Januar 11, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 11, 2021

PCR-Tests: Flughafen Wien senkt den Preis

Am Flughafen Wien wurden per 11. Jänner 2021 die Preise für PCR-Tests von 120 Euro auf 99 Euro gesenkt. Die Kosten sind noch weiterhin hoch, da es beispielsweise in Wien ein Großlabor gibt, das die gleiche Leistung für 59 Euro anbietet. Antigen-Schnelltest werden im Health Center Vienna Airport im Office Park 3 für 35 Euro angeboten. Auch dieser Preis liegt über jenem, der durchschnittlich in Apotheken verlangt wird. Allerdings ist am Flughafen ein ärztliches Attest inkludiert. In Apotheken erhält man lediglich ein Testprotokoll, da Atteste ausschließlich von Ärzten geschrieben werden dürfen.

weiterlesen »

Video-Rundfahrt: So verschlafen ist das Vorfeld in Wien

Der Flughafen Wien war bis März 2020 als ein äußerst belebter Ort, der gefühlt niemals schläft, bekannt. Der momentane, von der österreichischen Bundesregierung angeordnete Lockdown sowie die Einreise- und Quarantänebestimmungen sind am Vorfeld des größten Airports Österreich deutlich wahrnehmbar. Viel ist nicht los, doch umso mehr Flugzeuge sind in Schwechat abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Ein Video, das Aviation Direct von Flughafenarbeitern zur Verfügung gestellt wurde, zeigt eine Rundfahrt über das Vorfeld des Flughafens Wien-Schwechat und veranschaulicht die angespannte Situation, in der sich die Branche befindet, deutlich. Das Video wurde am Sonntag aufgenommen. Tipp: Wer keine Zeit für die gesamte Rundfahrt hat – in den ersten 30 Sekunden ist alles im Zeitraffer zusammengefasst.

weiterlesen »

Mitten in der Krise: Lauda Europe sucht Erste Offiziere

Kaum eine Fluggesellschaft ist derzeit auf der Suche nach Piloten. Ganz anders die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe: Diese schreibt derzeit freie Stellen für Airbus-A320-Copiloten, die über mindestens 800 Flugstunden Erfahrung auf diese Muster verfügen, aus. Wo die Ersten Offiziere eigentlich arbeiten sollen, steht in der auf der Ryanair-Homepage veröffentlichten Stellenanzeige allerdings nicht. Derzeit unterhält Lauda Europe in Wien und Palma de Mallorca eine Basis. Jene, die vom Vorgänger Laudamotion in Düsseldorf und Stuttgart betrieben wurden, hat der Konzern im Herbst 2020 geschlossen. Im Sommerflugplan 2020 hätte die damalige Laudamotion in Zadar eine Basis eröffnen sollen. Dieser Plan wurde aufgrund der Corona-Pandemie vorerst zurückgestellt. David O’Brien, Geschäftsführer von Laudamotion, Lauda Europe und Ryanair sowie Vorstandsmitglied von Ryanair, erklärte gegenüber Aviation Direct, dass die Pläne in den Sommerflugplan 2021 verschoben wurden. Demnach ist damit zu rechnen, dass Lauda Europe mit Airbus A320 ab Zadar im Auftrag von Ryanair fliegen könnte. Allerdings gibt es auch zahlreiche andere Standorte, die derzeit im Gespräch sind. Piloten sowie Erste Offiziere ohne TR werden derzeit von Lauda Europe nicht gesucht. Aus der Stellenausschreibung geht hervor, dass man Interessensbekundungen sammelt und sich dann melden würde, falls irgendwann Bedarf bestehen sollte.

weiterlesen »

2020: Air Baltic mit 73 Prozent Rückgang

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte über viele Jahre hinweg stetig zulegen und zum Teil zweistelliges Wachstum verzeichnen. Damit war ab März 2020 abrupt Schluss, denn die Corona-Pandemie schlug zu. Die Anzahl der beförderten Passagiere brach um 73 Prozent auf 1.340.900 Fluggäste ein. Air Baltic war auch erheblich weniger in der Luft, denn im Jahr 2020 wurden lediglich 22.300 Flüge durchgeführt. Im direkten Vergleich mit dem Rekordjahr 2019 bedeutet dies einen Rückgang um 64 Prozent. Im Dezember 2020 hatte Air Baltic 54.200 Passagiere an Bord und damit um 85 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Durchgeführt wurden 77 Prozent weniger Flüge. Air Baltic hob nur 1.100 Mal ab. „2020 wird als das härteste Jahr der kommerziellen Luftfahrt in die Geschichte eingehen. Während des größten Teils des Jahres konnten wir die wesentlichen Konnektivitäten für Riga und das Baltikum aufrechterhalten. Ein erheblicher Teil des BIP-Rückgangs in der Region ist jedoch darauf zurückzuführen, dass wir nur fliegen dürfen. Für die zukünftige Entwicklung des Baltikums ist es entscheidend, dass Air Baltic nach der erfolgreichen Bekämpfung der Pandemie auf seinen Wachstumspfad zurückkehrt“, so Firmenchef Martin Gauss. „Im Jahr 2020 haben wir sicherlich unsere schwierigsten Herausforderungen erlebt, aber zusammen mit enormen Anstrengungen und harter Arbeit haben wir dafür gesorgt, dass Air Baltic bestehen bleibt und seinen Betrieb fortsetzt. Wir haben uns klar dazu verpflichtet, wieder über das alte Niveau hinauszuwachsen. Unsere Vision ist es, dass Air Baltic zu einer nachhaltigen Fluggesellschaft auf dem EU-Luftverkehrsmarkt wird und gleichzeitig einen kontinuierlichen Wachstumspfad und eine innovative Verbesserung des Passagiererlebnisses beibehält.“

weiterlesen »

Thai Airways hängt Wien endgültig ab

Die insolvente Fluggesellschaft Thai Airways zieht sich erneut aus Wien-Schwechat zurück. Der Carrier reaktivierte die Verbindung nach Bangkok am 17. November 2017, setzte diese jedoch aufgrund der Corona-Pandemie aus. Nun ist endgültig Schluss, denn auch das in Österreich beschäftigte Personal erhielt zwischenzeitlich die Kündigung, bestätigte der Carrier gegenüber Aviation Direct. Die Corona-Pandemie setzte Thai Airways finanziell stark zu. Der Carrier flüchtete sich in ein Insolvenzverfahren, wobei noch unklar ist wie dieses beendet wird. Im Zuge von Einsparungsmaßnahmen wurden das Streckennetz und der Personalstand stark reduziert. Wien wird künftig nicht mehr angeflogen. In einer Stellungnahme bestätigt Thai Airways, dass mit Ende 2020 das in Österreich beschäftigte Personal gekündigt wurde und das lokale Office geschlossen wurde. Eine Rückkehr nach Wien-Schwechat ist – zumindest auf absehbare Zeit – nicht mehr geplant. Betroffen sind laut offiziellen Angaben acht Dienstnehmer. Die Strecke Wien-Bangkok ist allerdings weiterhin bei den Mitbewerbern Austrian Airlines und Eva Air verfügbar. Beide Carrier haben keine Pläne diese Route aufzugeben. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Flugplan jedoch stark ausgedünnt und es kommt immer wieder zu kurzfristigen Anpassungen. Für den Sommer 2021 planen sowohl die AUA als auch Eva Air zwischen Wien und Bangkok zu fliegen.

weiterlesen »

Umfrage: Impfbereitschaft in Österreich gestiegen

Derzeit rechnen diverse Fluggesellschaften und die IATA damit, dass die Impfkarte künftig der „zweite Reisepass“ werden könnte. Diverse Staaten könnten eine erfolgte Impfung gegen Covid-19 zur Grundvoraussetzung für die Einreise machen. Die Impfbereitschaft in der österreichischen Bevölkerung liegt laut einer aktuellen Umfrage des Nachrichtenmagazins „Profil“ bei etwa 50 Prozent. Die vom Meinungsforschungsinstitut durchgeführte Befragung ergab folgende Ergebnisse: 31 Prozent würden sich „ganz sicher“ impfen lassen, wenn sie ab sofort die Möglichkeit hätten. 20 Prozent sagen „eher ja“ 24 Prozent lehnen eine Impfung strikt ab 19 Prozent sind „eher“ abgeneigt Im direkten Vergleich mit einer Umfrage, die ein Institut im November 2020 im Auftrag der Gratiszeitung „Heute“ durchgeführt hat, ist damit die Impfbereitschaft in Österreich gestiegen, zieht das Nachrichtenmagazin „Profil“ Resümee. In der November-Umfrage, die für „Heute“ gemacht wurde lehnten noch 27 Prozent der Befragten eine Covid-Impfung strikt ab. Die größte Verschiebung gab es allerdings im Segment der ohnedies Aufgeschlossenen. Der Anteil jener, die sich „ganz sicher“ impfen lassen, stieg in den vergangenen Monaten von 19 Prozent auf 31 Prozent. Die Zahl der eingefleischten Impfgegner blieb annähernd gleich (November 2020: 21 Prozent, Jänner 2021: 24 Prozent). (n=500Schwankungsbreite: +/- 4,4 Prozentpunkte).

weiterlesen »

Klagenfurt rutschte 2019 tiefer in die Verlustzone

Der österreichische Regionalflughafen Klagenfurt fertigte laut Statistik Austria zwischen Jänner und November des Vorjahres 49.100 Passagiere ab. Es ist damit zu rechnen, dass es über das Gesamtjahr 2020 rund 50.000 Reisende waren. Derzeit ruhen die beiden Linienstrecken nach Köln/Bonn (Eurowings) und Wien (Austrian Airlines). Die „Kleine Zeitung“ berichtet, dass der teilprivatisierte Flughafen im Geschäftsjahr 2019 den Verlust auf 2,48 Millionen Euro ausgebaut hat. Wie hoch dieser im Coronajahr 2020 war, ist derzeit unklar, da keine Angaben zu den aktuellen wirtschaftlichen Daten des Airports gemacht werden. Der Flughafen Klagenfurt befindet sich zu 74,9 Prozent im Eigentum der Lilihill Gruppe um Franz Peter Orasch. Das Land Kärnten hält 20 Prozent und die Stadt Klagenfurt knapp über fünf Prozent.

weiterlesen »