Februar 26, 2021

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Februar 26, 2021

Lynne Embleton wird neue Aer-Lingus-Chefin

Die IAG-Tochter Aer Lingus bekommt am 6. April 2021 mit Lynne Embleton eine neue Chefin. Sie folgt auf Donal Moriarty, der seit Oktober übergangsweise als CEO fungierte. Embleton leitete zuvor den Frachtbereich der International Airlines Group und war in ihrer bisherigen Laufbahn in verschiedenen Positionen für British Airways tätig. Moriarty wird künftig wieder als Chief Corporate Affairs Officer fungieren. „Ich möchte Donal Moriarty für seine Arbeit als Interims-Chief-Executive danken. Er hat im schwierigsten Jahr in der Geschichte von Aer Lingus hervorragende Arbeit geleistet. Lynne hat große Erfahrung innerhalb der Gruppe. Bei IAG Cargo hat sie das Unternehmen geführt, da es sich schnell an die COVID-19-Pandemie angepasst hat und bedeutende Fortschritte bei der digitalen Transformation des Geschäfts erzielt hat. Ich bin zuversichtlich, dass sie die Fähigkeiten besitzt, Aer Lingus durch die Pandemie zu führen und es ihr zu ermöglichen, in Zukunft eine starke Wettbewerbsposition einzunehmen“, so Luis Gallego, Generaldirektor der IAG.

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DER schließt 50 Reisebüros

Der deutsche Touristikkonzern DER wird die Anzahl der Reisebüros in Deutschland reduzieren. Von den etwa 500 Filialen sollen 40 aufgelassen werden. Den Mitarbeiterstand will man um sechs Prozent verringern, wobei dies über ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen versucht wird. Zwar will man jenen DER-Beschäftigten, deren Reisebüros geschlossen werden, eine Weiterbeschäftigung in anderen Filialen anbieten, jedoch dürfte dies nicht für alle Mitarbeiter praktikabel sein. Man habe angesichts der Krise und der damit verbundenen niedrigen Buchungszahlen keine andere Wahl mehr. Zunächst berichtete Touristik Aktuell, wobei DER den Medienbericht bestätigte. Möglicherweise könnte es auch beim Mitbewerber Tui zu Schließungen von Reisebüros kommen. Gegen Jahresende 2020 war die Rede von etwa 15 Prozent der eigenbetriebenen Filialen. Eine Entscheidung ist noch nicht final gefallen, da noch intensive Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat laufen. Die Auflassung von stationären Tui-Reisebüros wäre angesichts der Krise nicht überraschend.

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AUA verkauft OE-LAX, OE-LAT und OE-LAW in die USA

Austrian Airlines konnte für jene drei Boeing 767, die ausgeflottet werden sollen, einen Käufer finden. Das auf den Verkauf gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests sicherte sich die drei Langstreckenjets. Die OE-LAT soll bereits Anfang März 2021 in Richtung Pinal Airpark in die USA ausgeflogen werden. Im Mai 2021 soll die OE-LAX flogen. Dort droht den AUA-Langstreckenjets die Zerlegung zum Zweck der Ersatzteilgewinnung. Über die Höhe des Kaufpreises haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die dritte Maschine, die im Paket enthalten ist, ist die OE-LAW. Für diese gibt es noch keinen konkreten Übergabetermin, jedoch soll die Maschine im Laufe des Jahres 2021 ausgeflogen werden „Dass wir alle drei Boeing 767 an einen Abnehmer verkaufen können, ist sehr erfreulich und ein großer Schritt für unsere Flottenumstellung“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Ich bedanke mich bei MonoCoque Diversified Interests für die guten Gespräche und bei unserem Team für den großen Einsatz“. Mit durchschnittlich 28,5 Jahren gehören die drei verkauften B767 zu den ältesten Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte. Die verbleibenden drei B767 sind zwischen 20 und 22 Jahre alt. Nach der erfolgten Ausflottung hat Austrian Airlines weiterhin neun Langstreckenjets zur Verfügung, die Österreich mit Destinationen rund um den Globus verbinden werden – von den USA bis in den Fernen Osten. Im Detail sind das sechs Boeing 777 mit über 300 Sitzen sowie drei Boeing 767 mit über 200 Sitzen. „MDI freut sich, das Wachstum seines Portfolios an Passagier- und Frachtflugzeugen mit der Aufnahme von drei Boeing 767-300ER fortzusetzen“, fügt MDI-Managerin

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IAG flog 6,9 Milliarden Euro Verlust ein

Das Corona-Jahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der International Airlines Group hinterlassen. Der Konzern schrieb einen Verlust in der Höhe von 6,9 Milliarden Euro. In 2019 flog man noch einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro ein. Konzernchef Luis Gallego will angesichts der weiterhin unklaren Lage keine Prognose für das laufende Jahr abgeben. Er hofft jedenfalls darauf, dass die Impfprogramme rasch voranschreiten und es zu einem Comeback der Reisebranche kommen wird. Der IAG gehören unter anderem British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level an. Air Europa will man – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung – im zweiten Halbjahr 2021 übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Firmengruppe konnte im Vorjahr nur etwa ein Viertel der Beförderungsleistung von 2019 erreichen. Konzernweit flog man 31,3 Millionen Fluggäste. Daraus resultierend brach der Umsatz um 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro ein. Die Liquidität wird mit 10,3 Milliarden Euro ausgewiesen, wobei wiederholt Anleihen aufgenommen wurden. Das Corona-Jahr 2020 brachte auch das Aus für zwei IAG-Konzernmitglieder: Die österreichische Level Europe musste Insolvenz anmelden. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen einen Käufer zu finden, so dass das Landesgericht gegen Jahresende die endgültige Schließung angeordnet hat. Das AOC und die Betriebsbewilligung sind mittlerweile erloschen. Die französische OpenSkies, die ebenfalls unter der Marke Level in der Luft war, musste ebenso schließen.

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Eurowings: Längere Pause für einige Deutschland-Österreich-Routen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verschiebt auch in Salzburg und Wien die Wiederaufnahme jener Strecken im Deutschland-Österreich-Verkehr, die seit einigen Wochen oder gar Monaten pausieren. Im Warmwasserbereich könnte es in der Mozartstadt, je nach Fortgang der Pandemie, ebenfalls zu Verschiebungen der Aufnahmetermine kommen. In der Bundeshauptstadt gibt es auf der Hannover-Strecke eine signifikante Änderung. Diese wird künftig nicht mehr von Eurowings, sondern von Austrian Airlines bedient. Erst vor einigen Jahren zog sich die AUA zu Gunsten der Konzernschwester von dieser Route zurück. Nun wird es wieder rückgängig gemacht. Die nachstehende Tabelle zeigt die aktuellen Aufnahmetermine von Eurowings im Verkehr zwischen Österreich und Deutschland. Ab Klagenfurt wurde die Reaktivierung der Köln-Strecke ebenfalls verschoben, nähere Einzelheiten in diesem Artikel. von nach Aufnahme Salzburg Berlin 01.04.2021 Salzburg Köln/Bonn 01.04.2021 Salzburg Düsseldorf laufend Salzburg Hamburg 01.04.2021 Wien Köln/Bonn 01.04.2021 Wien Düsseldorf laufend Wien Hamburg laufend Wien Hannover Übergabe an AUA Wien Stuttgart 01.04.2021

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Berlin: Ryanair plant 45 Sommer-Ziele

Bedingt durch die – zumindest offiziell – temporäre Schließung des BER-Terminals 5 („Ex-Schönefeld“) zogen auch die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air in den im Oktober 2020 eröffneten Neubau um.  Der irische Lowcoster ist der Ansicht, dass man Reisenden nun ein „neues und effizientes Erlebnis im T1 bieten kann“. Ryanair plant laut Mitteilung im Sommerflugplan 2021 rund 45 Destinationen ab Berlin-Brandenburg anzubieten. „Wir freuen uns sehr, unseren Flugverkehr in Berlin in das neue Gebäude am Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg zu verlegen. Ryanair-Kunden können die gleichen fantastischen, günstigen Tarife und die gleiche praktische Lage in einem neuen Terminal, in dem man sich leicht zurechtfindet, genießen. Nachdem wir bereits seit mehr als 15 Jahren Flüge von Berlin an den Flughäfen Schönefeld und Tegel angeboten haben, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Berlin Brandenburg in den kommenden Jahren“, so Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Emirates verlor 1,63 Millionen Dollar in bar – Passagier will Geld zurück

Vor rund 12 Jahren wollte ein Passagier mit etwa 1,63 Millionen Dollar in bar im Handgepäck nach China fliegen. Das Bodenpersonal soll darauf bestanden haben, dass dieses am Schalter aufgegeben wird. Das hat ein Nachspiel vor Gericht, denn der Mann fordert von Emirates das Geld zurück. Der Passagier wollte von Lagos über Dubai und Hong Kong nach Guangzhou fliegen. Warum er so viel Bargeld dabei hatte, konnte er in den vergangenen 12 Jahren nicht schlüssig erklären. Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass die Gepäckstücke Lagos niemals verlassen haben. Es wurden zwar die Tags gefunden, jedoch die Taschen sind seither verschollen. Emirates brachte nun eine Berufung gegen ein Gerichtsurteil ein, denn der Passagier fordert 1,63 Millionen U.S.-Dollar zuzüglich 131.000 U.S.-Dollar Zinsen. Das Gericht will, dass der Carrier das Geld an den Geschäftsmann ausbezahlt. Die Airline hat allerdings Bedenken, dass im Falle einer erfolgreichen Berufung eine Rückzahlung nicht einbringlich sein könnte. Immerhin geht es um eine stattliche Summe. Das Gericht verwarf allerdings den Antrag, dass der Vollzug des ursprünglichen Urteils bis zur Entscheidung über das Rechtsmittel ausgesetzt wurde. Die Folge daraus ist, dass der Anwalt des Klägers nun die Zahlung fordert und sogar mit Vollstreckungsmaßnahmen dort. Wie sich die 12 Jahre alte Angelegenheit weiterentwickelt, wird sich zeigen.

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Condor fliegt nun DHL-Pakete

DHL-Pakete sind momentan für Condor lukrativer als Passagiere. Der Ferienflieger fliegt bis zumindest Ende Mai 2021 mit vier Boeing 767 im Auftrag von Deutsche Post DHL. Die ersten Flüge wurden bereits durchgeführt. Laut Condor werden die Maschinen ab Leipzig/Halle in Richtung Shannon, Mailand-Malpensa und Köln eingesetzt. Es handelt sich eigentlich um Passagierflugzeuge, jedoch wurden seit April 2020 einige Exemplare zu temporären Frachtern umgerüstet. „Wir haben bereits im letzten Jahr vermehrt Cargoflüge durchgeführt und unsere Expertise hier ausgebaut. Wir freuen uns sehr, jetzt auch mit einem so erfahrenen Partner wie DHL Express zusammenzuarbeiten“, erklärt Christian Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung. Der Ferienflieger setzte bereits früh auf Fracht statt Passagiere. Zu Spitzenzeiten waren 14 der 16 Boeing 767 als „Preighter“ im Einsatz. Auch andere Fluggesellschaften, darunter auch Austrian Airlines, haben Sitze aus ihren Maschinen entfernt, um Fracht transportieren zu können. Wie ein „AUA-Preighter“ aussieht, unter diesem Link.

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Icelandair fliegt mit Boeing 767 in die Antarktis

Die Fluggesellschaft Icelandair führt einen Flug von Keflavik in die Antarktis durch. Da die Range der Boeing 767 für die 7.100 Meilen lange Strecke nicht ausreichend ist, wurde in Kapstadt ein Tankstopp eingelegt. Das Flugziel des Langstreckenjets ist die Troll Research Station auf dem Kontinent Antarktis. Erst kürzlich flog Lufthansa den längsten Flug in der Firmengeschichte und brachte Forscher von Deutschland auf die Falkland-Inseln. Eingesetzt wurde ein Airbus A350-900. Die TF-ISN hob am 24. Feber 2021 in Keflavik unter der Flugnummer FI1010 ab. Zunächst flog man nach Kapstadt. Laut Icelandair befanden sich nebst norwegischen Forschern sechs Piloten, 13 Flugbegleiter und ein Mechaniker an Bord. Der Zweck des Fluges ist, dass Wissenschaftler abgeholt und nach Hause geflogen werden. Icelandair hat bereits Erfahrung mit Landungen auf der Eispiste in der Antarktis. Im Jahr 2015 war man in ähnlicher Mission mit einer Boeing 757 in der Antarktis. Damals schrieb der Carrier sogar Luftfahrtgeschichte, denn zum ersten Mal überhaupt landete ein kommerzielles Verkehrsflugzeug auf dem eiskalten Kontinent. Die nachstehende Dokumentation zeigt die Mission des Jahres 2015:

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Qantas verschiebt internationales Comeback

Qantas geht nicht mehr davon aus, dass der internationale Flugbetrieb am 1. Juli 2021 reaktiviert werden kann. Der Carrier plant nun mit dem Comeback gegen Ende Oktober 2021. Dies teilte die australische Fluggesellschaft mit. Hintergrund ist, dass keine nennenswerten Erleichterungen im Bereich der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Aussicht sind. Australien handhabt dies besonders hart, denn abgesehen von eigenen Staatsbürgern und wenigen Ausnahmen darf so gut wie niemand den Kontinent betreten. Mit Neuseeland hat man zwischenzeitlich ein Safe-Tavel-Abkommen geschlossen. Möglicherweise könnten weitere folgen, jedoch rechnet Qantas nicht damit, dass diese auf traditionellen „Rennstrecken“ kommen werden. Daher plant man nun mit einer Reaktivierung des internationalen Verkehrs gegen Ende Oktober 2021.

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