechne damit, dass fast sämtliche Betroffene gegen die Kündigungen des Dienstleisters Wisag klagen werden, so der Verdi-Fachbereichsleiter Verkehr, Mathias Venema, am Donnerstag gegenüber dem Fachportal Aero. Beim Frankfurter Arbeitsgericht hatten Wisag-Beschäftigte symbolisch ihre Klageschriften eingereicht. Diese Kündigungen wären angesichts der Möglichkeit zur Kurzarbeit durchaus vermeidbar gewesen.  Es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen die Zeit nicht nutze, um nach sozialverträglichen Lösungen zu suchen, meinte Venema. Auch ein Sozialtarifvertrag kam nicht zustande.

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Passagiere: Corona verlangt mehr Sorgfalt

In diesen Tagen heißt es mehr denn je: Einreisebestimmungen beachten! Immer mehr Fluggäste bekommen es am eigenen Leib zu spüren. Mit der Corona-Pandemie häufen sich Rückweisungen am Schalter – damit endet die Reise bereits vor Antritt. Denn noch nie zuvor änderten sich Einreisebestimmungen so häufig. Da blickt keiner mehr recht durch. Interessiert aber die Airlines nicht: Wer nur unvollständige Dokumente für die Einreise ins Zielland vorweisen kann, der wird in aller Regel auch nicht in den Flieger gelassen. „Der Fluggast ist für die Erfüllung der Einreisebestimmungen verantwortlich“, betont die Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk von der Kanzlei Karimi aus Berlin gegenüber Airliners.  Generell gilt aber: Die Fluggesellschaft sei verpflichtet zu prüfen, ob ein Passagier die Einreisebestimmungen erfülle, erklärt Fischer-Volk. Wenn das nicht der Fall ist, verweigert die Airline die Beförderung. Das gilt nicht erst seit den verschärften Bestimmungen vieler Länder als Reaktion auf die Pandemie. Ein abgelaufener Reisepass oder ein fehlendes Visum waren beispielsweise immer schon Gründe, weshalb Reisende einen Flug gar nicht erst antreten durften. Also: Vor dem Rausgehen lieber noch einmal die Reisedokumente checken!

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Easyjet nimmt DACH aus dem Programm

Das Vereinigte Königreich befindet sich aufgrund der steigenden Corona-Zahlen im bereits dritten Lockdown. Das zwingt auch Easyjet zum Handeln: Der Low-Coster streicht seinen Flugplan zusammen. Nachdem eine neuartige Covid-19-Variante in UK entdeckt wurde, hagelte es förmlich Landeverbote – kaum eine Regierung lässt UK-Flieger noch landen. Deswegen beschränkt sich Easyjet ab dem 10. Jänner auf wenige Verbindungen. Damit werden aber vorerst alle Verbindungen in dem DACH-Raum eingestellt. Die Billigfluggesellschaft wird nur noch größere Städte innerhalb Großbritanniens und wenige Städte im südlichen Europa anfliegen. So hält der Carrier noch London, Bristol, Birmingham, Liverpool, Newcastle, Belfast und Schottland über verschiedene Routen im Programm. Darüber hinaus werde Easyjet von Drehkreuz London-Gatwick aus nach Lanzarote, Malaga, Alicante, Funchal, Genf, Mailand und Teneriffa starten, berichtet reisetopia.de.

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Sanierungsplan: Thai Airways bekommt mehr Zeit

Thai Airways befindet sich seit dem 26.Mai mitten im Insolvenzverfahren. Jetzt gewährt das zuständige Gericht der Airline einen zusätzlichen Monat Zeit, um den Sanierungsplan vorzulegen. Die gesetzliche Frist wäre mit 2. Jänner ausgelaufen. Doch die Geschäftsführung konnte eine Verlängerung erzwingen. Diese sei wegen der erhöhten Komplexität unvermeidbar gewesen, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Das Vorhaben muss noch von den Gläubigern genehmigt werden. Die staatliche Fluggesellschaft sollte eigentlich gerettet werden. Stattdessen sorgte die Covid-19-Krise dafür, dass der Staat seinen Carrier fallen lässt. 

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Schnelltests: AUA entscheidet im Jänner 2021 über neues Konzept

Seit 15. Dezember 2020 führt Austrian Airlines keine verpflichtenden Antigen-Schnelltests mehr durch. Bis dahin testete das Lufthansa-Konzernmitglied ein solches Verfahren auf Flügen von/nach Hamburg sowie Berlin. Über eine mögliche Fortführung ist noch keine Entscheidung gefallen. Eine Sprecherin erklärt dazu gegenüber Aviation Direct: “Der Probebetrieb für die Antigen-Schnelltests auf unserer Strecke nach Hamburg ist seit 15. Dezember abgeschlossen. Aktuell sind wir gerade dabei die Erkenntnisse sowie das Kundenfeedback auszuwerten, um daraus das weitere Testkonzept zu gestalten. Rund 600 Personen haben wir während der Testphase in Wien getestet (inkludiert die Flüge nach Berlin & Hamburg). Aus dem Kundenfeedback geht auf jeden Fall hervor, dass der Test so kurz vor dem Abflug das subjektive Sicherheitsgefühl gesteigert hat. Der einfache Registrierungsprozess und der leichte Zugang zum Testzentrum im Terminal wurde von den Kunden ebenfalls sehr geschätzt.” Der “Knackpunkt” so genannten “Tested Flights” war, dass diese den Passagieren keine Einreiseerleichterungen brachten. Deutschland pocht auf PCR-Befunde und auch diese befreien nicht von einer Quarantäne. Österreich anerkennt erst seit dem 19. Dezember 2020 die Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, modifizierte jedoch die Einreiseverordnung dahingehend, dass aus fast allen Ländern der Welt kommend eine Quarantäne angetreten werden muss. Zwar gibt es sowohl in der Bundes- als auch in der Alpenrepublik zahlreiche Ausnahmen, doch können auch diese Fälle nicht von verpflichtenden Antigen-Schnelltests vor jedem Abflug profitieren. Offensichtlich fehlt in Europa der politische Wille ein Verfahren, das Austrian Airlines bis zum 15. Dezember 2020 getestet hat, anzuerkennen. Zu sehr ist man damit beschäftigt nach Möglichkeit alle Reisen zu unterbinden. Dafür spricht auch

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Österreich: Erster Ausblick auf den Wizz-Air-Sommerflugplan 2021

Derzeit fliegt Wizz Air ab Wien deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. Ab Salzburg pausiert das Angebot, das kurzzeitig im Sommer 2020 bedient wurde, komplett. Das soll sich aber – sofern es die Pandemielage zulässt – ab April 2021 ändern. Der Lowcoster plant das Programm nach und nach hochzufahren. Aus einer von Wizz Air an Aviation Direct übermittelten Streckenliste für die Basis Wien sowie Salzburg geht hervor, dass ab der Mozartstadt die Ziele Bukarest und Skopje nicht mehr reaktiviert werden sollen. In Wien trifft es Bremen. Die drei genannten Routen sind auch nicht mehr auf der Homepage der Billigfluggesellschaft gelistet. Wizz Air wies im Zuge der Übermittlung der ab Österreich angestrebten Routen ausdrücklich darauf hin, dass diese den Planungsstand vom 7. Jänner 2021 darstellen. Aufgrund der Pandemielage sowie der damit verbundenen Einreise- und Quarantänebestimmungen sind Änderungen jederzeit möglich. Den “finalen” Sommerflugplan 2021 für Salzburg und Wien wird die Fluggesellschaft so spät wie möglich fixieren. Diese Vorgehensweise haben auch die meisten Mitbewerber gewählt. „Wizz Air befolgt die Vorschriften und respektiert alle behördlichen Auflagen und Gesetzte. Der Flugplan in Österreich wird, sobald es die Reisebeschränkungen zulassen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, voll umfänglich durchgeführt. Wir beobachten kontinuierlich die Nachfrage und die geltenden Reisebeschränkungen und aktualisieren die Website entsprechend”, so eine Sprecherin der Billigfluggesellschaft gegenüber Aviation Direct. Ab Salzburg mit Stand 7. Jänner 2021 geplant: (Änderungen jederzeit möglich) Tuzla Varna (Schwarzes Meer) St. Petersburg Belgrad Kiew-Schuljany Larnaka Ab Wien mit Stand 7. Jänner 2021 geplant:(Änderungen jederzeit möglich) Tirana Eriwan Brüssel-Charleroi

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