März 2, 2021

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März 2, 2021

Saudia will 70 neue Flugzeuge kaufen

Saudia befindet sich derzeit sowohl mit Airbus als auch in Boeing in intensiven Gesprächen über mögliche Großbestellungen. Laut lokalen Medienberichten organisierte sich der Carrier drei Milliarden U.S.-Dollar und will damit bis zu 70 neue Flugzeuge kaufen. Der Zeitpunkt für diese Order könnte der Fluggesellschaft aus Saudi-Arabien durchaus große Rabatte bringen, denn beide Hersteller konnten im Jahr 2020 nur wenige Neubestellungen an Land ziehen. Besonders Boeing kassierte viele Stornierungen, wobei die überwiegende Mehrheit das Krisenmuster 737-Max betraf. Saudia interessiert sich besonders für die Muster Airbus A321, Boeing 777 und 787. Allerdings könnte es auch zu einer Bestellung des jeweiligen Konkurrenzmusters kommen. Derzeit gibt man sich äußerst verschlossen und bestätigt gegenüber lokalen Medien lediglich, dass man 70 neue Flugzeuge beschaffen will. Somit ist unklar wie sich eine mögliche Order genau verteilen könnte.

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Tod nach Rolltreppensturz im Rollstuhl: Alaska muss 3,2 Millionen Dollar zahlen

Im Jahr 2017 verstarb auf dem Flughafen Portland eine 75-jährige Rollstuhlfahrerin. Sie fiel eine Rolltreppe herunter und erlag später an ihren Verletzungen. Nun wurde die Fluggesellschaft Alaska Airlines zur Verantwortung gezogen. Der Carrier muss 3,2 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen bezahlen. Natürlich stellt sich zunächst die Frage wie es sein kann, dass eine Airline dafür haftet, dass eine Rollstuhlfahrerin eine Rolltreppe des Flughafens hinunterfällt. Doch das Gerichtsverfahren, das in Seattle geführt wurde, stellte ein eindeutiges Versäumnis von Alaska Airlines fest. Nach U.S.-amerikanischem Recht sind Fluggesellschaften verpflichtet Rollstuhlfahrern entsprechende Unterstützungen zur Verfügung zu stellen. Genau das hat der Carrier verabsäumt, so dass die gehbehinderte Pensionistin mit einer für sie unüberwindbaren Hürde konfrontiert war. Die Dame versuchte die Rolltreppe mit ihrem Rollstuhl zu verwenden, um eben ihren Anschlussflug nicht zu verpassen. Die Überwachungskameras haben den Unfall dokumentiert. Doch Alaska Airlines wollte es nicht auf sich sitzen lassen, dass man die gehbehinderte Frau nicht unterstützt habe. Vielmehr wäre es so gewesen, dass sie jegliche Hilfe verweigert und abgelehnt habe. Sie wäre auf die Skybridge gebracht worden und anschließend wollte sie alleine zum nächsten Gate finden. Das Gericht ist der Ansicht, dass genau das unzulässig war. Der Gesundheitszustand der 75-jährigen Frau wäre offensichtlich nicht gut gewesen. Alaska Airlines habe gegen den Air Carrier Acccess Act verstoßen und haftet daher mit 3,2 Millionen U.S.-Dollar. Die Airline prüft derzeit gegen die Höhe der Schadenersatzverpflichtung in Berufung zu gehen. Das Urteil ist daher noch nicht rechtskräftig.

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United bestellt 25 weitere Boeing 737 Max

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer konnte 25 weitere Maschinen des Typs Boeing 737 Max an United Airlines verkaufen. Diese sollen ab 2023 ausgeliefert werden. Die Teilflotte soll in den nächsten beiden Jahren auf 94 Exemplare ausgebaut werden. Das krisengeschüttelte Muster hielt aufgrund von zwei fatalen Abstürzen, die 346 Menschen das Leben gekostet haben, ein längeres Flugverbot. Es kamen zahlreiche unschöne Details ans Tageslicht. Zahlreiche Luftfahrtbehörden, darunter die FAA und die EASA, haben unter Auflagen und Nachbesserungen die Wiederzulassung erteilt. Tui Airlines Belgium setzt als erste europäische Airline dieses Muster wieder kommerziell ein. Wenige Tage später zog auch Smartwings nach. Beide Fluggesellschaften führten ihren „Max-Comeback“-Flug nach Malaga durch. Dieser Umstand ist jedoch nur zufällig.

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SouthEast Airlines: Slowenisches Startup will mit A320 abheben

Ein ehemaliger Adria-Airways-Pilot will gemeinsam mit Partnern eine neue slowenische Fluggesellschaft in die Luft bringen. Diese soll unter dem Namen SouthEast Airlines mit einer reinen Airbus-A320-Flotte an den Start gehen. An Bord soll sich jener chinesische Investor befinden, der bereits die Flugschule aus der Konkursmasse von Adria Airways herausgekauft hatte. Erste Gespräche mit der slowenischen Zivilluftfahrtbehörde wurden bereits geführt. Zunächst will man sich auf die Durchführung von Charterflügen konzentrieren, wobei der Einstieg ins Liniengeschäft zu einem späteren Zeitpunkt angedacht ist. Gegenüber Sierra5 erklärte Initiator Blaž Berdnik: „Irgendwann Anfang 2019 haben mein Team und ich beschlossen, dass es Zeit für einen neuen Ansatz in Slowenien ist. Natürlich sind die Vorbereitungen für ein solches Projekt sehr intensiv und deshalb haben wir zwischen 18 und 20 Monate gebraucht, um unsere Pläne der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Im Januar haben wir nach dem ersten offiziellen Interview bei der Zivilluftfahrtbehörde der Republik Slowenien unsere Absicht, eine neue Fluggesellschaft mit Sitz in Slowenien zu gründen, offiziell bestätigt“. Maribor als Homebase im Rennen Durchaus spannend ist auch der Umstand, dass man sich noch nicht entschieden hat, ob Ljubljana oder Maribor die Homebase des geplanten Carriers wird. Für die Operation ab dem sich nahe der Steiermark befindlichen Airports dürfte sprechen, dass dieser günstiger ist als Ljubljana. Auch könnte man eventuell ein wenig von der Nähe zu Graz profitieren. Dagegen spricht aber, dass seit vielen Jahren kein Flugangebot ab Maribor erfolgreich war. Ausnahmslos mussten sämtliche Linienflüge mangels Nachfrage nach kurzer Zeit eingestellt werden. Eigenen Angaben nach hat SouthEast Airlines

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Kundenfeindlichkeit: Brüssel nimmt Airlines unter die Lupe

Die EU-Kommission nimmt das Verhalten der Fluggesellschaften in Sachen Fluggastrechte genauer unter die Lupe, denn Erstattungen werden von vielen Anbietern immer noch gesetzeswidrig verschleppt und auf die lange Bank geschoben. Dabei spielt auch eine Rolle, dass manche Anbieter Tickets verkaufen und mutmaßlich gar nicht die Absicht haben die Flüge durchzuführen. Welchen dubiosen Ausreden sich Fluggesellschaften bedienen, zeigt auch ein vorliegendes Schreiben, dass ein Austrian Airlines Passagier, dessen Flug nach Deutschland ohne Information annulliert wurde. Der Carrier versuchte sich dann vor der Ausgleichsleistung mit der „Corona-Ausrede“ zu drücken. Letztlich konnte ein Rechtsanwalt mit der Androhung einer Klage die AUA zur Zahlung bewegen. Brüssel drückte im Vorjahr beide Augen zu Die EU-Kommission vermutet, dass das kundenfeindliche Verhalten der Fluggesellschaften regelrecht System hat. Viele Anbieter spekulierten im vergangenen Frühjahr darauf, dass Brüssel eine „Gutscheinlösung“ durchwinkt, jedoch kam diese nie. Man wartete nicht nur ab, sondern viele Anbieter, darunter auch Lufthansa, Ryanair, Wizz Air, Air France-KLM und viele weitere, haben absichtlich die automatischen Erstattungsfunktionen deaktiviert. So produzierte man künstlich einen Rückstau und beispielsweise Lufthansa rühmte sich dann in regelmäßigen Abständen damit, dass man ja ach so viele Erstattungen geleistet habe. Die Fluggesellschaften haben bewusst das Gesetz ignoriert und zunächst drückte die EU-Kommission angesichts der außergewöhnlichen Gesamtsituation noch beide Augen zu. Da viele Anbieter die Praxis aber nicht abgestellt haben, sondern Tickets zu günstigen Preisen anbieten, jedoch dann die Aufnahme der Route immer wieder und wieder nach hinten verschieben, nehmen die Wettbewerbshüter das Geschäftsgebaren genauer unter die Lupe. Das Problem an der Sache ist, dass

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Piloten attackiert: Katze zwingt Boeing 737 zur Notlandung

Die Piloten einer Boeing 737 der Fluggesellschaft Tarco Airlines wurden von einer aggressiven Katze zur Notlandung gezwungen. Das Tier soll sich unbemerkt in die Maschine geschlichen haben und rund eine halbe Stunde nach dem Start sehr deutlich bemerkbar gemacht haben. Vermutet wird, dass die Katze während Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden still und heimlich ins Cockpit gelangt ist. Dort suchte sich der Vierbeiner erstmal ein sehr gutes Versteck und lege ein ausgiebiges Nickerchen ein. Das Tier scherte sich zunächst weder um die Anwesenheit der Piloten noch um den Start, sondern pennte genüsslich weiter. Rund eine halbe Stunde nach dem Start wachte das Tier auf und war so ganz und gar nicht darüber begeistert nach Doha zu fliegen. Laut lokalen Medienberichten war die Katze nicht nur aggressiv, sondern soll die beiden Flugzeugführer attackiert haben. Diese gaben aus Sicherheitsgründen den „Drohungen“ und Attacken des Vierbeiners nach und entschieden sich zur Not-Rücklandung auf dem Flughafen Khartoum. Dort wurde die aggressive Katze von der Exekutive in Empfang genommen. Der Vorfall ereignete sich bereits am 24. Feber 2021, wurde jedoch bislang nicht näher bekannt. Katzen sind im Gegensatz zu Nagetieren keine akute Sicherheitsgefahr – aber nur wenn sie nicht panisch werden und – wie in diesem Fall – gar die Piloten attackieren. Hätte sich das Tier ruhig verhalten, so wäre der Weiterflug problemlos und ohne Sicherheitsbedenken möglich gewesen. Allenfalls ist vorstellbar, dass der Kapitän die Katze in die Obhut der Flugbegleiter hätte übergeben können. Das kam jedoch nicht in Frage, denn dieses Exemplar soll dermaßen angriffslustig gewesen

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