Januar 28, 2021

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Januar 28, 2021

UAC kauft ehemalige CityJet-Superjets zurück

Die irische Fluggesellschaft war der erste und bislang einzige Carrier mit Sitz in der Europäischen Union, der Maschinen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 auf Linienflügen einsetzte. Sogar für die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines flog man mit dem russischen Muster. Nun bahnt sich an, dass die United Aircraft Company die sechs Regionaljets zurückkaufen könnte. Noch unter der Eigentümerschaft des Hans-Rudolf Wöhrl entschied sich Cityjet für den Superjet. Für den russischen Hersteller war es eine langersehnte Bestellung aus der Europäischen Union. Bedingt durch einen späteren Wetlease-Auftrag für Brussels Airlines waren die Maschinen aus russischer Entwicklung sogar für die Lufthansa Group im Einsatz. Doch Brussels und Cityjet waren in Sachen Ersatzteilversorgung äußerst unzufrieden. Diese ist die Achillesferse des Musters, denn die Wartezeiten sind zum Teil unzumutbar lange. So kam es dazu, dass die sieben Superjets ausgeflottet wurden und an das Leasingunternehmen Special Purpose Vehicle RJ Leasing zurückgegeben wurden. Der Lessor ist eine Tochter der italienischen Superjet International. Die Maschinen wurden ins maltesische Register „geparkt“ (9H-SJA, 9H-SJB, 9H-SJC, 9H-SJD, 9H-SJE, 9H-SJF und 9H-SJI). Die Order über 15 Einheiten wurde storniert und seither findet sich kein neuer Leasingnehmer. Russische Medien berichten, dass mit Ausnahme der 9H-SJI alle ehemaligen Cityjet-SSJs von der United Aircraft Company zurückgekauft werden. Derzeit sind die Maschinen in Belgrad und Venedig abgestellt. Finanziert werden soll der Rückkauf übrigens erneut von der staatlichen VEB, die bereits beim Cityjet-Deal das nötige Kleingeld bereitgestellt hat. Anschließend sollen die sechs SSJ-100 an die staatliche PSB-Aviaprofleasing übergeben werden und noch im Laufe des Jahres 2021 an russische Betreiber

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Inlandtourismus in Österreich: Kein Boom, sondern 30 Prozent Rückgang

Der österreichische Tourismus litt im Vorjahr massiv unter den Flogen der Corona-Pandemie, denn die Beherbergungsbetriebe verzeichneten laut Statistik Austria einen Rückgang von 35,9 Prozent auf 97,9 Millionen Nächtigungen. Damit befand man sich auf jenem Niveau, das man Anfang der 1970er Jahre hatte. Die Anzahl der Personen, die in touristischen Unterkünften genächtigt haben, brauch sogar noch stärker kein. Die Betriebe verzeichneten um 45,8 Prozent weniger Gäste und hatten somot nur noch 25 Millionen Urlauber. Vermieter von Ferienwohnungen kamen mit einem Rückgang von 22,6 Prozent (gewerblich) bzw. 23,6 Prozent (Privatvermieter) besser davon als Hotels und Pensionen. Der Aufruf der österreichischen Bundesregierung, dass man doch bitte im Inland Urlaub machen soll, konnte den starken Rückgang der internationalen Touristen nicht einmal ansatzweise kompensieren. Aus dem Ausland kamen etwa 15,1 Millionen Urlauber – Rückgang von 52,7 Prozent – und die restlichen 9,94 Millionen sind auf das Inland entfallen. Der Tourismus innerhalb Österreichs konnte – trotz des Aufrufs der Regierung – keinen „Boom“ verzeichnen, sondern brach gar um 30,5 Prozent ein. Somit hatte die Strategie der Kurz-Staatsführung keinen Erfolg.

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D-ABUL: Condor gibt erste Boeing 767 zurück

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird in Kürze die Boeing 767 mit der Registrierung D-ABUL an Leasinggeber Aercap zurückgeben. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass der Vertrag ausläuft und nicht mehr verlängert wird. Der genaue Tag für das Ausfliegen auf den Pinal Airpark steht noch nicht fest. Condor erklärt, dass dies jedenfalls noch im Jänner 2021 erfolgen wird. Zuletzt setzte der Ferienflieger diese Boeing 767 auch als temporäres Frachtflugzeug ein. Die D-ABUL wurde im Jahr 1994 an China Southern Airlines ausgeliefert, wo sie bis 1998 im Einsatz war. Anschließend flog sie bis 2001 für die italienische Eurofly, dann für Alitalia und im März 2012 stieß der Langstreckenjet zu Condor. Ein Ersatz für diese Maschine wird zumindest vorläufig nicht eingeflottet.

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Schweiz: Einreise nur noch mit negativem PCR-Befund

Ab sofort verlangt die Schweiz von allen Passagieren, die auf dem Luftweg einreisen, die Vorlage eines negativen PCR-Befunds. Dieser muss bereits vor dem Boarding dem Bodenpersonal vorgewiesen werden. Andernfalls kann die Beförderung verweigert werden. Personen, die aus so genannten Risikogebieten kommend einreisen wollen, müssen den Befund auch bei der Einreise vorweisen. Anschließend muss eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. „Freitesten“ ist frühestens nach sieben Tagen mittels PCR- oder Antigentest möglich. Der für die Einreise benötigte PCR-Befund darf maximal 72 Stunden alt sein.

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Green Airlines stellt den Verkauf von Karlsruhe-Berlin ein

Das Startup Green Airlines verschob bereits mehrfach die Aufnahme der Charterflüge zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg. Kommende Woche sollte es losgehen, doch nun wurde der Verkauf eingestellt. Ein neuer Termin für den Erstflug ist nicht mehr in Sicht. Zwischenzeitlich entfernte auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden sämtliche Hinweise auf Green Airlines von der Internetseite. Auch in den Flugplänen ist das Charterunternehmen nicht mehr enthalten. Der Anbieter ist keine Fluggesellschaft, sondern plant Turbopropflugzeuge bei der französischen Chalair zu chartern und die Sitzplätze auf eigene Rechnung zu vermarkten. „Vor einigen Tagen haben uns Green Airlines und die durchführende Chalair die Streichung der Flüge zwischen dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) und Berlin für den verbleibenden Winterflugplanzeitraum mitgeteilt. Ob die Flüge im Sommerflugplan aufgelegt werden können, wird von Green Airlines – abhängig von den Entwicklungen im Luftverkehr im weiteren Verlauf der Corona-Pandemie – entschieden werden“, erklärt FKB-Chef Uwe Kotzan. Stefan Auwetter, Gründer und Geschäftsführer des Startups, bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass der Verkauf zwischen Karlsruhe und Berlin-Brandenburg eingestellt wurde. Der Manager führte aus: „Die Buchungsmöglichkeit für die Strecke Karlsruhe/Baden-Baden – Berlin ist derzeit bis auf weiteres ausgesetzt. Grund hierfür sind die anhaltenden Maßnahmen, die im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen wurden und das Reise- und Buchungsverhalten stark beeinflussen“. Angesprochen auf den Einfluss dieser Entscheidung auf den angekündigten Start in Paderborn sagte der Green-Airlines-Chef: „Nach derzeitigem Planungsstand werden unsere Verbindungen Paderborn-Sylt, Paderborn-Zürich und Zürich-Sylt mit Beginn des Sommerflugplans Ende März aufgenommen. Die Strecke FKB-BER ist weiterhin Bestandteil unserer Planungen, einen Starttermin können wir derzeit noch nicht

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Lufthansa: Auf ultrakurzen Flügen besser keinen Durst bekommen

Im Frühjahr wird die Lufthansa Group in der Economy-Class der Kurz- und Mittelstrecke auf Paid-Catering umstellen. Ab einer Flugdauer von einer Stunde sind Speisen und Getränke gegen Bezahlung erhältlich. Doch wie sieht das Catering-Konzept auf besonders kurzen Flügen aus? Unter einer geplanten Flugzeit von 60 Minuten wird Lufthansa keine Waren aus der Speise- und Getränkekarte verkaufen. Ab 35 Minuten erhalten die Economy-Passagiere eine Flasche Wasser und eine kleine Schokolade. Ist die Flugdauer noch kürzer, so sollte man besser keinen Durst bekommen, denn der Eco-Bordservice wird nur noch aus einem Stück Schokolade bestehen. Gegenüber dem momentanen „Kurzflug-Service“ der Konzerntochter Austrian Airlines erscheint die kleine Süßigkeit sogar großzügig. Beispielsweise auf Flügen innerhalb Österreichs werden überhaupt keine Getränke mehr ausgeschenkt. Die Konzernmutter Lufthansa verteilt selbst auf ultrakurzen Flügen wie Stuttgart-Frankfurt kostenlose Wasserflaschen. Unter dem Deckmantel Corona gibt es bei Austrian Airlines ansonsten nur die Wahl zwischen Wasser, Tee und Kaffee. In Zukunft will Austrian Airlines – im Gegensatz zu den Konzernschwestern Swiss und Lufthansa – selbst für Wasser zur Kasse bitten.

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