Juni 4, 2021

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Juni 4, 2021

Deutschland streicht große Teile Österreichs von der Risikoliste

Die Bundesrepublik Deutschland betrachtet nun Österreich – mit Ausnahme von Tirol und Vorarlberg – nicht mehr als Risikogebiet. Gleichzeitig wurde Uruguay in die Stufe Virusvariantengebiet hochgestuft. Litauen, Schweden, die Türkei sowie die norwegischen Provinzen Troms og Finnmark und Trøndelag sind nicht mehr als Hochinzidenz- sondern als Risikogebiet ausgewiesen. Die nachstehenden Staaten bzw. Regionen sind laut Robert Koch Institut kein Risikogebiet mehr: Frankreich – Korsika sowie die französischen Übersee-Departments Mayotte, Saint-Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna, Französisch-Polynesien und Neukaledonien, Kroatien – die Gespanschaften Dubrovnik-Neretva, Istrien, Karlovac, Krapina-Zagorje, Požega-Slawonien und Split-Dalmatien, Italien, Niederlande – die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Curaçao, Bonaire, Sint Eustatius und Saba, Schweiz – die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich, Tschechien und Vatikan. Alle österreichischen Bundesländer, ausgenommen Tirol und Vorarlberg, führt das Robert-Koch-Institut nicht mehr als Risikogebiet. Österreich landete im Herbst des Vorjahres auf der „roten Liste“ und erst jetzt hebt Deutschland schrittweise die Warnungen auf. Die Exklaven Kleinwalsertal und Mittelberg werden schon länger nicht mehr als Risikogebiet betrachtet.

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Alitalia kann Lohnrückstände nicht mehr ausbezahlen

Die finanzielle Lage der italienischen Fluggesellschaft Alitalia spitzt sich weiter zu. Das Unternehmen ist nicht mehr in der Lage die Gehälter der Mitarbeiter auszuzahlen. Am 27. Mai 2021 erhielten die Beschäftigten nur die Hälfte der Bezüge überwiesen. Selbiges gab es bereits Ende April 2021, jedoch konnte Anfang Mai 2021 der Rest nachbezahlt werden. Diesmal ist die Situation anders, denn laut dem eingesetzten Regierungskommissar, Gabriele Fava, reicht das Geld nicht mehr aus, um den zweiten Teil der Mai-Gehälter überweisen zu können. Die Gewerkschaften fordern nun die Regierung auf, dass diese einspringen solle und damit die Existenzen der Mitarbeiter absichern soll. Noch ist unklar, ob die Staatsführung weitere Finanzmittel für Alitalia zur Verfügung stellen wird. Die Nachfolgegesellschaft Ita sollte eigentlich längst in der Luft sein, jedoch zieht sich eine Unstimmigkeit mit der EU-Kommission schon länger hin. Kürzlich wurde eine Annäherung erreicht, doch der insolventen Alitalia geht mal wieder das Geld aus. Dies geht nun zu Lasten der Mitarbeiter, denn für Mai 2021 haben diese lediglich 50 Prozent ihrer Löhne bekommen.

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Stefan Vasic wird neuer Head of Marketing bei Swiss

Stefan Vasic wird per 1. Juli 2021 der neue Head of Marketing beim Schweizer Carrier. Zuvor war er als Leiter der Abteilung für Sponsoring & Events, Social Media und Tourismus Partner tätig. Die Lufthansa-Tochter hat Stefan Vasic per 1. Juli 2021 als neuen Head of Marketing ernannt. In seiner neuen Funktion wird Stefan Vasic für die Marketingkommunikation in der Schweiz und die Umsetzung sämtlicher Marketingmaßnahmen im Rahmen der globalen Lufthansa Group Marketingstrategie verantwortlich zeichnen.  Er wird in seiner Funktion an Caroline Drischel berichten, welche seit 1. Februar 2021 in den zusammengefassten Bereichen „Brand Management & Marketing Communication“ und „Product Management“ das Kundenerlebnis entlang der gesamten Reisekette ganzheitlich verantwortet. „Aufgrund seiner langjährigen und breiten Kommunikationserfahrung ist Stefan Vasic die ideale Besetzung für diese anspruchsvolle Position. Ich bin überzeugt, dass er mit seinem großen Engagement und dank seinen profunden Kenntnissen neue Wege im Swiss-Marketing beschreiten wird. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm für seine neuen Tätigkeiten viel Freude und Erfolg“, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer (CCO) von Swiss. Bernhard Christen, welcher den Bereich Marketing national und international während rund acht Jahren bisher geleitet hat, wird sich zukünftig neuen Herausforderungen widmen. „Ich bedanke mich herzlich bei Bernhard Christen für seinen langjährigen Einsatz. Mit seinem fundierten Marketing Know-how und seiner ausgeprägten Kundenorientierung hat er die Positionierung von uns als Premium Carrier maßgeblich gestärkt. Zusammen mit seinem Team hat Bernhard Christen einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass Swiss heute zu den erfolgreichsten Fluggesellschaften Europas zählt“, so Tamur Goudarzi Pour weiter.

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Jetblue unterzeichnet Wartungsvertrag mit Airbus

Der Flugzeugbauer hat seinen ersten Vertrag über sogenannte Flight Hour Services mit einem nordamerikanischen Kunden unterzeichnet. Jetblue kauft Wartungsleistungen für Airbus-Komponenten für ihre 70 bestellten A220. Sie nehmen im April 2021 den Betrieb auf. Der Maintenance-by-the-Hour-Servicevertrag umfasst Materialdienstleistungen mit Vorort-Teilelagerverwaltung sowie den Zugang zum Teilepool von Airbus, Engineering und Reparaturleistungen.

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Austrian Airlines zum Umwelttag: Nachhaltige Luftfahrt ist schaffbar

Der Weltumwelttag am 5. Juni stellt jedes Jahr die Herausforderungen zum Erhalt einer intakten Umwelt in den Vordergrund. Austrian Airlines ist sich seiner Verantwortung bewusst und arbeitet daher seit Jahren daran, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu reduzieren. Eines der vielversprechendsten Mittel zur Reduzierung von CO2-Emissionen ist der Einsatz nachhaltiger Treibstoffe anstatt fossiler Kraftstoffe, wie Kerosin. Aktuell seien solche Treibstoffe aber um ein Vielfaches teurer als herkömmliches Kerosin. „Synthetische Kraftstoffe gibt es bereits am Markt – allerdings noch im Labormaßstab und daher auch zu Apothekerpreisen. Um die massentaugliche Entwicklung und Produktion am Standort Wien zu ermöglichen, muss daher eine Standortinitiative ins Leben gerufen werden,“ betont CEO Alexis von Hoensbroech. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen dafür Sorge tragen, dass europäische Fluggesellschaften durch die Nutzung von alternativen Treibstoffen keinem Wettbewerbsnachteil gegenüber Gesellschaften aus Drittstaaten ausgesetzt werden“, fordert Alexis von Hoensbroech. Nationale oder regionale Alleingänge führen jedoch zu einer Wettbewerbsverzerrung und zu negativen Umwelteffekten, da nicht-EU-Airlines „Tankering“ betreiben würden. Diese Airlines tanken dann zu Hause deutlich größere Mengen an Kerosin, um auch den Rückweg abdecken zu können. Dadurch erhöht sich das Gewicht des Flugzeuges und somit auch die CO2-Emissionen. Welche Maßnahmen setzt Austrian Airlines bereits? Um Emissionen langfristig zu reduzieren, setze Austrian Airlines bereits seit Jahren auf klimafreundliche Maßnahmen. Beispielsweise bietet die Lufthansa-Tochter mit AIRail seit 2014 die Möglichkeit einer attraktiven Bahnverbindung von Linz, Salzburg und Graz zum Flughafen Wien, um klimaschädliche Kurzstrecken-Flüge zu vermeiden.  Seit 2018 werden im Rahmen des Projekts ReOil, zusammen mit OMV und dem Flughafen Wien, Austrian Airlines

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STR führt luca-App ein

Am Flughafen Stuttgart können Passagiere und Besucher ab jetzt mit Hilfe der luca-App sicher und bequem einkaufen oder die Angebote von Händlern und Gastronomen nutzen. So können Besucher zum Beispiel beim Friseur oder bei anderen Geschäften im Terminal sich mit der App kontaktlos registrieren und die Dauer ihres Aufenthaltes dokumentieren. Die Einführung der App bei den Händlern und Gastronomen ist ein weiteres Detail der zahlreichen Vorkehrungen, mit denen Fluggästen und Besuchern der Aufenthalt am Flughafen sicher und einfach gestaltet werden soll. Die luca-App bietet die verschlüsselte Bereitstellung der Besucherdaten und erleichtert so die Nachverfolgung der Kontakte im Falle einer COVID-Infektion. Das Land Baden-Württemberg unterstützt bereits seit Ende März die Anwendung der App, die den Gesundheitsämtern eine schnellere Bekämpfung weiterer Infektionen ermöglicht. Auch der Flughafen unterstützt nun den Einsatz der App in seinen Terminals.

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Mitteldeutsche Flughäfen senken CO2-Ausstoß deutlich

Die Mitteldeutschen Flughäfen haben 2020 ihren CO2-Ausstoß um 86 Prozent gegenüber 2019 reduziert. Das hat die Bilanzierung Ende Mai bestätigt.  Damit übertrifft das Unternehmen bereits heute deutlich das für 2030 anvisierte Branchen-Ziel der deutschen Verkehrsflughäfen, seine Emissionen gegenüber 2010 um mehr als 50 Prozent zu senken. So heißt es jedenfalls in der Aussendung. Unter anderem mache das der Einsatz von klimaneutralem Strom und energieeffiziente LED-Technologie möglich.  „Klimaschutz ist für uns ein wesentliches Unternehmensziel. Wir verfolgen auch mit Blick auf unsere Nachbarn eine ambitionierte Umweltstrategie und arbeiten kontinuierlich darauf hin, unsere Airports frühestmöglich klimaneutral zu betreiben. Auch unsere Kunden wollen wir auf diesem Weg mitnehmen“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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UK: Airlines laufen gegen Portugal-Umstufung Sturm

Im Vereinigten Königreich gehen aufgrund der Corona-Einstufung der Länder die Wogen hoch. Beispielsweise setzte die Regierung Portugal auf die rote Liste, was zur Quarantänepflicht bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Großbritannien führt. Diese Entscheidung wird unter anderem von British Airways, Easyjet und Ryanair heftig kritisiert. So bezeichnet die IAG-Tochter dies als „enttäuschend und verwirrend“. Unter Hinweis auf die hohe Impfquote wäre es UK möglich deutlich mehr Staaten grün einzustufen. „Keine Länder mehr auf die Grüne Liste zu setzen, wenn die meisten Infektionsraten in Europa rückläufig sind und viele Orte mit niedrigen Infektionsraten unter denen Großbritanniens liegen, wie die Balearen mit einer aktuellen Rate von 33 auf 100.000 und Malta mit Malta nur 12 von 100.000, das macht keinen Sinn. Vor allem, wenn Inlandsreisen innerhalb Großbritanniens erlaubt sind, obwohl in einigen Städten die Infektionsraten 20-mal höher sind als in weiten Teilen Europas“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren. „Während sich unsere europäische Flotte auf den Sommer vorbereitet, da die europäischen Regierungen das Reisen für ihre Bürger öffnen, macht es die britische Regierung den Fluggesellschaften unmöglich, zu planen, während die Verbraucher in Großbritannien am Boden bleiben.“ Hintergrund des Ärgers ist, dass die britische Regierung am Donnerstag Portugal auf die Amber-Liste gesetzt hat. Gleichzeitig wurden keine weiteren Staaten grün eingestuft. Die Luftfahrt- und Reisebranche kritisiert, dass es in Europa zahlreiche Länder gibt, die niedrigere Neuinfektionen haben als das Vereinigte Königreich. Auch John Holland-Kaye, Chef des Flughafens London Heathrow, schließt sich der Kritik an und spricht unter anderem davon, dass es die Regierung verabsäumt habe Regeln

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Easyjet führt Online-Tool zur Reiseplanung ein

Pünktlich zum Sommer stellt die Fluggesellschaft ein neues Online-Tool vor. Die interaktive Karte enthält unter anderem Informationen zu den neuen Reisebestimmungen einzelner Länder. Darüber hinaus können die Ergebnisse basierend auf den Ländern gefiltert werden, die ihre Reisebeschränkungen am stärksten wieder zurückgenommen haben. Sogar verschiedene Testmöglichkeiten in den 35 Ländern des europäischen Easyjet-Netzwerks können aufgerufen werden. Bei der Umsetzung der Live-Reisekarte wird die Airline vom Reisetechnologieanbieter Smartvel unterstützt. „Unser neues Covid-19 Reisezentrum bietet unseren Passagieren hilfreiche Unterstützung und stattet sie mit den notwendigen Informationen aus, um ihre nächste Reise sicher zu planen und wieder in den Urlaub zu fliegen. Mit der interaktiven Reisekarte und dem Covid-19 Reisezentrum konzentrieren wir uns darauf, das Reiseerlebnis unserer Kunden diesen Sommer so angenehm und einfach wie möglich zu machen“, so Easyjet-Chef Thomas Haagensen.

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Regional One kauft AUA acht Dash 8-400 ab

Am Montag wurde der letzte Turbopropflug von Austrian Airlines durchgeführt. Acht Maschinen wurden von Regional One übernommen und werden nach dem Abschluss technischer Arbeiten, die in Bratislava vorgenommen werden, an diesen Leasinggeber übergeben. Ein AUA-Sprecher bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass die letzten acht DHC Dash 8-400 an Regional One verkauft wurden. Finanzielle Details nannte der Medienreferent unter Hinweis auf die Vertraulichkeit des Deals nicht. Ursprünglich hatte Austrian Airlines 18 Turbopropflugzeuge dieses Typs in Betrieb. Für sämtliche Maschinen konnten zwischenzeitlich Käufer gefunden wurden. An Regional One wurden die OE-LGK, OE-LGL, OE-LGM, OE-LGN, OE-LGO, OE-LGQ, OE-LGI, OE-LGJ verkauft. Bei welcher Fluggesellschaft die acht genannten DHC Dash 8-400 in Zukunft zum Einsatz kommen werden, ist noch offen. Es ist allerdings anzunehmen, dass es nicht lange dauern wird bis Regional One Leasingnehmer gefunden haben wird. Am Montag, den 31. Mai 2021 führte Austrian Airlines mit der OE-LGI den letzten Dash-Flug in der Firmengeschichte durch. Aviation Direct berichtete im Rahmen einer umfangreichen Fotoreportage über das Farewell, das auf der Strecke Wien-Innsbruck-Wien absolviert wurde.

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