März 19, 2021

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März 19, 2021

Die Ausflüge von Sebastian Kurz im „Oligarchen-Jet“…

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) scheint offenbar das Reisen besonders stark vermisst zu haben, denn in den letzten Wochen jettet er wieder häufiger mit dem Privatjet durch die Welt. Die Bevölkerung wird aber mittels Zwangsquarantäne und verängstigenden Worten vom Reisen ins Ausland regelrecht abgehalten. Soweit die Behauptungen von Zack-Zack. Was steckt wirklich dahinter? Freilich braucht Kurz bei der Wiedereinreise nach Österreich weder Test noch Quarantäne, denn auf die Ausnahme für Regierungsmitglieder hat Rudolf Anschober (Grüne) selbstredend nicht vergessen. Es mutet aber obskur an, dass Kurz, der stets „stay home“ predigte in einer laut seinem Gesundheitsminister „schwierigen Phase“ der Pandemie nicht mehr auf Videokonferenzen zurückgreift, sondern auf Kosten der Steuerzahler mit Privatjets durch die Welt fliegt. Wohlgemerkt aber dienstlich in seiner Funktion als Regierungschef und nicht privat zum Spaß. Am 4. März 2021 bekam dies in den Augen von Zack Zack eine „schiefe Optik“, denn von seinem Besuch in Israel soll er sich mit der OE-IRK „abholen“ haben lassen. Die Maschine wird von Avcon Jet AG betrieben und eigentlich war es ein ganz normaler Flug. Das von Peter Pilz betriebene Portal Zack Zack „deckte auf“, dass sich besagter Businessjet im Eigentum eines ukrainischen Oligarchen befindet namens Dmytro Firtasch befindet. Die Vereinigten Staaten haben vor langer Zeit ein Auslieferungsansuchen an Österreich gestellt, jedoch wurde über dieses bis dato nicht entscheiden. Das soll nun ein großer Skandal sein, doch genau genommen ist es heiße Luft, die politisch motiviert „aufgeblasen“ wurde. In dem Bericht werden zahlreiche Zusammenhänge, die bis hin zu Wirecard gehen, dargestellt.

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Ryanair verlängert britischen Staatskredit

Nur zu gerne verschweigt die Ryanair Group, dass man im Vorjahr im Vereinigten Königreich ein staatliches Darlehen in der Höhe von 600 Millionen Pfund angenommen hat. Dieses wäre im April 2021 zur Rückzahlung fällig geworden. Nun einigte man sich mit der Regierung auf einen Aufschub um 12 Monate. Der irische Konzern schäumt gegen sämtliche Staatshilfen und –kredite, die verschiedene Regierungen der EU-Staaten an Airlines gewähren. Beispielsweise die Tochtergesellschaft Lauda forderte erst, dass man zwei Dritten jener Unterstützung, die Austrian Airlines erhalten hat, haben will. Einen Antrag hat man jedoch nie gestellt und lieber die lange geplante Ausflaggung nach Malta fortgeführt. Als börsennotiertes Unternehmen war die Ryanair Holdings plc verpflichtet die Verlängerung des von der britischen Regierung gewährten Darlehens mitzuteilen. Gleichzeitig schreibt man in besagtem Börsendokument, dass man damit rechnet, dass der Cashbestand mit Monatsende bei etwa drei Milliarden Euro liegen wird. Weiters erklärt Ryanair, dass 80 Prozent der Flotte unbelastetes Eigentum ist.

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Israel kauft El Al Tickets für 210 Millionen Dollar ab

So kann man einer Airline auch unter die Flügel greifen: Die Regierung Israels kauft El Al und der Ferienflugabteilung Sun d’Or Flugscheine im Wert von 210 Millionen U.S.-Dollar ab. Dies geht aus einer Börsenmitteilung hervor. Der Ankauf der Tickets ist Teil des Hilfspakets, das die Regierung und das Management ausgehandelt haben. Dem Vernehmen nach führen derzeit Mitbewerber entsprechende Verhandlungen mit dem Finanzministerium, die ebenfalls zum Ankauf von Flugscheinen und Hilfsmaßnahmen führen könnten. Israel hat sich seit dem Beginn der Coronakrise weitgehend abgeschottet. Die Einreise ist nur eigenen Staatsbürgern, Personen mit Aufenthaltstitel und Diplomaten gestattet. In besonders wichtigen Fällen kann die Regierung auf Antrag Ausnahmen bewilligen, wobei die gestellten Anforderungen sehr hoch sind. Die Flughäfen des Landes wurden mehrfach geschlossen.

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ANA erhält Covid-Skytrax-Award

In der Luftfahrt gibt es grundsätzlich für alles und jeden einen Award. Neuerdings vergibt Skytrax einen Preis für die besten Corona-Maßnahmen. Die japanische All Nippon Airways wurde dabei mit fünf Sternen ausgezeichnet. Die Leistungen von ANA sind mit hoher Wahrscheinlichkeit äußerst bemüht, doch seit der Vergabe eines 5-Sterne-Ratings an einen europäischen Luftfahrtkonzern haben Skytrax-Awards viel von ihrem vormaligen Glanz verloren. In Expertenkreisen können zahlreiche fachkundige Personen die Vergabe an das europäische Luftfahrtunternehmen nicht nachvollziehen. All Nippon Airways wurde für die Covid-19-Maßnahmen ausgezeichnet. „ANA fühlt sich geehrt, durch Skytrax in den Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern in dieser Zeit großer Unsicherheit anerkannt zu werden“, sagte Yuji Hirako, Präsident und CEO von ANA. „Mit der Beratung durch Wissenschaftler und Mediziner, die unsere Projekte leiten, ermöglicht ‚ANA Care Promise‘ uns, Hygiene und Sicherheit auf dem höchstmöglichen Niveau für alle Passagiere zu gewährleisten. So können wir erheblich dazu beizutragen, die von Covid-19 ausgehenden Risiken zu reduzieren. Wir fühlen uns durch die Vergabe von 5 Sternen sehr geehrt. Für ANA hat das Wohl unserer Passagiere und unserer Mitarbeiter immer oberste Priorität.“

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