Juni 18, 2021

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Juni 18, 2021

Rund 125 Mitarbeiter haben Wizz-Air-Basis Wien verlassen

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air wird im Juli und August 2021 fünf stationierte Flugzeuge ab Wien-Schwechat einsetzen. Vor der Corona-Pandemie setzte der Lowcoster sieben Maschinen ab der österreichischen Bundeshauptstadt ein. Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa gab Wizz-Air-Chef Jozsef Varadi sie Stationierung von zwei weiteren Airbus A321 bekannt. Damals war geplant, dass die Basis Wien im Sommer 2020 aus neun Maschinen bestehen soll. Dieser Plan musste aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie der daraus resultierenden geringen Nachfrage verworfen werden. Wizz Air bezifferte den Personalstand der Basis Wien im Dezember 2019 mit rund 300 Mitarbeitern. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin, dass derzeit 175 Crewmitglieder in Wien beschäftigt werden. Somit haben sich bei etwa 125 Personen die Wege getrennt, wobei im Frühjahr 2020 einige Kündigungen ausgesprochen wurden, jedoch dem Vernehmen die größere Gruppe selbst gekündigt hat und neue Jobs angetreten hat. Dies dürfte auch erklären warum der ungarische Billigflieger als einzige am Flughafen Wien tätige Airline auf der Suche nach Flugbegleitern ist. Diese haben während der langen Lockdown-Phasen nur den Grundlohn erhalten. Bei Lowcostern, so auch bei Wizz Air, besteht der Löwenanteil des Gehalts aus variablen Bestandteilen. Nähere Einzelheiten zum Thema in diesem Artikel. Hatte man im Sommer 2019 noch sieben Maschinen der Typen A320/A321 fix in Wien stationiert, plante man „vor Corona“ mit neun Stück. Heuer wird WIzz Air, wie eine Sprecherin gegenüber Aviation Direct bestätigte, im Hochsommer fünf Maschinen ab der österreichischen Hauptstadt einsetzen. Der Flugplan fällt kleiner aus, denn Wizz Air ist im Juli

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Chair Airlines startet Sommerflugplan mit 14 Destinationen

Die am Zürcher Flughafen beheimatete Chair Airlines ist startklar für die Sommer- und Herbstsaison 2021. Im Programm stehen Zypern, die griechischen Inseln Korfu, Kos, Kreta und Rhodos sowie die Baleareninseln Mallorca und Ibiza. Neu angeflogen wird diesen Sommer die montenegrinische Hauptstadt Podgorica. Auch die libanesische Hauptstadt Beirut sowie Pristina im Kosovo und die nordmazedonische Hauptstadt Skopje befinden sich weiterhin im Flugplan. Für all jene, die den Sommer verlängern möchten, fliegt der Carrier ab September ins ägyptische Hurghada, Marsa Alam und Sharm el-Sheik. „Durch die erleichterten Einreisebestimmungen in diesen Ländern hat sich die Planbarkeit der Sommer- und Herbstferien deutlich vereinfacht und verbessert. Dadurch hat die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen und wir verzeichnen eine täglich wachsende Nachfrage für die gesamte Sommersaison“, erklärt Airline-Chef Shpend Ibrahimi. 

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Wegen Delta-Variante: Portugal macht Lissabon dicht

Touristen sollten ihren Wochenend-Trip nach Lissabon besser verschieben. Denn in der portugiesischen Stadt breitet sich die ansteckende Delta-Variante relativ schnell aus – zu schnell für die dortigen Behörden. Daher zieht die Regierung die Reißleine und verhängt eine Ausgangssperre über das gesamte Wochenende bis einschließlich Montagfrüh. Das gelte sowohl für Einwohner als auch für Besucher, berichtet reisevor9.de.

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Fraport mit Travel Innovation Award für digitale Transformation ausgezeichnet

Die Fraport AG hat den Travel Innovation Award 2021 für digitale Transformation und innovative Projekte erhalten. Die Internetplattform „Plug and Play“ zeichnete das Unternehmen damit auf dem Expo Day am 17. Juni in Wien aus. „Diese Auszeichnung würdigt Unternehmen, die außergewöhnliches Engagement bei der Entwicklung digitaler Innovationen zeigen“, erklärt Benjamin Kloss, Director Plug and Play Austria. „Der Fraport-Konzern hat innerhalb von weniger als einem Jahr mit verschiedenen Startup-Unternehmen aus unserem Netzwerk mehr Pilotprojekte mit Chance auf einen Rollout initiiert als alle unsere anderen Kooperationspartner.“

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British Airways: Fahrwerk von Boeing 787-8 kollabiert

Am Flughafen London-Heathrow kollabierte das Bugfahrwerk der Boeing 787-8 mit der Registrierung G-ZBJB. Laut British Airways ereignete sich der Vorfall am Freitag während das Langstreckenflugzeug beladen wurde. An Bord befanden sich keine Passagiere, da der Zweistrahler temporär als Cargo-Maschine eingesetzt wird. Die britische Behörde AAIB bestätigte den Vorfall ebenfalls, konnte jedoch noch keine Angaben zur Ursache machen. Ein offizielles Untersuchungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Dem Vernehmen nach soll es zu bloßem Sachschaden gekommen sein. Das nachstehende Video zeigt die G-ZBJB nach dem Kollaps des Bugfahrwerks auf dem Flughafen London-Heathrow:

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Edelweiss verlegt den Hauptsitz ins „The Circle“

Der Schweizer Carrier zieht um – und zwar in das „The Circle“ am Flughafen Zürich. Damit verlässt Edelweiss das Operation Center 1 in Kloten, wie abouttravel.ch berichtet. Die vollständige neue Adresse der Fluggesellschaft lautet ab Juli wie folgt: Edelweiss Air AG, The Circle 32, Postfach, 8058 Zürich Flughafen.  Sämtliche Anliegen sollen daher in Zukunft über den neuen Hauptsitz herangetragen werden. 

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Fraport weiht neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana ein

Die Tochtergesellschaft des Flughafenbetreibers hat vor wenigen Tagen ein neues Passagierterminal am Flughafen Ljubljana in Slowenien offiziell eingeweiht. Rund 21 Millionen Euro investierte die Fraport AG eigenen Angaben zufolge in das hochmoderne Terminalgebäude. Die Covid-19-Pandemie bremste das Projekt zwar ein wenig, trotz der Herausforderungen verlief jedoch alles nach Plan. Nach einer Bauzeit von etwa zwei Jahren werden die ersten Passagiere ab dem 1. Juli über das neue Terminal reisen.  „Wir sind überzeugt, dass das neue Terminal die Wettbewerbsposition des Flughafens Ljubljana sowohl in der Region als auch international stärken wird. Mit diesem Terminal schreiten wir symbolisch in die neue Zukunft“, so Pierre Dominique Prümm, Vorstand Aviation und Infrastruktur der Fraport AG. Seit Fraport Slovenija im Jahr 2014 den Betrieb des Flughafens Ljubljana übernommen hat, investierte das Unternehmen mehr als 60 Millionen Euro in neue Einrichtungen. Die Abfertigungskapazität des Flughafens wurde mehr als verdoppelt, um über 1.200 Passagiere pro Stunde abfertigen zu können. Neben zusätzlicher Fläche erwarten Passagiere auch eine größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und anderen Serviceleistungen. „Das Terminal stellt den Kunden, unsere Fluggäste, in den Fokus. Damit werden wir das Passagiererlebnis am Flughafen Ljubljana deutlich verbessern“, so Prümm weiter.

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Air Malta reduziert UK-Flüge

Die Fluggesellschaft Air Malta reagiert auf den Umstand, dass das Vereinigte Königreich die Republik Malta weiterhin auf der Amber List führt. Die für London-Heathrow geplante Kapazität wird reduziert und auf die Routen nach Paris und Amsterdam verlagert. Die Reiseampel der Johnson-Regierung ist äußerst umstritten, denn viele Länder mit sehr niedrigen Inzidenzen sind gelb eingestuft. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkunft nach UK Impfung und PCR-Test nicht ausreichend sind, sondern eine Quarantäne angetreten werden muss. Folglich wirkt sich das auch negativ auf die Nachfrage in der Luftfahrt und Touristik aus. Ryanair und die Manchester Airports Group haben zwischenzeitlich eine Klage eingebracht. Air Malta wollte eigentlich ab Juli mindestens elf Mal pro Woche zwischen Luqa und London-Heathrow fliegen. Die Route war in der Vergangenheit die umsatzstärkste des maltesischen Staatscarriers. Nun nimmt man fünf Rotationen heraus und verteilt diese auf Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam. Air Malta muss öfters das Boarding verweigern Laut einem Bericht der Times of Malta hat Air Malta momentan auch ein anderes „Problem“. Seit der Wiederaufnahme der Touristik per 1. Juni 2021 hat man im Schnitt auf jedem Flug mindestens eine Person, die die Einreisebestimmungen nicht erfüllt. Im Regelfall verweigert man das Boarding. Die häufigsten Gründe: Fehlender PCR-Test, Antigen-Befund statt PCR-Befund oder aber nicht-maltesische Impfzertifikate. Auch ist Malta bei den PCR-Tests wählerisch, denn offiziell wird die Abstrichnahme mittels Gurgelmethode, wie sie beispielweise bei den kostenlosen Alles-Gurgelt-Tests der Stadt Wien verwendet wird, nicht anerkannt. In den Bestimmungen ist festgehalten, dass es sich um einen Nasen-Rachen-Abstrich handeln muss. Air

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Deutschland: EU-Impfzertifikate in Apotheken und bei Ärzten

Während in Österreich Geimpfte noch auf die Ausgabe der EU-Zertifikate warten müssen, werden in Deutschland bereits die Dokumente verteilt und das obwohl die Bundesrepublik zuvor gar keine digitale Erfassung der Covid-Impfungen hatte. In der Alpenrepublik werden sämtliche Corona-Immunisierungen in einem digitalen Impfpass, der bei der umstrittenen ELGA GmbH angesiedelt ist, eingetragen. Somit liegen sämtliche Daten bereits in elektronischer Form vor. Dennoch schaffte es die Bundesregierung nicht den so genannten Grünen Pass, der laut ursprünglicher Ankündigung schon im April 2021 hätte vorliegen sollen, für Geimpfte an den Start zu bringen. In Deutschland hingegen werden schon die begehrten EU-Zertifikate mit QR-Code, der unionsweit lesbar sein soll, ausgeteilt. Personen, die bereits geimpft sind, können diese unter Vorlage ihres Impfnachweises (gelber Impfpass, Impfkarte, ärztliche Bestätigung, etc.) in Apotheken und Arztpraxen erhalten. Zusätzlich muss eine eidesstattliche Versicherung unterschrieben werden, dass die vorgelegten Nachweise echt sind. Dabei wird man auch über die strafrechtliche Relevanz im Falle der Vorlage von Fälschungen aufgeklärt. Beispielsweise in der Apotheke wird das Offline-Zertifikat mit QR-Code ausgehändigt. Dieses enthält auch in verschiedenen Sprachen die relevanten Daten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Zertifikat alleine kein Reisedokument ist, denn echte Reisedokumente sind Ausweispapiere wie Reisepass, Visum oder Personalausweis. Aussteller der deutschen Impfzertifikate ist das Robert-Koch-Institut. Österreich hinkt den EU-Partnern hinterher In Deutschland gibt es mittlerweile auch Apps, die als Grüner Pass fungieren können. Dazu muss man mit der App nach vorheriger Identifizierung seinen QR-Code scannen und hat diesen anschließend in digitaler Form zur Verfügung. Für Genesene wird es ähnliche Zertifikate geben, wobei

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Wizz Air bietet künftig WLAN an Board an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plagt seit längerer Zeit im Bereich des Onboard-Verkaufs ein Problem: In Osteuropa sind Kreditkarten nicht sonderlich stark verbreitet, wohl aber Debit- und Prepaid-Karten der Marken Visa und Mastercard. Genau diese will jedoch Partner Gate Gourmet nicht akzeptieren. Der Grund dafür liegt darin, dass mangels Internetverbindung eine Online-Autorisierung nicht möglich ist. Das bedeutet konkret, dass Wizz Air nicht prüfen kann, ob die Kredit- oder Debitkarte auch wirklich gedeckt ist. Mit dem Aufkommen so genannter Fintechs kommen immer mehr Karten, die auf den ersten Blick wie eine klassische Kreditkarte, jedoch Debit- oder Prepaid-Karten sind, in den Umlauf. Man macht keinen Hehl daraus, dass Prepaid-Karten von Fintechs nicht akzeptiert werden. Zum Beispiel wird im Verkaufskatalog explizit Revolut genannt. Der Grund liegt darin, dass eine sofortige Autorisierung nicht möglich ist. Die Akzeptanz würde daher auf alleiniges Risiko von Gate Gourmet erfolgen und ungedeckte Karten will man natürlich nicht haben. Kredit- und Debitkarten mit dem Servicecode 201 können mit Offline-Limits ausgestattet sein. In diesem Fall teilt der Kartenchip dem Terminal mit, dass beispielsweise bis zu einem Betrag von 250 Euro offline autorisiert werden darf. Dann haben Gate Gourmet und Wizz Air eine Zahlungsgarantie. Sind aber die Codes 221 (zwingende Online-Autorisierung) bzw. 226 (zwingende Online-Autorisierung mit Pin-Eingabe) hinterlegt, dann kann das Zahlungsterminal nicht verarbeiten und lehnt ab. Zusätzlich wurden die Karten einiger Issuer, mit denen man offenbar negative Vorerfahrungen hat, ungeachtet des Codes 201 gesperrt. Betroffen sind in erster Linie Fintechs. WLAN wird zunächst bei Wizz Air UK ausgerollt Künftig könnte sich

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