Mai 27, 2021

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Mai 27, 2021

Russland verweigert Austrian Airlines die Fluggenehmigung

Austrian Airlines musste Kurs OS601 von Wien nach Moskau mangels Genehmigungen streichen. Der Carrier kam der Empfehlung der EASA nach und wollte den Luftraum von Belarus umfliegen. Russland war damit aber nicht einverstanden und erteilte dem AUA-Flug keine Erlaubnis. Der österreichische Carrier ist kein Einzelfall, denn Moskau verweigerte gestern und heute auch Air France die entsprechende Genehmigung. Laut Austrian Airlines muss jede Änderung von Flugrouten behördlich genehmigt werden. Genau dies wird seitens der Russischen Föderation aber verweigert. Inwiefern weite Flüge der AUA betroffen sein könnten, ist noch unklar. Einige EU-Länder verweigern der weißrussischen Belavia die Nutzung ihrer Lufträume. Es handelt sich um nationale Alleingänge, da auf Unionsebene das Verbot noch nicht verkündet wurden. Laut Kommission müssen zunächst die juristischen Grundlagen geschaffen werden. So will man verhindern, dass Belavia keine Schadenersatzansprüche geltend machen kann. Davon unabhängig können die Nationalstaaten auf eigenes Risiko bereits jetzt Flugverbote aussprechen.

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HAM: Terminal 2 kommt zurück

Nach einem halben Jahr Corona-Zwangsschließung reaktiviert der Flughafen Hamburg am Freitag das Terminal 2 wieder. „Nach den sehr ruhigen Monaten sind die Passagierzahlen aktuell auf bis zu 10.000 Passagiere pro Tag gestiegen“, berichtete die Flughafengesellschaft am Mittwoch. „Durch die Öffnung des Terminals 2 bieten wir unseren Fluggästen genug Platz, so dass die Abstandsregeln auch während der Spitzenstunden problemlos eingehalten werden können.“ Durchschnittlich zähle der Flughafen Hamburg aktuell 46 Starts und 45 Landungen am Tag, wie aero.de berichtet. Das Terminal 2 war in den vergangenen Monaten nur bei Bedarf am Wochenende in den norddeutschen Schulferien geöffnet worden, um kurzfristig höheres Verkehrsaufkommen zu bewältigen.

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Zu viel Gedränge in VIE: Jetzt darf auch stichprobenartig kontrolliert werden

Wie verschiedenste Medien berichtet haben, konnten die Mindestabstände am Pfingstwochenende zumindest phasenweise nicht eingehalten werden. Der Grund: Jeder Passagier muss bei der Einreise getestet, genesen oder geimpft sein – und das auch nachweisen. Bei den Kontrollen kam es dann zu Warteschlangen, wenn mehrere Flugzeuge gleichzeitig landeten. Doch jetzt reagiert das Gesundheitsministerium und ergänzt prompt die gesetzliche Grundlage. Demnach dürfe die zuständige Behörde ab sofort nur stichprobenartig kontrollieren, wenn es zu solchen Menschenansammlungen kommt. Dazu erhalte die Behörde wöchentlich eine aktualisierte Liste mit Nationen, die als Risikoländer eingestuft sind, so der ORF. Derzeit betrifft das etwa Indien. Fluggäste aus Risikoländern müssen nach wie vor vollständig überprüft werden – bei Ländern, die nicht auf der Liste angeführt sind, reichen aber nun Stichprobenkontrollen.

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Airbus stellt die Weichen für eine höhere Produktion

Der Flugzeugbauer bereitet sich weiter auf die Zeit nach der Covid-19-Pandemie vor und hat seine Produktionspläne präzisiert. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass sich der Markt für Verkehrsflugzeuge zwischen 2023 und 2025 wieder auf das Niveau von vor Covid-19 erholen wird, angeführt vom Single-Aisle-Segment“, teilte der Konzern mit Schaltzentrale in Toulouse am Donnerstag mit. Entsprechend seien die Zulieferer über die Planungen für die Flugzeugproduktion informiert worden. Für die Fertigung der Mittelstreckenjets der Modellfamilie A320 bedeutet das konkret, dass Airbus von 64 Flugzeugen pro Monat bis zum zweiten Quartal 2023 ausgeht. Zulieferer sollten sich auf ein Szenario von 70 Flugzeugen bis Anfang 2024 und bei einem sich weiter erholenden Markt von bis zu 75 Flugzeugen bis 2025 einstellen. Der Konzern bestätigte 45 Flugzeuge pro Monat bis Ende 2021. Bei der A220-Familie hält Airbus eine monatliche Produktionsrate von 14 Flugzeugen bis zur Mitte des Jahrzehnts für möglich. Bei der A350-Familie liege die durchschnittliche Produktionsrate bei 5 Flugzeugen pro Monat und solle bis Herbst 2022 auf 6 steigen, hieß es weiter. Bei der A330-Familie bleibe die Produktion bei einer durchschnittlichen monatlichen Produktionsrate von zwei Flugzeugen. „Die Botschaft an unsere Zulieferer gibt dem gesamten industriellen System die Möglichkeit, die notwendigen Fähigkeiten zu sichern und bereit zu sein, wenn die Marktbedingungen es erfordern“, betonte Airbus-Chef Guillaume Faury laut Mitteilung. Airbus hatte erst vor wenigen Wochen erklärt, den Bau einer neuen Endmontage-Linie für die A320-Familie wieder aufzunehmen. In dem bisherigen A380-Werk in Toulouse soll ab Ende 2022 auch die Langversion Airbus A321 gefertigt werden. Airbus hatte den

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Vida stellt acht dringende Fragen an Staatssekretär Brunner

Im Vorfeld seiner heutigen Pressekonferenz mit der Austro Control zum Thema „Fliegen aus der Krise – nachhaltig und sicher“ stellt der Fachbereich Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida acht dringende Fragen zur nach wie vor auf sich warten lassenden neuen nachhaltigen und sozialen Dimension für das fliegende Personal an Magnus Brunner, Staatssekretär für Luftfahrt. „Weit über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie fehlen noch immer angekündigte Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Erholung der Luftfahrt, damit diese nicht wieder in den skrupellosen Dumpingwettbewerb von vor der Krise zurückfällt“, stellt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Vida-Fachbereichs Luftfahrt fest. Die Gefahr sei zu groß, dass die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit wieder zu kurz kommt.  Auf europäischer Ebene habe die Bundesregierung die großen Fragen wie einheitliche Sozialstandards richtigerweise in Angriff genommen. „Auf nationaler Ebene aber, auf der Staatssekretär Brunner direkt handlungsfähig wäre und unmittelbar für mehr Nachhaltigkeit sorgen könnte, ist leider bis heut nahezu nichts geschehen“, fordert Liebhart die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen ein. „Der Ausbruch des Corona-Virus hat durch den vorherrschenden Dumpingwettbewerb am Flughafen Wien wie ein Brandbeschleuniger auf das Luftfahrtgeschäft gewirkt. Der Sozialdumpingdruck auf die Arbeitnehmer wurde abrupt erhöht“, so der Vida-Gewerkschafter. Die aufgrund des gnadenlosen Wettbewerbs Eigenkapital-schwachen Airlines seien nicht in der Lage gewesen, eine Pandemie durchzustehen. „Aber jetzt, weit über ein Jahr danach, könnten schon die ersten nachhaltigen und sozialen Maßnahmen für einen fairen Wettbewerb und Umgang mit dem Personal etabliert sein. Warum ist davon noch nichts zu sehen? Wir erwarten uns daher von Staatssekretär Brunner konkrete Antworten auf unsere Fragen und kein Vertrösten

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Prächtige Prachter in Nürnberg

Mit dem heutigen Neos-Flug NO753 geht vorerst die Lieferkette zwischen dem chinesischen Peking und Nürnberg zu Ende. Von Ende April bis Ende Mai 2021 wurden 14 Flüge mit insgesamt über 15 Millionen Schnelltests (mehr als 445 Tonnen) und weiteren medizinischen Gütern abgewickelt. Das Importunternehmen Emotive Systems GmbH aus Paderborn sowie die Vertriebsorganisation Kingline GmbH aus Erlangen veranstalteten vorpandemisch Musik-Festivals und vermieteten LED-Leinwände. In Coronazeiten taten sie sich zusammen, sattelten kurzerhand um und entwickelten sich zu den führenden Lieferanten von Antigentests.  Die Kundenliste reiche von Apotheken über DAX-Konzerne bis hin zu Supermärkten in ganz Deutschland. Auch Landesregierungen zählen zu den Abnehmern, die die Schnelltests beispielsweise in Schulen einsetzen.  Wortneuschöpfung in der Luftfracht „Prachter“ ist eine Zusammensetzung der Wörter Passagierflugzeug und Frachter. Diese Konstellation kommt zustande, da zum einen aktuell aufgrund des hohen Cargo-Aufkommens viele Frachtmaschinen ausgebucht sind und zum anderen Airlines freie Kapazitäten bei ihren Passagierflugzeugen haben. Anstelle von Passagieren fliegt das Frachtgut zum Teil auf den Sitzen in der Kabine mit, wo es festgezurrt wird. Das Cargo-Aufkommen steigt deswegen, da die Frachtzuladung im Linienverkehr derzeit nicht im üblichen Umfang stattfindet. Auf Verbindungen wie beispielsweise Nürnberg – Istanbul ist sonst regelmäßig Fracht im Flugzeugbauch („Belly“) zu verzeichnen

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Lufthansa Technik betreut Boeing 737 Max 8 der Flair Airlines

Kanadische Fluggesellschaft schließt Total Component Support-Vertrag ab. Lufthansa Technik und die kanadische Ultra Low-Cost-Fluggesellschaft Flair Airlines haben eine umfangreiche Vereinbarung abgeschlossen, der die Reparatur und Überholung von Komponenten der Flotte von Boeing 737 Max 8-Flugzeugen der Airline umfasst. Bis zu 24 Flugzeuge der aktuellen und zukünftigen Flotte sind Gegenstand des Vertrages, der eine Laufzeit von zehn Jahren hat. Die Betreuung der Flugzeuge hat schon im letzten Monat begonnen.  „Wir freuen uns, dass wir die Unterstützung von Lufthansa Technik für den modernsten Flugzeugtyp sicherstellen konnten, den wir bei uns eingeführt haben. Die Zuverlässigkeit unserer Flotte ist für uns besonders wichtig, da wir einen herausfordernden Plan zum Wachstum unserer Flotte haben“, so Guy Borowski, Vice President Maintenance bei Flair Airlines. Lufthansa Technik leiste bereits Komponentenversorgung für die Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 von Flair und hat in der Vergangenheit auch Fahrwerke dieser Flugzeuge überholt.

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Köln/Bonn baut Campus-Cell-5G-Handynetz auf

Nach dem Flughafen Wien-Schwechat hat sich nun auch der Köln/Bonn-Airport für ein so genanntes Campus-Cell-5G-Netzwerk entschieden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein kleines, eigenes Mobilfunknetzwerk auf dem rund 1.000 Hektar großen Areal aufgebaut wird. Dieses soll den Empfang für die Passagiere und Mieter verbessern. Der Aufbau des Campus-Cell-Networks erfolgt in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister NTT. Auch wird man in Köln/Bonn Innovationen wie zum Beispiel intelligente Gepäck- und Grenzkontrollen entwickeln, erproben und bei Erfolg zur Marktreife bringen. Die Maßnahmen sollen langfristig die Effizienz des Airports deutlich steigern.

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Tipps: Große Unterschiede bei Reiseversicherungen

Die Entspannung der Corona-Lage macht es möglich: Parallel zu den Öffnungsschritten im Mai werden in Österreich auch Reiseerleichterungen umgesetzt. Ein Sommerurlaub rückt damit in greifbare Nähe, die Reiselust der ÖsterreicherInnen ist nach den belastenden Pandemie-Monaten besonders ausgeprägt. 79 Prozent der Befragten geben in einer aktuellen Studie an, im Sommer sicher oder wahrscheinlich verreisen zu wollen. Doch Unsicherheiten bleiben. Umso größer deshalb das Interesse an Reiseversicherungen – und der Frage nach der Deckung bei Ereignissen in Zusammenhang mit Corona. Die Versicherungsexperten von durchblicker, Österreichs größtem Tarifvergleichsportal, haben sich das Thema genauer angesehen. Reinhold Baudisch, Gründer und Geschäftsführer von Durchblicker: „Grundsätzlich gilt, dass Reiseversicherungen bei Pandemien wie COVID-19 keine Leistung erbringen müssen. Viele Versicherer bieten allerdings freiwillig einen ‚eingeschränkten Schutz bei COVID-19‘ und verzichten so zum Teil auf den Pandemie-Ausschluss. Konkret akzeptieren einige Reiseversicherer eine Corona-Erkrankung als Stornogrund oder übernehmen die medizinischen Behandlungskosten, wenn man am Urlaubsort im Ausland erkrankt.“ Der Krankenversicherungsschutz gilt jedoch nur, wenn zum Zeitpunkt der Reise für den Urlaubsort keine Reisewarnung der Stufe 5 oder 6 vorliegt. Mittlerweile haben manche Versicherer einen COVID-19 Schutz sogar in ihren Versicherungsbedingungen festgehalten und die Leistung damit vertraglich zugesichert. Zu erkennen sind diese Angebote am Vermerk “Absicherung für COVID-19 Erkrankungen”. Große Unterschiede bei Deckungsumfang und Preis Nicht nur bei einer Reisewarnung, auch bei anderen mit Corona verbundenen Szenarien decken Reiseversicherungen nicht. Eine erhöhte Fallzahl im Urlaubsland und die Angst vor einer Ansteckung ist beispielsweise kein Stornogrund. Dasselbe gilt für eine behördlich angewiesene Quarantäne vor Reiseantritt. Generell sind die Leistungen laut durchblicker-Expertinnen und

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Budapest: Ryanair und Wizz Air fahren Angebote wieder hoch

Noch sind die Einreisebestimmungen der ungarischen Regierung vergleichsweise restriktiv, doch es stehen bereits Lockerungen in Aussicht. Die Billigflieger Ryanair und Wizz Air, die für den Löwenanteil des Verkehrs am Flughafen Budapest verantwortlich sind, beginnen ihre Angebote wieder hochzufahren. Der irische Lowcoster unterhält in der ungarischen Hauptstadt eine Basis, die von der polnischen Tochtergesellschaft Buzz betrieben wird. Aufgrund des Namens dieses Carriers handelte man sich vor einiger Zeit eine Klage des Mitbewerbers Wizz Air ein. Dieser hat seine Homebase und eine größere Verwaltungsniederlassung in Budapest. Die Ryanair Group startet innerhalb einer Woche Flüge nach Barcelona, Berlin, Brüssel und auf die kanarischen Inseln. Die irische Fluggesellschaft kehrt zunächst mit insgesamt sechs wöchentlichen Flügen zurück und wird die Frequenz des ungarischen Gateways bis Juli auf 19 wöchentliche Flüge erhöhen – Barcelona fünfmal wöchentlich; Berlin, sechsmal wöchentlich; Täglich Brüssel; und Las Palmas, wöchentlich. „Die Rückkehr der Verbindungen von Ryanair zu diesen beliebten Zielen ist ein äußerst positives Zeichen für alle – für den Flughafen, für die Fluggesellschaften und letztendlich für unsere Passagiere“, erklärt Balázs Bogáts, Leiter der Fluglinienentwicklung am Flughafen Budapest. „Es ist entscheidend, dass Flüge und Kunden so schnell wie möglich nach Budapest zurückkehren. Mit der Rückkehr von Links wie denen von Ryanair freuen wir uns auf einen Sommer der Wiederbelebung.“ Wizz Air reaktiviert einige Strecken Der Flughafen Budapest begrüßte die Rückkehr der Flüge von Wizz Air nach Malaga und Dortmund am 21. bzw. 23. Mai. Mit seiner A321neos-Flotte auf der spanischen Verbindung und A320-Verbindungen für die Verbindung nach Deutschland wird die Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft

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