Mai 6, 2021

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Mai 6, 2021

Wien: Reisebüros verzeichnen Steigerung der Nachfrage

Nach der Ankündigung, dass in Österreich ab 19. Mai 2021 Öffnungsschritte gesetzt werden sollen, sind laut Fachgruppe Reisebüros der Wirtschaftskammer die Neubuchungen im touristischen Bereich angestiegen. „Nachdem angekündigt wurde, dass der Grüne Pass das Reisen wieder erleichtern soll, stieg die Nachfrage in den Reisebüros sprunghaft. Viele Wienerinnen und Wiener haben Sehnsucht nach Meeresrauschen und Sand unter den Füßen“, zeichnet Gregor Kadanka, Fachverbandsobmann der Reisebüros der Wirtschaftskammern in Wien und im Bund, ein sommerliches Bild. „Sobald der Bund die neuen Regeln auch festgelegt hat, kann es auch mit den Buchungen losgehen.“ Die WKO bemängelt allerdings, dass noch immer keine Klarheit über die tatsächlichen Einreisebestimmungen für Rückkehrer herrscht. Kadanka dazu: „Mit den derzeitigen Bestimmungen würde ein einwöchiger Urlaub, zwei Wochen Urlaub verschlingen. Hier müssen die bereits angekündigten Erleichterungen mittels grünem Pass auch am 19. Mai umgesetzt werden. Dann steht einem sicheren und entspannten Urlaub nichts mehr im Wege.“

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Quarantäne missachtet: James Hogan vor hoher Geldstrafe

Der ehemalige Geschäftsführer von Gulf Air und Etihad Airways, James Hogan, handelte sich im Vereinigten Königreich ordentlich Ärger ein. Der Doppelstaatsbürger soll die Einreise- und Quarantänebestimmungen missachtet haben und nun blüht dem Ex-Airline-Chef eine saftige Geldstrafe von bis zu 10.000 Britischen Pfund. Laut Daily Mail soll Hogan zunächst von Abu Dhabi nach Genf geflogen sein. Bei der Einreise in die Schweiz zeigte er seinen australischen Reisepass vor. Dieser wies auch Passtempel der Vereinigten Arabischen Emirate, die UK hinsichtlich Corona auf der roten Liste führt. Zwei Tage später flog er weiter nach London. Dort wies er sich mit seinem britischen Pass aus. Die Behörden werfen Hogan vor, dass er die Quarantänebestimmungen bewusst missachtet habe. Eigentlich hätte sich James Hogan – so die britischen Behörden – in UK in eine zehntägige Hotelquarantäne begeben müssen. Das erfolgte jedoch nicht. Die britischen Behörden kamen dem Manager dennoch auf die Schliche. Der Vorfall, für den die Unschuldsvermutung gilt, ereignete sich bereits im März 2021, kam jedoch erst jetzt ans Tageslicht. Behörden haben sich nicht täuschen lassen Demnach flog Hogan am 10. März 2021 nach Abu Dhabi und nutze dabei einen Nonstop-Flug. Die Rückreise trat er am 17. März 2021 an und landete zunächst in Genf. Zwei Tage später flog er von der Schweiz aus weiter in die britische Hauptstadt. Die Behörden erheben auch den Vorwurf, dass er gezielt seine beiden Staatsbürgerschaften eingesetzt habe, um den Aufenthalt in einer roten Zone verschleiern zu können. Laut lokaler Berichterstattung soll der ehemalige Etihad-Chef als Australier in die VAE

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Emirates ist einziger A380-Operator in Frankfurt

Golfcarrier Emirates Airlines verbindet Frankfurt und Dubai wieder mit Maschinen des Typs Airbus A380. Derzeit wird eine tägliche Rotation mit Superjumbos durchgeführt. Auf den anderen Flügen kommen weiterhin Boeing 777 zum Einsatz. Wie lange das Comeback mit diesem Muster andauern wird, ist noch unklar. Zunächst sind im Mai 2021 Umläufe mit Airbus A380 geplant. Emirates ist der erste und bislang einzige Carrier, der seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder Superjumbos nach Frankfurt am Main einsetzt. Vor der Krise war dieses Muster häufiger anzutreffen, denn nebst Emirates waren auch jene von Lufthansa, Qatar Airways, Thai Airways, Asiana, Singapore Airlines und Korean Airlines Stammgäste auf dem größten Flughafen Deutschlands. Wie viele Betreiber den Airbus A380 in Zukunft ab Frankfurt am Main einsetzen werden, ist völlig offen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hält die Reaktivierung der Teilflotte für unwahrscheinlich.

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Wien: Spatenstich für SkyLog-Park absolviert

Am Flughafen Wien-Schwechat wird wieder gebaut: Am Donnerstag wurde der Spatenstich für den SkyLog-Park des Logistikers DLH vorgenommen. Auf einer Fläche von rund 45.000 Quadratmetern werden bis Jahresende fünf Lager- und Industrial-Light-Hallen entstehen. Die Neubauten entstehen am Rande des Areals des Airports nahe Fischamend und sollen speziell für Luftfrachtlogistiger nutzbar gemacht werden. Dabei sollen die jeweilige Nähe zu Airport und zur Autobahn A4 einen Wettbewerbsvorteil bieten, denn das Umladen vom Flugzeug in den LKW und umgekehrt soll zügig absolviert werden können. „Der heutige Spatenstich der DLH ist ein Vorbote des wirtschaftlichen Comebacks Niederösterreichs nach der COVI-19-Krise. Ich freue mich sehr, dass sich DLH entschieden hat, in Niederösterreich zu investieren und hier in der Flughafen-Region ein hochmodernes Logistikzentrum errichten wird. Wir merken, dass aktuell in ganz Niederösterreich eine Vielzahl an Investitionen getätigt werden, die neue Arbeitsplätze schaffen. Alleine unsere Wirtschaftsagentur hat in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres 39 Projekte mit über 600 neuen oder gesicherten Arbeitsplätzen begleitet. Gleichzeit ist der aktuelle Impfturbo die beste Konjunktur-Spritze. Je schneller große Teil der Bevölkerung geimpft sind, desto schneller wächst die Wirtschaft. Hier sind wir aktuell auf einem sehr guten Weg“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Grundstück vom Flughafen Wien erwerben konnten. Aufgrund der exzellenten Lage und einer von uns geplanten modernen, wie nachhaltigen Bauweise sind wir fest vom Erfolg des Konzeptes überzeugt. Dokumentiert wird dieses durch die bereits erfolgte erste Anmietung von zwei Hallen durch Swissport“, hält Christian Vogt, Geschäftsführer DLH Österreich, fest. „Wir freuen uns,

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Strenge Auflagen: Bangladesch reaktiviert internationalen Flugverkehr

Die Regierung von Bangladesch gestattet wieder internationale Flüge. Allerdings sind 12 Staaten weiterhin gebannt. Auch gelten strenge Voraussetzungen, unter denen Passagiere in das Land eingeflogen werden dürfen. Weiterhin gebannt sind Nonstopflüge, die in folgenden Staaten starten: Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Zypern, Georgien, Indien, Iran, Mongolei, Oman, Südafrika und Tunesien. Zwischen Bangladesch und Indien gab es ein so genanntes Safe-Travel-Abkommen im Flugverkehr. Dieses bleibt aufgrund der indischen Corona-Mutation weiterhin ausgesetzt. Staatsbürger und Personen mit Aufenthaltstitel dürfen zwar weiterhin einreisen, müssen sich jedoch einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen. Personen, die sich zuvor in Österreich, Aserbaidschan, Bahrain, Belgien, Chile, Kroatien, Estland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irak, Kuwait, Italien, Lettland, Litauen, Niederlande, Paraguay, Peru, Katar, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei oder Uruguay aufgehalten haben, dürfen zwar einreisen. müssen jedoch eine 14-tögige Quarantäne in einem von der Regierung zugewiesenen Hotel verbringen. Die Kosten sind selbst zu tragen. Eine Besonderheit besteht für Bahrain, Kuwait und Katar: Die Absonderung im Hotel beträgt nur drei Tage. Unabhängig davon: Bei der Einreise muss immer ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stundens ein darf, vorgelegt werden. Für die Fluggesellschaften ergeben sich nun ebenfalls Restriktionen: Langstreckenmaschinen dürfen mit maximal 280 Passagieren besetzt werden. Davon ausgenommen sind die Typen Boeing 777 und 747, die maximal 350 Reisende nach Dhaka befördern dürfen. Narrowbodies dürfen höchstens 140 Passagiere an Bord haben. Alle anderen Typen – ausgenommen 777 und 747 – höchstens 200 Reisende.

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Südafrika überweist Mango 57 Millionen U.S.-Dollar

Die Regierung Südafrikas greift der South-African-Tochter Mango kurzfristig mit rund 57 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel. Hintergrund ist, dass der Billigflieger auch Außenstände an diversen Flughäfen hat. Die Finanzmittel sind für die Begleichung von Schulden, die man bei Lessoren und Airports hat, zweckgebunden. In der vergangenen Woche haben einige Flughäfen die Abfertigung von Mango-Maschinen aufgrund unbezahlter Rechnungen eingestellt. Dies führte zu einem Teilgrounding der Flotte und das obwohl mit dem Eigentümern der Maschinen eine kurzfristige Lösung gefunden werden konnte. Die nun bewilligte „Nothilfe“ ist als eine Art „Feuerwehraktion“ gedacht, um Mango vor dem Kollaps bewahren zu können. Die Staatshilfe deckt lediglich die allernotwendigsten Ausgaben ab, um den Lowcoster in der Luft halten zu können. Im Juni 2021 ist mit einer wesentlich größeren Finanzsspritze seitens der Regierung zu rechnen.

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Ethiopian Mozambique stellt den Flugbetrieb ein

Aufgrund der Corona-Pandemie muss Ethiopian Mozambique Airlines den Flugbetrieb mit Wirksamkeit zum 6. Mai 2021 einstellen. Der Carrier nannte keinen konkreten Termin für eine mögliche Wiederaufnahme. In einer Stellungnahme wird die unklare Lage als Begründung angeführt. Die betroffene Fluggesellschaft ist ein Joint-Venture zwischen Ethiopian Airlines und Malawi Airlines. Ursprünglich wurden acht Inlandsziele sowie Destinationen im Ausland angesteuert. Zuletzt wurde nur noch eine DHC Dash 8-400 eingesetzt. Laut CH-Aviation.com handelte es sich dabei um die ET-AXP, die im Rahmen eines Wetlease-Abkommens von der Muttergesellschaft betrieben wurde. Im afrikanischen Land ist nun LAM – Linhas Aéreas de Moçambique die einzige Airline, die noch regelmäßige Linienflüge anbietet. Dieser Carrier befindet sich vollständig im Eigentum von Mosambik. Ethiopian Airlines selbst und die anderen Beteiligungen sind von der temporären Einstellung in Mosambik nicht betroffen.

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Fliegende AUA-Mitarbeiter werden ab sofort geimpft

Das fliegende Personal der Austrian Airlines erhält ab sofort Impfungen gegen das Coronavirus. Der ursprünglich für April 2021 geplante Start der betrieblichen Immunisierungen wurde von der zuständigen Gesundheitsbehörde des Landes Niederösterreich zunächst verschoben. Der neue Starttermin – 6. Mai 2021 – war zuletzt noch unter Vorbehalt der finalen Entscheidung des Amts. Dieses gab nun grünes Licht, so dass am Donnerstag die ersten fliegenden AUA-Mitarbeiter ihre Erstimpfung erhalten haben. Primär soll das Vakzin von Moderna zum Einsatz kommen, jedoch machten weder das Land Niederösterreich noch die Airline selbst konkrete Angaben zum Impfstoff. Die Zuteilung erfolgt durch die Behörde nach Verfügbarkeit. Gegenüber Aviation Direct bestätigte ein Sprecher der Austrian Airlines, dass die Impfaktion für das fliegende Personal am Donnerstag angelaufen ist. Der Medienreferent sagte: „Die Impfungen für das fliegende Personal der Austrian Airlines sind heute planmäßig gestartet“. Zunächst sind Flugbegleiter und Piloten an der Reihe, da diese eine erhöhte berufliche Auslandstätigkeit haben und im Fall des Kabinenpersonals auch direkter Kundenkontakt vorhanden ist. Die für die Durchführung der österreichischen Impf-Kampagne verantwortlichen Bundesländer forcieren nun in der Phase-III des nationalen Plans so genannte betriebliche Impfungen. Unter diesen Teilbereich fallen auch die Immunisierungen der fliegenden AUA-Mitarbeiter sowie Beschäftigter anderer Verkehrsbetriebe. Das Bodenpersonal der Austrian Airlines ist noch nicht an der Reihe, jedoch ist anzunehmen, dass unter Aufsicht des Landes Niederösterreich eine ähnliche Aktion in Vorbereitung ist.

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American Airlines verschleudert Japan-Flüge für 90 U.S.-Dollar

Noch ist völlig unklar ab welchem Zeitpunkt wieder einigermaßen normal zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan gereist werden kann. Die Nachfrage scheint nicht sonderlich gut zu sein, denn American Airlines verschleudert derzeit Onewayflüge für 89,70 U.S.-Dollar. Laut dem Portal Viewformthewing.com sind diese unter anderem zwischen Miami und Tokio-Haneda verfügbar. Es handelt sich um Verbindungen mit Umstieg in Dallas/Fort Worth. Diese ultrabilligen Tickets werden ab September 2021 über die gesamte Winterflugplanperiode 2021/22 zu verschiedenen Terminen angeboten. Entsprechende Rückflüge sollen in etwa 50 U.S.-Dollar teurer sein. Selbstverständlich handelt es sich nicht um Business-, sondern um Economy-Class-Tickets. Der Haken an der Sache: Dieser Tarif kann weder umgebucht noch erstattet werden. Es gibt noch keinen konkreten Termin wann U.S.-Amerikaner wieder zu touristischen Zwecken in Japan einreisen dürfen. Umgekehrt ist die Einreise in die Vereinigten Staaten ebenfalls äußerst mühsam.

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Bulgarian Air Charter ist jetzt European Air Charter

Die Charterfluggesellschaft Bulgarian Air Charter tritt ab sofort als European Air Charter auf. Mit dem neuen Markennamen will sich das Unternehmen breiter aufstellen und zusätzliche Kunden in Europa an Land ziehen. Der Carrier mit Sitz in Sofia ist auf Flüge von/nach Varna und Burgas spezialisiert. Weiters führt man für Reiseveranstalter zahlreiche Verbindungen durch. In Österreich ist die nunmehrige European Air Charter unter anderem für Tui ab Linz und Graz tätig. Das Rückgrat der Flotte bilden fast 30 Jahre alte Mittelstreckenjets des Typs McDonnell Douglas MD-82. Von genanntem Maschinentyp hat man insgesamt acht Einheiten in der Flotte. Das Durchschnittsalter liegt bei 29,3 Jahren. Weiters betreibt European Air Charter auch sieben Airbus A320. Diese sind kaum jünger, denn auch deren durchschnittliches Alter liegt bei 29,3 Jahren. Der Anbieter konnte sich in den letzten Jahren im westeuropäischen Markt einen durchaus guten Ruf erarbeiten, denn Bulgarian Air Charter gilt aus äußerst zuverlässig und kann eine gute Pünktlichkeitsrate vorweisen.

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