Mai 3, 2021

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Mai 3, 2021

Lufthansa bestellt je fünf B787-9 und A350-900

Lufthansa bestellt bei Airbus und Boeing je fünf neue Langstreckenflugzeuge. Dabei handelt es sich um A350-900 und B787-9. Die Maschinen sind für den Einsatz bei Lufthansa bestimmt und sollen Vierstrahler des Typs Airbus A340 ersetzen. Der Aufsichtsrat hat dem Erwerb heute zugestimmt. Diese Flugzeuge sollen in der Lufthansa Airline zum Einsatz kommen und so das Fünf-Sterne-Premiumangebot der Kernmarke stärken. Im Rahmen der langjährigen Flottenerneuerung werden in diesem Jahrzehnt in Summe 175 neue Flugzeuge an die Airlines der Lufthansa Group ausgeliefert. „Auch in dieser herausfordernden Zeit investieren wir konsequent in modernere, wirtschaftlichere und emissionsärmere Flugzeuge. Unsere Langstreckenflotte modernisieren wir aufgrund antizyklischer Opportunitäten sogar schneller als vor dem Beginn der Pandemie geplant. Die neuen Flugzeuge sind die modernsten ihrer Art. Wir wollen unsere globale Führungsrolle weiter ausbauen, unter anderem durch innovative Premium-Produkte und eine hochmoderne Flotte – gerade auch aus Verantwortung gegenüber der Umwelt“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Die ersten Boeing 787-9 sollen bereits im kommenden Winter für Lufthansa fliegen, die weiteren folgen noch im ersten Halbjahr 2022. Mit der heutigen Entscheidung umfasst die Anzahl der Festbestellungen für Boeing 787-9 und Boeing 777-9 insgesamt 45 Flugzeuge. Lufthansa hat Gespräche mit Boeing geführt und eine Möglichkeit gefunden, fünf bereits produzierte 787-9-Flugzeuge zu kaufen. Gleichzeitig verständigt sich der Konzern mit dem Hersteller auf eine Umstrukturierung der geplanten Auslieferungen. Die fünf neu bestellten Airbus A350-900 werden 2027 und 2028 ausgeliefert. Damit erhöht sich die Anzahl der Festbestellungen des Typs A350 auf insgesamt 45 Flugzeuge. Gleichzeitig vereinbart die Lufthansa Group auch mit diesem Hersteller eine Umstrukturierung

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Turkish Airlines will Südamerika-Verbindungen ausdehnen

Turkish Airlines will Bogotá zum Hub für Flüge nach Südamerika ausbauen. Laut CEO Cemal Kaya verdichten sich die Handelsbeziehungen mit Kolumbien. Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung fliegt Turkish seit dem ersten November wieder mehrmals pro Woche zwischen Istanbul und Bogotá. An Bord sind immer auch Waren wie Bananen, Kakao und Kaffee. Im Rahmen der Aktion ProColombia soll laut Kaya auch der Tourismus zwischen den beiden Ländern angekurbelt werden. Vor der Pandemie seien bereits 20.000 Kolumbianer in die Türkei und 7.000 Türken nach Kolumbien gereist, um Urlaub zu machen. Neben Kolumbien fliegt Turkish in Südamerika unter anderen Argentinien, Bolivien, Brasilien und Chile an. Das berichtet Aero.

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Air Dolomiti fliegt von Mailand Linate nach München

 Ab dem 7. Juni wird die Fluggesellschaft den Mailänder Flughafen zweimal täglich mit dem deutschen Drehkreuz verbinden. Die Flüge werden mit der Embraer 195 von Montag bis Sonntag im Codeshare mit der Lufthansa durchgeführt und finden jeweils um 08:10 und 16:50 ab München beziehungsweise um 10:00 und 18:40 ab Mailand Linate statt. „München wird mit unseren täglichen Frequenzen leicht zu erreichen sein. So können alle Passagiere im Einzugsgebiet vonMailand an ein strategisches Drehkreuz angeschlossen werden und die Vorteile des internationalen Netzwerks derLufthansa Group nutzen“, sagte Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

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Etihad gibt Air Seychelles-Anteile wieder ab

Etihad Airways steigt nun endgültig bei Air Seychelles aus. Die Regierung nimmt den 40-Prozent-Anteil für einen symbolischen Betrag zurück. Damit realisiert die Golf-Airline einen weiteren Rückzug aus einer Airline-Beteiligung, Air Serbia hat Etihad Airways Anfang 2021 von 49 auf 18 Prozent weitgehend abgebaut. Etihad Airways war seit 2012 bei Air Seychelles aktiv. Der Ausstieg wird für die staatliche Airline aus Abu Dhabi nochmal teuer – Etihad Airways wird bilanzielle Forderungen in Höhe von 72,3 Millionen US-Dollar zu 79 Prozent abschreiben, wie aero.de berichtet.

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Lufthansa Group und BASF bringen Sharkskin-Technologie in Serie

Lufthansa-Jets sollen künftig mit Hilfe einer neuartigen Oberflächenfolie Sprit sparen. Die von BASF und Lufthansa Technik gemeinsam entwickelte Oberfläche sei der gerippten Haut von Haifischen nachempfunden, berichten beide Unternehmen am Montag.  Mit der besseren Aerodynamik könne die Luftreibung um etwa ein Prozent gemindert werden, so dass beim Einsatz an der gesamten Lufthansa-Frachterflotte jährliche Einsparungen von 3700 Tonnen Kerosin möglich seien. Damit würde die Emission von rund 11 700 Tonnen klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) vermieden, was rund 48 Frachtflügen von Frankfurt nach Shanghai entspreche. Ab dem kommenden Jahr sollen sämtliche Frachter der Lufthansa Cargo, zehn Jets vom Typ Boeing 777, mit der neuen Folie beklebt werden. Es geht um die Rumpfunterhälfte bis zu den Seitenflächen, wo bei Frachtern keine störenden Fensterreihen vorhanden sind. Auch Teile des Flügels würden beklebt, berichtete ein Sprecher der Lufthansa Technik.  Insgesamt geht es um rund 800 Quadratmeter Haifischhaut pro Flugzeug. Bislang wurde die Folie auf rund 500 Quadratmetern am Unterrumpf eines Boeing 747-Jumbos erprobt. Dafür hatte Lufthansa Technik auch die Zulassung durch die europäische Flugsicherheit EASA erreicht. Lufthansa Technik und BASF beabsichtigen, die neue Technologie konsequent in Richtung zusätzlicher Flugzeugtypen und noch größerer Flächen weiterzuentwickeln. In ersten Modellrechnungen ließen sich mit der Haifischhaut-Technologie bis zu 3 Prozent der CO2-Emissionen vermeiden, erklärten die Unternehmen.

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GRZ: Larnaka neu im Sommerflugplan

Der Reiseveranstalter TUI bietet in Zusammenarbeit mit European Air Charter (vormals Bulgarian Air Charter) von 2. August bis 1. November jeweils am Montag Direktflüge vom Grazer Flughafen in die Hafenstadt an der Südküste Zyperns an. „Reisen zählte im vergangenen Jahr zu den am stärksten vermissten Aktivitäten. Vor allem bei Reisen ans Meer sehen wir einen starken Nachholbedarf. Neben Griechenland liegt Zypern diesen Sommer im Trend. Wir freuen uns sehr, dass wir Zypern für unsere Kunden in Südösterreich und dem benachbarten Ausland ab Anfang August bis Anfang November nun auch wöchentlich direkt ab Graz anbieten können“, sagt Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Zypern ist nicht das einzige Flugziel, mit dem TUI auf die geänderte Nachfragesituation reagiert. Auch die Abflüge auf die beiden Urlaubsinseln Heraklion und Rhodos wurden weit in den Herbst hinein, bis Ende Oktober, ausgedehnt. Flugzeiten ab Montag, den 2. August 2021: Graz ab:           14:30 Uhr                     Larnaca an:      18:40 Uhr Larnaca ab:      11:10 Uhr                     Graz an:           13:20 Uhr

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Über Foodora: Finnair liefert nach Hause

Krise macht erfinderisch: Künftig bereiten Finnair-Mitarbeiter wieder verschiedene Mahlzeiten vor. Diese sind jedoch nicht für den Verzehr an Bord bestimmt. Im Zuge einer neuen Kampagne startet der Carrier heute eine Zusammenarbeit mit dem Online-Lieferservice Foodora.  Auch die finnische Fluggesellschaft hat mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen, erst kürzlich korrigierte das Unternehmen seine Sparziele weiter nach oben. Trotz dieser Einschnitte kommen wirtschaftliche Überlegungen wohl nicht zu kurz. Denn ab sofort bietet Finnair den sogenannten „Taste of Finnair“ nicht nur Fluggästen an, sondern liefert es auch Kunden vor die eigene Haustür. Als ersten Markt nennt die Gesellschaft den Süden des Landes rund um die finnische Hauptstadt Helsinki. „Taste of Finnair entstand aus dem Wunsch heraus, unser Geschäft auszubauen. Vor allem aber, um unseren Mitarbeitern während der CoV-Krise eine Beschäftigung anzubieten“, so Marika Nieminen, Vice President Finnair Kitchen. Dabei seien die Kreationen von Business Class-Gerichten der Airline inspiriert, so das Unternehmen

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UK hebt Reiseverbot am 17. Mai 2021 auf

Das Vereinigte Königreich will das Verbot von Reisen zu touristischen Zwecken mit 17. Mai 2021 aufheben. Damit hält man am ursprünglich von Premierminister Boris Johnson verkündeten Plan fest. In den letzten Wochen gab es einige Zweifel, ob dieser Termin halten wird. Die Tageszeitungen „Telegraph“ und „Times“ berichten unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Aufhebung am 17. Mai 2021 vollzogen werden soll. Unter anderem wird auch auf die stabile Infektionslage verwiesen. Die Siebentagesinzidenz liegt momentan bei 24. Allerdings wird UK auch einige Regeln einführen, denn ganz ohne Einschränkungen wird es auch nach dem Stichtag nicht laufen. So soll die Welt in eine Ampel-Karte eingefärbt werden. Hat man sich in grünen Ländern aufgehalten, so ist die Vorlage eines negativen Coronatests erforderlich. Bei gelben Ländern muss zusätzlich eine Heimquarantäne angetreten werden. Kommt man aus Staaten, die UK mit der Farbe Rot belegt, ist eine zehntägige Quarantäne in einem Hotel erforderlich. Sämtliche Kosten sind von den Reisenden selbst zu tragen. Unklar ist noch, ob es für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, zu Erleichterungen kommen wird.

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Indien: Joe Biden sperrt Ausländer aus

U.S.-Präsident Joe Biden hat ein Dekret erlassen, das ab Dienstag Personen, die sich in Indien aufgehalten haben und nicht über die U.S.-amerikanische Staatsbürgerschaft verfügen, die Einreise verwehrt. Davon ausgenommen ist man abseits dem Reisepass nur mit Aufenthaltstitel der USA oder Diplomatenstatus. Im humanitären Bereich besehen ebenfalls Sonderregeln. Die Verfügung des U.S.-Präsidenten hat kein Ablaufdatum. In einer Mitteilung erklärt Biden kurz und knapp, dass Indien für mehr als ein Drittel aller Coronafälle verantwortlich sein soll. Weiters will man das „Einschleppen“ der dort zuerst aufgetretenen Mutation verhindern. Die Einreise für Nicht-U.S.-Bürger, die sich zuvor im Schengen-Raum, UK, Irland, China, Brasilien, Iran und Südafrika aufgehalten haben, bleibt aufrecht. Maskenpflicht bis September 2021 verlängert Die Transportsicherheitsbehörde TSA teilte bereits am Freitag mit, dass die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel bis mindestens September 2021 verlängert wird. Das schließt ausdrücklich auch Flugzeuge ein. Die ursprüngliche Anordnung war bis zum 11. Mai 2021 befristet. Unter Donald Trump gab es keine allgemeine Maskenpflicht. Diese wurde erst unter Joe Biden eingeführt. Allerdings wurde das Bedecken von Mund und Nase bereits zuvor von diversen Städten und Bundesstaaten vorgeschrieben.

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Paderborn kann Insolvenzverfahren verlassen

Der Regionalflughafen Paderborn-Lippstadt konnte das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung per 30. April 2021 verlassen. Seit 1. Mai 2021 der Airport wieder eigenständig tätig. Zuvor konnte eine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden. Im Zuge des Verfahrens wurde der Personalstand stark reduziert. Die Betreibergesellschaft, die nun zu 77,9 Prozent in der Hand des Kreises Paderborn ist, beschäftigt nur noch 64 Mitarbeiter. Zuvor waren es 170. Auch ist die Stadt Bielefeld ausgestiegen und übergab ihre Anteile an die Stadt Paderborn. Die Gläubiger sollen laut Mitteilung des Airports auf 75 Prozent ihrer Forderungen verzichtet haben. Eine Besonderheit in Paderborn ist, dass die Bodendienstleistungen nun von der Betriebsfeuerwehr erbracht werden. Das ursprünglich in diesem Bereich beschäftigte Personal hat man abgebaut. Der Airport geht davon aus, dass man in dieser Konstellation rund 300.000 Reisende pro Jahr abfertigen kann. Vor der Corona-Pandemie hatte man rund 700.000 Passagiere im Jahr.

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