März 15, 2021

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März 15, 2021

Österreich: ELGA auch beim „Green Pass“ involviert

Am 17. März 2021 wollen die EU-Mitglieder die Weichen für einen so genannten „Green Pass“, mit dem das Reisen innerhalb des Unionsgebiets vereinfacht werden soll, stellen. Fix erscheint bislang nur, dass Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, gewisse Privilegien erhalten werden. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte zu Beginn der Diskussion, dass der „Privilegienpass“ auch mit regelmäßigen Tests aktiviert und gültig gehalten werden kann. Genau zu diesem Thema gibt es noch großen Diskussionsbedarf, denn es ist unklar, ob PCR notwendig sind oder aber ob Antigen-Tests ausreichend sind. Weiters stellt sich die Frage: Wie lange gilt ein negativer Testbefund? Genau dies soll europaweit einheitlich geregelt werden und nicht alle Mitglieder der Union stehen Schnelltests positiv gegenüber. Viele Staaten, beispielsweise Österreich und Deutschland, anerkennen negative Schnelltestergebnisse. Griechenland, einst eine treibende Kraft in Sachen Antigentests im Reiseverkehr, deutete an, dass für die Einreise ohne Impfung ein negativer PCR-Befund notwendig ist. Andere Urlaubsstaaten wie Spanien und Malta anerkennen Schnelltests momentan nicht. Somit wird es noch viele Diskussionen geben. Innerhalb von Österreich soll der „Privilegienpass“ künftig auch die Eintrittskarte für Veranstaltungen, Fußballspiele, Konzerte und gegebenenfalls auch körpernahe Dienstleistungen sein. Wie das genau funktionieren soll, ist noch völlig unklar. Jedenfalls berichtet die Tageszeitung „Die Presse“, dass sich Bund, Länder und Sozialversicherung während der Elga-Hauptversammlung auf einen Fahrplan geeinigt haben. Spätestens bis zum Beginn der Sommerferien soll der „Green Pass“ stehen. E-Card als nationaler „Green Pass“ Die Krankenversicherungskarte E-Card soll in Österreich als „Green Pass“ dienen. Als Alternativen sollen eine App und ausgedruckte Varianten in Form einer

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Aer Lingus UK sucht fliegendes Personal

Die IAG-Neugründung Aer Lingus UK befindet sich nun auf der Suche nach fliegendem Personal für die neue Basis Manchester. Ab dieser sollen im ersten Schritt Flüge in die Vereinigten Staaten angeboten werden. Für die neue Tochter wurde in Shannon abgebaut. Aufgrund des Brexits musste Aer Lingus im Vereinigten Königreich einen Ableger gründen. Zwar hat die IAG unter anderem mit British Airways und BA Cityflyer schon lokale Flugbetriebe, doch spielt dieser Umstand im konzerninternen Wettbewerb keine Rolle. Man macht auch keinen Hehl daraus, dass die von Aer Lingus UK geplanten USA-Flüge ab Manchester durchaus potentielle BA-Passagiere ansprechen sollen. Noch hat die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs weder AOC noch Betriebsbewilligung erteilt, allerdings gilt dies nur noch als Formsache. Seitens der U.S.-amerikanischen DOT liegt bereits die notwendige Zustimmung für Transatlantikflüge vor. Das bedeutet zusammengefasst, dass Aer Lingus UK in einer finalen Phase ist und mit der Rekrutierung von Piloten und Flugbegleitern begonnen hat. Die Basis Shannon, betrieben von Aer Lingus, schickte erst kürzlich die Belegschaft zum Arbeitsamt. Das dürfte wohl den Gewerkschaften nicht so ganz schmecken, denn bei Konzernschwester British Airways gab es bereits Stellenabbau. Auch aufgrund der Pleite von Norwegian Air UK sind viele Flugbegleiter und Piloten auf der Suche nach Jobs. Für diese könnte sich aber nachteilig erweisen, dass Aer Lingus UK mit A321LR und A330 fliegen wird. Dennoch rechnet man damit, dass das benötigte Personal rasch eingestellt werden kann. Aufgrund des Brexits kann eine Arbeitsbewilligung des Vereinigten Königreichs auch für EU-Bürger notwendig sein.

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Helvetic übernahm vorerst letzten E190-E2

Die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways übernahm am Freitag ihren achten Embraer E190-E2. Die Maschine wurde von São José dos Campos über Natal und Las Palmas nach Zürich überstellt. Der Jet landete gegen 10 Uhr 15 auf dem größten Flughafen der Schweiz. Die Ankunft der HB-AZH auch das Ende der E190-E2-Auslieferungen. Der Carrier wandelte einen Teil der Order in das größere Modell E195-E2 um. Diese sollen ab Juni 2021 übergeben werden. Die Flotte soll – dem aktuellen Planungsstand nach – per Ende 2021 aus vier E190, acht E190-E2 und vier E195-E2 bestehen. Im Jahr 2018 verkündeten Embraer und Helvetic Airways einen Kaufvertrag über 12 E190-E2 sowie Optionen für ein weiteres Dutzend. Im Vorjahr entschied sich die Regionalfluggesellschaft dafür, dass einige Exemplare der Festbestellung in den größeren Embraer E195-E2 konvertiert werden. Ob der Carrier weitere Optionen ziehen wird, ist noch offen.

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Kommentar: Mallorca als Chance und Risiko

Viele Deutsche betrachten die Mittelmeerinsel Mallorca schon fast 17. Bundesland, denn kaum eine Urlaubsregion ist so beliebt wie die Balearen-Insel. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass es ab fast jedem deutschen Airport zumindest in der Ferienzeit Flüge nach Palma gibt. Die Aufhebung der Reisewarnung führte nun zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen für die Osterferien. Für die Hoteliers, Fluggesellschaften und Tour Operator sowie die lokale Wirtschaft auf Mallorca ist es natürlich erfreulich, dass viele Deutsche ihre Osterferien auf der Mittelmeerinsel verbringen wollen. Doch gilt es auch klar und deutlich ins Gewissen zu rufen, dass Spanien die Bundesrepublik als Risikogebiet betrachtet und daher sowohl ein elektronisches PLF-Formular als auch ein negativer PCR-Test vorzulegen sind. Andernfalls könnte der erhoffte Mallorca-Urlaub schon am Gate enden. In Deutschland wird mittlerweile kontrovers diskutiert, dass Osterurlaube auf der spanischen Insel hoch im Kurs stehen, aber gleichzeitig die Bundesregierung alles unternimmt, um Urlaube im Inland unterbinden zu können. Die Beherbergungsbetriebe sollen auch weiterhin nur Geschäftsreisende aufnehmen dürfen. In gewisser Weise ist dies durchaus sinnbildlich für die chaotische Corona-Politik in Deutschland. Für die Reisebranche wird der bevorstehende Ansturm auf Palma eine Bewährungsprobe sein, denn diese kann unter Beweis stellen, dass sichere Urlaube auch in Zeiten von Corona problemlos möglich sind. Gleichzeitig können noch vor dem Sommer Schwachstellen gefunden und ausgemerzt werden. Ganz davon abgesehen sind Airlines, Hotels und Reiseveranstalter auf die Einnahmen angewiesen. Das Geschäft kann man sich daher kaum entgehen lassen. Sauftouristen könnten für Ärger sorgen Das größte Risiko ist aber, dass Reisende durch ihr Verhalten

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Flughafen Dortmund startet kostenlose Schnelltests

Auf dem deutschen Flughafen Dortmund werden seit Sonntag kostenlose Antigen-Schnelltests angeboten. Diese werden vom Betreiber der Teststation, Medicare, durchgeführt und stehen Einwohnern von Nordrhein-Westfalen offen. Genanntes deutsches Bundesland hat in der jüngsten Testverordnung festgelegt, dass jeder Bürger mindestens einmal pro Woche die Möglichkeit haben muss einen kostenfreien Antigen-Test zu machen. Am Flughafen Dortmund werden auch weiterhin PCR angeboten, jedoch bleiben dieses vorerst kostenpflichtig. „Es freut uns sehr, dass wir nun allen Bürgerinnen und Bürgern auch am Airport kostenlose Schnelltests anbieten können, um Infektionen aufzudecken und Infektionsketten zu vermeiden. Die Infrastruktur dafür ist vorhanden und erprobt. Insgesamt wurden seit dem 1. Januar bereits rund 20.000 Tests am Airport durchgeführt“, so Sven Stute, Organisationsleiter des Testzentrums am Airport. Das Testzentrum steht nicht nur für Fluggäste offen, sondern allen testwilligen Bürgerinnen und Bürger. Sven Stute empfiehlt jedem aber unbedingt eine vorherige Online-Terminreservierung: „Bei einer Reservierung können Testwillige unsere Fast Lane nutzen und so Wartezeiten vermeiden. Wer darüber hinaus darauf achtet, zu einer Zeit zu kommen, in denen gerade kein Flugzeug startet und landet, kann die Wartezeit auf ein Minimum reduzieren.“ Terminreservierung sind online unter www.covid-testzentrum.de möglich.

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Tickets: AK fordert Einschränkung von Vorauszahlungen

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Wien sind der Ansicht, dass im Vorjahr viele Verbraucherrechte, die eigentlich gesetzlich ganz klar geregelt sind, regelrecht mit Füßen getreten wurden. Rund 498.200 Bürger suchten im Jahr 2020 die Unterstützung der AK. Besonders negativ stachen dabei Fluggesellschaften und Reiseveranstalter hervor. Die Pleite der österreichischen Level habe beispielsweise dazu geführt, dass viele Passagiere ihr Geld für bezahlte Flugtickets verloren haben. Hinter der Pleite-Airline stand der milliardenschwere IAG-Konzern, der mutmaßlich die Corona-Pandemie genutzt haben soll, um sich seinen verlustbringenden Töchtern in Wien und Paris-Orly entledigen zu können. Die Arbeiterkammer teilt mit, dass es im Jahr 2020 um 28 Prozent mehr Beratungen im Bereich Konsumentenschutz gab. „Es geht ums Geld, vorenthaltene Rechte bei gecancelten Reisen oder Veranstaltungen, Probleme mit der Gewährleistung, mit Versicherungen, Banken, Fallen beim Online-Shoppen, und, und, und“, zählt Zgubic die Fälle auf. Bei den KonsumentInnenrechten gibt es Lücken – das hat Corona noch einmal klar veranschaulicht. KonsumentInnen brauchen mehr Schutz“, so AK-Funktionärin Gabriele Zgubic. Einschränkung von Vorauszahlungen werden gefordert Konkret fordert die Arbeiterkammer, dass auf EU-Ebene eine Insolvenzabsicherung für Fluggesellschaften geschaffen werden soll. Die Pleiten von Air Berlin und zuletzt Level Europe hätten gezeigt, dass viele Passagiere ihr Geld verloren haben. Als Vorbild soll das bereits bei Pauschalreisen praktizierte Absicherungssystem dienen. Weiters pocht die Arbeiterkammer darauf, dass Vorauszahlungen eingeschränkt werden sollen. Besonders im Internet werden Flugtickets häufig lange im Voraus gekauft und bezahlt. „Wird ein Flug oder eine Veranstaltung abgesagt, gibt es Schwierigkeiten, das Geld zurück zu bekommen. Speziell die Weigerung von Fluglinien zur raschen und

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Mallorca: Eurowings legt 300 Zusatzflüge auf

Bei Eurowings sollen nur wenige Stunden nachdem das Robert-Koch-Institut unter anderem die Balearen und Azoren von der Risikoliste gestrichen hat, die Mallorca-Flüge rund um Ostern ausgebucht gewesen sein. Der Carrier legt nun 300 zusätzliche Verbindungen auf. Laut Eurowings das Palma-Angebot ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln/Bonn besonders stark gefragt. Am Wochenende legte die Fluggesellschaft 300 Zusatzflüge allein für die beginnende Oster-Reisezeit auf, um die stark wachsende Kundennachfrage bedienen zu können. Die Lufthansa-Tochter musste bereits in der vergangenen Woche erstmals seit der Krise größere Flugzeuge nach Palma einsetzen, um abflugbereite Kunden nicht stehen zu lassen. Das verstärkte Mallorca-Programm ist bereits buchbar und wird ab Donnerstag, 18. März, mit ersten zusätzlichen Flügen nach Palma aufgestockt. Die plötzlichen Buchungseingänge sowie die entsprechenden Zusatzflüge verteilen sich quer über das ganze Land: Sie betreffen die Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen, aber auch Hamburg im Norden sowie Stuttgart im Süden des Landes. Auch von anderen Abflughäfen vermeldet Eurowings seit Freitagmittag sprunghaft steigende Buchungseingänge. Negativer PCR-Test für die Spanien-Einreise notwendig Die Tochtergesellschaft Eurowings Europe unterhält eine internationale Basis am Standort Palma und verbindet die Mittelmeerinsel in der Sommersaison mit 22 verschiedenen Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab Ende Mai wird Eurowings erstmals auch britische Urlauber aus Manchester und Birmingham nach Mallorca fliegen. „Gemeinsam mit anderen Airlines der Lufthansa Group bauen wir unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest“, so Eurowings-Chef Jens Bischof, der sich am Freitag mit der Regierungschefin der Balearen, Francina

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Sommer 2021: Ryanair setzt auf innerspanische Flüge

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt im Sommer 2021 verstärkt auf Flüge innerhalb Spaniens. Ab 1. Juli 2021 sollen insgesamt neun zusätzliche Strecken aufgenommen werden. Auch bestehende Routen werden aufgestockt. Die Strategie hat man sich offensichtlich beim Mitbewerber Volotea abgeschaut, denn dieser kam mit dem Fokus auf Flüge innerhalb von Spanien, Frankreich und Italien besser als andere Airlines durch den Sommer 2020. Die Auslastung, die der Lowcoster im Vorjahr erzielt haben will, ist auffällig hoch. Ryanair wird ab Juli 2021 insgesamt 21 Domestic-Strecken in Spanien anbieten. Wöchentlich will man 800 Flüge durchführen. Interessant ist auch, dass man beispielsweise auch eine Verbindung zwischen Mallorca und Teneriffa Nord auflegen will. Generell liegt der Schwerpunkt auf der Verknüpfung der Inseln mit dem Festland. Die neuen Strecken auf einen Blick: Strecke Frequenz Alicante-Ibiza 3x wöchentlich Alicante-Menorca 3x wöchentlich Mallorca-Saragossa 3x wöchentlich Mallorca-Teneriffa Nord 2x wöchentlich Malaga-Menorca 2x wöchentlich Alicante-Lanzarote 2x wöchentlich Mallorca-Santander 2x wöchentlich Fuerteventura-Valencia 1x wöchentlich Aufstockungen auf nachstehenden Strecken: Strecke Frequenz Menorca-Valencia 7x wöchentlich Malaga-Valencia 3x wöchentlich Mallorca-Valencia 14x wöchentlich Gran Canaria-Valencia 3x wöchentlich Sevilla-Valencia 5x wöchentlich Malaga-Santiago 6x wöchentlich Ibiza-Sevilla 5x wöchentlich Lanzarote-Sevilla 3x wöchentlich

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