
Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen
Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung








