März 31, 2021

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März 31, 2021

Spanien: Wamos verabschiedet letzte Boeing 747

Bei der auf die Erbringung von Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisierten Wamos Air endet eine Ära: Mit der EC-KXN wurde die letzte Maschine des Typs Boeing 747-400 offiziell außer Dienst gestellt. Der Vierstrahler wurde bereits nach Bishkek ausgeflogen. Die EX-KXN ist momentan 27,1 Jahre alt und wurde im Vorjahr unter anderem auf der Strecke Windhoek-Frankfurt für einen Rückholerflug gechartert. Seither hatte der Jumbojet nur noch wenige fliegerische Einsätze. Einst hatte Wamos Air bis zu sechs Boeing 747-400 parallel in Betrieb. Insgesamt hatte man acht unterschiedliche Flugzeuge dieses Typs. Zukünftig wird die Langstreckenflotte dieses Carriers nur noch aus Zweistrahlern bestehen. Derzeit besteht diese aus sechs Airbus A330-200 und einem A330-300. Einige sind als so genannte “Preighter” im Einsatz. Den Passagierflugzeugen wurden die Sitze entfernt, um die Frachtkapazität erhöhen zu können.

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München: Air Baltic kündigt Tallinn an

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Tallinn und München an. Diese soll ab 1. Mai 2021 zunächst dreimal pro Woche mit Airbus A220-300 bedient werden. “Air Baltic zeigte sein starkes Engagement für Estland, indem es das Land weiterhin unter Marktbedingungen bediente, bei denen das Verkehrsaufkommen erheblich zurückging. Jetzt, während wir unser Netzwerk wieder aufbauen, fügen wir den Passagieren, die reisen müssen, neue Flugmöglichkeiten hinzu. In diesem Sommer wollen wir von Tallinn aus Flüge zu 12 Zielen anbieten”, erklärt Air-Baltic-Chef Martin Gauss. Derzeit bietet der Carrier ab Tallinn Flüge nach Amsterdam, Berlin, Kopenhagen, London, Oslo und Stockholm sowie Verbindungen über Riga an. In den kommenden Monaten plant Air Baltic auch die Wiederaufnahme von Nonstopflügen nach Brüssel, Malaga, Paris und Vilnius.

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Volotea schielt auf Airbus A220

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea fasst nun auch das Muster Airbus A220 ins Auge. Dieses könnte indirekt als Nachfolger für die vor einigen Wochen ausgeflottete Boeing 717 fungieren. Kurzfristig sind aber keine Änderungen geplant. Firmenchef Carlos Muñoz deutete während einer Onlinekonferenz an, dass der A220 mittelfristig eine Option für Volotea sein könnte. Kurzfristig wird man aber auf die Muster A319 und A320 setzen. Von zuletzt genanntem Flugzeugtyp sollen bis zu 19 Exemplare eingeflottet werden, wobei man sich bereits 15 Stück vertraglich gesichert hat. Es handelt sich ausschließlich um gebrauchte Maschinen, die über diverse Leasinggeber bezogen werden. Muñoz geht davon aus, dass die Nachfrage im Sommer 2021 äußerst hoch sein wird und meinte, dass möglicherweise erneut Wetlease-Kapazitäten benötigt werden. Er verwies darauf, dass Volotea im Vorjahr besonders innerhalb Spaniens eine hohe Nachfrage verzeichnete und auf zusätzliche Wetlease-Maschinen angewiesen war. Langfristig denkt aber aber nicht an die Einflottung größerer Airbus A321.

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Umfrage: 69 Prozent der Österreicher für Sputnik-Impfstoff

Laut einer aktuellen Umfrage, die von BB Research Affairs GmbH durchgeführt wurde, sprechen sich 69 Prozent der Österreicher für einen Ankauf des russischen Covid-Vakzins Sputnik V aus. Festgestellt wurde dabei auch, dass ältere Menschen und Männer diesem Impfstoff tendenziell offener gegenüberstehen. 57 Prozent der Befragten können sich vorstellen, sich selbst mit Sputnik V impfen zu lassen. Auch in diesem Zusammenhang ist der Zuspruch unter Männern (64 Prozent) im Vergleich zu Frauen (50 Prozent) höher. “Um so rasch wie möglich wieder zu einem normalen Leben zurückzukehren, wünscht man sich schnellere Impfungen. Ein zusätzlicher Impfstoff könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Sputnik V wird daher von der Bevölkerung als Retter in der Not gesehen”, erklärt Studienautorin Sabine Beinschab. Die Studie kann unter diesem Link im PDF-Format heruntergeladen werden.

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Emirates kündigt Impf-Sonderflug mit A380 an

Golfcarrier Emirates Airline wird am 10. April 2021 einen Sonderflug mit Airbus A380 über das Gebiet der Vereinigten Arabischen Emirate durchführen. An Bord werden sich ausschließlich Personen befinden, die vollständig gegen das Corona-Virus geimpft sind. Der Kauf von Tickets ist Einwohnern der VAE vorbehalten. Am 10. April 2021 wird Sonderflug EK 2021 um 12:00 Uhr Ortszeit vom Dubai International Airport abheben und verschiedene Gebiete in den VAE überfliegen. Um 14:30 Uhr wird der Flug wieder in Dubai landen. An Bord des Fluges befinden sich ausschließlich Passagiere und Besatzungsmitglieder, die vollständig geimpft sind. Emirates will mit diesem Flug den Impffortschritt der Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Bis dato wurden rund acht Millionen Menschen, also in etwa die Hälfte der Bevölkerung, geimpft. Tickets für Flug EK 2021 sind für Bürger und Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate erhältlich, bei welchen die zweiwöchige Frist nach dem Erhalt der zweiten Dosis eines COVID-19-Impfstoffs verstrichen ist. Der Preis für ein Ticket der Economy Class beträgt 1.000 AED und für ein Ticket der Business Class 2.000 AED. Passagiere müssen ihren VAE-Ausweis oder Reisepass sowie ihren Impfpass mitbringen. Alle Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets im Rahmen dieses Flugs werden an die Emirates Airline Foundation gespendet, die Wohltätigkeitsorganisationen zur Verbesserung der Lebensqualität von benachteiligten Kindern weltweit unterstützt.

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Deutschland: Seehofer will bis Mitte Mai 2021 alle kontrollieren

Deutschlands Innenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte an, dass alle Personen, die auf dem Luftweg einreisen, durch die Bundespolizei kontrolliert werden sollen. Primär gehe es darum festzustellen, ob die Einreiseanmeldung und der negative Coronatest-Befund vorliegen, so das Regierungsmitglied. Dies hat zur Folge, dass wo möglich, alle aus dem Ausland kommenden Passagiere wie Non-Schengen-Reisende behandelt werden. Diese Maßnahme soll bis zumindest 12. Mai 2021 durchgeführt werden. Aufgrund der Entwicklungen in Sachen Grenzkontrollen ist aber davon auszugehen, dass Seehofer eine Verlängerung dieser Anordnung verfügen wird. Deutschland stand immer wieder in der Kritik anderer EU-Staaten, weil aus dem Schengen-Raum kommend häufig gar nicht kontrolliert wurde und das obwohl der Aufenthalt eine Quarantäne ausgelöst hat. Mit Umstieg in Deutschland war es bis Mitte Dezember 2020 möglich die österreichische Quarantäne trickreich umgehen zu können. Seither betrachtet Österreich fast alle Länder als Risikogebiet und verlangt auch aus Deutschland kommend den Antritt einer Isolation. Davon ausgenommen sind Personen, die unter eine der vielen Ausnahmen fallen. Selbiges gilt übrigens auch für Deutschland.

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Bescheid: Ministerium lässt Bäume in Klagenfurt absägen

Der Klagenfurter Flughafen muss aufgrund eines Bescheids des österreichischen Verkehrsministeriums Kettensägen und sonstiges Gerät schwingen und die Bäume in der westlichen Einflugschneise stutzen bzw. teilweise sogar entfernen. Dies geht aus dem vorliegenden Dokument hervor. Die Durchführung wurde der Stadt auferlegt. Das Ministerium ist der Ansicht, dass die Pflanzen zu hoch sind und daher eine Gefahr für den Flugverkehr darstellen könnten. Da sich die meisten Bäume auf öffentlichem Grund befinden, wurde der Stadt Klagenfurt auferlegt diese Arbeiten durchzuführen. Laut einer Regionalzeitung sollen sich 21 Gewächse auf dem Areal eines Kindergartens befinden. Diese Bäume könnten nun abgesägt werden. Die Gartenbau-Abteilung der Landeshauptstadt Kärntens kündigte an, dass die Arbeiter in den nächsten Tagen ausrücken werden und den Schnitt bzw. teilweise auch das Absägen durchführen werden. Für Bäume, die dem Bescheid zum Opfer fallen, sollen im Herbst 2021 neue gepflanzt werden.

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Superspreader: Flugbegleiter landet zwei Jahre im Knast

Ein vietnamesisches Gericht verurteilte einen Flugbegleiter am Dienstag aufgrund der Missachtung von Quarantäne-Vorschriften zu zwei Jahren Jahren Haft. Der 29-jährige Mann war bislang für Vietnam Airlines tätig. Das Gericht ist der Ansicht, dass sie durch ihr Verhalten zahlreiche Menschen gefährdet und angesteckt habe. Im November 2020 flog der Mann von Japan in den Vietnam und hätte eigentlich eine 14-tägige Heimquarantäne absitzen müssen. Diese soll er aber missachtet haben und sich mit mindestens 46 Personen getroffen haben und sogar Führungen mit Schulklassen durchgeführt haben. Der Flugbegleiter wurde laut Reuters am 28. November 2020 positiv auf das Coronavirus getestet. Im Anschluss baten die Behörden rund 2.000 Menschen, die als sogenannte K1-Kontaktpersonen in Frage gekommen sind, zur Testung. Dadurch sollen Kosten in der Höhe von 194.192 U.S.-Dollar entstanden sein. Weiters wirft man dem Mann vor, dass er als Superspreader besonders viele Menschen, von denen 35 verstorben sein sollen, angesteckt habe. Das Gericht in der Hauptstadt Hanoi ist der Ansicht, dass das Verhalten des Flugbegleiters gemeingefährlich war und verurteilte ihn daher zu einer unbedingten Haftstrafe von zwei Jahren. Die direkte Verantwortung an den Todesfällen wurde allerdings verneint, da nicht ohne jeden Zweifel nachgewiesen werden konnte, dass er die Quelle der Infektion war.

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Condor-Zubringer: Kartellamt ortet Marktmissbrauch durch Lufthansa

In Sachen der seitens Lufthansa aufgekündigten Zubringerflüge gibt es nun auch vom Bundeskartellamt Rückendeckung. Die erste Prüfung habe ergeben, dass der Missbrauch der Marktmacht im Segment der touristischen Langstrecke vorliegen könnte. Die Bundesrepublik bekam zwischenzeitlich auch aus Brüssel Druck, denn das Verhalten des Kranichs wäre nicht mit den Bedingungen, unter denen die Staatshilfe bewilligt wurde, in Einklang zu bringen. Zwischenzeitlich ruderte Lufthansa zurück und stellte öffentlich in Aussicht, dass eine Fortführung des Zubringervertrags mit Condor möglich erscheint. Der Ferienflieger brachte zuvor eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein und klagt zusätzlich vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der Kranich-Staatshilfe. Das Kartellamt hofft nun darauf, dass Lufthansa tatsächlich einlenkt, denn nach vorläufiger Prüfung ist man der Ansicht, dass die Marktmacht missbraucht wird. Bis 7. April 2021 können beide Parteien eine Stellungnahme zu den bisherigen Ergebnissen einbringen. Anschließend entscheidet das Bundeskartellamt, ob möglicherweise einstweilige Anordnungen getroffen werden. Diese sollen Condor eine Planbarkeit des Vertriebs ermöglichen. Da der Ferienflieger – bedingt durch seine einstige Zugehörigkeit zum Lufthansa-Konzern – keine eigenen Zubringer unterhält, ist dieser auf das Kranich-Streckennetz angewiesen. Dieser will aber die neue Tochter Eurowings Discover pushen. Die Neugründung soll eine regelrechte Blaupause des bisherigen Condor-Netzes bedienen.

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Österreich unmittelbar vor Sputnik-V-Großbestellung

Österreich steht offenbar unmittelbar vor der Bestellung von einer Million Dosen des russischen Covid-Impfstoffs Sputnik V. Das Bundeskanzleramt bestätigte auf Anfrage entsprechende Verhandlungen, betonte jedoch, dass noch kein Kaufvertrag unterschrieben wurde. Damit schließt sich Österreich nach Ungarn, Tschechien, Kroatien, Italien und der Slowakei einer ganzen Reihe von Staaten an, die den von der Europäischen Union verursachten Engpass so kompensieren wollen. Österreich könnte bis Juni 2021 eine Million Impfdosen aus Russland geliefert bekommen, wobei auch über eine Lizenzproduktion in der Alpenrepublik verhandelt wird. Italien schloss bereits einen solchen Vertrag mit Russland ab und will demnächst die Produktion von Sputnik V aufnehmen. Erste Dosen wurden bereits zu Testzwecken an Rom ausgeliefert. Bereits vor einigen Wochen drängte Österreichs Bundeskanzler darauf, dass die Vakzine aus Russland und China rasch zugelassen werden. Derzeit läuft bei der EMA ein entsprechendes Zulassungsverfahren, doch es gibt erste Anzeichen dafür, dass sich Österreich von der bisherigen Praxis verabschieden könnte und ähnlich wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei nationale Zulassungen erteilen könnte. Darüber will das von Rudolf Anschober (Grüne) geführte Gesundheitsministerium in der Öffentlichkeit noch nicht sprechen. Im Parlament betonte der genannte Politiker, dass jedes eingesetzte Vakzin sicher sein müsse. Neue Probleme mit AstraZeneca in Deutschland In Deutschland traten mit dem Mittel von AstraZeneca erneute Probleme auf. Die ersten Bundesländer haben das Verimpfen an Personen unter 55 Jahren mit sofortiger Wirkung eingestellt. Da die Europäische Union von diesem Vakzin außergewöhnlich große Mengen bestellt hat, jedoch der Hersteller auch im zweiten Quartal nur etwa 30 Prozent der vereinbarten Menge liefern will

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