April 22, 2021

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April 22, 2021

Airbus will Strukturmontage in Frankreich und Deutschland umbauen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus plant die Strukturmontage in Europa neu aufzustellen. Dazu sollen neue Unternehmen in Frankreich und Deutschland gegründet werden. Über die Zukunft in Spanien laufen derzeit Gespräche. Im Rahmen einer Sitzung wurden die europäischen Sozialpartner über das Vorhaben informiert. Dabei hat das Unternehmen bekräftigt, dass es eine Stärkung seiner Wertschöpfungskette für die Flugzeugstruktur-Montage in seinem industriellen System anstrebt und die Flugzeugstruktur-Montage als Kern-Aktivität betrachtet. Zwei integrierte Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage sollen hierzu im Herzen seines industriellen Systems geschaffen werden. Dies soll den Produktionsablauf optimieren und Airbus auf seine kurz- und langfristige Zukunft vorbereiten. Das neue Unternehmen mit Sitz in Frankreich wird die derzeit bei Airbus in Saint-Nazaire und Nantes durchgeführten Aktivitäten mit denen von STELIA Aerospace weltweit zusammenbringen. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland wird die Aktivitäten von Stade sowie die Strukturmontage in Hamburg mit denen von Premium AEROTEC in Nordenham, Bremen und teilweise in Augsburg zusammenführen. Damit einhergehend sollen die Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette höher positioniert und die Beteiligung an der Fertigung von Einzelteilen überprüft werden. Tätigkeiten in Spanien sollen „optimiert“ werden Diese neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage, die beide vollständig zu Airbus gehören, werden nicht mehr als Zulieferer fungieren. Sie werden in den Airbus-Konzern integriert, was Steuerung und Schnittstellen in einer neuen industriellen Struktur vereinfachen wird. Ihr eigenständiger Status wird es ihnen ermöglichen, sich auf ihren Bereich zu konzentrieren und gleichzeitig schlanker sowie flexibler zu werden. Dies fördert die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Qualität zum Nutzen der Airbus-Programme von heute und morgen. Airbus plant zudem die Gründung

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Indien lockert B737-Max-Bann nur leicht

Die indische Zivilluftfahrtbehörde denkt weiterhin nicht daran den Maschinentyp Boeing 737-Max die Wiederzulassung zu erteilen. Allerdings lockerte man Anfang der Woche den Bann, denn nun sind Ferry-Flüge und Überflüge unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt. Ausländische Betreiber dürfen Indien überfliegen, wenn eine entsprechende Erlaubnis seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt wurde. Reine Ferry-Flüge sollen nun einfacher möglich sein. Diese müssen jedoch zuvor bei der Behörde angemeldet werden. In Indien verfügt derzeit nur Spicejet über Maschinen des Typs Boeing 737-Max. Diese sind auf verschiedenen Flughäfen abgestellt. Derzeit ist unklar wann Spicejet mit diesem Muster wieder kommerziell fliegen darf. Laut CH-Aviation.com sind noch fünf B737-Max-8, die vormals bei Jet Airways im Einsatz waren, auf dem indischen Staatsgebiet abgestellt. Eigentümer SMBC will diese in Kürze ausfliegen.

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Hotels: Nächtigungen in Wien stark eingebrochen

Im März 2021 sind die Nächtigungszahlen in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien weiter massiv eingebrochen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, reduzierten sich die Übernachtungen um 76,7 Prozent auf 88.000 Nächtigungen. Von Jänner bis März wurden insgesamt 216.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 91,5 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner und Februar fest: 11,2 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 89,8 Prozent. Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichnen im heurigen März, in dem sie neuerlich durchgehend für Freizeitgäste geschlossen blieben, 88.000 Gästenächtigungen und damit ein Minus von 76,7 Prozent im Vergleich zum März 2020, der – anders als im Vorjahr – nur zur Hälfte in einem Lockdown lag. Den größten Anteil davon machen Nächtigungen aus Österreich aus (49.000, -44 Prozent), gefolgt von Deutschland (12.000, -84 Prozent) und Polen (2.600, -42 Prozent). Die weiteren Vorjahres-Top-10 Italien (1.200, -86 Prozent), USA (1.000, -93 Prozent), Schweiz (1.300, -82 Prozent), Großbritannien (900, -95 Prozent), Frankreich (900, -92 Prozent), Russland (1.000, -93 Prozent) und Spanien (600, -96 Prozent) haben die Marke von 1.000 Nächtigungen nur knapp übertroffen bzw. sie knapp unterschritten. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt 216.000 Übernachtungen gezählt, um 91,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März waren rund 34.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 31.000 Betten (-47,8 Prozent) weniger als im März 2020. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 6,9 Prozent (3/2020: 17,5 Prozent), jene der Zimmer rund 9 Prozent (3/2020: rund 23 Prozent). In

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Kein Kommentar: AUA-Chef vor Wechsel zu SAS?

In skandinavischen Medien wird unter anderem Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech als möglicher Nachfolger für den scheidenden SAS-CEO Rickard Gustafson genannt. Dieser wird im heurigen Sommer aus seinem Amt ausscheiden. Weiter Kandidaten, die sich laut lokalen Berichten auf der Shotlist für den Chefsessel der SAS befinden sollen, sind: Alex Cruz und Anko van der Werff. Der Vertrag des Austrian-Airlines-Generaldirektors wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert. Ob Alexis von Hoensbroech tatsächlich die österreichische Lufthansa-Tochter verlassen will oder nicht, wollte der Carrier nicht kommentieren. Die neue Konzernsprecherin schrieb auf Anfrage lediglich, dass „wir zu Personalspekulationen grundsätzlich keine Stellung beziehen“. Vor der Corona-Pandemie wurden Lufthansa Ambitionen nachgesagt, dass man das skandinavische Star-Alliance-Mitglied übernehmen will.

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Frankfurt: Sata sagt Azoren-Flüge bis Ende Juni 2021 ab

Die portugiesische Fluggesellschaft Sata reagiert auf den Umstand, dass die deutsche Bundesregierung die Azoren wieder als so genanntes „Risikogebiet“ eingestuft hat. Der Carrier teilte mit, dass sämtliche Flüge ab Frankfurt bis inklusive 30. Juni 2021 gestrichen werden. Der erste Nonstopflug nach Ponta Delgada soll dem aktuellen Planungsstand nach am 1. Juli 2021 durchgeführt werden. Kurz vor Ostern wurden die Azoren gemeinsam mit den spanischen Balearen von der „Risikoliste“ gestrichen. Seit Sonntag betrachtet das staatliche Robert-Koch-Institut die zu Portugal gehörenden Inseln wieder als Risikogebiet. Dies hat eine Quarantänepflicht bei der Rückkunft in die Bundesrepublik zur Folge.

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Orly: Transavia soll Ryanair & Co Paroli bieten

Aufgrund der neuerlichen Staatshilfe muss Air France am Flughafen Paris-Orly einige Slots abgeben. Dieser Airport ist auch eine wichtige Basis der Billigtochter Transavia France, die nun laut Konzernchef Ben Smith gegen mögliche Wettbewerber in Position gebracht werden soll. An den Slot-Paaren, die abgetreten werden müssen, haben Konkurrenten wie Wizzair, Vueling und Ryanair bereits Interesse angemeldet. Vorsorglich hat der irische Lowcoster bereits im Dezember 2020 die Basis in Beauvais reaktiviert. Während einer Onlinekonferenz gab sich Smith gelassen und meinte, dass man dem Mitbewerb mit Hilfe von Transavia France das Leben schwermachen wird. Man habe mit dem Lowcoster ein „ideales Instrument“ hierfür. Die Wahrscheinlichkeit, dass Start- und Landerechte an den konzerneigenen Billigflieger gehen werden, ist äußerst gering. Transavia ist einer der größten Anbieter in Paris-Orly und Air France will an diesem Airport zunehmend auf den Lowcoster verlagern. Diesbezüglich wurde bereits vor der Corona-Pandemie eine Einigung mit den Gewerkschaften erzielt.

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Ryanair plant 56 wöchentliche Flüge ab Memmingen

Ab Memmingen will Ryanair in der laufenden Sommerflugplanperiode 56 wöchentliche Flüge zu 23 Destinationen anbieten. Darunter befinden sich vier neue Ziele, die im Juli 2021 aufgenommen werden sollen: Lappeenranta, Rhodos, Korfu, und Zagreb (ab September 2021). Der irische Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage mit dem Fortschreiten der Impfungen anziehen wird. Auch ist man der Ansicht, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen rechtzeitig vor den Sommerferien 2021 aufgehoben werden. „Mit der Fortsetzung der Impfprogramme in den kommenden Monaten, wird das Flugaufkommen stark ansteigen und wir freuen uns, unseren Sommerflugplan 21 ab Memmingen mit 56 wöchentlichen Flügen und 23 Zielen bekannt zu geben, darunter vier neue Routen nach Lappeenranta, Rhodos, Korfu und Zagreb“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Michael O’Leary rechnet mit starkem Sommergeschäft

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary ist der Ansicht, dass sich die Luftfahrtbranche rasch erhohlen wird. Der von ihm geleitete Konzern könnte sogar im laufenden Geschäftsjahr, das am 1. April 2021 begonnen hat, einen kleinen Gewinn schreiben. Allenfalls jedoch einen „geringen Verlust“. Dies führt der Manager im Gespräch mit Financial Times auch darauf zurück, dass die Ryanair Group während der Corona-Pandemie die Kosten drastisch senken konnte. Zum Teil ging dies zu Lasten des Personals, da in vielen Ländern Paycuts gemacht wurden. Auch verhandelte man Tarifverträge neu und drehte damit an der Lohnschraube. Gegenüber dem Medium sagte Michael O’Leary, dass die Anzahl der wöchentlichen Neubuchungen auf etwa 700.000 angestiegen ist. Im März lag man bei etwa 400.000 pro Woche. Im direkten Vergleich mit der Zeit „vor Corona“ sind die Zahlen jedoch unterirdisch schlecht, denn gelegentlich ist es dem Carrier – zum Beispiel bei Werbeaktionen – gelungen so viele Neubuchungen an nur einem Tag an Land zu ziehen.

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Israir fliegt nicht mehr am Sabbat

Die Fluggesellschaft Israir wird künftig nicht mehr am Sabbat fliegen. Davon sind sämtliche Flüge ab Freitagnachmittag bis Samstagabend betroffen. Bereits vor einigen Wochen wurde diese Maßnahme angekündigt, jedoch hieß es damals, dass es nur temporär aufgrund der Corona-Pandemie sein soll. Hinter der nun endgültigen Änderung dürfte stecken, dass das Unternehmen neue Eigentümer hat und diese den Sabbat beachten wollen. Die Folge daraus ist, dass Israir während der wöchentlichen „Flugpause“ auch keine Inlandsflüge zwischen Tel Aviv und Eilat anbieten wird. Ebenso betroffen sind sämtliche internationale Verbindungen. Der Flugbetrieb soll jeweils freitags gegen Nachmittag in eine Pause treten. Die Wiederaufnahme erfolgt jeweils an Samstagen nach Sonnenuntergang. Dieser Zeitpunkt markiert auch das offizielle Ende des Sabbats. Zuvor führte Israir am Ruhetag etwa zehn Prozent des regulären Angebots durch.

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Tuifly setzt Wetlease-Auftrag für Eurowings fort

Eigentlich erklärte die Lufthansa Group zu Beginn der Corona-Pandemie, dass man alle Wetlease-Vereinbarungen beendet hat. Eigentlich, denn Helvetic Airways fliegt weiterhin für Swiss und in Kürze wird auch Tuifly wieder im Auftrag von Eurowings unterwegs sein. Ab 28. März 2021 kommen zwei von Tuifly betriebene Boeing 737-800 ab Köln/Bonn im Auftrag der Lufthansa-Billigtochter zum Einsatz. Es handelt sich dabei um die Maschinen mit den Registrierungen D-ABKJ und D-ABMQ. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte ein Tui-Sprecher, dass der bereits lange vor der Pandemie abgeschlossene ACMI-Vertrag nun fortgesetzt wird. Die Maschinen sollen ab Köln unter anderem nach Berlin, Hamburg, Wien, Zürich und Klagenfurt zum Einsatz kommen. Weiters sollen einige Ziele in Nordafrika und Europa für Eurowings bedient werden. Der Tui-Sprecher erklärte gegenüber CH-Aviation.com weiters, dass derzeit nicht geplant ist, dass die Anzahl der für Eurowings fliegenden Boeing 737-800 ausgebaut werden soll. Man habe sich im Vorjahr mit der Lufthansa-Tochter auf eine Reduktion geeinigt. Im Sommer 2020 waren bis zu vier Tui-Maschinen für Eurowings in der Luft.

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