Januar 28, 2021

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Januar 28, 2021

2020: Basel meldet 71 Prozent weniger Passagiere

Der Flughafen Basel-Mulhouse zählte im Vorjahr 2,6 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 nutzten um 71 Prozent weniger Reisendende den Airport. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich auf 51.570 Starts und Landungen. Im Cargobereich konnte der Euro Airport einen 2,3-prozentigen Zuwachs auf 108.500 Tonnen verzeichnen. Als direkte Folge der pandemiebedingten Reisebeschränkungen wurde in den Monaten April bis Juni mit 97 Prozent der stärkste Rückgang des Passagierverkehrs verzeichnet. Im Sommer zog der Flugverkehr wieder etwas an, insbesondere im August, dem passagierstärksten Monat der Krise, in welchem der Flughafen 390 000 Passagiere und somit 40 Prozent weniger als im Vorjahr begrüsste. Im traditionell schwachen Monat November ging dieser mit einem Minus von 87 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erneut drastisch zurück. Um der Krise weiterhin standhalten zu können, führt der EuroAirport auch im Jahr 2021 die strenge Ausgabenkontrolle fort. Aufgrund der unsicheren Prognosen arbeitet der Flughafen mit drei Szenarien mit Passagieraufkommen zwischen 3 und 5 Millionen. Wie schnell sich der Passagierverkehr erholen wird, hängt von der Geschwindigkeit der nationalen Impfkampagnen, die dadurch verringerte Zahl der Ansteckungen und der damit zusammenhängenden Reduzierung der Reisebeschränkungen ab. Der EuroAirport geht heute davon aus, dass das Passagieraufkommen von 2019 erst in einigen Jahren wieder erreicht werden wird.

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Portugal streicht alle Flugverbindungen mit Brasilien

Portugal wird ab morgen alle Flugverbindungen von und nach Brasilien kappen.  Die portugiesische Regierung möchte es nicht riskieren, weitere Corona-Infizierte in das Landesinnere zu schleppen. Zudem beunruhigt die Entdeckung neuer Mutanten des Virus. Zwischen Brasilien und der ehemaligen Kolonialmacht Portugal gibt es traditionell enge Beziehungen. Diese Maßnahme soll deswegen nur für einen begrenzten Zeitraum gelten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte unterdessen mit, dass die zunächst in Brasilien festgestellte Mutante inzwischen in acht Ländern nachgewiesen worden sei. In Brasilien wurden zuletzt täglich mehr als tausend Coronavirus-Todesfälle registriert, so der ORF. 

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Ab Freitag: Norwegen schottet sich wieder ab

Die norwegische Regierung schirmt das Land in der Nacht zum Freitag ab: die Grenzen werden für nahezu alle Einreisende dicht gemacht. Ab morgen werde Norwegen die striktesten Einreisebeschränkungen seit Mitte März einführen, so die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg heute auf einer Pressekonferenz. Damit reagiert die Regierungsspitze auf die sich rasch verbreitenden Corona-Mutationen. „Die Grenze wird praktisch für alle geschlossen sein, die nicht in Norwegen leben“, so Solberg weiter. Es werde nur wenige Ausnahmen geben, darunter für Arbeitnehmer mit „kritischen Funktionen“, den Warentransport und im Gesundheitswesen aus den Nachbarländern Schweden und Finnland, so der ORF. Seit Mittwoch gelten auch in Finnland verschärfte Einreiseregeln. Dänemark lässt seit dem 9. Jänner bis auf wenige Ausnahmen nur noch Menschen ins Land, die einen triftigen Einreisegrund sowie einen negativen und maximal 24 Stunden alten Corona-Test vorweisen können. Schweden hat zudem seine Grenzen nach Norwegen geschlossen.

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HiSky erlangt das AOC

Bald kann die noch in Gründung befindliche moldawische Fluglinie HiSky abheben. Das AOC hat der Carrier schon in der Tasche. Und zwar schon seit dem 26. Jänner, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Damit sei auch das letzte Hindernis überwunden. Die notwendige Betriebsgenehmigung würde die rumänische Schwestergesellschaft HiSky Europe mitbringen. Das Start-up betreibt eine einzelnes Flugzeug vom Typ A319-100. Die Airbus-Maschine verweilt derzeit auf einem Flieger-Parkplatz in der moldawischen Hauptstadt. Der Fuhrpark der oben angesprochenen Schwester ist nicht sonderlich größer: nur ein Airbus A320-200 steht bereit.

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Ab Mai: Pobeda startet in Moskau

Pobeda, die Tochtergesellschaft der russischen Aeroflot, wird voraussichtlich am 1. Mai 2021 den geplanten Betrieb von Moskau Sheremetyevo aus starten. Internen Flugplänen zufolge würde die Billig-Airline die Hauptstadt Russlands zunächst mit Machatschkala (2x täglich) und Perm (3x täglich) verbinden, schreibt das Luftfahrtportal CH-Aviation. Ab dem 1. Juni wolle der Low-Coster einen drauflegen und weitere Destinationen ab Sheremetyevo anbieten. So seien die Reiseziele Sotschi (täglich), Antalya (täglich), Jekaterinburg (täglich), Istanbul (2x täglich), Riga (2x täglich) und Ufa (4x täglich) bereits in Planung. Zudem sollen im Juli Routen nach Barnaul (täglich), Mineralnye Vody (3x täglich), Uljanowsk Baratayevka (täglich) und Vladikavkaz (täglich) folgen.

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Wizzair führt Reiseversicherung mit Covid-19-Schutz ein

Wizzair-Kunden sind ab sofort auch gegen Covid-19 abgesichert – zumindest bietet der Low-Coster seinen Passagieren nun einen Corona-Versicherungsschutz an. Dieser ist Teil des allgemeinen Reiseversicherungspakets und kann auf wizzair.com dazu gebucht werden. Abgedeckt würden Covid-bedingte Stornierungen und medizinische Kosten bei Auslandsreisen, so die ungarische Fluglinie. „Bei einer Covid-19-Infektion während der Auslandsreise und damit verbundenen zusätzlichen Kosten für eine Verlängerung des Aufenthalts oder medizinischen Kosten für eine Behandlung, deckt die Wizzair Reiseversicherung dies ab (bis zur vereinbarten Höchstgrenze). Die Versicherung springt auch bei einer Stornierung durch eine Corona-Infektion vor Reiseantritt ein. Die Reiseversicherung von Wizzair deckt auch verlorenes, gestohlenes oder beschädigtes Gepäck sowie einen verpassten Abflug ab. Es gelten dabei die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Ausschlüsse“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Fluggesellschaft macht seit geraumer Zeit mit dem Versicherungsanbieter Chubb gemeinsame Sache.  „Bei WIZZ sind wir bestrebt, das Reiseerlebnis zu optimieren, sei es der Buchungsprozess, der Service an Bord oder das Angebot zusätzlicher Extras, die das Reisen bequemer und nahtloser machen. Mit unserem aktualisierten Reiseversicherungspaket können Passagiere sicher sein, dass sie im Falle von Covid-19-bedingten Problemen auf ihrer Reise vorbereitet und abgesichert sind“, so Andras Rado, Senior Corporate Communications Manager.

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WKO fordert europaweite Strategie für Restart der Reisebranche

Die Wirtschaftskammer Österreich, der europäische Dachverband der Hotellerie Hotrec sowie der Reisebüros ECTAA fordern, dass schnellstmöglich eine europaweite Gesamtstrategie für den Neustart der Reise- und Tourismusbranche abgestimmt und umgesetzt wird. Diese soll Quarantäne weitgehend vermeiden. „Für einen erfolgreichen Re-Start der Reise- und Tourismusbranche braucht es zwingend eine europaweit abgestimmte, effiziente Test- und Impfstrategie, um Quarantänemaßnahmen und Reisebeschränkungen vermeiden zu können“, zeigt sich Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Initiator der Arge „Restart“, mit den Playern der heimischen Reisebranche – Reisebüros, Hotellerie, Flugverkehr, Buchungssystemeanbieter – einig. „Es braucht europaweit eine beschleunigte Durchimpfung, einheitliche Vorgaben zum Nachweis von Tests und Impfungen sowie die Forcierung von schnell durchführbaren Antigentests, damit die sich ständig und kurzfristig ändernden Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen so weit wie möglich vermieden werden können und insbesondere Landeverbote der Vergangenheit angehören. Wenn wir es jetzt auf EU-Ebene schaffen, langfristig eine Strategie zu entwickeln, dann wird diese uns auch in möglicherweise kommenden Krisen vor derart horrenden Auswirkungen, wie wir sie jetzt erleben, schützen können“. Auch beim WKÖ-Fachverband Hotellerie ist man der Ansicht, dass eine europaweite Abstimmung und Koordination die Basis für eine erfolgreiche Sommersaison 2021 darstellt. Doch auch innerhalb Österreichs soll es noch einige Aufgaben zu erledigen geben: „Wir brauchen unter anderem genügend Vorlaufzeit, um unsere Betriebe wieder zu öffnen und dabei bedarf es einer guten Wiedereröffnungsstrategie, mit zielführenden und verhältnismäßigen Maßnahmen. Die geplanten Gästetestungen beispielsweise müssen praktisch und einfach umsetzbar sein, wir haben hier schon vor Wochen konkrete Vorschläge an die Politik geliefert“, so Susanne Kraus-Winkler,

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S7 Airlines verchartert A319 per Mausklick

Die russische S7 Airlines ermöglicht seit kurzer Zeit das Chartern von Maschinen des Typs Airbus A319 übers Internet. Mit wenigen Mausklicks kann der Sonderflug konfiguriert werden. Was es kosten wird, zeigt das Menü gleich an. Die Maschinen sind mit 25 Business- und 72 Economy-Class-Sitzen bestuhlt. Im Charterpreis sind unter anderem die Mitnahme von Gepäck, Catering und Sportgepäck inkludiert. Das Produkt nennt sich S7Select und richtet sich ausdrücklich an Privatpersonen und private Reisegruppen. Vorerst werden nur Charteraufträge innerhalb Russlands angenommen. Preisbeispiel: Oneway von Moskau-Domodedovo nach Sotschi kostet etwa 15.000 Euro, also gerundet zirka 155 Euro pro Sitzplatz.

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Chicago: Mann wohnte drei Monate im O’Hare-Sicherheitsbereich

Im Sicherheitsbereich des Flughafens Chicago O’Hare „wohnte“ ein 36-jähriger Mann rund drei Monate lang und das angeblich ohne, dass er dem Personal oder der Polizei aufgefallen wäre. Die Geschichte erinnert stark an den Kinofilm „Terminal“, denn der „Bewohner“ wollte aus Angst sich mit Covid-19 zu infizieren nicht abfliegen. Die zuständige Staatsanwaltschaft stellt den Verlauf der Dinge so dar: Der Mann ist am 19. Oktober 2020 aus Los Angeles kommend auf dem Flughafen Chicago O’Hare gelandet. Anschließend soll er einem Flughafenmitarbeiter einen Ausweis entwendet haben. Dieser hat den Diebstahl jedoch nicht bemerkt und seine Zutrittskarte für den Sicherheitsbereich bei der Ausweisstelle als verloren gemeldet. Diese nahm dann eine Sperrung vor. Angenommen wird, dass der 36-jährige den Sicherheitsbereich zumindest einmal verlassen und anschließend mit dem gestohlenen Dienstausweis wieder betreten hat. Seither „wohnte“ er im Transitbereich. Mit Mahlzeiten und Getränken habe er sich in den Geschäften versorgt, aber auch von Reisenden „Spenden“ erhalten. Insofern erscheint es doch fragwürdig, dass die Belegschaft des Airports drei Monate lang nichts bemerkt haben will. Erst dann sollen United-Airlines-Bedienstete misstrauisch geworden sein und den Mann um ein Ausweisdokument gebeten haben. Dieser zeigte den gestohlenen Mitarbeiterausweis vor, jedoch stimmte das Foto ganz offensichtlich nicht mit der Person überein. Die Exekutive wurde herbeigerufen und diese verhaftete den 36-jährigen. Der Mann muss sich nun vor Gericht verantworten. Laut Chicago Tribune soll die zuständige Richterin den Antrag der Staatsanwaltschaft zunächst für völlig unglaubwürdig gehalten habe. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass drei Monate lang niemand etwas bemerkt haben will und das auch

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Easyjet-Chef Lundgren: „Erholung erst im Jahr 2023“

Vor dem Jahr 2023 wird der Flugverkehr höchstwahrscheinlich nicht das Niveau des Jahres 2019 erreichen, davon geht Easyjet-Konzernchef Johan Lundgren aus. Gleichzeitig kritisiert er gegenüber dem Evening Standard auch hohe Kosten für Coronatests und die Komplexität der Einreise- und Quarantänebestimmungen. Für die Notwendigkeit der im Frühjahr gesetzten Sofortmaßnahmen bringt der Manager zwar noch Verständnis auf, doch danach ist zu wenig auf Europaebene geschehen. „Wir wissen, dass der einzige Faktor, der Kunden von der Buchung und dem Reisen abhält, Einschränkungen wie Quarantäne sind. Aus diesem Grund ist es so wichtig, dass die Regierungen einen Fahrplan haben, um Beschränkungen aufzuheben, wenn mehr Menschen geimpft werden und wenn dies sicher ist“, so Lundgren. Der Manager fordert daher, dass die für die Einreise in viele Länder erforderlichen Coronatests billiger werden. „Für die meisten Menschen und Familien ist das momentan unerschwinglich. Die Tests müssen einfach billiger werden. Wenn man die aktuellen Preise für die Testungen auf den Reisepreis addiert, dann können nur noch wohlhabende Menschen fliegen“. Mancherorts kommen noch Kosten für Quarantänehotels dazu. „Wir wollen keine normalen, hart arbeitenden Familien treffen, für die vor Unternehmen wie Easyjet kein Urlaub möglich war. Das kann nicht das Richtige sein, es schafft nur weitere Spaltungen in der Gesellschaft“. Den momentan in der Politik kursierenden Vorschlag, dass Personen, die bereits geimpft wurden, Reiseerleichterungen erhalten sollen oder gar im Flugverkehr eine Impfpflicht eingeführt werden soll, findet Lundgren nicht attraktiv: „Wichtig ist zu wissen, ob Sie das Virus haben oder nicht, weshalb wir jetzt billig und schnell testen sollten. Ich denke

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